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PinkGre

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.09.2021

"Ich bin verloren. Und ich wollte niemals verlorener sein."

Unnoticed
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In Unnoticed, dem ersten Band der 'D'Angelo Dark Romance' - Dilogie geht es um Elizabeth 'Liz' Panait und Michele 'Mic' D'Angelo, die durch den Wunsch nach Freiheit, Selbstbestimmtheit und Rache völlig ...

In Unnoticed, dem ersten Band der 'D'Angelo Dark Romance' - Dilogie geht es um Elizabeth 'Liz' Panait und Michele 'Mic' D'Angelo, die durch den Wunsch nach Freiheit, Selbstbestimmtheit und Rache völlig unerwartet aufeinandertreffen. Die Erzählung erfolgt aus den Sichtweisen beider Protagonisten.

Liz sehnt sich nach Freiheit und Selbstbestimmtheit. Unter der Führung ihres Bruders Easton zu Leben wird zu einer immer größeren Qual. Durch den Tod der Eltern vor fünf Jahren ist er zum Familienoberhaupt einer der gefährlichsten Mafia-Familien im südlichen Floridas aufgestiegen. Als er ihr mitteilt, sie in kürzester Zeit zwangsverheiraten zu wollen, nutzt Liz ihre Chance zur Flucht. Unterstützt wird sie dabei von ihren Bediensteten und augenscheinlichen Freunden Allegra und Roberto. Was sie dabei nicht ahnt ist, dass sie damit in eine noch größere Gefahr rennt.

Die Gefahr geht von Mic aus, der geplant hat, die Tochter der Panaits zu entführen um seinen größten Konkurrenten ausschalten zu können. Doch wie so oft im Leben kommt alles anders als man denkt. Als er im Dschungel Kolumbiens eine Frau aus einem verunglückten Auto rettet ahnt er nicht, wen er damit unter seinen Schutz gestellt hat.

Die beiden sind misstrauisch doch tappen über die Identität des jeweils anderen im Unklaren. Durch ihre gemeinsame Zeit entsteht zwischen ihnen ein Prickeln, dass immer intensiver wird: "Alles an ihm ist verwirrend und zugleich anziehend." (Liz, S.60)

Liz ist der festen Meinung, dass Mic für ihren Bruder Easton arbeitet. Der hingegen glaubt, dass Liz eine normale Fremde ist und ahnt nicht, dass sie genau die Person ist auf die er schon so sehnsüchtig für seine Rache hingearbeitet hat. Die Geschichte endet, so wie sie bereits begonnen hat, spannend und mit einem fiesen Cliffhanger.

Mir hat das Buch wirklich sehr gut gefallen. Es kommt selten vor, dass bereits der Anfang so spannend ist, dass man das Gefühl hat bereits mitten in der Geschichte zu sein. Der Schreibstil ist flüssig, modern und verständlich. Dazu ist das Cover sehr chic und die Story macht Lust auf mehr. Von mir gibt's 5 Sterne.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 19.08.2021

„Ich habe einen Eid geschworen […] Ich werde dich bewahren, dich beschützen und dich lieben. Selbst, wenn du das anders siehst, Cuore Mio.“

To Fear a Demon (Erbin der Lilith 1)
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In ‚To Fear a Demon‘ geht es um die Geschichte einer Lilith und eines Dämons, die durch einen Ur-Fluch so miteinander verbunden sind, dass die Lilith die Rettung für ihren Dämon ist. Die Protagonisten ...

In ‚To Fear a Demon‘ geht es um die Geschichte einer Lilith und eines Dämons, die durch einen Ur-Fluch so miteinander verbunden sind, dass die Lilith die Rettung für ihren Dämon ist. Die Protagonisten sind Clio, eine Lilith der Farnese-Familie (sind in ihrer Linie auf die allererste Lilith der Geschichte zurückzuführen) und Julio, der rechtmäßige Erbe der Càstano – Dynastie. Die Erzählung erfolgt aus den Sichtweisen von Clio und Julio, aber im Erzählstil der dritten Person.

Die Geschichte beginnt mit einem sehr wichtigen Prolog aus der Zeit der ersten Menschen. Hier erfährt man, warum eine Lilith und ein Dämon füreinander so wichtig sind. Es geht unter anderem um das Recht der Selbstbestimmtheit, dass Lilith für sich forderte. Viele Jahrhunderte später lernen wir Clio kennen, die unter dem Decknamen Gabrielle seit zwei Jahren in Mailand lebt. Sie möchte nicht von ihrem alten Leben gefunden werden, doch wie lange kann sie sich diesem Leben noch entziehen?

Letztendlich muss sie doch wieder zu ihrem alten Leben in Florenz zurückkehren. Dort wartet nämlich unter anderem ihr Dämon Julio auf sie, den sie unter allen Umständen vergessen wollte. Sie ist der Meinung, dass er sie, als sie ihn am dringendsten gebraucht hatte vor zwei Jahren, im Stich gelassen hatte. Das und die Tatsache, dass er sie nicht hatte finden wollten, brach ihr das Herz. Als sie nach der ganzen Zeit wieder auf ihn trifft, lodern die alten Gefühle wieder auf. Die Beiden sind durch gewisse Umstände so miteinander verbunden, dass dieses Band nur durch den Tod des anderen durchtrennbar ist: „Ein Dämon brauchte die Macht seiner Lilith, um die eigenen Kräfte zu kontrollieren.“ (S.75)

Clio kann sich ihrem Dämon nicht auf ewig, entziehen und eigentlich möchte sie das auch nicht mehr. Durch verschiedene Ereignisse merkt sie, wie stark auch nach den vergangenen zwei Jahren ihre Gefühle noch für Julio sind: „Julios Anwesenheit verwirrte sie so sehr. Ihr Herz und ihr Körper befanden sich im Zwiespalt mit ihrem Verstand.“ (S.171). Er spürt ihren Zwiespalt, aber bedrängt sie zu keiner Zeit. Er hofft, dass sie die magische Bindung von sich aus wieder stärken möchte.

Zum Ende hin passieren noch weitere unerwartete Ereignisse und es bleiben offene Fragen, die große Lust auf Band 2 machen.

Mir hat das Buch super gut gefallen. Das Prickeln zwischen den Protagonisten ging auf mich während des Lesens mehr als nur einmal über. Dazu gefällt mir die starke Bindung und die tiefe Liebe zwischen den Clio und Julio (auch wenn sich Clio das noch nicht so ganz eingestehen konnte). Die Geschichte ist für mich in sich total stimmig, gut durchdacht, sehr facettenreich und ich mag den Schreibstil der Autorin wirklich gerne. Man sollte aber doch etwas aufmerksamer lesen, da man sonst die Zusammenhänge nicht ganz nachvollziehen kann. Für mich ist zu meinem Favoriten und zu einem Jahreshighlight geworden – Von mir gibt’s volle 5 Sterne.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 07.07.2021

"Es gibt so viele logische Gründe, warum wir uns nicht ineinander verlieben sollten. Aber Liebe ist nicht logisch, oder?"

Hot Kisses, Cold Feet
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In 'Hot Kisses, Cold Feet' geht es um die 23-jährige Montana 'Monty' Andrews und den 26-jährigen Robert 'Robbie' Cross, die sich nach einer zufälligen und intensiven Begegnung per Mail näher kommen.

Monty ...

In 'Hot Kisses, Cold Feet' geht es um die 23-jährige Montana 'Monty' Andrews und den 26-jährigen Robert 'Robbie' Cross, die sich nach einer zufälligen und intensiven Begegnung per Mail näher kommen.

Monty hat sich nach ihrem Beziehungsaus für den Neustart in einer fremden Stadt entschieden. Sie ist zu ihrer Schwester gezogen, mit der sie in der ersten Szene ihren Abend in einer Bar verbringt. Hier lernt sie Robbie kennen und die Beiden begeben sich direkt in eine leidenschaftliche Situation. Monty ist eigentlich nicht der Typ für One-Night Stands (und schon gar nicht auf der Toilette einer Bar), doch Robbie hat etwas von dem sie sich angezogen fühlt. Bevor es jedoch zum äußersten kommt, verschwindet Monty. Das einzige, was sie dem ihr Fremden hinterlässt, ist ihre Handynummer.

Robbie hat durch einen früheren One-Night-Stand bereits einen 7-jährigen Sohn, mit dem er alleine wohnt. Zwischen dessen Mutter und ihm ist eine gute Freundscahft entstanden. Robbie kann nach dem Abend in der Bar, das geheimnisvolle Mädchen nicht vergessen. Er beginnt sie via Chatnachrichten zu kontaktieren. Die Beiden führen amüsante Chatgespräche, die einen richtig mit den Protaginisten denken und fühlen lassen.

Obwohl sie die gegenseitige Anziehung spüren wissen sie auch, dass sie eigentlich nicht zusammen passen: "Wir machen keinen Sinn zusammen. Aber ich bin es leid, hier einen Sinn zu suchen." (Monty, S.99). Letzendlich bleibt ihnen nicht anderes übrig, als dieser Anziehung nachzugeben.

Der Buchtitel ist wirklich sehr passend für das Buch gewählt worden. Auch Cover und Protagonisten sind sehr ansprechend. Die Story ist ganz angenehm für Zwischendurch. Aber wirklich umgehauen hat sie mich jetzt auch nicht, da sie schon relativ vorhersehbar war. Ich vergebe hier 4 Sterne.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 07.07.2021

"In den letzten Wochen hatte ich alles getan, um die Anziehungskraft zu ignorieren, [...] Doch jetzt konnte ich es nicht länger ignorieren."

Finding Back to Us
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In Finding back to us, dem ersten Teil der "Was auch immer geschieht" - Reihe verspürt man eine Mischung aus größter Freude und größtem Leid. Die Protagonisten sind Calliope "Callie" Robertson und ihr ...

In Finding back to us, dem ersten Teil der "Was auch immer geschieht" - Reihe verspürt man eine Mischung aus größter Freude und größtem Leid. Die Protagonisten sind Calliope "Callie" Robertson und ihr Stiefbruder Keith Blackwood. Die Erzählperspektive erfolgsch aussließlich aus Callies Sicht.

Die Geschichte startet mit Callies Ankunft in ihrer Heimatstadt. Seit dem Tod ihres Vaters vor 7 Jahren, an dem Sie Keith die Schuld gibt, hatte sie ihre Familie nur sehr selten besucht. Doch außer ihr scheint keiner den Bruder so zu verachten, wie sie selbst. Callie spürt zwar eine gewisse Verbindung zu ihm, möchte aber absolut keine positiven Gefühle für ihn zulassen. Doch beide werde den Sommer wohl oder überl zusammen verbringen müssen.

Keith lässt fast keine Gelegenheit aus, um Callie zu reizen und ihr zu signalisieren, dass er um ihr Interesse an ihm weiß. Callie selbst sieht sich in einem Zwiespalt, da sie einerseits Keith hasst oder hassen möchte, andererseits fühlt sie sich so sehr zu ihm hingezogen, wie zu keinem anderen.

Sie beschlißen ihre Gefühle durch eine gemeinsame Nacht aus der Welt zu schaffen. Natürlich löst die eine Nacht gar nichts zwischen beiden. Im Gegenteil die Gefühle spitzen sich noch mehr zu. Callie bekomt die Möglichkeit, der Wahrheit um den Tod ihres Vaters auf die Spur zu kommen. Sie beginnt vieles mit anderen Augen zu sehen aber wird sie es schaffen Keith zu verzeihen?

Der Schreibstil der Geschichte ist klar und verständlich. Man fühlt mit der Protagonistin. Leider war mir die Spannung etwas zu gering und die Geschichte plätscherte etwas vor sich hin. Phasenweise empfand ich Callie auch etwas anstrengend mit ihrem Sturkopf. An sich ist die Geschichte gut für Zwischendurch. Für mich gibt es aber leider nur 3,5-4 Sterne.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 07.07.2021

"Das hier war nicht seine Eisprinzessin. Vor ihm stand eine Königin. Und ihr Feuer würde jeden vernichten, der sich ihr in den Weg stellte."

Fire Queen
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Im zweiten Band der 'Cosa Nostra' Dilogie geht es weiterhin um Saphina de Angelis und Madox Caruso. Die Erzählperspektive ist, wie bei Bd. 1 auch, die dritte Person. Neu dazu kommen Rabia und Emilio.

Nach ...

Im zweiten Band der 'Cosa Nostra' Dilogie geht es weiterhin um Saphina de Angelis und Madox Caruso. Die Erzählperspektive ist, wie bei Bd. 1 auch, die dritte Person. Neu dazu kommen Rabia und Emilio.

Nach dem tiefsitzenden Verrat und der lebenbedrohlichen Verletzung Saphinas gibts es für sie nur ein Ziel, nämlich die Rache. Die Erzählung setzt unmittelbar am Ende vom ersten Band ein. Madox ist als rechtmäßiger Nachfolger zum neuen 'capo' der Vargas aufgestiegen. Doch nicht alle aus den Reihen der Vargas sehen Madox als die richtige Besetzung für diese Position. Im Hintergrund laufen Intrigen gegen Madox, sowie auch Saphina.

Durch ihre verletzungsbedingte Auszeit wird Saphina von ihrer fast Schwägerin Rabia ersetzt., dass diese zu einem großen Problem werden könnte ahnt Sasphina zu diesem Zeitpunkt leider noch nicht. Sapinas und Madox Gegenspieler spielen ihr Spiel perfekt und unbemerkt, so dass beide die Gefahr nicht kommen sehen. Saphina wird erneut hintergangen und fast getötet. Nur Madox kann sie noch (natürlich zunächst gegen ihren Willen) retten. Ihre Unsicherheit gegenüber Madox bleibt erhalten, sie möchte aber um ihre Familie Kämpfen und sich ihre Position bei den De Angelis zurückerobern. Rabia lockt sie in eine Falle und es kommt zu einem finalen Shutdown im Lager der De Angelis. Schaffen es Saphina und Madox alle Hürden zu überwinden und eine gemeinsame Zukunft zu haben?

Band zwei war, wie auch sein Vorgänger, sehr spannend geschrieben. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen und war immer wieder von den Handlungsstängen überrascht. Es gibt weniger Leidenschaft, wie noch im ersten Band, dafür aber tiefere und ehrlichere Gefühle. Von mir gibts erneut 5 Sterne.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere