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Piatra

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.04.2022

Ein Krimi wie ein Bühnenprogramm!

Zurück nach Übertreibling
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OMG! Der Besenwiesler Toni ist aus dem Knast ausgebrochen und trachtet der Vikki nach dem Leben!! Was jetzt? Die Vikki nimmt die Sache selbst in die Hand!
Ein Krimi wie ein Bühnenprogramm. Schrill, skurril, ...

OMG! Der Besenwiesler Toni ist aus dem Knast ausgebrochen und trachtet der Vikki nach dem Leben!! Was jetzt? Die Vikki nimmt die Sache selbst in die Hand!
Ein Krimi wie ein Bühnenprogramm. Schrill, skurril, voller Humor und markanter Typen.
Es macht richtig Spaß, der wilden Handlung zu folgen. Der Schreibstil ist flüssig und leicht zu lesen. Lediglich ein paar Längen hätte man streichen können. Die lassen die Geschichte manchmal etwas zäh wirken. Wirklich Spannung kommt nicht auf, muß bei einem Cosy-Krimi aber auch nicht. Aktuelle Themen werden angesprochen und mit dem typischen Humor der Autorin kommentiert. Ich habe mich hervorragend unterhalten und kann das Buch weiterempfehlen.

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Veröffentlicht am 02.02.2023

Nicht wirklich ein Krimi!

Männer, Mord und Remmidemmi
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Elli Fuchs ist nach einer gescheiterten Beziehung wieder in ihre Heimatstadt in der bayerischen Provinz zurückgekehrt. Sie arbeitet nun in dem Sanitärbetrieb Haslinger und wohnt im Haus ihres Cousins Heinzi ...

Elli Fuchs ist nach einer gescheiterten Beziehung wieder in ihre Heimatstadt in der bayerischen Provinz zurückgekehrt. Sie arbeitet nun in dem Sanitärbetrieb Haslinger und wohnt im Haus ihres Cousins Heinzi und dessen Familie. Als zufällig im Sockel einer alten Badewanne in einer alten Hofstelle eine mumifizierte Tote gefunden wird, ist der Ermittlungsdrang von Elli und Heinzi geweckt. Da gerade auch noch Fasching ist, geht es extrem turbulent her im sonst so beschaulichen Engelsried.
Das Buch lässt sich leicht und flüssig lesen. Die Personen werden sehr anschaulich herausgearbeitet. Es macht Spaß, Ellis irrwitzigem Alltag zu folgen. Aber wer einen klassischen Krimi erwartet, wird hier enttäuscht. Es gibt zwar eine Tote, aber eigentlich keine Ermittlungen im klassischen Sinne. Aber dafür noch eine Liebesgeschichte dazu. Mir persönlich gibt es allerdings zu viele Alkoholgelage und Besäufnisse in der Geschichte. Jedoch viel Lokalkolorit. Und viel Humor und Situationskomik. Dazu noch ein Glossar für alle jene, die ein wenig Übersetzungsschwierigkeiten mit der bayerischen Mundart haben. Ein großer Spaß für Freunde des herzhaften bayerischen Humors.

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Veröffentlicht am 12.11.2021

Als Frau alleine mit Rucksack unterwegs in Südamerika!

Reisefieber - Als Frau allein durch Mexiko und Südamerika
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Antonia Ludwig ist alleine mit Rucksack durch Südamerika gereist. In diesem Buch erzählt sie im Tagebuchstil von dieser Reise, gibt Tipps für die Vorbereitung und das Reisen als Frau alleine. Dazu hat ...

Antonia Ludwig ist alleine mit Rucksack durch Südamerika gereist. In diesem Buch erzählt sie im Tagebuchstil von dieser Reise, gibt Tipps für die Vorbereitung und das Reisen als Frau alleine. Dazu hat sie eine Liste ihrer Highlights in den bereisten Ländern erstellt. Zusätzlich gibt es neben einigen Bildern im Buch selber noch einen Link, unter dem man sich noch deutlich mehr Bilder anschauen kann.
Ich finde das Buch sehr informativ, leider fehlt mir ein wenig die Begeisterung. Der Tagebuchstil kann mich jetzt nicht wirklich mitreissen, ich hätte mir da mehr Details und Emotionen gewünscht. Mehr über die Begegnungen unterwegs.
Trotzdem ist das Buch gut zu lesen und sicherlich ein guter Einstieg, wenn man eine derartige Reise plant, da sehr viele praktische Informationen vermittelt werden, die man gut verwenden kann.

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Veröffentlicht am 08.01.2023

Interessant, aber nicht, was ich erwartet habe!

Fräulein Anna, Gerichtsmedizin (Die Gerichtsärztin 1)
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Die junge Anna kommt nach ihrer Ausbildung zur Krankenschwester auf Vermittlung ihres Onkels vom Land nach München an die Gerichtsmedizin. Dort soll sie als Assistentin den beiden Doktoren zur Hand gehen. ...

Die junge Anna kommt nach ihrer Ausbildung zur Krankenschwester auf Vermittlung ihres Onkels vom Land nach München an die Gerichtsmedizin. Dort soll sie als Assistentin den beiden Doktoren zur Hand gehen. Direkt am ersten Tag landet die Leiche einer alternden Schauspielerin auf dem Sektionstisch, die tot aus dem Fluß gezogen wurde. War es Selbstmord? Schnell kommen Zweifel auf!
Die Geschichte spielt in den Jahren 1912 bis 1914. Eigentlich ist dieses Buch eine gelungene Beschreibung der damaligen Gesellschaft, ihrer Ansichten und Gepflogenheiten. Für mich ist es weder ein Krimi, noch spielt das Thema Gerichtsmedizin eine größere Rolle. Es sind lediglich die Aufhänger für die Geschichte. Von daher fehlt mir eigentlich auch der Bezug zum Titel. Die Kriminalgeschichte ist im Hauptteil gar kein Thema mehr, die beiden Hauptprotagonisten ermitteln auch gar nicht im herkömmlichen Sinne. Daß Anna in der Gerichtsmedizin arbeitet, wird auch nicht weiter vertieft, wir erfahren auch nicht wirklich viel über ihre Arbeit und die damalige Gerichtsmedizin. Die „Prinzregentenmorde“ bezieht sich wohl auf das Attentat in Sarajewo, das den ersten Weltkrieg in Gang setzte.
Auch wenn das Buch nicht hält, was der Titel und der Klappentext versprechen, ist es sehr gut zu lesen. Der flüssige und leicht zu folgende Schreibstil zeichnen ein eindrückliches Bild der damaligen Gesellschaft, was ich sehr interessant finde. Die beiden Hauptprotagonisten agieren sehr sympathisch miteinander und es macht Spaß, ihren Dialogen zu folgen. Ich hatte angenehme Lesestunden.

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Veröffentlicht am 15.08.2022

Urlaubslektüre!

Der schönste Zufall meines Lebens
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Das Cover gefällt mir sehr gut und der Klappentext klingt klasse. Penny, 30 Jahre alt und Cafebesitzerin in London, hat einen starken Kinderwunsch, aber keinen Erfolg mit Männern. Da lernt sie den umwerfenden ...

Das Cover gefällt mir sehr gut und der Klappentext klingt klasse. Penny, 30 Jahre alt und Cafebesitzerin in London, hat einen starken Kinderwunsch, aber keinen Erfolg mit Männern. Da lernt sie den umwerfenden Francesco kennen. Doch kaum sind sie ein Paar geworden, muß Penny aufs Land ziehen, um für eine Zeit den Pub ihres erkrankten Onkels zu leiten. Dort trifft sie auf zwei weitere interessante Männer. Doch wer ist nun der richtige?
Eigentlich eine Geschichte mit viel Potential, aber leider kann mich die Autorin nicht wirklich mitreissen. Hauptprotagonistin Penny, die ja eigentlich schon einiges mitgemacht hat in ihrem jungen Leben, agiert für mich oft sehr unverständlich und unreif. Obwohl sie sich ständig über alles Gedanken macht, kommt oft doch nichts dabei raus, was sie umsetzen kann. Besonders Francesco tut mir oft sehr leid. Auch thematisch wirkt das Buch ein wenig überladen. Eine lesbische Schwester samt Frau, ein schwuler Onkel samt Mann, eine Krebserkrankung, ein Kinderwunsch per eingefrorenen Embryonen.......
Das Buch lässt sich aber leicht und flüssig lesen. Der Schreibstil ist locker und bildhaft. Eine nette Urlaubslektüre, wenn man sich nicht zu viele Gedanken darüber macht!

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