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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.07.2019

Fast wie erwartet ....

Victorian Rebels - Das Versprechen einer Nacht
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Ich werde mich jetzt hier bei all den Liebhabern des Genres wohl etwas unbeliebt machen, aber ich bin einfach nur ehrlich. War skeptisch anfangs, ob ich mich überhaupt auf diese Leserunde bewerben soll, ...

Ich werde mich jetzt hier bei all den Liebhabern des Genres wohl etwas unbeliebt machen, aber ich bin einfach nur ehrlich. War skeptisch anfangs, ob ich mich überhaupt auf diese Leserunde bewerben soll, da es einfach nicht mein Genre ist. Der Klappentext und Leseprobe hat sich für mich aber relativ spannend angehört und daher hab ich es getan.

Es geht um die Geschichte von Cole und Imogen. Die Situation ihres ersten Treffens war nicht sehr romantisch. Er war betrunken, sie noch Jungfrau und wurde an ihn verkauft. Da war schon mein erstes kritisches Stirnrunzeln. Imogen hatte da schon Gefühle (erotische!) für ihn und hat es ja sozusagen freiwillig gemacht. Aber wie jeder weiß, ist es beim ersten Mal meist nicht so lustvoll wie dort beschrieben wurde. Er hat auch nicht gemerkt, dass sie noch Jungfrau war. Auch soll er so betrunken gewesen sein, dass er sich an nicht mehr viel erinnert. Tja, der allgemeinen Meinung nach sollte da bei einem normalen Mann kein Sex mehr möglich sein. Vielleicht hab ich das Buch nur mit dem Kopf gelesen und nicht mit dem Herz...! Mein nächster Aufreger war, dass er sie aus nächster Nähe inkl. miteinander sprechen, berühren, küssen nicht erkannt hat. Für mich total unrealistisch. Der Schluss war für mich dagegen fast eine Überraschung mit Jeremy. Etwas skurril fand ich die Sache mit der Schizophrenie. In der einen Rezension stand beim Schluss-Sex wäre es eher einer Vergewaltigung gleichgekommen. Muss ich zustimmen - sehe ich auch so. Da hätte wiederum mehr Romantik und Liebe dabei sein können.

Am besten gefallen hat mir unter anderem das Cover. Bei Cole, dass er vor allem im Krankenhaus ein wenig widerspenstig in Denken und Handeln war. Vom Krieg gezeichnet und in eine Frau verliebt die er nicht mehr auffinden konnte. Da kann man schon mal wütend werden. Fand es sehr menschlich. Imogen hat sich zur starken Frau entwickelt, die sich selbst in der gehobenen Gesellschaft (in der man sie eigentlich nicht wollte) behauptet hat. Das waren für mich die besten Szenerien. Der Mord, mit Jeremy als Mörder war für mich nur mäßig spannend.


Mein Fazit:

Ein eigentlich unterhaltsamer Roman, der flüssig geschrieben und durchaus an manchen Stellen tiefgründig und spannend ist. Die Story an sich war aber oftmals gleichmäßig dahinplätschernd mit einem - bei diesen Romanen zwangsläufig - vorhersehbaren Ende.

  • Cover
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Atmosphäre
Veröffentlicht am 21.07.2019

..bestimmt gute Fortsetzung

Die Unvollkommenen
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Ich war bei der LR des ersten Buches dabei und war hin- und her gerissen. Die Leseprobe der Fortsetzung liest sich gleich von Anfang an spannend. Lila die Samson vertraut hatte, wurde verhaftet, weil Samson ...

Ich war bei der LR des ersten Buches dabei und war hin- und her gerissen. Die Leseprobe der Fortsetzung liest sich gleich von Anfang an spannend. Lila die Samson vertraut hatte, wurde verhaftet, weil Samson mittlerweile zu einem Roboter gemacht wurde und sie verraten hat. Nun ist sie in einem Internat untergebracht. Die Alternative dazu, ist nicht gerade schön. Also eine Fortsetzung die ich mir wohl kaufen werde...interessiert mich schon wie es weitergeht.

Veröffentlicht am 08.03.2019

Krimi "light"

Mord braucht keine Bühne
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Der zweite Fall von Kate Shackleton und ihrem Partner Skyes. Diesmal handelt es sich gewissermaßen um drei Fälle - ein Raub beim Pfandleiher und der Mord an einem Theaterbesucher und die fingierte Entführung ...

Der zweite Fall von Kate Shackleton und ihrem Partner Skyes. Diesmal handelt es sich gewissermaßen um drei Fälle - ein Raub beim Pfandleiher und der Mord an einem Theaterbesucher und die fingierte Entführung nicht zu vergessen. . Beim ersten Buch war ich ebenfalls in der Leserunde mit dabei und hatte gehofft, dass mich diesmal Inhalt, Schreibstil und die Story mehr begeistern und fesseln würden.

Leider ist dies nur teilweise eingetroffen. Die Geschichte an sich hatte schon etwas mehr Potential als der Vorgänger aber nichtsdestotrotz zogen sich manche Kapitel wie Gummi. Ich mag normalerweise, wenn Gegenstände, Orte und Personen detailgetreu dargestellt werden aber um es in ironischer Weise auszudrücken: Jeder Strauch am Wegesrand wird von der Autorin dermaßen explizit erklärt und in Szene gesetzt mit zig Adjektiven versehen und füllt - etwas übertrieben - eine halbe Seite. Ebenfalls die Sprünge in die Vergangenheit mancher Personen störten mich im Leseablauf und ich fand es oftmals schwer mich wieder in die Gegebenheiten der Gegenwartsstory einzufinden. Positiv daran war, dass es viele kleine Irrwege gab und man wirklich miträtseln konnte, wer der oder die Täter sind. Begrüßt hätte ich, wenn Skyes eine etwas größere Rolle eingenommen hätte. Dies hätte die Geschichte auflockern und auch spannender machen können- wie z. B. Kate und Skyes ermitteln gleichzeitig in verschiedene Richtungen, tauschen sich aus und teilen Ermittlungserfolge ....aber Skyes ist nur ein kleiner Handlanger der im Hintergrund mal ein Fax schicken darf. Man nehme da nur mal wieder den Vergleich mit Mrs. Marple .... Sie hatte ihren Mr. Stringer (wenn auch nur in den Filmen - in den Büchern kommt er nicht vor) .... oder Sherlock Holmes und Dr. Watson.... diese Teams ergänzen sich ... diese Facette fehlt mir bei Kate und Skyes.

Ich bleibe bei den Charakteren: Es fehlt bei den Personen einfach an Tiefe...natürlich erfährt man stückchenweise etwas aus dem Vorleben/Leben der Hauptprotagonistin aber nichts, was einem wirklich ans Herz geht oder eine Marotte die einen besonders stört. Die Nebenfiguren sind und bleiben im Verlauf der Geschichte ebenfalls blass..... nicht nur Skyes auch Täter, Randfiguren etc. werden im Vergleich zu den doch manchmal ausschweifenden Beschreibungen von "Dingen" relativ klein gehalten....bei mir kam selten richtige Spannung auf und wie bereits im ersten Teil war wenig vom schwarzen britischen Humor zu spüren.

Das Ende ist etwas unrealistisch gestaltet aber da kann man drüber wegsehen - ist ja schließlich eine fiktive Geschichte!

Fazit:

Ein netter überschaubarer Krimi mit spannenden Momenten aber auch einigen Längen bei denen die Hauptprotagonistin und auch Randfiguren relativ unscheinbar und zuweilen etwas langweilig rüber kommen.
Positiv ist - wie auch im ersten Roman - dass man sich aufgrund der ausschweifenden Beschreibung der Orte, Räume, dem Tatort ein inneres Bild erschaffen kann. Die Auflösung zum Schluss war für mich ebenfalls schlüssig und gut umgesetzt
Dass manche Personen mit der Tat davonkommen ist sehr unrealistisch - bei einer fiktiven Geschichte für mich persönlich nicht weiter schlimm.
Wer Gänsehautfeeling erwartet, ist bei diesem Roman an der falschen Adresse. Leider kann ich bei dem durchwachsenen Lesevernügen nur 3 Sterne vergeben.

  • Cover
  • Atmosphäre
  • Figuren
  • Geschichte
  • Lesespaß
Veröffentlicht am 03.02.2019

...interessanter Schreibstil ...

Das Tal im Nebel
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Die etwas längere Leseprobe hat mir gut gefallen. Auch wenn es anscheinend schon der 4. Band der Ermittler Grauner und Saltapepe ist, bin ich gut in die Geschichte reingekommen Die Geschichten spielen ...

Die etwas längere Leseprobe hat mir gut gefallen. Auch wenn es anscheinend schon der 4. Band der Ermittler Grauner und Saltapepe ist, bin ich gut in die Geschichte reingekommen Die Geschichten spielen im Raum Bozen, was mir gut gefallen hat, da ich dort schon selbst in Urlaub war. Der Autor beschreibt sehr ausführlich die Landschaft und die Lebenseinstellung der Bozener..so dass ich mir alles vorstellen konnte. Bei diesem Krimi geht es um 2 Mädchen die im ehemaligen Moos das jetzt Apfelplantagen sind ermordet gefunden werden. Der Verdacht fällt gleich auf den Zwölfer Heinrich, der zwischen den Apfelbäumen in einem Schuppen lebt Als gescheiterte Existenz und natürlich unterstützt von Gerüchten, die von den anderen Dorfbewohnern gestreut werden nicht weiter verwunderlich. Alles in allem wäre es ein Roman der mir bestimmt gut gefallen könnte...

Veröffentlicht am 03.02.2019

Leider zu kurz....

Agathe
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Leider hab ich nur das Vergnügen der kurzen Leseprobe gehabt. Der Psychiater der bald in Pension geht und seinen eigenen Gedanken nachhängt. Ein Mädchen stürzt vor seinem Fenster und er denkt so lange ...

Leider hab ich nur das Vergnügen der kurzen Leseprobe gehabt. Der Psychiater der bald in Pension geht und seinen eigenen Gedanken nachhängt. Ein Mädchen stürzt vor seinem Fenster und er denkt so lange darüber nach ob er ihr helfen soll, dass sie natürlich verschwunden ist, als er wieder aus dem Fenster schaut. Dass ist, denke ich eine weit verbreitete menschliche Angewohnheit.... aussitzen oder ein anderer wird es schon tun. Die neue Patientin, die er nicht mehr annehmen möchte, kommt trotzdem in seine Praxis...und anscheinend laut Klappentext nimmt er sie trotzdem auf.... mich würde es wirklich interessieren, wie sich diese "Beziehung" entwickelt. Die LP hat mich neugierig gemacht.