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Veröffentlicht am 25.05.2026

Ein sehr gelungener Auftakt einer neuen Reihe

Strandopfer
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Nachdem ein deutscher Urlauber am polnischen Ostseestrand tot aufgefunden wurde, wird die BKA-Beamtin Lena Schuldt damit beauftragt, zusammen mit dem polnischen Kommissar Adam Krawczyk den Fall zu untersuchen. ...

Nachdem ein deutscher Urlauber am polnischen Ostseestrand tot aufgefunden wurde, wird die BKA-Beamtin Lena Schuldt damit beauftragt, zusammen mit dem polnischen Kommissar Adam Krawczyk den Fall zu untersuchen. Schnell zeigt sich, dass der Verstorbene zu einer Gruppe Urlauber gehört und zudem die zehnjährige Laura verschwunden ist. Dies erweist sich als schwierige Herausforderung, denn ein weiterer Mord lässt nicht lange auf sich warten.

Nicht gerade begeistert reist Lena an die Ostseeküste, denn ausgerechnet dort liegt ihre Vergangenheit begraben. In der Nähe ist sie aufgewachsen und die Erinnerungen daran sind alles andere als angenehm. Dazu kommen ihre starken Vorurteile gegenüber Polen, die sie nur schwer abschütteln kann. Auch Adam begegnet seiner neuen Kollegin mit offenkundiger Skepsis.
Beide Ermittler bringen ihre Ecken und Kanten mit und müssen erst lernen, miteinander zu arbeiten. Sympathisch waren sie mir anfangs noch nicht, gerade das machte sie aber interessant .
Während Lena und Adam tiefer in die Ermittlungen eintauchen, zeigt sich schnell, dass hinter der scheinbar perfekten Urlaubskulisse viele Geheimnisse schlummern. Die Fassade der Urlauber beginnt nach und nach zu bröckeln und immer mehr Verdächtige stehen im Fokus.
Die Spannung nimmt von Kapitel zu Kapitel zu. Ich habe ständig mitgerätselt und hatte zwischendurch einen Verdacht, nur um ihn kurze Zeit später wieder aufzugeben. Der Autor versteht es hervorragend, mit dem Unwissen zu spielen und immer wieder neue Hinweise zu streuen. Dies macht den Fall bis zum Ende undurchsichtig und überraschend.

Fazit: Es ist ein sehr gelungener Auftakt einer neuen Reihe rund um grenzübergreifende Ermittlungen. Die Spannung wird stetig gesteigert und auch das überraschende Ende konnte mich überzeugen. Ich freue mich schon sehr auf die Fortsetzung.
Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und 5 Sterne

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  • Charaktere
Veröffentlicht am 24.05.2026

Eine gelungene Geschichte über Neuanfänge und Mut zur Veränderung

Heimatsommer
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Jean-Claude kehrt nach Goldberg zurück und erfährt als Erstes, dass Fleurs Mutter verstorben ist. Auch, dass die Weinberge in einer schwierigen Lage sind. Viele Winzer kämpfen ums Überleben. Fleur und ...

Jean-Claude kehrt nach Goldberg zurück und erfährt als Erstes, dass Fleurs Mutter verstorben ist. Auch, dass die Weinberge in einer schwierigen Lage sind. Viele Winzer kämpfen ums Überleben. Fleur und ihre beste Freundin denken darüber nach, was sie ändern können. Es gibt zahlreiche Vorschläge. Lassen sie sich umsetzen?

Dies ist eine Geschichte über Gemeinschaft, Zusammenhalt und neue Ideen. Jean Claude ist gelernter Koch und wollte eigentlich nur für kurze Zeit nach Goldberg kommen. Doch schnell merkt er, dass der kleine Ort frischen Wind braucht und dass die Menschen dort bereit sind, gemeinsam etwas zu verändern. Mit viel Einsatz planen er, Eleonore, Fleur und die Dorfbewohner das Rebenbeben, um Goldberg wieder zum Blühen zu bringen. Besonders beeindruckt hat mich, wie die Dorfgemeinschaft zusammenarbeitet und jeder seine eigenen Ideen und Talente einbringt. Natürlich geschieht nicht alles reibungslos und immer wieder gibt es Herausforderungen. Gerade das macht die Geschichte aber authentisch und zeigt, dass Veränderungen oft Zeit und Mut brauchen. Es war beeindruckend für mich, wie aus vielen kleinen Ideen nach und nach etwas Größeres entsteht.
Die Rückblicke in das Jahr 1980 haben mir ebenfalls gut gefallen. Dadurch bekommen wir mehr Einblick in das Leben von Agnes und Helene sowie in ihre Vergangenheit. Die Charaktere sind generell sehr gut ausgearbeitet und wirken lebendig und freundlich.

Fazit: Es ist eine gelungene Geschichte über Gemeinschaft, Neuanfänge und den Mut, gemeinsam etwas zu bewegen. Der fiktive Ort im Remstal wird atmosphärisch beschrieben und man spürt beim Lesen die besondere Stimmung des kleinen Ortes. Alle haben sich viele Gedanken gemacht, um Goldberg zu verschönern und das Rebenbeben zu einem besonderen Ereignis zu gestalten.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung und 5 Sterne

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Veröffentlicht am 21.05.2026

Ein tolles Bilderbuch für die Kleinsten

In meinem kleinen Apfel
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Dieses Bilderbuch führt schon die Jüngsten in eine kleine fantasievolle Welt ein. Die Geschichte wird in Reimen erzählt und begleitet zwei Kinder, die neugierig das Innere eines Apfels erkunden. Dort entdecken ...

Dieses Bilderbuch führt schon die Jüngsten in eine kleine fantasievolle Welt ein. Die Geschichte wird in Reimen erzählt und begleitet zwei Kinder, die neugierig das Innere eines Apfels erkunden. Dort entdecken sie kleine, lebendige Apfelkerne, die wie in einem verborgenen Zuhause miteinander leben.

Besonders schön ist, wie viele Details auf den Seiten zu finden sind. Kinder können immer wieder Neues entdecken und kleine Szenen, die das Buch lebendig wirken lassen und dafür sorgen, dass es auch beim wiederholten Anschauen spannend bleibt. Die Illustrationen von Martina Burghart Vollhardt tragen ganz wesentlich zu dieser Atmosphäre bei und machen das Buch zu einem echten Hingucker.

Ein weiteres Highlight ist das Lied am Ende, das sogar mit Noten abgedruckt ist. Das lädt dazu ein, gemeinsam zu singen und das Buch über das reine Vorlesen hinaus zu erleben. Die stabile, kartonierte Verarbeitung macht es ideal für kleine Kinderhände und sorgt dafür, dass es auch häufiges Anschauen gut übersteht. Das Buch eignet sich wunderbar zum Vorlesen und spricht Kinder ab zwei Jahren an.
Von mir gibt es eine klare Empfehlung und 5 Sterne

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Veröffentlicht am 21.05.2026

Es ist wieder ein weiteres Lesevergnügen

Die stummen Turteltauben von Sylt
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Oma Käthe und ihr Lebensgefährte Hinnerk hören Sirenen und ahnen, dass etwas Schreckliches geschehen ist. Am Strand von Sylt werden zwei Leichname entdeckt. Die Kriminalpolizei erkennt schnell, dass es ...

Oma Käthe und ihr Lebensgefährte Hinnerk hören Sirenen und ahnen, dass etwas Schreckliches geschehen ist. Am Strand von Sylt werden zwei Leichname entdeckt. Die Kriminalpolizei erkennt schnell, dass es sich um Selbstmord handelt, doch Käthe und Hinnerk sind skeptisch. Auch weil die Freundin der Verstorbenen an einem Suizid zweifelt und vermutet, dass Dagmars Mörder über eine Dating-App in Kontakt gekommen ist. Oma Käthe ist sofort entschlossen, sich anzumelden. Werden sie die Wahrheit herausfinden?

Dies ist bereits der dritte Küstenkrimi mit Oma Käthe und Hinnerk, und auch diesmal sorgt die Geschichte von Beginn an für beste Unterhaltung. Der Einstieg ist herrlich humorvoll.
Als zwei Personen unter mysteriösen Umständen ihr Leben verlieren, bleibt Käthe und Hinnerk nichts anderes übrig, als eigenständig zu ermitteln. Dies bringt Hinnerks Sohn, der offiziell in dem Fall tätig ist, in Rage, denn er möchte die beiden Hobbydetektive lieber aus seinem Fall heraushalten. Doch Käthe lässt sich nicht aufhalten.
Besonders lustig sind die Szenen, in denen Käthe ihre Erlebnisse mit einer Dating-App schildert. Außerdem gibt es viele Verdächtige, und lange bleibt unklar, wer wirklich einen Grund für den Tod der beiden Opfer haben könnte, was die Handlung durchweg spannend hält.
Privat hat Käthe ebenfalls genug Herausforderungen, da Hinnerks Schwester im gleichen Haus lebt und oft für Konflikte sorgt.

Fazit: Es ist wieder ein sehr humorvoller Küstenkrimi mit außergewöhnlichen Charakteren und unkonventionellen Methoden zur Lösung des Falls. Die Mischung aus Spannung und witzigen Dialogen macht das Buch zu einem angenehmen Lesevergnügen.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung und 5 Sterne

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Veröffentlicht am 19.05.2026

Ein packender und fesselnder Thriller

Narbensommer #Thriller
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Eine schreckliche Mordreihe erschüttert Frankfurt. Marc Davids und Zoé Martin stehen vor einer erheblichen Herausforderung. Die Opfer wurden auf äußerst brutale Weise getötet und weisen massive Bissverletzungen ...

Eine schreckliche Mordreihe erschüttert Frankfurt. Marc Davids und Zoé Martin stehen vor einer erheblichen Herausforderung. Die Opfer wurden auf äußerst brutale Weise getötet und weisen massive Bissverletzungen auf. Vor zwanzig Jahren ereignete sich ein ähnlicher Vorfall, wobei der Täter noch seine Strafe absitzt. Erste Hinweise führen ins Rotlichtmilieu.

Dieser Thriller hat mich von der ersten Seite an gefesselt. Obwohl es bereits der zweite Band der Reihe ist, konnte ich mühelos in die Handlung eintauchen und hatte nie das Empfinden, wesentliche Informationen zu vermissen. Die Ermittlungen bringen Marc und Zoé tief in das Rotlichtmilieu, wo rivalisierende Gangs einen erbitterten Konflikt ausfechten. Die Stimmung ist düster und bedrohlich. Besonders gelungen fand ich die Vielfalt der Charaktere.
Die Spannung ist von Anfang an vorhanden und zieht sich durch das gesamte Buch. Vor allem die detailreichen und sehr ausführlichen Beschreibungen der Taten sorgen dafür, dass die Handlung unter die Haut geht. Einige Szenen sind brutal und keineswegs für empfindliche Gemüter geeignet. Der Täter handelt äußerst grausam.

Fazit: Für mich war es das erste Buch des Autors, aber ganz sicher nicht das letzte. Ein packender und fesselnder Thriller, der mich bestens unterhalten hat und große Lust auf die Fortsetzung macht.
Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und 5 Sterne

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