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Veröffentlicht am 15.09.2021

Berührende Geschichte in zwei Zeitebenen

Die verbotene Heimat
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Diese Geschichte ist in zwei Zeitebenen geschrieben, einmal aus Sicht von Anni in der damaligen Zeit und dazu von Franzi in der Gegenwart.
Anni ist die Großmutter von Franzi und wurde nach dem 2. Weltkrieg ...

Diese Geschichte ist in zwei Zeitebenen geschrieben, einmal aus Sicht von Anni in der damaligen Zeit und dazu von Franzi in der Gegenwart.
Anni ist die Großmutter von Franzi und wurde nach dem 2. Weltkrieg von Südböhmen vertrieben. Sie hat dort schreckliches mitgemacht.
Franzi ist die meiste Zeit des Jahres unterwegs und genießt ihr Leben.
Als ihre Eltern dann den Hof verkaufen, ist sie zum Umzug heimgekommen. Franzi findet Aufzeichnungen von ihrer Großmutter und möchte nun herausfinden, was damals genau geschehen ist, denn ihre Großmutter hat nie etwas über diese Zeit erzählt.

Franzi reist ganz kurzfristig in die frühere Heimat ihrer Großmutter und findet dort noch Leute, die ihr von Anni und der damaligen Zeit einiges erzählen und zeigen können.

Die Geschichte des 2. Weltkrieges ist sehr realistisch geschrieben und man bekommt Gänsehaut, wenn man liest, was die Menschen damals mitgemacht haben. Man kann es sich kaum vorstellen und ich hatte manchmal Tränen in den Augen beim Lesen. Diese Zeit war einfach nur schrecklich.

Ich konnte fast nicht mehr aufhören zu lesen, so hat mich das Buch gefangen genommen. Der Schreibstil ist sehr flüssig.
Es ist eine Familiengeschichte, die in der damaligen Zeit leider oft so vorgekommen ist.

Natürlich kommt trotz der schrecklichen Geschehnisse auch die Liebe nicht zu kurz.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich muss hier der Autorin ein großes Lob aussprechen, denn sie hat sehr gut recheriert und eine wunderbare Geschichte geschrieben.

Ich kann dieses Buch nur empfehlen und gebe sehr gerne 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 09.09.2021

Der Weg in die Emanzipation

Ein Koffer voller Schönheit
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Mich hat das Cover fasziniert, deshalb habe ich auch die Leseprobe gelesen und wusste, das ist ein Buch ganz nach meinem Geschmack.
Auch der Schreibstil hat mich voll überzeugt.

Die Charaktere wirken ...

Mich hat das Cover fasziniert, deshalb habe ich auch die Leseprobe gelesen und wusste, das ist ein Buch ganz nach meinem Geschmack.
Auch der Schreibstil hat mich voll überzeugt.

Die Charaktere wirken sehr überzeugend.

Anne Jensen ist die erste Avon-Beraterin in Deutschland.
Der Roman beinhaltet viele Themen, wie das Kriegstrauma, finanzielle Schwierigkeiten in der Nachkriegszeit, den Wirtschaftsaufschwung und natürlich vordergründig die Rolle der Frau, die zu dieser Zeit eigentlich für den Haushalt und Kinder zuständig war und sonst nichts. Die Frau durfte ohne Einverständnis des Mannes keiner Arbeit nachgehen.

Auch die Ehekrise von Anne und Benno bekommt genügend Raum.

Die Geschichte ist sehr gut geschrieben und man spürt so richtig den Geist der damaligen Zeit durch die realen Beschreibungen der Lebensverhältnisse. Auch die Probleme mit den heranwachsenden Kindern von Anne und Benno sind sehr gut dargestellt.
Besonders gefallen hat mir die Schwiegermutter von Anne durch ihre resolute Art, die Anne auch ermutigt hat, endlich ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen.

Das Buch ist schön zu lesen und die Handlung einfach lebensnah und authentisch.
Mir hat es sehr viel Spaß gemacht, da das Buch schon in Richtung historisch geht, was ich sehr gerne mag.
Es ist nicht nur eine leichte Lektüre und wer gerne mehr über die 50iger und 60iger Jahre lesen möchte, liegt mit diesem Buch genau richtig.

Ich gebe sehr gerne eine Leseempfehlung und 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 26.08.2021

Eine wunderbare Geschichte

Die Heimkehr der Störche
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Rezension Die Heimkehr der Störche

Eine wunderbare Geschichte

Dieses Buch ist die Fortsetzung des Romans „So weit die Störche ziehen“ von Theresia Graw.
Ich war schon vom ersten Band total fasziniert ...

Rezension Die Heimkehr der Störche

Eine wunderbare Geschichte

Dieses Buch ist die Fortsetzung des Romans „So weit die Störche ziehen“ von Theresia Graw.
Ich war schon vom ersten Band total fasziniert und dieser Band steht dem ersten Buch in nichts nach.

Die Geschichte beginnt im Jahre 1952 auf einem Bauernhof in der Lüneburger Heide. Dort wurde Dora mit ihrer Familie nach der dramatischen Flucht von Ostpreußen einquartiert.
Das Leben auf diesem Bauernhof ist sehr entbehrungsreich und mühsam. Dora kommt mit der Bäuerin nicht klar. Sie hat sich in Ostberlin für ein Studium zur Tierärztin beworben und bekommt tatsächlich die Zulassung.

Dora ist überglücklich und zieht zusammen mit Klara ihrer Ziehtochter., nach Berlin. Allerdings merkt sie sehr schnell, dass dort vieles, was im Westen normal war, in der DDR nicht möglich ist.
Es fehlt oft an Nahrung, Kleidung und sonstigem und wird immer schlimmer.

Der Aufstand vom 17. Juni 1953 ist so realistisch geschrieben, dass man meinte, man ist mittendrin.
Insgesamt war das ganze Buch für mich besonders, weil ich immer das Gefühl hatte, alles richtig mitzuerleben.

Dieses Buch hat mich total begeistert, da es sehr authentisch geschrieben ist und die Geschichte der DDR hautnah spürbar wird.

Es ist teilweise auch sehr aufwühlend, zumindest mir ist es so ergangen.

Das Ende des Romans ist nach meinem Gefühl zwar etwas kurz gehalten. Aber vielleicht folgt noch ein dritter Band, indem man auch von Doras Bruder wieder liest und wie das Leben von Dora und Curt weitergeht.

Dieser Roman war für mich mit eines der besten Bücher, die ich dieses Jahr gelesen habe.

Ich empfehle dieses Buch unbedingt weiter und vergebe dafür sehr gerne 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 23.08.2021

Eine wunderbare Geschichte um drei Frauen

Drei Frauen und ein Sommer
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Mich hat das Cover dieses Buches sehr angesprochen und deshalb wollte ich es lesen.
Auch der Titel lädt einen regelrecht dazu ein.

Die Hauptperson ist Kiki. Sie ist fast vierzig und hat immer wieder ...


Mich hat das Cover dieses Buches sehr angesprochen und deshalb wollte ich es lesen.
Auch der Titel lädt einen regelrecht dazu ein.

Die Hauptperson ist Kiki. Sie ist fast vierzig und hat immer wieder Pech mit den Männern.
Auch im Beruf will es nicht so richtig klappen nach ihrem Architekturstudium.
Helga, ihre Mama will sie mitnehmen zu Tante Elsie, die einen Oberschenkelhalsbruch erlitten hat und auf der Schwäbischen Alb eine Reha macht.
Unterwegs haben sie mit dem Auto eine Panne und sie landen in dem kleinen Ort Ehrenweiler. Bald stellen sie fest, dass auch Tante Elsie einiges mit dem Ort zu tun hat.

Die Geschichte hat aber auch noch sehr nette Nebenfiguren, wie Jakob und dessen siebenjährige Tochter Mia, die mit ihrem Kindermund die Dinge immer auf den Punkt bringt und auch sehr selbstbewusst ist.

Der Roman ist aber nicht nur lustig, sondern teilweise auch sehr tiefsinnig und emotional sehr berührend.

Die Geschichte wird in zwei Zeitebenen erzählt, was mir auch sehr gut gefallen hat.

Wer einen Roman lesen möchte, bei dem man herzhaft lachen kann, aber im Gegensatz auch mal eine Träne vergießen darf, ist mit diesem Buch bestens bedient. Auch der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen.

Ich kann dieses Buch sehr empfehlen und vergebe dafür gerne 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 13.08.2021

Sehr bewegende Geschichte!

Was uns durch die Zeiten trägt
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Da ich sehr gerne Bücher der deutschen Geschichte lese, war dieses Buch ein Muss für mich.
Schon das Cover hat mich sehr angesprochen. Es ist sehr berührend.

Dieses Buch hat mich wirklich nicht enttäuscht. ...

Da ich sehr gerne Bücher der deutschen Geschichte lese, war dieses Buch ein Muss für mich.
Schon das Cover hat mich sehr angesprochen. Es ist sehr berührend.

Dieses Buch hat mich wirklich nicht enttäuscht. Der Schreibstil ist flüssig und lässt sich sehr gut lesen.
Als ich angefangen hatte, konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen, weil es von Anfang bis zum Ende sehr spannend geschrieben ist.
Allerdings hatte ich wirklich manchmal Tränen in den Augen, denn es ist sehr realitätsnah.

Es geht um Luise, die mit ihrer Familie auf einem schlesischen Hof wohnt.
Luise ist noch sehr naiv und gutgläubig. Sie lernt Marian näher kennen, der bei ihnen auf dem Hof als Arbeiter eingesetzt wurde. Er ist Pole. Dies zieht sich durch den ganzen Roman.

Die Protagonisten sind sehr gut beschrieben.

Die Autorin hat hier einen sehr bewegenden Roman geschrieben.
Ich konnte mir das Dorf Lindenau, den Hof und auch Luise und Marian sehr gut vorstellen.
Die Autorin hat die Kriegszeit sehr authentisch beschrieben. Die Menschen hatten viele Sorgen und Ängste und natürlich auch die Hoffnung, dass der Krieg bald zu Ende geht.
Es gab sehr viele bewegende und traurige Begebenheiten, die mir wirklich sehr unter die Haut gegangen sind.
Aber auch die Freundschaft und Liebe kam in diesem Roman nicht zu kurz.

Der ganze Roman ist sehr gut recherchiert und man war wirklich mittendrin im Kriegsgeschehen.
Die Handlung war bis zum Ende interessant und emotionsgeladen.

Ich hatte sehr schöne, aber auch bewegende Stunden mit dieser Lektüre und freue mich schon jetzt auf die Fortsetzung, die ich ganz bestimmt lesen werde.

Das Buch bekommt von mir 5 Sterne und natürlich eine unbedingte Leseempfehlung.

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