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Veröffentlicht am 27.11.2021

Maria Montessori

Lehrerin einer neuen Zeit
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Durch die fiktive Geschichte um Luigi in diesem Roman habe ich einen Einblick in die Arbeit von Maria Montessori bekommen. Trotzdem fehlt mir der Tiefgang. Es wir viel über die Liebe zwischen Maria Montessori ...

Durch die fiktive Geschichte um Luigi in diesem Roman habe ich einen Einblick in die Arbeit von Maria Montessori bekommen. Trotzdem fehlt mir der Tiefgang. Es wir viel über die Liebe zwischen Maria Montessori und Giuseppe Montesano geschrieben. Die Zeitsprünge waren zu groß. Dadurch bliebt die Arbeit, die Maria Montessori für die Gleichstellung der Frauen führte, sehr hintergründig. Auch über ihre Arbeit, wodurch speziell ihre Methode sich auszeichnet, hätte ich gern mehr erfahren.
Die Geschichte ist dann plötzlich zu Ende nachdem Maria ihren Sohn geboren hat. Aber eigentlich würde die Geschichte hier erst richtig anfangen. Denn Lehrerin wir Maria erst danach.

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Veröffentlicht am 03.08.2020

Wenig Hilfreich

Trotzdem
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Die Autoren Ferdinand von Schirach und Alexander Kluge führen zwei Gespräche, die am 30. März 2020 (vormittags und nachmittags) stattfanden, 19 Tage nachdem die WHO die Ausbreitung des Corona-Virus zu ...

Die Autoren Ferdinand von Schirach und Alexander Kluge führen zwei Gespräche, die am 30. März 2020 (vormittags und nachmittags) stattfanden, 19 Tage nachdem die WHO die Ausbreitung des Corona-Virus zu einer Pandemie erklärte. Sie unterhalten sich über verschiedene politische, so wie auch historische Ereignisse und Katastrophen und sprechen über deren Folgen und Veränderungen.
Bezüglich der Corona-Krise ist mir persönlich dieses Buch jedoch wenig hilfreich. Über die derzeitigen Maßnahmen wird nur wenig geschrieben. Ich hatte mehr Erklärungen erwartet.

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Veröffentlicht am 06.11.2019

Dirne ohne Erinnerung

Die Dirne und der Bischof
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Eine junge Frau wird mehr tot wie lebendig im Flussgraben vor den Toren Würzburgs gefunden und ins Hurenhaus gebracht. Als sie aufwacht hat sie keine Erinnerung an das Geschehene und wie sie ins Hurenhaus ...

Eine junge Frau wird mehr tot wie lebendig im Flussgraben vor den Toren Würzburgs gefunden und ins Hurenhaus gebracht. Als sie aufwacht hat sie keine Erinnerung an das Geschehene und wie sie ins Hurenhaus gekommen ist. Im Hurenhaus wird sie wieder gesund gepflegt, muss jedoch dort ihre Dienste anbieten, um die Schulden für ihre Pflege zu begleichen. Sie ahnt, dass sie dort nicht hingehört, zumal sie gebildet ist, und lesen, schreiben und rechnen kann. Sieht jedoch keinen anderen Ausweg, weil sie sich nicht eines besseren erinnern kann.

Das Buch wurde gut recherchiert. Der Schreibstil ist flüssig. Das Cover ist schön gestaltet.
Die Geschichte geht erst spannend los. Aber irgendwann wird sie dann nur noch langatmig und plätschert vor sich hin. Die Politik und der Krieg gegen die Hussiten und die ganzen Namen der hohen Herren, die man sich nicht merken kann, machte die Geschichte langweilig. Dann wurde noch der Kampf beschrieben, den die Stadt gegen ihren verschwenderischen Bischof hielt. Die Geschichte um Elisabeth tauchte dabei weitgehendst in den Hintergrund. Es wird nicht versucht nach ihrer Vergangenheit zu suchen. Niemand vermisst sie. Am Ende wird erklärt, dass ihr Vater und Verlobter Nachricht bekamen, dass sie in ein Kloster gegangen sein soll. Normalerweise wäre ich davon ausgegangen, dass der Verlobte sie dort auch suchen würde, wenn sie ihm wichtig ist. Stattdessen wird er selbst ein Mann der Kirche.

Das Buch hinterlässt viele Ungereimtheiten und Schwachstellen. Die Charaktere sind undursichtig und konnten mich emotional nicht erreichen. Die Geschichte plätschert so vor sich hin. Ich hatte anhand des Klappentextes mehr erwartet.

Veröffentlicht am 11.11.2019

Wahnsinn Persönlichkeitsspaltung

Dr. Jekyll und Mr. Hyde
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Die Grundidee der Geschichte finde ich gut. Es geht um Persönlichkeitsspaltung, Drogenmissbrauch und Drogen-Abhängigkeit.
Das Buch war stellenweise langatmig. Es kam keine dauerhafte Spannung auf.
Emotional ...

Die Grundidee der Geschichte finde ich gut. Es geht um Persönlichkeitsspaltung, Drogenmissbrauch und Drogen-Abhängigkeit.
Das Buch war stellenweise langatmig. Es kam keine dauerhafte Spannung auf.
Emotional erreichten die Figuren und die Geschichte mich nicht. Ich konnte mich nicht in die Personen hineinversetzen. Die Beschreibungen der Umgebung blieben flach, so dass sich mein Kopfkino nicht einstellen wollte. Es blieb alles sehr distanziert.

Veröffentlicht am 25.01.2021

Geschichte um die nächste Generation einer englischen Adelsfamilie

Arden Hall – Zeiten des Schicksals
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Auch wenn man den ersten Teil von „Arden Hall“ nicht kennt, kommt man schnell in die Geschichte hinein. Der Schreibstil ist flüssig. Manchmal wird in gestelzter Sprache geschrieben, die aber sehr gut in ...

Auch wenn man den ersten Teil von „Arden Hall“ nicht kennt, kommt man schnell in die Geschichte hinein. Der Schreibstil ist flüssig. Manchmal wird in gestelzter Sprache geschrieben, die aber sehr gut in eine englische Adelsfamilie, und die Zeit von der geschrieben wird, passt. An einigen anderen Stellen ist der Sprachstil sehr gewöhnlich und alltagstauglich. Die beiden Sprachstile passen nicht zusammen.
Bei der Geschichte handelt sich um den zweiten Teil einer Trilogie. Aufgrund des Klappentextes hatte ich eine schöne Geschichte um eine Adelsfamilie erwartet. Es ist aber leider nur belangloses Geplätscher. Die beschriebenen Situationen konnte ich mir gut vorstellen. Trotzdem waren Charaktere nicht tiefgründig genug. Es kamen auch immer mehr Protagonisten dazu, so das mir schon bald die Übersicht der einzelnen Personen verloren ging. Die Handlungen schreiten in einer rasenden Geschwindigkeit voran. Es liegen oft Jahre zwischen den einzelnen Kapiteln.
Auch der Grund einer Scheinehe, nämlich die Homosexualität des Earl of Arden zu vertuschen, schien mir irgendwann nicht mehr logisch. Die Personen, die den Grund nicht sowieso schon kannten, bekamen ihn auch unverzüglich mitgeteilt.
Die Geschichte ist nicht authentisch. Es blieb alles sehr oberflächlich und für die damalige Zeit sehr unglaubwürdig.

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