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Veröffentlicht am 15.02.2021

Spannung pur

Mörderische Aussichten: Thriller & Krimi bei Droemer Knaur
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Mal ein anderes Buch.
Dies ist eine Sammlung verschiedener Leseporoben unterschiedlicher Autoren.
Was sie gemein haben? Es sind alles Thrillerautoren.

In diesem Buch sind folgende Leseproben enthalten:


S. ...

Mal ein anderes Buch.
Dies ist eine Sammlung verschiedener Leseporoben unterschiedlicher Autoren.
Was sie gemein haben? Es sind alles Thrillerautoren.

In diesem Buch sind folgende Leseproben enthalten:


S. J. Bennett – Das Windsor-Komplott
Charlie Donlea – Getrieben
Carine Bernard – Lavendel-Fluch
Vincent Kliesch/Sebastian Fitzek – Todesrauschen
Joseph Knox – Kill Time
Kimberly McCreight – Eine perfekte Ehe
Veit Etzold – Höllenkind
Ellery Lloyd – Like/Hate
Florian Schwiecker/Michael Tsokos – Die siebte Zeugin
Kirsten Nähle – Zwölf Sünden
Regine Kölpin – Der Möwenschiss-Mord
Karen Rose – Dornenpakt

Immer sind mehrere Kapitel vom Anfang des Buches abgedruckt. So kann man sich schon mal einen sehr guten Eindruck verschaffen, über den Klappentext hinaus, ob das Buch den Geschmack des Lesers trifft oder nicht.

Einige Autoren in dieser Sammlung kannte ich schon, ein paar waren mir neu.
Ein paar Bücher werde ich wohl nicht lesen, ein Großteil kommt auf meine Liste der noch zu lesenden Bücher.

MörderischeAussichten

NetGalleyDE

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 24.01.2021

Krieg und Magie

Elloani
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Inhalt:



Die Kaila, Königin von Velatien, sehnt sich nach einer kleinen Auszeit und streift während eines Maskenfestes maskiert durch die Menschen und nimmt an den Feierlichkeiten teil.

Dort trifft ...

Inhalt:



Die Kaila, Königin von Velatien, sehnt sich nach einer kleinen Auszeit und streift während eines Maskenfestes maskiert durch die Menschen und nimmt an den Feierlichkeiten teil.

Dort trifft sie auf den geheimnisvollen Airy, sie vergucken sich ineinander und verbringen eine Nacht miteinander.

Am Morgen trennen sich ihre Wege ohne das sie wissen wer der jeweils andere ist.

Einige Zeit später treffen sie sich als Gegner auf dem Schlachtfeld wieder.



Autorin: Anke Becker ist eine Selfplublisherin, die in ihrer Freizeit Romane schreibt.



Elloani ist das erste Buch, das ich von ihr lesen durfte.

Es ist der Auftakt einer Dilogie.

Die Autorin schafft es einen sehr schnell in diese so andersartige Welt voller Gegensätze hineinzuversetzen.

Auf der einen Seite Velatien: trocken, warm kultiviert und religiös

Auf der anderen Seite: Das Hochland, großartige Landschaft, die an Island erinnert. Magisch mit vielen unterschiedlichen magischen Völkern und Gegenden.



Anke Becker schafft es die Protagonisten nicht schwarz-weiß, sondern sehr lebendig mit Stärken und Schwächen zu zeichnen.

Sie sind sehr vielschichtig gestaltet und durch die abwechselnden Erzählstränge, mal aus Sicht Kailas und mal aus der Sicht Airys, kann man sich sehr gut in sie hineinversetzen und hofft und leidet mit ihnen.

Ja, manchmal treibt einen der Sturkopf des einen oder anderen auch mal in den Wahnsinn beim Lesen und man möchte diese Person einfach nur schütteln. 😊

Aber man kann auch die persönliche Entwicklung der Protagonisten sehr gut mitverfolgen.

Ich habe bis auf kurze Strecken, wo mich der ein oder andere Protagonist in die Verzweiflung trieb, das Buch sehr gerne gelesen und immer mit gehofft und gelitten.

Da man immer nur das Wissen der Protagonisten hat, muss man auch schon mal etwas länger auf die Erklärungen zu verschiedenen Sachverhalten warten. Das hat meinen Lesegenuss aber nicht geschmälert, sondern ich wurde eher noch neugieriger.

Ich freue mich schon auf den zweiten Teil

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 07.01.2020

Interessante Charaktere in einer wundersamen Welt

Die Spiegelreisende
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Kurzbeschreibung:
Die Welt ist in Stücke geschlagen, die um den Erdkern drehen. Eine dieser „Archen“ ist Anima. Auf dieser lebt die junge Frau Ophelia, die sich ganz ihrer Arbeit im Museum verschrieben ...



Kurzbeschreibung:
Die Welt ist in Stücke geschlagen, die um den Erdkern drehen. Eine dieser „Archen“ ist Anima. Auf dieser lebt die junge Frau Ophelia, die sich ganz ihrer Arbeit im Museum verschrieben hat.

Ophelia ist schüchtern und versteckt sich gerne hinter ihrer Brille und ihrem bodenlangen Schal.
Jedoch ist sie nicht irgendein schüchternes Mädchen, sondern eine Leserin und sie kann auch durch Spiegel gehen.
Nachdem sie ein paar potenzielle Ehemänner abgelehnt hat, wird ihr eröffnet, dass sie den adligen Thorn von der Arche Pol heiraten soll.
Sie macht sich mit ihrem Verlobten auf die Reise nach Pol und lernt ihre neue Schwiegerfamilie sowie den Hof auf Pol kennen.

Autor/in:
Christelle Dabos ist eine französische Fantasy-Autorin. Sie wurde 1980 geboren und wuchs in der Nähe von Cannes auf.
2013 wurde ihr der Prix du premier roman jeunesse Gallimard für den ersten Band ihrer Tetralogie Die Spiegelreisende – Die Verlobten des Winters verliehen. (Quelle: Wikipedia)

Cover:
Das Cover des Buches passt sehr gut zur Story. Man sieht die Himmelsburg auf der Arche Pol. Wie die Winde darum geschlungen der Schriftzug des Titels und den Namen der Autorin.

Ich finde das Cover vom Design sehr gelungen. Es ist nicht zu aufdringlich und durch die schlichte Gestaltung passt sie sehr gut zur Hauptprotagonistin.

Charaktere:

Ophelia:
junge Frau von der Arche Anima, sie leitet das Museum und kann die Geschichte von Gegenständen lesen und durch Spiegel gehen

Tante Roseline:
Reist als Ophelias Anstandsdame mit zur Arche Pol
Thorn:
Ophelias Verlobter, er gehört dem Klan der Drachen an und arbeitet als Intendant am Hofe.
Er ist sehr schweigsam und wirkt unnahbar.

Berenilde:
Thorns Tante, die ihn aufgezogen hat. Auch sie gehört zum Klan der Drachen und lebt am Königshof.
Was verfolgt sie für Ziele?

Handlung:
Nachdem Ophelia 2 potenzielle Ehemänner ausgeschlagen hat, wird sie dem Adligen Thorn der Arche Pol versprochen.
Er ist sehr schweigsam und gefällt Ophelia erst einmal überhaupt nicht. Nachdem sie mit ihm zur Arche Pol gereist ist und unter dem Dach seiner Tante Berenilde lebt versucht sie alles in Bewegung zu setzen, dass Thron die Verlobung löst. Sie selbst kann es nicht, da sie nicht möchte, dass ihre Familie wegen ihr verstoßen wird. Denn das wird die Konsequenz sein, wenn sie die Verlobung löst.

Die Arche Pol kommt ihr sehr fremdartig vor. Nicht nur dass sie im Haus der Familie versteckt wird, auch die ganzen Sitten und das Verhalten der Leute kommen ihr sehr fremdartig vor.

Da sie recht unscheinbar und introvertiert ist, wird sie grundsätzlich unterschätzt.
Dies kommt ihr nun zugute. Denn sie ist deutlich mutiger und schlauer als die meisten meinen.


Schreibstil:
Der Schreibstil von Christelle Dabos ist leicht und gut zu lesen.
Die Handlung ist von Anfang spannend. Zwar immer wieder verwirrend, aber dadurch kann man sich noch mehr in Ophelia hineinversetzen, denn so erfährt man in der Erzählung immer nur genauso viel wie sie auch. Das fand ich sehr gut.
Die Archen sind zwar nicht groß beschrieben, aber ich fand es so passend. Die Beschreibung der Umgebung, als sie zum Beispiel durch die Straßen der Himmelsburg auf Pol irrt sind anschaulich beschrieben, ohne den Erzählstrang zu verlieren. Man ist genauso verwirrt wie Ophelia.
Die Charaktere sind sehr gut gestaltet und durchdacht. Man kann sich sehr gut in Ophelia hineinversetzen und versteht auch sehr gut warum sie sich zu manchen Personen hingezogen fühlt und zu anderen wiederum nicht.
Auch Thorn und Berenilde sind sehr gut charakterisiert und man kann sie sich sehr gut bildlich vorstellen. Mit all ihren Macken und guten Seiten.
Immer wieder gibt es erstaunliche Wendungen, die das Buch spannend halten.
Ich habe Freitag abends angefangen zu lesen und hatte Montag abends die 535 Seiten gelesen.


Meine Meinung:
Ich war sehr fasziniert von diesem Buch.
Ich bin durch Zufall auf diese Reihe gestoßen. Es handelt sich zwar um eine Jugendbuchreihe, aber das mit, als Fantasy Fan nicht ab. 
Diese Buchreihe wird mit Harry Potter verglichen, also auf jeden Fall ein Grund zu lesen.
Ich finde die Geschichte faszinierend und konnte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. In jeder freien Minute habe ich weitergelesen, so dass ich es innerhalb eines Wochenendes aushatte.
Leicht und schnell zu lesen, trotz des doch recht dicken Umfangs mit seinen 535 Seiten.
Es wurde mir zu keiner Zeit langweilig und hielt mich mit seiner Spannung gefangen.

Fazit:

Dieses Buch ist ein Muss für jeden Fantasy Fan

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 26.02.2021

Historisches und die Gegenwart

Die dritte Frau
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Wolfram Fleischhauer hat einen Roman verfasst mit 2 Handlungssträngen. Zum einen die Geschichte über Gabrielle d´Estreés und einer erstmal unbekannten Frau. Das Bild hängt im Louvre und ist dort zu besichtigen. ...



Wolfram Fleischhauer hat einen Roman verfasst mit 2 Handlungssträngen. Zum einen die Geschichte über Gabrielle d´Estreés und einer erstmal unbekannten Frau. Das Bild hängt im Louvre und ist dort zu besichtigen. Es trägt den Titel: Gabrielle d´Estreés und ihre Schwester.
Der ungekannte Autor aus dessen Sicht man die Gegenwart erlebt versucht mit Hilfe einer Nachfahrin der unbekannten Frau die wahre Geschichte zu recherchieren.
Die ungekannte Frau ist nur durch Übertragungsfehler mittlerweile unbekannt.

So hat man zum einen den Handlungsstrang um Gabrielle d´Estreés und ihre Nachfolgerin um das Rennen als Gattin von Heinrich IV und somit zur Königin Frankreichs.

Die Recherchen und das Hintergrundwissen um die Mätressen Heinrich IV haben mir sehr gut gefallen.

Was mir an diesem Buch nicht so gut gefallen hat, war die Grübeleien des Ich-Erzählers, die sehr viel Raum in diesem Roman eingenommen haben und leider meinen Lesefluss immer ein wenig gebremst haben und auch, für meinen Geschmack, den Spannungsbogen gestört haben.
Die Beziehung zwischen dem Ich-Erzähler und der Nachfahrin der Mätresse Heinrich IV Camille hat mir an sich ganz gut gefallen. Auch weil dies keine übliche Liebesbeziehung ist.
Die Figuren sind an sich gut entwickelt, auch wenn es mir schwergefallen ist, für den einen oder anderen positive Gefühle zu entwickeln. Vielleicht ist dies aber auch bewusst so gewollt.

Die eigentliche Geschichte des Bildes ist mir über die Grübeleien des Protagonisten ein wenig zu sehr in den Hintergrund gerückt. Liegt vielleicht daran, dass ich mit anderen Erwartungen an dieses Buch herangegangen bin. Ich hatte gedacht, dass die Geschichte hinter dem Bild mehr Raum einnimmt als die aktuelle Geschichte in der Gegenwart. Deshalb gibt es von mir einen Stern Abzug. Die Handlung ist gang gut gelungen, bis auf die oben erwähnten Sachen, die mir nicht gefallen haben. Die Gespräche zwischen dem Protagonisten und Camille sind sehr tiefgründig, die Geschichte hinter dem Bild gut recherchiert.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 04.01.2021

Bildgewaltig und detaillreich

Krone der Welt
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Schon das Cover hat mich in den Bann gezogen. Die im Hintergrund gehaltene Straßenkarte von Amsterdam und darauf dann in Gold das Stadtwappen, das ist unverkennbar und man kommt kaum daran vorbei.



Schon ...

Schon das Cover hat mich in den Bann gezogen. Die im Hintergrund gehaltene Straßenkarte von Amsterdam und darauf dann in Gold das Stadtwappen, das ist unverkennbar und man kommt kaum daran vorbei.



Schon auf den ersten zwei Seiten ist man sofort in das Amsterdam des 17. Jahrhunderts hineinversetzt.



Sabine Weiß hat beschreibt die Stadt sehr plastisch und das Bild der Grachten und der Giebelhäuser erscheint sofort vor dem inneren Auge.

Nach dem Prolog gibt es einen Zeitsprung und man durchlebt mit den drei Geschwistern deren Kindheit in Antwerpen und die Flucht nach Amsterdam und wie sie erwachsen werden.



Das Buch hält sich sehr nah an den wahren Begebenheiten des achtzigjährigen Kriegs und ist sehr gut recherchiert. Man erfährt einiges über den Krieg zwischen Katholiken und Calvinisten und den Einfluss Spaniens und Englands.



Die Protagonisten sind sehr gut entwickelt und man kann sich sehr gut in sie hineinversetzen.

Zum Schluss habe ich das Gefühl, das zu viel Begebenheiten in kleinem Raum gepackt werden sollen und der ein oder andere Zeitsprung ist nicht ganz so gut gelungen, so dass Schlüsselsituationen etwas in den Hintergrund geraten, bzw. etwas nebensächlich abgehandelt werden.



Die Liste der historischen Personen am Anfang des Buches und das Glossar sind sehr hilfreich, um ein noch besseres Verständnis zu bekommen.

Ich kann dies Buch Liebhabern historischer Romane nur empfehlen. Ich habe durch dieses Buch ein noch besseres Verständnis über die niederländische Geschichte und auch über die Calvinisten und Katholiken der damaligen Zeit erhalten.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere