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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 17.02.2020

Eine abenteuerliche Reise an den Nordpol

His Dark Materials 1: Der Goldene Kompass
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Ich habe mir dieses Buch im Schuber der ganzen Reihe bei Medimops gebraucht bestellt, da ich es als Kind nie gelesen habe und dies unbedingt nachholen wollte.

Es gibt bei diesem Buch tatsächlich viele ...

Ich habe mir dieses Buch im Schuber der ganzen Reihe bei Medimops gebraucht bestellt, da ich es als Kind nie gelesen habe und dies unbedingt nachholen wollte.

Es gibt bei diesem Buch tatsächlich viele verschiedene Covervariationen, von welchen ich einige auch sehr schön finde. Das Exemplar aus dem Schuber welches ich habe, finde ich allerdings nicht ganz so atemberaubend. Auch wenn es dennoch sehr liebevoll gezeichnet ist.

Die Geschichte spielt an verschiedenen Orten auf der Welt, wie zu Beginn in Oxford oder zu Ende am Nordpol. Die Kulisse hat mir immer gut gefallen. Sie wurde immer ausführlich und anschaulich erklärt und ich konnte mir alles sehr gut vorstellen und mich dorthin versetzen.

Den Schreibstil fand ich zu Anfang etwas gewöhnungsbedürftig, denn das Buch ist, passend zu der Zeit in der es wohl spielt, sehr außergewöhnlich geschrieben. Eher ein bisschen "hochgestochen" oder auch "altbacken", was gut in die Szenerie passt, ich mich jedoch erst etwas einfinden musste.

Die kleine Lyra ist ein wirklich mutiges Mädchen, die bisweilen ein bisschen aufmüpfig rüber kommt. Ich fand oft, dass sie sich ein wenig weit aus dem Fenster lehnt und dann erst merkt, was sie angerichtet hat. Ab und an fand ich war sie auch etwas naiv, was jedoch sehr gut daran legen kann, dass sie einfach noch sehr jung ist. Ich muss jedoch bewundernswert anerkennen, dass sie für alle die sie liebt kämpft wie eine Große.
Die beiden Charaktere Lord Asriel und Mrs Coulter, finde ich momentan noch etwas verwirrend und ich bin sehr gespannt, wie sich das in den nächsten Bänden noch entwickeln wird. Beispielsweise mochte ich Anfangs Lord Asriel sehr gerne und Mrs Coulter gar nicht, gegen Ende hin hat sich das jedoch sehr gedreht.

Ich fand das Buch für ein Kinderbuch sehr schön geschrieben, jedoch wahrscheinlich für ein wirkliches Kind etwas anspruchsvoll. Es hatte jedoch eine spannende Geschichte, barg oft Wendungen und man war häufig gespannt darauf, wie Lyra aus dem nächsten Unglück wieder entkommen wird.

Fazit:
Ich fand es eine schöne Geschichte, die ich gerne gelesen habe. Ich werde natürlich auch die anderen beiden Bände lesen und bin gespannt die Geschichte um Lyra weiter zu verfolgen. Außerdem liebe ich den kleinen Pantalaimon sehr! Durch den etwas schwierigen Erzählstil und weil mich das Buch nicht komplett fesseln konnte, gibt es einen kleinen Punktabzug.

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Veröffentlicht am 16.01.2020

Wichtiges Thema schön verpackt!

The Dinner List
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Dieses farbenfrohe Buch habe ich als Rezensionsexemplare vom Random House Bloggerportal erhalten. Es war mein erstes Buch der Autorin aber auch mein erstes Buch des btb-Verlages.
Ich bin auf dieses Buch ...

Dieses farbenfrohe Buch habe ich als Rezensionsexemplare vom Random House Bloggerportal erhalten. Es war mein erstes Buch der Autorin aber auch mein erstes Buch des btb-Verlages.
Ich bin auf dieses Buch aufgrund der auffälligen Farbe aufmerksam geworden und es ist auch tatsächlich mein erstes richtig gelbes Buch. Mir hat die Gestaltung mit den kleinen Emoticons sehr gut gefallen. Diese haben alle etwas mit der Geschichte zu tun und kommen im Laufe des Geschehens vor. Außerdem sind sie auch bei den Kapitelnummern nochmal aufgegriffen, was ich sehr schön fand.
Das Setting ist in der Geschichte nicht ganz so wichtig und wird dementsprechend zwar beschrieben aber nicht vollkommen ausgeschmückt. Dieses rückt eher in den Hintergrund, da die Gespräche und die Gefühle der Personen für den Verlauf der Geschichte um einiges bedeutender sind. Diese werden sehr gut beschrieben und ich fand die Schreibweise der Autorin an sich sehr ansprechend und gut verständlich.
Ich fand den Einstieg etwas verwirrend und habe etwas gebraucht in das Geschehen hineinzukommen und den kompletten Zusammenhang zu verstehen. Dies ist aber auch teilweise gewollt, da im Laufe des Romans immer wieder neue Erkenntnisse hinzukommen, welche den Hintergrund und die Sichtweise des Lesers auf das Geschehen verändern.

Der Leser liest immer abwechselnd einen Teil des Geburtstagsessens und der Gespräche des besagten Abends im Restaurant, sowie dann wieder einen Teil der Lebens- und Liebesgeschichte von der Hauptperson Sabrina.
Sabrina ist eine Person, mit welcher ich mich nicht zu 100 Prozent identifizieren konnte. Sie war mir persönlich ein wenig zu naiv für eine erwachsene Frau. Dies ist auch ein großes Thema in der Geschichte. Sie lässt ihren Freunden und Partnern viel durchgehen und denkt selten nur an sich. Und ihr größtes Problem ist wohl, dass sie schwer loslassen und von Personen, welche ihr wichtig sind, Abschied nehmen kann.
Die anderen Gäste des Abendessens, sind alle wichtige Personen in Sabrinas Leben und jeder ist für sich ein Lehrmeiste für ihr Leben.

"The Dinner List" war kein Buch, welches einen richtigen Spannungsbogen hat (das hat es aber auch nicht gebraucht), sondern eher eine Lebensgeschichte, welche aufrütteln und zum Nachdenken anregen soll.
Dies ist definitiv gelungen und ich war an gewissen Stellen auch traurig und musste ein paar Tränchen verdrücken.
Dadurch, dass in dem Buch auch Personen vorkommen, welche schon tot sind, ist dieses Thema ein stetiger Begleiter der Geschichte und ich als Leser habe ich automatisch mit der Trauer um die Verlorenen konfrontiert gefühlt. Ich schätze, dass dies auch ein wichtiger Grund für die Autorin war dieses Buch zu schreiben.



Fazit:
Es war ein außergewöhnliches Buch, welches ich in so einer Art noch nicht gelesen hatte, weshalb ich mir etwas schwer tat. Jedoch hat es eine wichtige Botschaft und ich bin deshalb sehr froh, dass ich es gelesen habe.

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Veröffentlicht am 22.10.2019

Traurig-Schön

Postscript - Was ich dir noch sagen möchte
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Ich habe schon wirklich viele Bücher der Autorin Cecelia Ahern gelesen, da sie sehr lange Zeit meine Lieblingsautorin war. Ich finde sie hat einen sehr schönen Schreibstil, welcher sich sehr flüssig und ...

Ich habe schon wirklich viele Bücher der Autorin Cecelia Ahern gelesen, da sie sehr lange Zeit meine Lieblingsautorin war. Ich finde sie hat einen sehr schönen Schreibstil, welcher sich sehr flüssig und "weich" lesen lässt. Außerdem lässt sie häufig Zitate oder andere weise Worte mit einfließen und ich finde der persönliche Lerneffekt aus ihren Büchern ist sehr hoch. Dies konnte ich auch in diesem Buch wieder feststellen und bezüglich der Schreibweise und des Leseflusses, kann ich hier keinen negativen Aspekt finden. Die Bücher sind immer aus Sicht der Hauptperson erzählt und dadurch bekommt man die Gedanken, Gefühle und inneren Kämpfe dieser sehr gut mit. In diesem Buch hat man beispielsweise sehr gut das Hadern von Holly mit nachverfolgt, als sie sich fragte ob sie den kranken Menschen bei ihren Briefen helfen soll oder nicht. Holly kannte ich schon aus dem vorherigen Buch relativ gut aber auch in diesem Buch lernt man sie immer wieder in neuen Facetten kennen. Sie wächst regelmäßig an ihren auferlegten Aufgaben und den sich ihr bietenden Herausforderungen. Ich fand sie zu Anfang sogar etwas anstrengend mit ihrer Sturheit und ihrer Verschlossenheit, so dass sie immer alle Probleme allein mit sich ausmachen will ohne Hilfe zu akzeptieren. Im Laufe der Geschichte hat sich das aber etwas gebessert und ich konnte mich besser mit ihr identifizieren. Gerade ihre Beziehung mit Gabriel finde ich in dieser Hinsicht sehr schwierig, da beide nicht miteinander über ihre Probleme reden, sondern alles mit sich selbst ausmachen, kommt es häufig zu Unstimmigkeiten und Problemen. Die Geschichte an sich fand ich etwas dünn und ich hatte leider das Gefühl, dass die Autorin dieses Buch nur geschrieben hat um an den Erfolg des vorherigen anzuknüpfen. Dies zeigt sich vor allem dadurch, dass die Vorgeschichte immer wieder mit aufgenommen wird und auch die Gefühle dieser. Viel hat sich wiederholt und war ähnlich zum Vorgängerbuch. Das fand ich etwas schade, da das Thema Tod und auch der Umgang mit diesem aus Sicht des Sterbenden auf jedenfall ein Thema ist mit dem man eine gute eigene Geschichte hätte schreiben können. Dieses "Eigene" hat mir in diesem Buch etwas gefehlt und zu viel Aufgreifen & Kopieren, des ersten Bandes vorhanden. Es wurde beispielsweise wieder viel mit Gerrys Tod und den Gefühlen die Holly in direktem Anschluss empfand gespielt und weniger auf Hollys Zukunft und deren neues Leben mit neuen, weiterentwickelten Gefühlen bezüglich des Todes ihres Mannes eingegangen.



Fazit:

An und für sich war das Buch wieder gut geschrieben und auch lehrreich aber mir einfach von der Geschichte nicht ausreichend genug. Ich hätte mir eine eigenständige, neue Geschichte gewünscht und nicht ein leichter "Abklatsch" des Vorgängers. Jedoch empfehle ich allen Cecelia Ahern Fans trotzdem das Buch zu lesen und sich seine eigene Meinung zu bilden. Das Buch war trotz allem wieder traurig-schön und ich habe, wie so häufig bei Cecelia Ahern, ein paar Tränchen verdrücken müssen.

Veröffentlicht am 20.10.2021

Etwas vorhersehbar aber super spannend!

Die App – Sie kennen dich. Sie wissen, wo du wohnst.
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Vor "Die App" hatte ich schon eine Weile keinen Thriller oder Krimi mehr gelesen und habe mich sehr darauf gefreut, da ich mal wieder in Stimmung dazu war. Ich fand der Klappentext hat sich wirklich interessant ...

Vor "Die App" hatte ich schon eine Weile keinen Thriller oder Krimi mehr gelesen und habe mich sehr darauf gefreut, da ich mal wieder in Stimmung dazu war. Ich fand der Klappentext hat sich wirklich interessant angehört und da mein Freund unsere Wohnung sehr gerne mit unterschiedlichstem "smarten" Equipment ausstattet, fand ich das Thema an sich auch sehr spannend, inwiefern hierauf von Hackern zugegriffen werden könnte.

Das Geschehen an sich konnte mich auch wirklich fesseln. Das Buch war gut und flüssig geschrieben, sodass ich direkt in der Geschichte ankam und sie von Anfang an gut aufnehmen konnte. Es war spannend, wie immer wieder neue Dinge passiert sind und es wirkte tatsächlich wie ein Wettlauf gegen die Zeit um Leben oder Tod.

Immer wieder gab es zwischendurch kürzere "Zwischenkapitel", aus Sicht von Opfern, welche die schlimmsten Dinge miterleben mussten. Ich war als Leser schockiert und habe mitgelitten und einfach nur gehofft, dass es doch noch eine Rettung für diverse Personen geben würde. Diese Seiten machten das Buch noch zusätzlich spannend, da man mitverfolgen konnte, wie den "Opfern" die Zeit davon läuft und dass, sollten sie nicht bald gerettet werden, Schreckliches sie erwartet.

Der Hauptprotagonist des Buches, Hendrik, war mir grundsätzlich sympathisch, ich fand ihn jedoch teilweise auch etwas naiv und fast schon "schwer von Begriff". Alex seine Komplizin, die im hilft das Verschwinden von Linde aufzudecken, fand ich super und sie war mein Lieblingscharakter in "Die App". Sie ist mutig, uneigennützig und sehr hilfsbereit.

Leider muss ich sagen, dass ich vieles was in dem Thriller passierte, als sehr voraussehbar empfand.. Den Täter hatte ich beispielsweise schon nach den ersten Kapiteln auf dem Schirm, genauso wie die Beziehung in der Alex zu dem Hacker Marvin steht. Nichtsdestotrotz war es eine gute und spannende Geschichte, die mich fesseln konnte und meine "Lust", mal wieder einen Thriller zu lesen, stillen konnte.

Fazit:
Ein interessanter Thriller, der bisweilen etwas voraussehbar war, mich aber dennoch fesseln konnte. Die Geschichte im Hintergrund ist gut durchdacht und ist es auf jedenfall Wert gelesen zu werden.

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Veröffentlicht am 06.09.2021

Ein Liebesroman mit einem kleinen Hauch Magie

The Rules of Magic. Eine zauberhafte Familie
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Von diesem Buch habe ich mir sehr viel erhofft. Es handelt sich laut Klappentext um eine Fantasy Geschichte, welche in New York spielt, was ich sehr spannend fand. Außerdem hat mir das Cover an sich ganz ...

Von diesem Buch habe ich mir sehr viel erhofft. Es handelt sich laut Klappentext um eine Fantasy Geschichte, welche in New York spielt, was ich sehr spannend fand. Außerdem hat mir das Cover an sich ganz gut gefallen. Ich fand es jedoch für eine Fantasy Geschichte fast zu seicht und pastellig. So ein Cover passt für mich eher zu einem New Adult Buch als zu einem Fantasyroman dachte ich vor Beginn. Es stellte sich dann jedoch heraus, dass es in dem Buch weniger um Fantasy als tatsächlich um Dramen und Beziehungen geht und dementsprechend war das Cover wieder irgendwie passend.

Leider konnte mich trotz meiner Großen Hoffnungen in das Buch, die Geschichte nicht wirklich überzeugen. Das lag vermutlich auch an dem Schreibstil von Alice Hoffmann. Sie beschreibt die Geschichte jeweils aus der Sicht der drei Geschwister, jedoch in der dritten Person. Ich habe zwar schon öfter auch Bücher aus dieser Perspektive gelesen und sehr gemocht aber irgendwie konnte es mich bei Alice gar nicht catchen. Ich habe sehr lange gebraucht um überhaupt in die Geschichte einzutauchen und selbst dann war es für mich nicht so als wäre ich dabei, sondern eher als würde ich von weiter Ferne beobachten.

Dementsprechend fiel es mir auch schwer Sympathien mit den 3 Hauptprotagonisten, den Geschwistern, aufzubauen. Ich kann schwer sagen, welcher dieser drei mir am Meisten ans Herz gewachsen wäre, denn es hat keiner wirklich geschafft. Vincent war mir zu sprunghaft und bis zur Hälfte des Buches auch zu undurchschaubar. Jet mochte ich grundsätzlich zwar schon aber nachdem sie einen schweren Schicksalsschlag erlitten hat, hat sie sich nie mehr so richtig davon erholt und das fand ich dann doch etwas zu "übertrieben" teilweise. Franny ist an sich einfach keine einfache Person würde ich behaupten :D Sie ist stur und obwohl sie immer "Mut" wählt, ist sie in Wirklichkeit einfach zu vorsichtig und lebt zu wenig. Dabei kam sie ein bisschen rüber wie eine verbitterte alte Hexe für mich :D

Was mich an dem Buch noch etwas gestört hat war, dass die Autorin oft sehr große Zeitsprünge eingebaut hat und dann viele Geschehen nur ganz oberflächlich behandelt wurden. Ganz zu Beginn begeben sich die Geschwister zum Beispiel zu ihrer Tante Susanna, welche Magie täglich ausübt und da fand ich hätte man sehr viel herausholen können. Jedoch wurde allgemein im ganzen Buch das Thema Magie gar nicht oder nur ganz dezent behandelt und der Besuch bei der Tante war dann auch so sprunghaft beschrieben und in einem Wimpernschlag gefühlt auch schon wieder vorbei und es wird nur im Verlauf ein wenig angedeutet, was dort so alles passiert ist.
Ich muss sagen mich hat eine Hassliebe mit dem Buch verbunden, denn trotz all der nun aufgezählten negativen Aspekte, konnte ich es oft nicht aus der Hand legen, weil es ja doch irgendwie eine spannende Geschichte war. Zwar nicht so wie ich es mir vorgestellt hatte und es wird auch definitiv kein Highlight und auch ob ich die anderen Bände noch lese, lasse ich mir erst mal offen aber irgendwie hat es mich ab der Mitte bis zum Ende hin doch ein bisschen gefangen genommen und ich fand es dann eher schade wie abrupt die Geschichte endete.
Fazit:
Mich verbindet mit dem Buch eine Hassliebe. Ich würde empfehlen sich selbst eine Meinung zu bilden, denn der Schreibstil ist wirklich außergewöhnlich und schwer beschreibbar. Man darf jedoch kein Fantasybuch erwarten, denn dann wird man wohl enttäuscht sein. Wenn man aber gerne einen Liebesroman mit einem Hauch Magie erleben möchte ist man bei dem Buch schon an der richtigen Adresse.

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