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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.11.2019

Nikolai und Renata

Gefährtin der Schatten
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Gefährtin der Schatten ist der fünfte Teil der Midnight-Breed-Reihe. Zum besseren Verständnis sollten erst die vorherigen Teile gelesen werden.


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Klappentext
Ob Schwerter oder Schusswaffen, ...

Gefährtin der Schatten ist der fünfte Teil der Midnight-Breed-Reihe. Zum besseren Verständnis sollten erst die vorherigen Teile gelesen werden.


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Klappentext
Ob Schwerter oder Schusswaffen, es gibt niemanden, der es im Kampf mit Renata aufnehmen kann – egal, ob Mensch oder Vampir. Nur einer ist ihr ebenbürtig: Nikolai, der blonde Vampir. Er stellt Renatas schwer erkämpfte Unabhängigkeit auf eine harte Probe und weckt Gefühle in ihr, die sie noch nie zuvor erlebt hat. Soll sie ihm vertrauen und sich einer Leidenschaft hingeben, die für sie beide Rettung oder Verderben bedeuten kann? Fünfter Roman der begeistert aufgenommenen Fantasy-Romance-Serie. Tauchen Sie ein in Lara Adrians Welt der Vampire und lassen Sie sich verzaubern!

Cover
Das Cover reiht sich perfekt bei den anderen ein. Ein halb verdecktes Gesicht, diesesmal von einem Mann, das im Himmel über einer nächtlichen Skyline schwebt. Die schwarzen Fledermäuse sind auch wieder abgebildet.

Meine Meinung
Nikolai der bisher eine untergeordnete Rolle gespielt hat ist in diesem Teil die Hauptperson. Er reist nach Montreal um einen Gen-Eins Krieger vor den Morden zu warnen. Dabei trifft er auf Renata, eine taffe Kämpferin. Renata gehört zu dem Gen-Eins Krieger Jakut und damit ist die Liebesgeschichte zwischen Nikolai und Renata nicht so vorhersehbar wie man erst denkt. In diesem Teil geht es mehr um den Kampf gegen Dragos und wie weit seine Verschwörung schon fortgeschritten ist und das bis in die höchsten Kreise. Selbst bereits liebgewonnene Charaktere bleiben vor Dragos Anhängern nicht verschont.

Mein Fazit
Lara Adrian bleibt bei Gefährtin der Schatten ihren Stil treu, allerdings ist die Liebesgeschichte zwischen Krieger und Stammesgefährtin nicht mehr das Hauptthema, sondern nur noch ein Teil einer großen Geschichte und damit bleiben die Midnight Breed-Romane weiterhin sehr interessant für mich. Ich gebe dem Buch 5 Sterne.

Veröffentlicht am 03.11.2019

Ein sehr guter erster Teil

Der Duft der weiten Welt
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Dieses Buch durfte ich im Rahmen einer Leserunde der Lesejury lesen.

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Cover
Das Cover zeigt eine Frau in einem altmodischen Kleid die auf die Hamburger Speicherstadt blickt. Man erkennt sofort ...

Dieses Buch durfte ich im Rahmen einer Leserunde der Lesejury lesen.

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Cover
Das Cover zeigt eine Frau in einem altmodischen Kleid die auf die Hamburger Speicherstadt blickt. Man erkennt sofort das es sich um einen historischen Roman handelt, zudem bezieht sich das Cover auf die Geschichte und das finde ich immer gut.

Klappentext
Hamburg, 1912: Mina Deharde liegt der Kaffeehandel im Blut. Kein Wunder, verbringt sie doch jede freie Minute im Kaffeekontor ihres Vaters, mitten in der Hamburger Speicherstadt. Doch beide wissen, dass sie als Frau das Geschäft nicht übernehmen kann, und einen männlichen Erben gibt es nicht. Während Mina davon träumt, mit ihrem Jugendfreund Edo nach New York auszuwandern, hat ihr Vater andere Pläne für sie. Mina muss sich entscheiden: zwischen Pflicht und Freiheit, Liebe und Familie ...

Auftakt der großen Familiensaga vor der farbenprächtigen Kulisse der Hamburger Speicherstadt

Meine Meinung
Die Autorin hat einen sehr guten Schreibstil. Wenn man einmal anfängt fliegt man nur so über die Seiten und möchte gar nicht mehr aufhören.
Die Geschichte um die moderne Mina die selber über ihr Leben bestimmen und unabhängig von einem Mann leben möchte gefällt mir sehr gut. Alle Charaktere sind sehr gut dargestellt und man kann sich in jedem einzelnen hineinversetzen obwohl sie unterschiedlicher nicht sein könnten. Zum Beispiel Minas Vater der seiner Tochter sehr gerne ihren Traum ermöglichen möchte, aber weiß, dass sie ohne Mann keine Chance hat eine Firma zu führen. Oder auch die strenge und altmodische Großmutter deren Verbitterung man im Laufe der Geschichte immer besser versteht, um nur ein paar von ihnen zu nennen.
Es geht aber nicht nur um eine junge Frau die zu fortschrittlich denkt für die Zeit in der sie lebt, es geht auch um den Zusammenhalt und die Liebe in einer Familie, es geht um Verantwortung gegenüber anderen, über das erste Verliebtsein und den Wunsch nach Veränderungen und den Traum von der weiten Welt.

Mein Fazit
Der Duft der weiten Welt ist ein wunderbarer Auftakt einer Trillogie mit der man in eine längst vergangenen Zeit abtauchen kann. Ich kann das Buch nur weiterempfehlen und freue mich schon auf die nächsten Teile, natürlich gebe ich 5 Sterne.

  • Cover
  • Geschichte
  • Erzählstil
  • Atmosphäre
  • Thema
Veröffentlicht am 02.10.2019

Das Buch konnte mich nicht packen

Die Tochter der Hexe
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Cover:
Eine schwarze Katze mit flammenden Augen umgeben von Flammen, das Cover fällt auf. Als ich es im Laden sah musste ich das Buch sofort in die Hand nehmen. So muss es sein, ein Cover muss neugierig ...

Cover:
Eine schwarze Katze mit flammenden Augen umgeben von Flammen, das Cover fällt auf. Als ich es im Laden sah musste ich das Buch sofort in die Hand nehmen. So muss es sein, ein Cover muss neugierig machen.

Klappentext:
Bathcomb, England, im Jahr 1628. Fassungslos muss die junge Bess Hawksmith mit ansehen, wie ihre Mutter als Hexe hingerichtet wird. Doch damit nicht genug, die Hexenjäger sind auch hinter ihr selbst her. Verzweifelt vertraut sich Bess dem geheimnisvollen Gideon Masters an, von dem man hinter vorgehaltener Hand munkelt, er sei ein Schwarzmagier. Und tatsächlich zwingt Gideon Bess zu einem dunklen Pakt ... Dorset im Jahr 2007: Bess hat sich in der ruhigen Ortschaft Matravers ein neues Leben aufgebaut. Dank ihrer Kräutermischungen und homöopathischen Heilkünste ist sie bei den Einheimischen hoch angesehen. Keiner ahnt, dass die freundliche, attraktive Frau in Wahrheit eine unsterbliche Hexe ist. Bis Bess eines Tages von den finsteren Mächten ihrer Vergangenheit eingeholt wird.

Meine Meinung:
Das Buch spielt in verschiedenen Zeiten. Die Gegenwart ist in der Ich-Perspektive erzählt. Beth ist über 300 Jahre alt und hat sich ein Leben als Kräuterhändlerin aufgebaut. Sie führt die junge und einsame Tegan aus der Nachbarschaft in die Hexen- und Kräuterkunst ein.
Nach und nach erzählt sie Tegan Geschichten aus ihrem langen Leben. Sie erzählt von ihrer Kindheit wo sie den großteil ihrer Familie an die Pest verloren hat und ihre Mutter als Hexe verbrannt wurde, als sie zur Zeit von Jack the Ripper lebte und als sie sich als Krankenschwester im ersten Weltkrieg an der Front um verletzte Soldaten gekümmert hat. Diese Rückblenden sind in der Erzählperspektive verfasst und auch wenn sie düster und klischeehaft sind finde ich sie besser und vor allem interessanter als den Handlungsstrang in der Gegenwart. Durch alle Zeiten hindurch wird Bess von Gideon Masters der sie zur Hexe gemacht hat verfolgt, aber leider konnte auch dieser Handlungsstrang keine große Spannung aufbauen.

Mein Fazit:
Die Tochter der Hexe ist an einigen Stellen durchaus interessant, aber leider ist es auch oft langweilig und mir an einigen Stellen auch zu klischeehaft. Hexenfans werden wohl auf ihre Kosten kommen. Ich gebe dem Buch 3 von 5 Sterne.

Veröffentlicht am 11.09.2019

Tolle Comics zum Lernen und/ oder Auffrischen der Englischkünste

Chasing Bloody Mary
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Dieses Buch durfte ich im Rahmen einer Leserunde von Lovelybooks lesen.

Zum Buch:

Cover:
Das Cover ist blutrot mit schwarz durchzogen und zeigt ein Bild aus einem der Comics. Mir gefällt es sehr gut, ...

Dieses Buch durfte ich im Rahmen einer Leserunde von Lovelybooks lesen.

Zum Buch:

Cover:
Das Cover ist blutrot mit schwarz durchzogen und zeigt ein Bild aus einem der Comics. Mir gefällt es sehr gut, da man sofort alles wichtige erkennt was man über das Buch wissen muss.

Illustrationen:
Die Illustrationen sind von Thilo Krapp. Sie sind sehr detailreich aber nicht überladen und sie passen perfekt zum Text.

Inhalt:
Das Buch besteht aus 3 Krimi-Comics die in Englisch geschrieben und für das Sprachniveau A1 gedacht sind. Die schwierigen bzw. neuen Vokabeln sind in rot geschrieben und direkt auf jeder Doppelseite übersetzt. Nach jedem einzelnen Comic folgen einige Seiten mit verschiedenen Übungen zum Verständnis und der Grammatik des Textes. Am Ende des Buches befindet sich noch eine Abschlussübung. Die Lösungen der Aufgaben sowie die Vokabelübersicht befindet sich natürlich auch im Buch.

Meine Meinung:
Mir gefällt die Idee sehr gut eine Sprache zu lernen und gleichzeitig Spaß dabei zu haben. Das letzte Buch was ich auf Englisch gelesen habe, habe ich nie beendet, weil ich es insgesamt doch sehr mühsam fand mich durch einen Roman zu arbeiten. Hier war es ganz anders. Die Comics bestehen nicht aus zu viel Text, man wird also nicht von vornerein abgeschreckt und da die Vokabeln direkt auf der jeweiligen Seite stehen, muss man auch nicht hin und herblättern, so dass der Lesefluss nicht gestört wird.
Ein gewisses Grundwissen wird benötigt um die Geschichten zu verstehen, ich denke dass die Angabe des Sprachniveaus A1 angemessen ist. Evtl. sind die Grammatikübungen etwas schwer, das stachelt aber nur an um weiter zu lernen.
Die 3 Geschichten haben mir sehr gut gefallen und die Comics dazu waren auch sehr gut. Ich bin jetzt nicht so der Krimitüftler, so dass ich nicht auf die Bösen gekommen bin, aber schlimm finde ich das nicht.
Ab welchem Alter man das Buch seinem Kind geben kann hängt neben den Sprachkompetenzen auch von der Reife ab, da in einem Krimi auch immer eine Leiche vorkommt. Ich denke, dass die Eltern es gut einschätzen können ob das 10 jährige Kind reif genug ist oder noch 2 Jahre warten sollte.

Mein Fazit:
Egal ob man gerade Englisch neu lernt oder einfach mal seine Fertigkeiten auffrischen möchte, Chasing Bloody Mary ist auf jeden Fall sehr gut dafür geeignet und bekommt von mir 5 Sterne.

Veröffentlicht am 07.09.2019

Eine brutale aber fesselnde Geschichte

Die Quellen von Malun - Blutgöttin
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Dieses Buch durfte ich im Rahmen einer Leserunde der Lesejury lesen.

Zum Buch:

Cover:
Das Cover ist ganz einfach gehalten, verschiedene Erdtöne und ein dunkler Ring aus vertrockneten Ästen. Das Cover ...

Dieses Buch durfte ich im Rahmen einer Leserunde der Lesejury lesen.

Zum Buch:

Cover:
Das Cover ist ganz einfach gehalten, verschiedene Erdtöne und ein dunkler Ring aus vertrockneten Ästen. Das Cover wirkt mystisch und passt gut zum Buch.

Klappentext:
Das Wasser auf Ruann versiegt, und die Dürre verurteilt die Völker zu Hunger und Durst. Um sich die letzten Ressourcen zu sichern, führt das Großreich Sapion erbitterte Kriege gegen seine Nachbarreiche. Die Politikertochter Feyla, der Offizier Dorgen, die Sklavin Alia und der Soldat Tailin sind alle auf verschiedene Weise von dem Krieg betroffen. Jeder versucht für sich einen Ausweg aus der hoffnungslosen Situation zu finden. Aber noch wissen die Vier nicht, dass ihre Schicksale miteinander verbunden sind und die Gründe für das Verschwinden des Wassers in einer Verschwörung von ungeahnten Ausmaßen liegen ...

Meine Meinung:
Die Kapitel handeln immer von einem der vier Protagonisten die unterschiedlicher nicht sein könnten. Dorgen und Tailin sind Krieger in der Sapionischen Armee und zu Beginn des Buches an dem Kampf beteiligt die letzten nicht von den Sapionern beherrschten Völker zu bekämpfen um sie zu unterwerfen. Feyla ist die Tochter des einflussreichsten Mannes Sapions und Alia ist das genaue Gegenteil, nämlich eine Sklavin in einem Wasserbergwerk. Man merkt sehr schnell, dass es in der von Dürre und Trockenheit bedrohten Welt keine glücklichen Menschen gibt. Es gibt die Sklaven die nur so lange Leben dürfen wie sie für die Sapioner nützlich sind und es gibt die Sapioner. Die Männer werden als kleine Kinder ihren Müttern entrissen und zu brutalen mitleidsfreien grausamen Kriegern ausgebildet und die Frauen sind die Eigentümer ihrer Väter bis sie zu Gebärmaschienen für ihre Männer werden.
Daniela Winterfeld hat eine grausame schockierende Welt erschaffen und lässt uns mit den Protagonisten nach und nach immer tiefer Eintauchen in diese. Das Buch ist fesselnd von der ersten bis zur letzten Seite und auch wenn es mich oft schockiert hat, hat es mir sehr gut gefallen. Die Welt ist sehr gut durchdacht, detailreich und die Protagonisten sowie die Nebencharaktere sind sehr gut beschrieben. Dieses Buch hat mich seit langem mal wieder dazu gebracht bis mitten in der Nacht zu lesen.

Mein Fazit:
Die Quellen von Malun - Blutgöttin von Daniela Winterfeld ist nichts für schwache Nerven oder empfindliche Mägen, es ist aber etwas für Leute die gerne komplexe Geschichten mit guten Charakteren lesen. Ich gebe 5 Sterne und warte auf den zweiten Teil.

  • Cover
  • Geschichte
  • Erzählstil
  • Fantasie
  • Lesespaß