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Veröffentlicht am 16.05.2021

Nette, sehr vorhersehbare Geschichte

Irgendwo ist immer irgendwer verliebt
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Handlung
Die Handlung ist meiner Meinung nach die große Schwachstelle des Buches. Ich hatte mich wirklich auf die Geschichte, die vom Klappentext angedeutet wird gefreut, dann leider aber etwas ganz anderes ...

Handlung
Die Handlung ist meiner Meinung nach die große Schwachstelle des Buches. Ich hatte mich wirklich auf die Geschichte, die vom Klappentext angedeutet wird gefreut, dann leider aber etwas ganz anderes bekommen. Von Beginn an spielt ein anderer Handlungsstrang eine übergroße Rolle, der die Abenteuer der Europareise in den Hintergrund drängt und mir zumindest die ganze Spannung auf Chelseas weitere Stationen genommen hat. Wie das Ende dann aussieht, konnte man sich auf den ersten 100 Seiten leider schon denken.
Besonders hatte ich mich auch auf das besondere Flair an den jeweiligen Orten von Chelseas Reise gefreut, aber auch das nimmt leider nicht so viel Raum ein, wie ich gehofft hatte.

Schreibstil
Insgesamt zieht sich ein lockerer, humorvoller Schreibstil durch das ganze Buch, weshalb es sich wirklich schön "in einem Rutsch" lesen lässt. Einige Situationen wurden mir nur deutlich zu überzogen dargestellt, was mich etwas genervt hat, aber vermutlich Geschmackssache ist.

Protagonistin
Chelsea als Protagonistin ist nett zu lesen. Auch wenn nicht alle ihre Handlungen nachvollziehbar sind und ich mir ihre Entwicklung etwas deutlicher gewünscht hätte, war sie mir nicht unsympathisch und ich habe ihr gewünscht, ihr Glück zu finden.

Fazit
Hätte ich von Anfang an nicht eine andere Geschichte erwartet, hätte es mir vermutlich etwas besser gefallen. Aber insgesamt war es mir leider viel zu vorhersehbar und überzogen dargestellt. Eine nette Geschichte für zwischendurch, bei der man nichts verpasst, wenn man sie nicht liest.

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Veröffentlicht am 12.02.2021

Nette Geschichte für jüngere Leser

Meeresglühen (Bd. 1)
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Handlung
Die Geschichte beginnt sehr spannend und geheimnisvoll, nach der Leseprobe konnte ich es kaum erwarten, weiterzulesen. Allerdings hat es dann meiner Meinung nach leider stark nachgelassen. Es ...

Handlung
Die Geschichte beginnt sehr spannend und geheimnisvoll, nach der Leseprobe konnte ich es kaum erwarten, weiterzulesen. Allerdings hat es dann meiner Meinung nach leider stark nachgelassen. Es gibt einige Stellen, die sich sehr lange ziehen ohne dass etwas passiert. Mir ist da die Spannung leider total verloren gegangen und ich hatte gar nicht den Wunsch unbedingt weiterzulesen, um zu erfahren was noch passiert. Das Ende sowie den Plottwist fand ich leider sehr vorhersehbar, daher konnte mich das auch nicht packen. Insgesamt ist es wahrscheinlich für jüngere Leser von 12 - 16 spannender, die noch nicht so viel Fantasy gelesen haben.


Worldbuilding
Unterwasserwelt, ein fremdes Volk und viele Geheimnisse. Anna Fleck hat eine tolle Welt erschaffen, die ich aber leider während des Lesens nicht richtig um mich herum entstehen lassen konnte. Die Legenden verleihen eine gewisse Tiefe und geben Hintergrundinformationen, allerdings hat mir vor allem ein richtiges Bild dazu im Kopf gefehlt. Aber es kommt ja noch ein zweiter Band ;)


Schreibstil
Der Schreibstil war flüssig und angenehm zu lesen. Mir waren es teilweise aber zu viele innere Monologe, sodass sich mir zu viel in Ellas Gedankenwelt statt in wirklicher Handlung abgespielt hat.


Charaktere
Ella ist eine sympathische junge Frau, die sehr viel mit ihrer inneren Stimme kommuniziert. Das war am Anfang super amüsant, gegen Ende aber doch eher nervig - oft auch einfach unpassend, da in ernsten/dramatischen Situationen plötzlich ein Kommentar kam, der für mich die ganze Spannung zunichte gemacht hat und es eher etwas ins Lächerliche gezogen hat. Auch denkt Ella mir persönlich zu naiv. Hier ein Beispiel:

SPOILER

Aris reitet auf einem Orca davon und nennt ihn seinen Freund. Daraufhin darf Ella auch auf dem Rücken des Orcas durch den Ozean gleiten und Aris glitzert golden und erleuchtet auch das Meer. Sie denkt aber weiterhin, dass er halt aus einem Land kommt, das weiter entfernt ist. HÄ?

SPOILER ENDE

Aris war nett, aber kein besonders tiefgründiger Charakter. Das liegt vielleicht auch daran, dass man nicht so viel über ihn erfährt. Die Anziehung zwischen den beiden konnte ich nicht wirklich spüren.

Fazit
Ein nettes Buch, das ich jetzt rückblickend nicht noch einmal lesen würde. Band 2 werde ich nicht lesen. Ich denke aber, es hätte mir besser gefallen, wenn ich jünger wäre und noch nicht so viel Fantasy gelesen hätte. Jugendliche zwischen 12 und 16 haben vermutlich einige tolle Lesestunden mit diesem Buch! ♥

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Veröffentlicht am 01.01.2021

Tolle Atmosphäre, schwache Handlung

Wild like a River
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Inhalt
Haven lebt mit ihrem Vater mitten in einem Nationalpark in Kanada. Ihre Freunde sind der Wald und die Tiere die dort leben - Kontakte zu Gleichaltrigen hat sie keine. Bis ihr eines Tages der Tourist ...

Inhalt
Haven lebt mit ihrem Vater mitten in einem Nationalpark in Kanada. Ihre Freunde sind der Wald und die Tiere die dort leben - Kontakte zu Gleichaltrigen hat sie keine. Bis ihr eines Tages der Tourist Jackson begegnet und sie ihm ihre Welt zeigen kann.

Handlung
Der Beginn des Buches hat mir wahnsinnig gut gefallen. Kira Mohn schafft eine tolle Atmosphäre und lässt den Nationalpark im Kopf des Lesers entstehen. Allerdings spielt (entgegen meiner Erwartung) der Großteil des Buches nicht in der Natur und das fand ich wirklich sehr schade, da mir dieser Teil nicht gut gefallen hat. Hier war es für mich wie in einer durchschnittlichen Schul-Lovestory: naives Verhalten, kaum Handlung und zu wenig Emotionen.

Schreibstil
Der Schreibstil ist gut, flüssig und sorgt für ein leichtes Lesen. Besonders die Naturszenen sind toll umgesetzt (aber mir eben leider zu wenig).

Charaktere
Haven gefällt mir im Nationalpark extrem gut. Sie ist eine ganz andere Protagonistin, als man es von anderen Büchern gewohnt ist, da sie einfach komplett anders lebt und daher auch denkt. In einem anderen Setting fiel es mir sehr schwer mit ihr mitzufühlen, da sich da für mich wie eine 14-jährige gewirkt hat und ich das auf Dauer sehr anstrengend fand. Jackson war süß, für mich jetzt aber keine besonderer Charakter.

Fazit
Ein Buch, das meiner Meinung nach viel mehr hätte sein können, aber nach einem tollen Anfang leider seinen Glanz verloren hat.

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Veröffentlicht am 26.10.2020

Eine schöne Urban Fantasy für zwischendurch

Gods of Ivy Hall, Band 1: Cursed Kiss
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Inhalt
Erin ist eine Rachegöttin, was bedeutet, dass ein Kuss von ihr Seelen stiehlt. Leider auch von Personen, denen sie die Seele gar nicht stehlen will - wie Arden, für den sie nach und nach Gefühle ...

Inhalt
Erin ist eine Rachegöttin, was bedeutet, dass ein Kuss von ihr Seelen stiehlt. Leider auch von Personen, denen sie die Seele gar nicht stehlen will - wie Arden, für den sie nach und nach Gefühle entwickelt...

Cover
Das Cover wirkt sehr geheimnisvoll und ergänzt sich toll mit Band 2. Allerdings hat es keine tiefere inhaltliche Bedeutung.

Handlung
Mir gefällt der Einstieg in das Buch sehr gut, man findet sich schnell in der Geschichte wieder und möchte einfach weiterlesen und mehr erfahren. Was mich etwas gestört hat ist, dass die Story an einigen Stellen etwas konstruiert und nicht natürlich wirkt. Einige Entscheidungen und Konflikte konnte ich gar nicht nachvollziehen, weil sie meiner Meinung nach nur dazu gedient haben, die Geschichte an einen bestimmten Punkt zu bringen. Zudem lösen sich manche Dinge meiner Meinung nach zu einfach auf(kleiner Spoiler: z.B. dass sich eine 16-Jährige einfach in ein System mit Schülerdaten hacken und unbemerkt eine Schülerin einschleusen kann). Das Ende wiederum fand ich wirklich sehr überraschend und gelungen. Ich hatte die ganze Zeit über Theorien, was am Schluss passieren kann, aber damit hatte ich überhaupt nicht gerechnet!

Schreibstil
Es lässt sich sehr gut lesen und hat genau an den richtigen Stellen auch viel Humor!

Charaktere
Sehr gefallen hat mir, dass Erin eine Protagonistin war, die wirklich mitgedacht hat. Wenn sie neue Informationen bekommen hat, hat sie diese oft auf die gleich Art hinterfragt wie ich und nicht einfach blind geglaubt - das fand ich wirklich gut. Sie ist sympathisch und man erfährt nach und nach mehr über ihre Hintergründe.
Arden mochte ich auch, allerdings habe ich zu Beginn nicht ganz verstanden, wieso auch aus seiner Perspektive erzählt wird. Am Schluss hat es für mich aber tatsächlich Sinn ergeben ;)
Was mich nicht überzeugen konnte, waren die Nebencharaktere. Diese waren für mich sehr austauschbar und ich konnte keinen von ihnen wirklich einschätzen. bzw. hatte ich nicht das Gefühl sie zu "kennen".

Fazit
Ein schönes Buch für zwischendurch, das meiner Meinung nach aber einige Schwächen in der Handlung und in der Darstellung der Nebencharaktere hat.

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Veröffentlicht am 06.10.2020

Vielleicht eher etwas für jüngere Leser

Die Schwestern von Mitford Manor – Unter Verdacht
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Inhalt

Louisa kommt aus armen Verhältnissen, gerät durch eine glückliche Fügung allerdings an eine Anstellung als Kindermädchen auf Mitford Manor. Nancy, die älteste Tochter der Familie wird ihre engste ...

Inhalt

Louisa kommt aus armen Verhältnissen, gerät durch eine glückliche Fügung allerdings an eine Anstellung als Kindermädchen auf Mitford Manor. Nancy, die älteste Tochter der Familie wird ihre engste Vertraute. Diese kann, dank ihrer neugierigen Art, nicht aufhören an den Mord an der Krankenschwester Florence Nightingdale Shore denken und gemeinsam ermitteln die beiden Mädchen auf eigene Faust.



Handlung

Die Geschichte ist spannend, es beginnt mysteriös mit der letzten Zugfahrt des Opfers Florence Nightingdale, bevor man in den folgenden Kapiteln Louisa begleitet. Auf ihrer Reise passieren immer neue, unerwartete Dinge, die einen mitfiebern lassen. Durch die persönliche Nähe der Autorin zu Downton Abbey, hatte ich mir ein ähnliches Feeling unter den Angestellten des Herrenhauses wie in der Serie erhofft, hier wurde ich leider enttäuscht.



Charaktere

Louisa ist mir, wie auch die meisten anderen Personen sympathisch, jedoch fehlte mir zu allen von ihnen über das gesamte Buch hinweg eine gewisse Nähe und Tiefe. Darum konnte ich leider keine besondere Bindung zu ihnen aufbauen (womöglich auch, weil nicht aus der Ich-Perspektive geschrieben wird). Vermutlich konnte ich deshalb auch bei der Liebesgeschichte des Buches nicht wirklich mitfühlen.



Erzählstil

Jessica Fellows erzählt gut und flüssig, meiner Meinung nach aber eher durchschnittlich.



Fazit

Ein schönes Buch für zwischendurch, das mir als Teenager vielleicht besser gefallen hätte als jetzt. Den Folgeband werde ich nicht lesen.

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