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Veröffentlicht am 07.07.2019

Schöne Geschichte für gemütliche Sommerabende

Das kleine Cottage auf dem Hügel
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Die Handlung

Um einen Neustart zu wagen und sich in ihrem Beruf zu rehabilitieren nimmt Maddie Porter ein vielversprechendes Jobangebot an. Sie soll ein Anwesen auf dem Land als exklusiven Urlaubsort ...

Die Handlung

Um einen Neustart zu wagen und sich in ihrem Beruf zu rehabilitieren nimmt Maddie Porter ein vielversprechendes Jobangebot an. Sie soll ein Anwesen auf dem Land als exklusiven Urlaubsort vermarkten. Doch bei ihrer Ankunft erwartet sie eine unerfreuliche Überraschung.

Anders als erwartet befindet sich das Anwesen in einem schlechten Zustand und die Häuser sind unvermietbar. Ihre Auftraggeberin ist außerdem nicht die Besitzerin, sondern steuert lediglich das Geld für die Renovierung bei. Als wäre das nicht genug hat der eigentliche Besitzer Seth ganz andere Pläne mit Joy’s Acre als Maddies Auftraggeberin und ist wenig erfreut über Maddies Ankunft.

Maddie muss nun versuchen es beiden Recht zu machen und stößt dabei oft an ihre Grenzen.

Meine Meinung zum Buch

Durch die lebhafte Beschreibung des Anwesens und der Landschaft hatte ich Joy’s Acre direkt vor Augen und wäre dort am liebsten selbst durch den Garten spaziert. Auch der Erzählstil hat mir sehr gut gefallen. Das Buch liest sich leicht und flüssig. Jeder Charakter hatte eine ganz eigene Persönlichkeit. Leider waren manche Handlungen, gerade von Seth, überhaupt nicht nachvollziehbar und dienten nur dem Zweck, die Geschichte künstlich spannender zu machen. Die wiederholte unnötige Geheimniskrämerei hat mich ziemlich gestört. Ich hätte mir gewünscht, die Beweggründe für die Geheimniskrämerei wären glaubwürdig gewesen. Die Geschichte, die sich hinter dem Geheimnis verbirgt, war eigentlich eine wirklich gute Idee, hätte aber besser ausgearbeitet sein können und hätte für meinen Geschmack auch etwas mehr Platz in der Geschichte einnehmen können.

An sich ist es aber eine einfach gestrickte, schöne Geschichte für ein einen oder mehrere gemütliche Abende. Das Buch wird seiner Bezeichnung als Feelgood-Roman voll und ganz gerecht.