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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.08.2025

Schlechte Sarah-J.-Maas-Kopie

Fae Isles − Der Henker der Königin
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Man nehme die Charaktere von „Cresent City“, die Handlung von „ACOTAR“, gebe Weichspüler hinzu und runde alles mit einem großen Schuss Wiederholungen ab – fertig ist „Fae Isles“.
Meine Erwartungen an das ...

Man nehme die Charaktere von „Cresent City“, die Handlung von „ACOTAR“, gebe Weichspüler hinzu und runde alles mit einem großen Schuss Wiederholungen ab – fertig ist „Fae Isles“.
Meine Erwartungen an das Buch waren groß und die ersten Kapitel haben mir sehr gut gefallen. Leider verlor sich die Protagonistin zunehmend in den immer gleichen Gedankengängen. Diese füllten ganze Kapitel, ohne die Handlung voranzubringen. Dabei wirkte Emelin ziemlich blass und eindimensional. Auch der Silent Death konnte mich mit seiner stereotypen harte-Schale-weicher-Kern-und-verdammt-gutaussehend leider nicht überzeugen.
Fazit:
Wer die Bücher von Sarah J. Maas liebt und sich nicht an stereotypen Charakteren und altbekannten Plots stört, den wird mit „Fae Isles“ ein seichtes Lesevergnügen erwarten, dass schnell gelesen und ebenso schnell wieder vergessen ist.

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Veröffentlicht am 07.07.2025

Tolle Fortsetzung

Yrsa. Die Liebe der Wikingerin
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Selten hat mir eine Fortsetzung so gut gefallen, wie diese!

Mit „YRSA – Die Liebe der Wikingerin“ ist Alexandra Bröhm ein wunderbarer Abschluss ihrer Dilogie gelungen. Dabei mischt sie gekonnt ihre Expertise ...

Selten hat mir eine Fortsetzung so gut gefallen, wie diese!

Mit „YRSA – Die Liebe der Wikingerin“ ist Alexandra Bröhm ein wunderbarer Abschluss ihrer Dilogie gelungen. Dabei mischt sie gekonnt ihre Expertise als Historikerin mit spannender Fiktion. Charaktere, Handlung und Setting wirken dadurch sehr authentisch.
Das Buch bietet alles, was es für einen tollen (historischen) Roman braucht, Drama, Intrigen und Lieb. Yrsa ist eine starke Protagonistin, die für ihre Liebe und ihre Überzeugungen kämpft und mich so schon in Band 1 in ihren Bann gezogen hat.
Die Geschichte wird abwechselnd aus den Perspektiven von Yrsa und Avidh erzählt, was mir sehr gut gefallen hat. Ich mochte die Dynamit zwischen ihnen und fand es toll, dass sie sich stets auf Augenhöhe begegnen.

Mein Fazit:
Obwohl die Handlung teilweise ein paar kleine Längen hatte und ein bisschen vorhersehbar war, dann ich das Buch auf jeden Fall weiterempfehlen. Besonders für Liebhaber*innen von historischen Romanen dürfte die Dilogie ein wahres Highlight sein.

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Veröffentlicht am 30.06.2025

Zwiegespalten

Guardian 1. Seelenwächter
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Mir hat die Mischung aus Fantasy, Mythologie und Krimi sehr gut gefallen! Durch den Crime-Aspekt bekam die Handlung einen tollen Spannungsbogen: Das Buch gliedert sich in zwei Teile, in denen die beiden ...

Mir hat die Mischung aus Fantasy, Mythologie und Krimi sehr gut gefallen! Durch den Crime-Aspekt bekam die Handlung einen tollen Spannungsbogen: Das Buch gliedert sich in zwei Teile, in denen die beiden Protaginsten je einen Mordfall untersuchen. Dabei kommen sie sich langsam näher und es entsteht eine achillean Slow-Burn-Romance, die für meinen Geschmack noch etwas mehr ausgearbeitet werden könnte. Gleiches gilt für die Charaktere, die überwiegend eindimensional waren und im Laufe der Geschichte keine wirklich Entwicklung durchgemacht haben. Zudem konnte der zweite Teil des Buches in Sachen Spannung und Romance leider nicht an den ersten Teil anknüpfen.
Was mir jedoch besonders gut gefallen hat, waren die Gestaltung des Buches und das Glossar, in dem sich neben zahlreichen Begriffserklärungen auch Tipps zur Aussprache fanden, was ich persönlich als sehr hilfreich empfand. Mein absolutes Highlight war dagegen eine sprechende Katze namens Daqing, die mich mit ihrem Humor sehr oft zum Schmunzeln gebracht hat.
Fazit:
Insgesamt hat mir das Buch durchaus gefallen, auch wenn die zweite Hälfte nicht so gut umgesetzt war, wie die erste. Ich hätte mir insbesondere ein wenig mehr Tiefe bei der Ausarbeitung der Charaktere gewünscht. Leider bin ich mir noch unsicher, ob ich die Reihe weiterlesen werde, da mich das Ende von Band 1 nicht überzeugen konnte.

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Veröffentlicht am 30.06.2025

Dranbleiben lohnt sich

A Dance of Lies
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Die erste Hälfte des Buches empfand ich als etwas langatmig und zäh: Es wird viel über Vasalies Vergangenheit und ihre Leidenschaft fürs Tanzen berichtet, ohne dass die Tragweite dessen klar wird. Erst ...

Die erste Hälfte des Buches empfand ich als etwas langatmig und zäh: Es wird viel über Vasalies Vergangenheit und ihre Leidenschaft fürs Tanzen berichtet, ohne dass die Tragweite dessen klar wird. Erst gegen Ende des Buches wird deutlich, warum diese Informationen so wichtig sind. Alles ist auf komplexe Weise miteinander verwoben. – Einfach klasse!
Besonders gut hat mir die Dynamik zwischen Vasalie und Anton gefallen. Zudem ist der Erzählstil sehr atmosphärisch und detailverliebt, was ich ebenfalls sehr mochte.

Fazit:
Auch wenn das Buch einige Längen hat, lohnt es sich definitiv dran zu bleiben.
„A Dance of Lies“ bildet einen wunderbaren und viel versprechenden Auftakt dieser Romantasy-Reihe. Ich bin auf jeden Fall schon gespannt, wie es mit Vasalie und Anton weitergehen wird.

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Veröffentlicht am 27.06.2025

Nur eingeschränkt zu empfehlen

Women
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Chloé Caldwells Roman „Women“ gilt als Kultbuch der queeren / sapphic Literatur. Dementsprechend hoch waren natürlich auch meine Erwartungen. Und obwohl das Buch sehr beeindruckt hat,  kann ich den Hype ...

Chloé Caldwells Roman „Women“ gilt als Kultbuch der queeren / sapphic Literatur. Dementsprechend hoch waren natürlich auch meine Erwartungen. Und obwohl das Buch sehr beeindruckt hat,  kann ich den Hype nicht so ganz nachvollziehen.
In „Women“ schildert die Autorin, wie sich zum ersten Mal in eine Frau verliebte. Daraufhin hinterfragt sie ihre eigene Sexualität und entdeckt diese mit Finn ganz neu. Während dieser Zeit sind Chloés Gedanken und Verhalten von Selbstzweifeln, Depressionen und Maßlosigkeit geprägt. Immer wieder erkannte ich mich selbst in ihren Gedankengängen wieder, wurde zum Innehalten und Nachdenken angeregt.
Zwischen den beiden Frauen entwickelt sich eine toxische Beziehung, die bei mir als Leser*in ein Gefühl der Beklemmung auslöste. Der Autorin gelingt es wirklich eindrucksvoll, den Teufelskreis von einer „unausweichlichen“, „unrettbaren“ Verliebtheit und gegenseitigen Verletzungen zu schildern. Bedenklich finde ich jedoch, dass es Roman immer wieder impliziert wird, dass Beziehungen zwischen Frauen generell toxisch seien: „So ist das eben zwischen Frauen.“ Aus diesem Grund kann ich das Buch leider nur eingeschränkt weiterempfehlen.

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