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Papayamaja

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 19.04.2020

Gefühlvoll, tiefgründig, humorvoll

Für immer ist die längste Zeit
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Tod durch Sturz vom Dach. Maddie ist tot und muss miterleben, wie sich ihre Tochter und ihr Ehemann durch die Trauer kämpfen müssen. Schwierig, wenn die Beziehung der beiden durch Maddie aufrecht erhalten ...

Tod durch Sturz vom Dach. Maddie ist tot und muss miterleben, wie sich ihre Tochter und ihr Ehemann durch die Trauer kämpfen müssen. Schwierig, wenn die Beziehung der beiden durch Maddie aufrecht erhalten wurde. Weshalb ihr letzter Wunsch ist, die beiden wieder zu einander zu bringen, bevor sie die Welt komplett hinter sich lassen muss.

Die Geschichte wird aus mehreren Perspektiven erzählt und gewährt Einblick in das Gefühlleben der Tochter, des Ehemannes, der Verstorbenen und einer dritten Person, die bei der Trauerbewältigung eine Rolle spielen wird.
Das Buch regt in erster Linie zum Nachdenken an, ist aber auf keinen Fall als Trauerbewältigungsbuch zu verstehen.
Mit gefühlvollem Humor wird sich mit dem Thema Tod, Trauerbewältigung und dem Kitten von Familienbanden beschäftigt, wobei die sogenannte Work-Life-Balance auch mitbeleuchtet wird und mich das ein oder andere Mal in Tränen zurücklässt (nein, keine Lachtränen).
Der Schreibstil ist erfrischend und präsentiert eine originelle Familiengeschichte, die von allen Seiten beleuchtet wird, während der Spannungsbogen um die Frage Selbstmord oder Unfall, Wiederversöhnung oder Entfremdung sowie Vergebung und Scham gespannt wird.

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Veröffentlicht am 19.04.2020

Durchgängig zauberhaft, ernüchterndes Ende

Der Nachtzirkus
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Das Konzept des Nachtzirkuses ist eine Welt aus Schwarz und Weiß. Es ist eine Welt voller Illusionen (und Magie?), die plötzlich in deiner Stadt erscheint und ein unvergessliches Spektakel liefert. Doch ...

Das Konzept des Nachtzirkuses ist eine Welt aus Schwarz und Weiß. Es ist eine Welt voller Illusionen (und Magie?), die plötzlich in deiner Stadt erscheint und ein unvergessliches Spektakel liefert. Doch genauso schnell wie der Nachtzirkus erschienen ist, so schnell ist er wieder fort.

Die Geschichte folgt Celia und Marco, die Lehrlinge von verfeindeten Zauberern sind und sich schlussendlich (wie soll es auch anders sein) ineinander verlieben.
Der Nachtzirkus malt einen schönen Spannungsaufbau der Geschichte und erzählt, wie sich die Protagonisten einander annähern. Und vor allem Dingen, was es mit der Feindschaft der beiden Zauberer auf sich hat und warum dieser tödlich für einen der beiden Lehrlinge enden muss.

Mich hat vor allem das Konzept und die Hintergrundgeschichte mitgerissen, sowie die illustren Beschreibungen des Nachtzirkuses. Beim Lesen habe ich regelrecht ein Leuchten in den Augen gehabt und konnte das Buch einfach nicht weglegen.

Einen Stern Abzug gibt es für den Wendepunkt der Geschichte, ab der sich der Zauber für mich gelöst hat. Schon beim Lesen stand für mich fest: Hier sollte die Geschichte enden. Trotzdem, die Atmosphäre hat mich durchgehend begeistern können und ich wünsche mir immer noch, den Nachtzirkus einmal selbst erleben zu können.

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