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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.04.2026

Ein sehr gelungener Start einer neuen Reihe

Meine tote Schwester: Psychothriller
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Mias Schwester verstarb vor elf Jahren im Haus nebenan. Verlassene Orte faszinieren ihre Freundin Charlotte, so auch das leerstehende Haus, in dem Mias Schwester gestorben ist. Das wird ihr bald zum Verhängnis. ...

Mias Schwester verstarb vor elf Jahren im Haus nebenan. Verlassene Orte faszinieren ihre Freundin Charlotte, so auch das leerstehende Haus, in dem Mias Schwester gestorben ist. Das wird ihr bald zum Verhängnis. Jetzt zieht Nora zusammen mit ihrem Sohn Lukas dort ein, und die Gerüchte über einen angeblichen Mord, den er verübt haben soll, verbreiten sich rasch. Lukas wird sofort Ziel der Ermittlungen.

Bereits der Prolog hat mich begeistert, und diese hielt bis zum Schluss an. Die Handlung bleibt lange unvorhersehbar, sodass ich immer wieder eigene Theorien aufstellte, jedoch oft in die Irre geleitet wurde.
Die kurzen Kapitel verstärken das hohe Tempo und sorgen dafür, dass man das Buch kaum aus der Hand legen möchte. Auch wenn die klassische Ermittlungsarbeit eher im Hintergrund bleibt, rückt dafür die beklemmende Atmosphäre in den Vordergrund. Besonders die Beschreibung der verlassenen Orte ist sehr eindrucksvoll.

Fazit: Dies ist der Beginn einer neuen Reihe, die vielversprechend beginnt. Von Anfang an wird spannend erzählt und es wird eine fesselnde Atmosphäre mit gelungenen Wendungen geschaffen.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung und 5 Sterne

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Veröffentlicht am 24.04.2026

Ein sehr unterhaltsamer Krimi

Bei Kirmes Mord
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Henriette Bachmann ist nicht gerade beliebt in Immenberg. Sie plant nicht nur, die anstehende Kirmes zu boykottieren, sondern verursacht auch Schwierigkeiten für eine Bäckerei und viele andere. Rita ist ...

Henriette Bachmann ist nicht gerade beliebt in Immenberg. Sie plant nicht nur, die anstehende Kirmes zu boykottieren, sondern verursacht auch Schwierigkeiten für eine Bäckerei und viele andere. Rita ist die Vorsitzende von den Schönen Tönen und kann es nicht ertragen, dass die Kirmes nicht stattfindet soll. Kurz darauf wird Henriette tot aufgefunden. Gemeinsam mit ihren Freundinnen Regine und Daniela beginnt Rita mit den Ermittlungen. Sie stoßen auf zahlreiche Verdächtige.

Rita steht dabei gleich vor zwei Herausforderungen, denn neben den Ermittlungen muss auch noch ein neuer Dirigent für den Musikverein gefunden werden. Beides bringt einige Verwicklungen und humorvolle Situationen mit sich.
Wie schon in den vorigen Büchern liegt auch hier deutlich der intensive Blick auf den Charakteren und ihrem Miteinander. Das verleiht dem Krimi eine sympathische und authentische Note, auch wenn die Spannung sich nur langsam aufbaut. Die Zweitnamen bereiteten mir ein wenig Mühe.
Die Kombination aus Krimi und Vereinsleben ist besonders gelungen. Man merkt, dass die Autorin ihre eigenen Erfahrungen einbringt, was die Beschreibung des Musikvereins sehr glaubwürdig erscheinen lässt.

Fazit: Es ist ein unterhaltsamer Krimi mit viel Atmosphäre und liebevoll gezeichneten Figuren. Der Humor lockert die Geschichte immer wieder auf und der Dialekt bleibt angenehm dezent und gut verständlich.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung und 4, 5 Sterne

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Veröffentlicht am 23.04.2026

Ein humorvoller Pfälzer Krimi

Grumbeersupp
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Eine Dose Grumbeersupp sorgt für Überraschung bei Kriminaloberkommissarin Paula Stern, denn sie findet einen Finger darin. Gemeinsam mit ihrem Kollegen Bernd Keeser beginnen sie die Ermittlungen. Diese ...

Eine Dose Grumbeersupp sorgt für Überraschung bei Kriminaloberkommissarin Paula Stern, denn sie findet einen Finger darin. Gemeinsam mit ihrem Kollegen Bernd Keeser beginnen sie die Ermittlungen. Diese führen sie zu der neu eröffneten Suppenmanufaktur von Sabrina König. Ihr fehlt aber kein Finger. Hat dort ein Verbrechen stattgefunden und wo ist die Leiche?

Dies ist bereits der zehnte Band der Pfälzer-Reihe, aber mein erstes dieser Serie. Der Einstieg fiel mir sehr leicht.
Schon der ungewöhnliche Auftakt sorgt für Aufmerksamkeit. Paula ist völlig perplex, als sie plötzlich einen Finger in ihrer Suppe entdeckt. Doch eine passende Leiche fehlt zunächst. Die Ermittlungsarbeit bleibt durchgehend interessant, ohne dass es langweilig wird oder ins Stocken gerät.
Besonders gut gefallen hat mir die Mischung aus Kriminalfall und Alltag. Zwischen den Ermittlungen spielt gutes Essen in gemütlichen Lokalen immer wieder eine Rolle. Die Ermittler wirken sympathisch und authentisch, auch weil ihr Privatleben immer wieder dezent mitschwingt. Die Handlung bleibt durchgehend spannend. Gerade als ich dachte, dass die Geschichte zu Ende erzählt ist, eröffnet sich noch einmal eine neue Richtung, die mich überrascht hat.

Fazit: Dies ist ein humorvoller Pfälzer Krimi mit ausdrucksstarken Charakteren und viel Charme. Der Dialekt ist dezent eingesetzt und war für mich ohne regionale Vorkenntnisse gut verständlich. Für mich war es sicher nicht das letzte Buch der Autorin, denn meine Erwartungen wurden mehr als erfüllt.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung und 5 Sterne

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Veröffentlicht am 12.04.2026

Hat mich durch seine liebevollen Charaktere begeistert

Das Gelb der Sonnenblumen
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Margret hält Rosefield für den schönsten Ort auf der Welt und bringt kaum Verständnis dafür auf, dass Elisabeth in Urlaub möchte. Das ändert sich jedoch, als ihr Pfarrer Unterstützung benötigt, denn er ...

Margret hält Rosefield für den schönsten Ort auf der Welt und bringt kaum Verständnis dafür auf, dass Elisabeth in Urlaub möchte. Das ändert sich jedoch, als ihr Pfarrer Unterstützung benötigt, denn er will für einen Freund gestohlene Juwelen finden. Sie finden sich im Hotel Sunflower Manon in St. Ives ein und was passiert kurz nach ihrer Ankunft? Ein Mord. Hat das vielleicht etwas mit den gestohlenen Juwelen zu tun?

Dies ist bereits der fünfte Fall für das ungewöhnliche Ermittlerduo Margret und Elisabeth. Die beiden Seniorinnen geraten eher zufällig in die nächste aufregende Situation, und eigentlich wollten sie nur die gestohlenen Juwelen finden. Doch ehe sie sich dessen bewusst werden, sind sie schon wieder in einen Mordfall verstrickt.
Margret geht strukturiert und überlegt vor, während Elisabeth manchmal den Überblick verliert und vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr sieht. Dies sorgt für viele unterhaltsame Momente. Die Geschichte wird aus der Sicht von Elisabeth erzählt.
Der Roman lebt stark von seinen Dialogen und sprachlichen Besonderheiten. Immer wieder überraschten mich originelle Formulierungen. Auch der Pfarrer trägt dazu bei, da er verliebt ist.

Fazit: Spannung im klassischen Sinne steht hier weniger im Vordergrund, aber es ist ein kurzweiliger und humorvoller Cosy Crime, der vor allem durch seine Charaktere und seine Sprache begeistert. Die Auflösung ist unerwartet.
Ich freue mich schon sehr auf die Fortsetzung.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung und 5 Sterne

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Veröffentlicht am 05.04.2026

Dieser Thriller hat mich überzeugt

Ein dunkles Versteck
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Isabell wird von einem Mann gestalkt. Normalerweise hat sie keine Furcht, doch selbst in ihrer eigenen Wohnung verspürt sie Unbehagen. Ihr Partner ist zudem geschäftlich abwesend. Als sie ein Armband vor ...

Isabell wird von einem Mann gestalkt. Normalerweise hat sie keine Furcht, doch selbst in ihrer eigenen Wohnung verspürt sie Unbehagen. Ihr Partner ist zudem geschäftlich abwesend. Als sie ein Armband vor ihrer Tür findet, informiert sie die Polizei. Diese kann jedoch nichts unternehmen.
Gleichzeitig wird das Freiburger Kommissariat mit einer grausam zugerichteten Leiche konfrontiert, und als eine Frau als vermisst gemeldet wird, läuft ihnen die Zeit davon, da sie befürchten, dass es zu weiteren Verbrechen kommen könnte.

Die Spannung ist sofort da und zieht sich durch große Teile der Geschichte.
Besonders gelungen sind die wechselnden Perspektiven. Einerseits begleitet man Isabell, die sich in ernsthafter Gefahr befindet. Andererseits verfolgt man die Ermittlungen von Kommissarin Evelyn Holm und ihrem Team, die vor einer großen Herausforderung stehen. Zusätzlich sorgt die Perspektive einer gefangenen Frau für eine Beklemmung, die mich in Atem hielt.
Die Ermittlungsarbeit ist interessant geschildert und gibt gute Einblicke in die Polizeiarbeit. Im Mittelteil lässt die Spannung jedoch etwas nach.
Die neue Kollegin Dorothea wirkt auf mich unsympathisch und schwer zugänglich. Gleichzeitig weckt genau das mein Interesse, denn es scheint, als ob ihre Geschichte in einer Fortsetzung ausführlicher behandelt wird.

Fazit: Das Finale ist ein echtes Highlight und setzt dem Ganzen die Krone auf. Die Wendungen sind überraschend und gut durchdacht.
Dieser Thriller überzeugt mit starken Perspektivwechseln und einem unerwarteten Ende. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und 5 Sterne

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