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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 19.11.2019

Sehr gut aber nicht mein Jahreshighlight

Litersum
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Dieses Buch ist als Neuauflage im Drachenmond Verlag erschienen und da dieser mein unangefochtener Lieblingsverlag ist, halte ich mich über diesen natürlich stetig auf dem Laufenden. Auf diesem Wege bin ...

Dieses Buch ist als Neuauflage im Drachenmond Verlag erschienen und da dieser mein unangefochtener Lieblingsverlag ist, halte ich mich über diesen natürlich stetig auf dem Laufenden. Auf diesem Wege bin ich auch auf das Buch "Litersum" und allgemein auf Lisa Rosenbecker gestoßen. Sie hat mich bei ihrem Instagram Account-Takeover so sehr mit diesem Buch in den Bann geschlagen, dass ich es mir sofort ordern musste. Und ich habe es auch nicht bereut.

Das Buch ist im Inneren sehr schön gestaltet, wie das häufig beim Drachenmondverlag der Fall ist. Es hat einen sehr schönen Einband aber auch im Inneren Zeichnungen und einen schönen, zur Geschichte passenden, Textrahmen. Da macht das Lesen natürlich auch gleich doppelt Spaß.

Lisa Rosenbecker erzählt die Geschichte aus Sicht von Malou der Hauptprotagonistin des Buches, was mir sehr gut gefallen hat. Es gab in diesem Buch auch einige Nebendarsteller, jedoch waren diese nicht so immens präsent, dass sie eine extra Sichtweise benötigt hätten. Ich konnte mich durch diese Schreibweise sehr gut in Malous Empfinden und Gedanken einspüren und habe hierdurch zum Beispiel die Anziehunskraft die Lansbury auf sie ausübt am eigenen Leib mit erfahren können.

Malou mochte ich sehr gerne und im Allgemeinen war sie mir in diesem Buch die sympathischste Person, sowie die mit der ich mich am ehesten identifizieren konnte. Sie ist mutig, stur und kämpferisch auf der einen aber auch ein liebes, zuvorkommendes Mädchen auf der anderen Seite.
Auch die anderen Charaktere rund um Malou, waren für mich ansprechend und gut charakterisiert.

Ich mochte die Beschreibungen der Autorin sehr gerne, wie beispielsweise die "ZwiBi" beschrieben wurde, hat mir sehr gut gefallen und ich konnte mir alles sehr genau vorstellen und mich dorthin träumen.

Das Geschehen war spannend erzählt und hatte teilweise schon ein bisschen etwas von einem "Krimi", durch die Morde und den Versuch diese aufzuklären.


Fazit:
Das Buch hat mir gut gefallen, aber nicht sehr gut, ich fand es spannend aber nicht super fesselnd und die Geschichte war nicht zu dünn aber auch nicht zu 100 % ausgefüllt.
Ich kann also zusammenfassend sagen: Die Geschichte um Malou wird es nicht in meine Jahreshighlights schaffen, dennoch würde ich es jedem empfehlen und auch gerne wieder lesen wollen. Auch weitere Bücher von Lisa werde ich in Zukunft gerne wieder lesen.

Veröffentlicht am 26.10.2019

Tipps und Spaß kombiniert!

Im nächsten Leben werd ich Mann!
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Rezension:

Ich muss ehrlich sagen, dass ich Mirja Regensburg vor diesem Buch gar nicht kannte, weder als Autorin, noch als Komikerin. Und ich muss zugeben, da habe ich ganz schön was verpasst bisher. ...

Rezension:

Ich muss ehrlich sagen, dass ich Mirja Regensburg vor diesem Buch gar nicht kannte, weder als Autorin, noch als Komikerin. Und ich muss zugeben, da habe ich ganz schön was verpasst bisher. Mirja zeigt sehr witzig und oft auch ein wenig überspitzt, wie die Spezies Mann durchs Leben kommt ohne sich zu viele Gedanken über ihr Aussehenn und die Meinungen der anderen zu machen.

Nach jedem abgeschlossenen Kapitel gibt sie Tipps, was wir Frauen uns bei den Männern gerne abschauen dürfen. Und bei diesen waren für mich auch einige hilfreiche dabei. Beispielsweise auch, dass Credo des Buches "Einfach machen!". Mirja zeigt, dass Männer häufig einfach nicht so alles totdenken, sondern eben direkt mal loslegen und dann sehen was dabei herauskommt.

Abgesehen von den vielen hilfreichen Tipps, welche ich bekommen habe, war das Buch für mich auch eine schöne Auszeit vom Alltag, denn es war absolut aufmunternd und lustig. Wie gesagt "übertreibt" Mirja aufgrund des Witzes auch ab und an ein wenig, so dass ich mich bei einigen Kapiteln, wie z. B. Sport, wirklich gekugelt habe vor Lachen.

Natürlich gibt es auch Dinge, welche wir uns bei der anderen Seite lieber nicht abschauen sollten und auch diese nimmt Mirja im Buch "Im nächsten Leben werd ich Mann" auf die Schippe. Allen voran das berühmte Beispiel "Krankheit" und das damit verbundene Sterben der Männer.

Ganz klar trafen auch auf mich nicht alle Kapitel des Buches vollständig zu und ich merkte in manchen Beziehungen, bin ich dann doch schon jetzt mehr Mann als Frau aber das hat mich nicht gestört, sondern eher noch mehr amüsiert.

Die Länge bzw Kürze des Buches fand ich absolut ausreichend und erfrischend kurzweilig.


Fazit:
Kurz und knapp: Sehr lustig und lehrreich!

Veröffentlicht am 10.10.2019

Gutes Young Adult Buch

Secret Game. Brichst du die Regeln, brech ich dein Herz (Romantic Suspense meets Dark Academia)
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Ich kannte die Autorin Stefanie Hasse bisher noch nicht, muss aber sagen, dass ich Ihren Schreibstil als sehr angenehm empfunden habe. Sie schreibt äußerst verständlich und leicht lesbar, was gerade für ...

Ich kannte die Autorin Stefanie Hasse bisher noch nicht, muss aber sagen, dass ich Ihren Schreibstil als sehr angenehm empfunden habe. Sie schreibt äußerst verständlich und leicht lesbar, was gerade für das „Young Adult“-Genre sehr gut passt. Es wird beim Lesen nicht langweilig und ich bin regelrecht durch die Kapitel gerutscht, ohne an unangenehmen Textstellen hängen zu bleiben.

Hierzu beigetragen hat auch die Spannung des Buches, welche durchgehend aufgebaut wird und mich das Buch nicht hat weglegen lassen. Bis kurz vor dem Ende bleibt die Frage, wer wirklich hinter der Spielleitung, welche die Aufgaben verteilt, steckt und was diese sich von den immer bösartigeren Aufträgen erhofft. Im Laufe des Buches werden immer wieder neue Vermutungen aufgestellt und auch ich als Leser, habe mir natürlich meine Gedanken gemacht, wer hier wen hintergeht und warum.

Das Erraten wird noch dadurch erschwert, dass man für alle Protagonisten früher oder später eine Sympathie entwickelt und somit auch niemandem solch böse Hintergedanken zutrauen würde. Manche Personen des Buches waren mir zu Beginn des Romans noch nicht ganz geheuer aber je mehr ich über die Geschichte der einzelnen erfuhr, desto mehr konnte ich deren Hintergründe verstehen und nachvollziehen. Alle Personen machen eine klare Veränderung durch und lernen viel über das Schenken, sowie das Erhalten von Vertrauen.

Natürlich war mir die Hauptprotagonistin Ivory bis zuletzt die Person, deren Gefühle ich am besten verstand, was auch daran lag, dass man von ihr das Meiste mitbekommt. Jedoch werden auch immer wieder Einblicke in die Gefühlswelt von anderen Personen gezeigt. Ich konnte mich sehr gut in die Ängste hineinversetzen, was passieren würde, wenn die Geheimnisse des einzelnen ans Licht kämen und habe mit gebangt und gehofft, dass sich alles zum Positiven wenden würde.

Gerade diese Szenen, haben meiner Meinung nach eine besondere Spannung in das Buch gebracht, da ich versucht war, auch die kleinsten Details dieser kurzen Kapitel zu beachten und zu analysieren um mehr über die Spielleitung und deren Machenschaften zu erfahren. Außerdem habe ich bei jedem Protagonist mit überlegt und gebangt, ob er/sie die Spielleitung oder gar ein Komplize dieser ist.


Zwischenzeitlich gibt es immer wieder Szenen, in welchen die Spielleitung vorkommt. Ohne jedoch zu verraten um wen es sich handelt und mit wem diese gerade im Kontakt steht. Dies kommt erst nach und nach ans Licht und erst dann kann man die kompletten Zusammenhänge verstehen und ergründen.

Fazit:
Ich kann dieses Buch definitiv empfehlen, da es eine sehr leichte und angenehme Lektüre bietet. Die Geschichte ist fesselnd und bewegend und zeigt einem die Tiefgründe menschlichen Vertrauensmissbrauchs. Außerdem wird einem klar was ehrliche und echte Freundschaft wirklich bedeutet.
Eine sehr gelungene, spannende Geschichte, welche auch für jüngere Leser geeignet ist.

Einen Punkt Abzug gibt es für mich persönlich, da ich trotzdem sehr schnell hinter die wahre Identität der Spielleitung kam. Dies lag meiner Meinung zwar nicht an der Geschichte an sich, sondern an meiner Vorliebe des Entschlüsselns von Rätseln, ich muss jedoch leider trotzdem von meiner persönlichen Warte so bewerten.

Veröffentlicht am 10.12.2021

Sehr spannend!

Die Kriegerinnen von Taqali
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Als Roman Odermatt mir "Die Kriegerinnen von Taqali" zugesendet hat, habe ich mich wirklich sehr gefreut. Ich finde das Cover total ansprechend und Abenteuerromane sind ja sowieso genau mein Ding. Und ...

Als Roman Odermatt mir "Die Kriegerinnen von Taqali" zugesendet hat, habe ich mich wirklich sehr gefreut. Ich finde das Cover total ansprechend und Abenteuerromane sind ja sowieso genau mein Ding. Und nachdem ich es nun gelesen habe, freue ich mich noch mehr, da es wirklich gut war!
Es erinnerte mich an eine Mischung aus religiöser Mystik a la Dan Brown und seiner "Robert Langdon"-Reihe und Abenteuerreise. Das war wirklich der perfekte Mix, der Spannung erzeugt und mich fesselt.
Zwar hat der Autor auch ein paar Aspekte in Richtung Romantik einfließen lassen, diese waren mir jedoch fast ein bisschen zu schnell abgehandelt und hätten gerne noch etwas ausgebaut sein dürfen. Natürlich handelt es sich bei dem Buch nicht um einen Liebesroman, bei welchem die Romantik zu viel Platz einnehmen sollte aber wenn schon eine Liebesgeschichte mit Thema ist, dann darf diese auch minimal mehr vorhanden sein, meiner Meinung nach.
Der Schreibstil von Roman hat mir sehr gut gefallen. Das Buch lässt sich super leicht und flüssig lesen. Ein paar Schwierigkeiten, hatte ich mit den vielen verschiedenen Namen und habe mir teilweise schwer getan die Zusammenhänge zwischen den Gruppen und die Zusammengehörigkeit der verschiedenen Völker heraus zu lesen. Eine Hilfe waren auf jeden Fall die Worterklärungen auf den letzten Buchseiten.
Noch besser hätte es mir gefallen, wenn der Autor hier zusätzlich noch eine Karte mit hätte abdrucken lassen, damit man die Reise der Krieger richtig mit verfolgen kann.
Die Charaktere von "Die Kriegerinnen von Taqali" beruhen teilweise auf wahren Persönlichkeiten und teilweise handelt es sich um fiktive Personen. Der Hauptprotagonist des Buches, Malek, war mir von Beginn an sehr sympathisch und blieb es auch bis zum Ende, genauso wie Kleopatra.
Ich freue mich auf jeden Fall sehr auf eine Fortsetzung der Reihe und hoffe auch hier wieder als Leserin ausgewählt zu werden!
Fazit:
Ein perfekter Mix aus Glaubens Mystik a la "Robert Langdon" und Abenteuerreise. Das Buch war super spannend, gut zu lesen und ich freue mich schon auf die Fortsetzung!

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Veröffentlicht am 03.11.2021

Angenehm und spannend!

Staub & Flammen
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Nachdem ich ja schon den ersten Band der "Götter" Dilogie ziemlich gut fand, wollte ich natürlich auch Band 2 sehr gerne lesen und muss sagen, er hat mich tatsächlich noch etwas mehr überzeugt als der ...

Nachdem ich ja schon den ersten Band der "Götter" Dilogie ziemlich gut fand, wollte ich natürlich auch Band 2 sehr gerne lesen und muss sagen, er hat mich tatsächlich noch etwas mehr überzeugt als der erste Teil.
Das Cover passt super zum anderen Teil, so dass die beiden insgesamt ein schönes Duo bilden. Auch hier wurde wieder mit schwarz, weiß und gold gearbeitet, was meiner Meinung nach, perfekt zu der Welt der Götter und Paris passt.
"Staub und Flammen" knüpft ziemlich direkt an das Ende vom vorherigen Buch an und somit begegnet man den altbekannten Charakteren wieder. Livia kämpft darum ihren Partner Mael zurück zu erhalten, welcher sich vermutlich schwer verletzt im Olymp befindet, wohin sie keinen Zutritt hat. In aus diesem Gefängnis zu retten versucht sie mit allen ihren Freunden und auch neuen Mitstreitern, wie zum Beispiel Enko oder Selkes. Enko ist zwar schon aus Band 1 bekannt, spielt aber in "Staub und Flammen" eine große Rolle und Selkes lernt man neu kennen und schließt ins direkt ins Herz.
Der erste Teil des Buches dreht sich somit größtenteils um die Befreiung Maels und hierbei kommen so einige ungeahnte Neuigkeiten ans Licht. Gerade in dem Moment als ich dachte, dass die "Befreiiungsaktion" jetzt lange genug thematisiert wurde, war sie aber zum Glück beendet, so dass es nicht langweilig wurde.
Danach ging die Geschichte umso rasanter weiter und ich muss sagen sie blieb spannend bis zum Schluss.
Ich muss leider ein bisschen Punkte abziehen, da ich fand, dass mir die Protagonisten teilweise etwas naiv vorkamen. Einige Dinge, konnte ich als Leserin schon erschließen und die Charaktere haben noch 4 Kapitel gebraucht, bis sie dann auf die Lösung kamen.
Allgemein fand ich den Schreibstil von Kira Licht wieder sehr gut aber die Kapitel sind sehr lang und es ist schwierig noch bis zum Ende eines Kapitels zu lesen, wenn beispielsweise die Pause zu Ende ist, da dies einfach noch 30 Seiten wären.
Am Besten gefallen hat mir tatsächlich das Ende, da hier in kürzester Zeit nochmal einige griechische Gottheiten vorkamen, welche vorher noch keine Rolle spielten und noch nicht aufgetaucht waren. Da war es umso interessanter diese auch noch kennen zu lernen.
Fazit:
Auch der zweite Teil der "Götter"-Dilogie von Kira Licht hat mir wieder gut gefallen. Es war ein wirklich spannendes Buch, welches sich gut zum entspannten Leseabend eignet. Es war nicht so atemberaubend, dass ich an den Seiten festgefesselt war aber dennoch ein angenehmes Leseerlebnis. Die Interpretation der griechischen Mythologie und vor allem der Götter, von der Autorin mochte ich wirklich gerne.

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