Profilbild von Patricia_Wolkenspringerin

Patricia_Wolkenspringerin

Lesejury Profi
offline

Patricia_Wolkenspringerin ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Patricia_Wolkenspringerin über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.06.2020

Eine spritzige und herzerwärmende Liebesgeschichte von zwei Generationen

Time to Love – Tausche altes Leben gegen neue Liebe
0

Beth O’Leary hat mit „Time to Love” einen Roman erschaffen, der berührt und glücklich macht.

Das Cover ist simpel aber wunderschön. Die zarten Farben gefallen mir sehr gut und auch, dass Leena und Eileen ...

Beth O’Leary hat mit „Time to Love” einen Roman erschaffen, der berührt und glücklich macht.

Das Cover ist simpel aber wunderschön. Die zarten Farben gefallen mir sehr gut und auch, dass Leena und Eileen gezeichnet dargestellt worden sind.

Beth O’Leary hat einen angenehmen und flüssigen Schreibstil. Die ersten 100 Seiten vergehen zwar etwas schleppend, aber dann nimmt die Geschichte rasant an Fahrt auf und lässt einem nicht mehr los.

Eileen ist eine Dame in ihrem 79ten Lebensjahr, die sich scheinbar von nichts unterkriegen lässt. Von der ersten Seite an habe ich sie geliebt. Sie ist spritzig, frech und trotz ihres Alters jung geblieben. Teilweise hat sie mich sehr an meine eigene Oma erinnert. Ich finde es gut, dass in diesem Buch ältere Menschen nicht als zartbesaitet und hilflos dargestellt werden, die in der jetzigen Zeit nicht zurechtkommen. Denn dies ist definitiv nicht der Fall. Wie Eileen sich in London zurechtfindet und das Dating-Leben wagt, war faszinierend und irre komisch.
Auch die Nebencharaktere, die mit Eileen im Dorf befreundet sind, sind kurios, lustig, stur und wahnsinnig kämpferisch. Sie lassen sich nichts gefallen und in einigen Situationen haben sie mich sehr zum Lachen gebracht. Auch Leenas Freunde in London konnte ich in mein Herz schließen.

Mit Leena hatte ich zuerst meine Schwierigkeiten, da sie mir am Anfang etwas unsympathisch war. Sie wirkte kalt, abweisend und sie war nur auf die Arbeit fokussiert. Das hat sich mit den heranschreitenden Kapiteln total geändert und ich konnte mich sogar in Leena hineinversetzen und mit ihr mitfühlen. Man blüht mit Leena in diesem kleinen Dorf auf und ich habe diese charakterliche Wandlung sehr genossen.
Das Thema Rund um Leenas verstorbene Schwester Carla wurde gut und authentisch aufgearbeitet. Ich bin froh, dass das Thema der Trauer nicht zu dick aufgetragen worden ist.

Das Dorf namens Hamleigh ist detailliert und liebevoll beschrieben. Ich konnte mir die Berge, die grüne Landschaft rund um das Dorf und die kleinen Backsteingebäuden so gut vorstellen, dass ich dachte tatsächlich dort zu sein.

Ich kann dieses Buch jeden empfehlen, der Liebesgeschichten von zwei unterschiedlichen Generationen lesen möchte und der auf der Suche nach einer Geschichte ist, die einem glücklich zurücklässt.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 11.01.2021

The way to her heart...

The Secret Book Club – Die Liebesroman-Mission
0

Das Cover
Genauso wie im Band eins ist dieses Cover wunderschön. Alleine die glänzende Oberfläche finde ich unglaublich faszinierend und besonders. Noch nie hatte ich diese Art von Papier bei einem Cover ...

Das Cover
Genauso wie im Band eins ist dieses Cover wunderschön. Alleine die glänzende Oberfläche finde ich unglaublich faszinierend und besonders. Noch nie hatte ich diese Art von Papier bei einem Cover und ich liebe es. So erhält man ein wirklich besonderes Leseerlebnis, nicht nur visuell sondern auch haptisch. Die sanften Farben begeistern noch zusätzlich. Trotz der Simpelhaftigkeit des Covers ist es ein wahrer Augenschmaus.

Der Schreibstil
Lyssa Kay Adams hat einen lustigen, interessanten und angenehmen Schreibstil. Die Geschichte ist total flüssig und vergeht richtig schnell. Sie beherrscht die perfekte Synergie zwischen Dialogen und Beschreibungen, wie auch zwischen ernsthafter und lustiger Stimmung. Trotz des ernsten Themas baut sie Szenen ein, die den Charakter perfekt einfangen, lustig sind und die Stimmung des Lesers auflockern.

Die Charaktere
Bereits bei Teil 1 habe ich die Männer des Buchclubs kennen und lieben gelernt. Umso gespannter war ich auf Branden Mack und seine Geschichte.
Ich bin wirklich erleichtert, dass er auch in seiner eigenen Geschichte so ungemein sympathisch und liebenswert war. Er ist der Begründer des Buchclubs und man lernt im Laufe der Geschichte, wieso es ihm so am Herzen lag einen Buchclub zu gründen. Er ist auch nicht der typische Aufreißer, sondern er liebt Frauen und er will, dass jede Dame von ihrem Mann auf Händen getragen wird, weil der weibliche Gegenpart nichts Geringeres verdient hat. Er selbst hatte so viele „Eroberungen“, weil die richtige für ihn noch nicht dabei war.
Von Liv war ich extrem enttäuscht. Sie war oberflächlich, selbstsüchtig und einfältig. Manche Reaktionen von ihr haben mich nicht nur genervt, sondern richtig wütend gemacht. Sie war überhaupt nicht mehr so, wie sie im Band eins war. Ihre Probleme sind selbstproduziert und ich konnte sie daher gar nicht ernst nehmen. Schon lange nicht mehr hat mir eine Hauptperson so übel aufgestoßen wie Liv.
Gott sei Dank hauen alle anderen Nebencharaktere und Mack das Buch so enorm heraus, ansonsten wäre es für mich ein totaler Flopp gewesen.

Die Handlung
Das Thema, welches die Autorin hier anspricht ist wirklich wichtig. Trotz der Ernsthaftigkeit kommen die Leichtigkeit, die Liebe und der Humor nicht zu kurz. Denn am Ende des Tages soll dieses Buch unterhalten und eine gute Lesezeit verschaffen und nicht melancholisch und schwermütig machen.
Die Romantik zwischen Mack und Liv kam mir etwas zu kurz, wie auch die Entwicklung ihrer Gefühle zueinander. Der Schlagabtausch und das pure Chaos zwischen den Männern waren genial und haben mich oft zum Grinsen gebracht. Ich habe es auch sehr genossen mehr von den damaligen Hauptprotagonisten von Teil eins zu erfahren.

Das Fazit
1,5 Stern Abzug wegen der Hauptperson Liv und weil die Gefühle für meinen Geschmack eine Spur zu kurz gekommen sind, ansonsten war das Buch wirklich wundervoll und lesenswert.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 27.12.2020

Rätsel, Periodensysteme und Gefühlschaos!

Kaleidra - Wer das Dunkel ruft (Band 1)
0

Das Cover
Als ich bei der Programmvorschau vom ONE Verlag das Cover zum ersten Mal erblickt hatte, war ich sofort hin und weg. Es ist wunderschön, mystisch, dunkel und etwas ganz besonderes.
Nachdem man ...

Das Cover
Als ich bei der Programmvorschau vom ONE Verlag das Cover zum ersten Mal erblickt hatte, war ich sofort hin und weg. Es ist wunderschön, mystisch, dunkel und etwas ganz besonderes.
Nachdem man in die Handlung abgetaucht ist, machen die Formen und Kreise auch viel mehr Sinn, da es in diesem Buch hauptsächlich darum geht Rätsel zu lösen. Nicht nur sprachliche, sondern auch gezeichnete.
Durch das Hardcover macht das Buch auch einen qualitativ hochwertigen Eindruck, was mir persönlich sehr gut gefällt.

Der Schreibstil
Kira Lichts Schreibstil ist packend, simpel und flüssig. Ich habe dieses Buch in einem Monat gelesen, als einige Schicksalsschläge aufeinander gefolgt sind und das Buch konnte mir wirklich gut helfen, die Welt für gewisse Momente zu vergessen. Ich denke, zum großen Teil ist das darauf zurückzuführen, dass Kira Licht einen einfachen und angenehmen Schreibstil hat, der nicht schmucklos ist, sondern die Handlung gut und geradlinig auf den Punkt bringt.
Den Fokus des Buchs würde ich eher auf die Dialoge zwischen den Protagonisten sehen, da die Beschreibungen um die verschieden Handlungsverläufe eher in den Hintergrund rücken und sparsam eingesetzt werden.

Die Charaktere
Emilia ist die Hauptprotagonistin in diesem Buch und die Handlung wird nur aus ihrer Sicht erzählt. Sie hat eine natürliche Begabung für ihre alchemistischen Kräfte, jedoch steht sie sich selbst oft im Weg. Im Laufe des Buchs gewinnt sie jedoch immer mehr an Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein. Diesen Wandel lesen zu können, habe ich als Leser sehr genossen. Emilia hat das Herz am richtigen Fleck und ist trotz aller Widrigkeiten, die ihr begegnen, ein sehr positiver und liebevoller Mensch. Ihre Liebsten sind ihr sehr wichtig und sie würde alles für diese tun.
Ihre zwei besten Freunde – Tizzi und Matti – sind wirklich lustige und durchgeknallte Nebencharaktere. Die Freundschaft zwischen den Drein ist voll von Spaß, Albernheiten, Zuneigung und Vertrauen. Gerne hätte ich noch viel mehr über diese freundschaftliche Dynamik gelesen.
Ben ist Mitglied der Gold-Lodge und zuerst ein sehr kalter und abweisender Charakter, der wirklich überheblich zu Emilia ist. Erst ab der Hälfte des Buches taut er auf und man bekommt ein wenig mehr von ihm mit. Die Chemie zwischen Ben und Emilia ist total gegensätzlich, aber trotzdem knistert es gewaltig zwischen ihnen. Ein kleiner Kritikpunkt meinerseits ist, dass ich gerne mehr über Ben gelesen und erfahren hätte. Dadurch, dass man alles mit Emilia erfährt und erlebt, bleibt Ben ein wenig ein eindimensionaler Charakter, was ich wirklich schade fand. Hier hätte ich mich mehr über einen abwechselnden Handlungsblickpunkt gefreut.
Die Gold-Logen Mitglieder sind unglaublich sympathisch und charakterstark. Die Gruppe habe ich sofort in mein Herz geschlossen, eben auch weil sie Emilia so wahnsinnig herzlich aufgenommen haben und alles daran setzen, dass sie ihre Kräfte trainiert.

Die Handlung & das Fazit
Wie bei der Inhaltsangabe ersichtlich geht es um die Übersetzung des Voynich-Manuskripts und um die Beschaffung der einzelnen Bestandteile, bei welcher Emilia und Ben zusammen arbeiten müssen. Im Vordergrund stehen die Elemente des Goldordens, Silberordens und Quecksilberordens. Viele spannende Fakten über Periodensysteme, den Elementen und über den Krieg zwischen den Orden tauchen während des Buchs auf. Das Konzept der Autorin hat mich wirklich begeistert, da ich so einen Handlungsverlauf noch nie gelesen habe.
Auch die Rätsel, die von Emilia gelöst werden müssen, sorgen für Abwechslung und teilweise kam ich mir vor wie in einem Indianer Jones Film, was ein riesen Pluspunkt war.
Jedoch waren die Spannungsverläufe in diesem Buch überhaupt nicht konstant und teilweise erfuhr man einfach viel zu viele Informationen auf einmal. Ich habe bis jetzt noch immer nicht verstanden, was die Orden mit dem Voynich-Manuskript wirklich vorhaben und was ihre Beweggründe sind. Auch kamen immer mehr Fragen auf, bei welchen nur sehr wenige beantwortet wurden. Natürlich ist dies für eine Trilogie typisch, aber nicht in diesem extremen Ausmaß. Hier muss man sich wirklich einiges für den zweiten Teil merken, der erst im April 2021 erscheint.
Ebenfalls kamen mir die Gefühle zwischen Ben und Emilia viel zu kurz. Es geht hauptsächlich wirklich nur um das Manuskript und die damit einhergehenden Probleme, aber nicht über Emilia und Ben. Hier hätte ich mir etwas mehr erwartet.
Alles in allem habe ich das Buch und sein Konzept wirklich sehr genossen und trotz einiger kleiner Kritikpunkte werde ich den zweiten Band definitiv kaufen. Den ersten Teil kann ich auch ausnahmslos allen Fantasyliebhabern empfehlen, die Chemie, Rätsel und Geheimlogen mögen.

Das beste Zitat
„Ich hatte es ja so gewollt. Zurück bliebt ein fader Beigeschmack und das Wissen, dass jedes seiner schönen Worte eine Lüge gewesen war.“ Seite 197

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 08.12.2021

Informativ für Einsteiger

Federleicht: Wie du loslässt und ein befreites und erfülltes Leben führst. Inneres Aufräumen für mehr Selbstakzeptanz und Selbstliebe I Die besten Be-free-Tools und Übungen der Mentaltrainerin
0

Durch Corona habe ich begonnen mehr Selbsthilfebücher zu lesen. Unter den vielen Büchern habe ich auch „Federleicht“ von Melanie Pignitter gelesen.

Der Schreibstil
Was mir sehr gut an diesem Buch gefallen ...

Durch Corona habe ich begonnen mehr Selbsthilfebücher zu lesen. Unter den vielen Büchern habe ich auch „Federleicht“ von Melanie Pignitter gelesen.

Der Schreibstil
Was mir sehr gut an diesem Buch gefallen hat, war der unglaublich nahe und freundschaftliche Ton der Autorin. Die ganze Zeit über habe ich mich nicht gefühlt, als ob ich einfach eine Lektüre lesen würde, sondern mit einer Freundin plaudere. Das hat mir richtig gut gefallen. Melanie Pignitters Schreibstil war dabei immer aufmunternd, verständnisvoll und offen. Sie wurde nie oberflächlich oder anklagend. Dadurch liest sich das Buch sehr flüssig – wenn man sich denn dazu entscheidet, es strikt von vorne nach hinten zu lesen, so wie ich es gemacht habe. Hier sollte aber erwähnt werden, dass man auch nur die Kapitel lesen kann, für die man sich interessiert. Man braucht hier kein übergreifendes Kapitelwissen, um den Inhalt verstehen zu können, da die Kapitel jeweils für sich alleine stehen.

Der Aufbau

Der grobe Inhalt des Buches sieht wie folgt aus:

1) 3 Dinge, die du wissen musst, um frei zu werden
2) Warum ist Loslassen so schwer?
3) Lass los, was war!
4) Lass los, was dich belastet
5) Lass los, was deine Selbstliebe unterdrückt
6) Lass los, was du zu sehr willst
7) Dein Sprung in die Freiheit steht bevor
Diese Oberkapitel sind in diverse Unterkapitel gegliedert. Beispielsweise geht es bei Punkt Nummer vier zum einen darum, nicht immer nur die Last von anderen zu tragen und zum anderen darum, wie man belastende Gefühle von seiner Vergangenheit hinter sich lässt. Nach jedem Kapitel gibt es hilfreiche Übungen, die man machen kann um das gelesene umzusetzen.

Der Inhalt
Inhaltlich begegneten mir sehr vieles, das ich bereits von anderen Selbsthilfebüchern kannte. Daher würde ich dieses Buch jeden empfehlen, der sich noch nicht mit solchen Dingen beschäftigt hat oder eher weniger beschäftigt hat, von denen man sich lossagen möchte. Die anderen, die sich mit solchen Themen bereits beschäftigt haben, würden nichts neues lernen.

Einige Male kamen für mich persönlich Inhalte auf, die mich sehr schockiert haben, weil ich nie geahnt hätte, dass mich solche Dinge auch belastet haben. Teilweise war ich fast schon „getriggert“ und musste daher auch das Buch ein paar Mal auf die Seite legen, weil es mir sonst zu viel geworden wäre.

Großteils waren die Übungen sehr hilfreich, teilweise hätte ich mir mehr Beispiele gewünscht, die man mehr in sein alltägliches Leben einbauen könnte und nicht solche, die man nur einmal macht. Ebenfalls wären einige Übungen gut für mich gewesen, die vielleicht kürzer ausfallen und nicht so komplex und arbeitsintensiv sind.

Das Fazit
Mir hat das Buch gut gefallen und ich würde es jedem empfehlen, der sich zum ersten Mal mit dem Thema „Federleicht - wie du loslässt und ein befreites und erfülltes Leben führst“ beschäftigt.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
Veröffentlicht am 01.02.2021

Sexy, gefühlvoll aber ausbaufähig!

Ein Cowboy zum Anbeißen
4

Das Cover
Ich denke mir wird hier jeder zustimmen, wenn ich schreibe, dass das ein wirklich sehr sexy Cover ist. Vom ersten Moment an war ich hin und weg. Während ich das Buch gelesen habe, hatte ich immer ...

Das Cover
Ich denke mir wird hier jeder zustimmen, wenn ich schreibe, dass das ein wirklich sehr sexy Cover ist. Vom ersten Moment an war ich hin und weg. Während ich das Buch gelesen habe, hatte ich immer wieder diesen gutaussehenden Mann vom Cover vor Augen. Gleichzeitig weiß man bei so einem Buchcover sofort, was die Leser bei der Handlung erwarten können.

Der Schreibstil
Der Schreibstil von Joya Ryan hat mir richtig gut gefallen. Sie bringt alles gut auf den Punkt und es kommt zu keinen beschreibenden Ausschweifungen. Nach nur wenigen Seiten war ich gut im Buch angekommen und ich habe es dann tatsächlich innerhalb eines Tages ausgelesen, da es sich so flüssig gelesen hat.

Die Charaktere
Charlotte ist ein richtiges Citygirl, die es gewohnt ist nur für sich selbst da zu sein und auf sich aufzupassen. Sie ist taff und lustig. Zeitgleich ist sie sehr verunsichert was Männer und Beziehungen angeht und daher nicht auf der Suche nach etwas festem.
Tripp hingegen ist ein Rancher durch und durch. In seiner Dorfgemeinschaft ist er bekannt und das nicht nur weil er so gut aussieht, sondern da er auch ein echter Gentleman ist. Wenn Hilfe benötigt wird, dann ist er sofort zur Stelle und tut alles um den- oder diejenigen tatkräftig zu unterstützen. Er ist ein ehrlicher Mensch, der es nicht leiden kann, wenn man unehrlich ist. Zeitgleich hat er ein massives Vertrauens- und Frauenproblem, seitdem die Mutter seiner Tochter ihn und Gracie verlassen hat.
Gracie ist Tripps Tochter und sein ganzer Stolz. Gracie steht bei Tripp an erster Stelle und er liebt sie über alles. Sie ist ein gut erzogenes und sehr süßes Kind, welches man als Leser sofort in sein Herz schließen musste.
Bo und Cash sind die besten Freunde von Tripp und beide haben mir am besten von allen Nebencharakteren gefallen. Sie waren geheimnisvoll, interessant und facettenreich.

Die Handlung
Die Handlung beginnt gleich mit der Begegnung von Charlotte und Tripp, dabei wurden beide noch rasch grob dem Leser vorgestellt. Die Handlung dreht sich dann anschließend wirklich nur um die Gefühle zwischen Tripp und Charlotte. Die Chemie zwischen den beiden ist sehr sexy und gefühlvoll. Ich habe jeden Lesemoment mit ihnen genossen.
Im Laufe der Handlung tauchen immer wieder knappe Hintergrundinformationen über die beiden auf, die bis zum Schluss nie aufgeklärt werden. Und das ist mein massivster Kritikpunkt: Nichts wird von der Vergangenheit aufgedeckt. Man erfährt somit keine Details über die Charaktere. Alles bleibt grob angesprochen und oberflächlich. Die Tiefgründigkeit im Buch fehlt mir komplett, was wirklich schade ist. Ich weiß nicht, ob die Autorin einfach vergessen hat gewisse Details wieder aufzugreifen, oder ob sie diese nicht als wichtig eingestuft hat.
Ein zusätzlicher Kritikpunkt ist, dass interessante und packende Andeutungen auf Bo und Cash im Laufe der Geschichte gemacht worden sind, die dem Leser zeigen, dass es sich bei dem Buch eigentlich um den Start einer Reihe handeln sollte. Umso enttäuschender ist es, dass die geplanten Folgebänder nie von der Autorin aufgegriffen worden sind. Daher wird man als Leser auch bei Bo und Cash die offen gebliebenen Fragen nie beantwortet wissen.

Das Fazit
Ich habe wirklich sehr lange überlegt, wie ich dieses Buch bewerten sollte, denn einerseits war es ein romantisches Lesevergnügen, andererseits gab es inhaltlich wichtige Kritikpunkte, die ich nicht ignorieren kann. Leider kann ich dem Buch nicht mehr als 3 Sterne geben. Trotzdem sollte jeder für sich entscheiden, ob man charakterliche Tiefgründigkeit in einem Liebesroman sucht oder eben nicht.

  • Einzelne Kategorien
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Gefühl
  • Cover