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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.11.2017

Interessant

Rock my Heart
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Also erst wollte ich die Leseprobe gar nicht aufmachen. Es klang so sehr jugendlich. Ist es auch, aber die Geschichte hat mich doch zum weiterlesen animiert. Ein heißer Rockstar, eine betrogene junge Frau, ...

Also erst wollte ich die Leseprobe gar nicht aufmachen. Es klang so sehr jugendlich. Ist es auch, aber die Geschichte hat mich doch zum weiterlesen animiert. Ein heißer Rockstar, eine betrogene junge Frau, ein Kuss, der wohl laut Inhaltsangabe alles verändert. Ein bisschen weit hergeholt, den Leadsänger einer bekannten Band am Einlass zu treffen, aber was solls. Der Schreibstil ist richtig flüssig und einfach gehalten. Gut zu lesen. Mir hats gefallen.

Veröffentlicht am 05.11.2017

Gute spannende Leseprobe

Marthas Widerstand
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Also die Leseprobe hat mir gleich gefallen. Martha tötet Jackson Paige...einen Millionär der sich auf der Sonnenseite des Lebens befindet. Es hat wohl mit seiner Präsenz in einigen Medien zu tun. Es geht ...

Also die Leseprobe hat mir gleich gefallen. Martha tötet Jackson Paige...einen Millionär der sich auf der Sonnenseite des Lebens befindet. Es hat wohl mit seiner Präsenz in einigen Medien zu tun. Es geht meiner Meinung nach auch um die Sendung Death ist Justice was soviel bedeutet, dass es in ferner oder naher Zukunft kein richtiges Rechtssystem mehr gibt sondern Zuschauer über Recht und Unrecht und auch Hinrichtung entscheiden. Mich würde schon interessieren, warum Martha bewusst den Weg gewählt hat sich zu stellen, den Mord nicht zu leugnen. Sie möchte etwas verändern. Aber wie? Ein Buch dass ich gerne ganz lesen würde.

Veröffentlicht am 03.10.2017

Historie meets moderne Heldin

Das blaue Medaillon
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Hauptprotagonistin Alessa, eine auf den ersten Blick, hübsche, junge, alltägliche Frau hat von ihrem Großvater die Kunst des Stehlens erlernt. Kein Schloss, keine Tür bleibt verschlossen, wenn sie es nicht ...

Hauptprotagonistin Alessa, eine auf den ersten Blick, hübsche, junge, alltägliche Frau hat von ihrem Großvater die Kunst des Stehlens erlernt. Kein Schloss, keine Tür bleibt verschlossen, wenn sie es nicht möchte. Die Handlung spielt im Jahr 1676 (zunächst) in Venedig.

Am Sterbebett ihrer Tante ändert sich jedoch eines Tages ihr bisheriges Leben. Ihre Tante vermacht ihr ein blaues Medaillon, um welches sich ein dunkles Geheimnis der Mächtigen in Venedig rankt. Nach dem Tod der Tante findet Alessa ihren Großvater ermordet vor. Der Auftragsmörder ist nun auch auf der Jagd nach ihr und dem Medaillon. Kurzentschlossen schließt sich Alessa auf der Flucht der Gauklertruppe an, die ein enges Verhältnis zu ihrer Tante Zenobia hatten. Die Reise geht nach Deutschland an den Hof von Herzog Georg Wilhelm. Dort lebt der uneheliche Sohn von Zenobia und dem Herzog, von dem sich Alessa Unterstützung und Hilfe erhofft. Heikel wird es, als einer der Gaukler Alessas Schmuck, unter anderem das blaue Medaillon stiehlt und weiterverkauft. Da die Schausteller am Hofe für Aufführungen geordert wurden und Alessa als Harlekina dort sozusagen „mitgebucht“ ist, sieht sie überraschenderweise am Hofe ihr Schmuckstück am Hals einer Adligen wieder. In der Zeit am Hofe lernt sie den Leibgardisten des Herzogs, Arthur, näher kennen. Bereits bei der ersten Begegnung besteht eine gewisse Anziehungskraft. Es entflammt eine zarte Romanze. Zur nicht anerkannten Herzogin Eleonore entwickelt sich eine zurückhaltende Freundschaft. Doch um das Medaillon wieder in ihren Besitz zu bringen, muss Alessa ihre Künste einsetzen und die neuen „Freunde“ hinters Licht führen. Dabei kommt es zu der ein oder anderen spannenden oder auch komischen Szene. Erst als der Mörder des Großvaters sie erwischt und ihr Leben in Gefahr ist, sieht Alessa ein, dass sie nun doch zumindest Arthur einweihen und ihm die Wahrheit gestehen muss. Um den Mörder dingfest zu machen, wird ein ausgeklügelter Plan entwickelt, der zunächst erfolgreich zu sein scheint, aber dann schlussendlich dem Roman eine nicht vorhersehbare spannende Wendung gibt.

Fazit:
Der Roman ist meines Erachtens hinsichtlich Orte, Personen und damaliger Gebräuche, Rangfolgen, Königshäuser sehr gut recherchiert. Es gibt spannende, lustige und ebenso romantische Szenarien. Am Anfang hab ich sehr schlecht in die Geschichte reingefunden. Ich muss gestehen, ich fand die Handlung zunächst etwas langweilig. Erst als die Handlung in Deutschland spielte, die Romantik, die Ränkespiele am Hof, Intrigen und die Diebeszüge um das Medaillon wiederzubeschaffen hinzukamen, kam bei mir auch eine gewisse Leselust auf. Die Story an sich ist nicht besonders außergewöhnlich. Die Autorin hat sich aber keinen männlichen Helden rausgesucht, sondern eine smarte Heldin. Das empfand ich wirklich mal als Abwechslung.
Der Schlussteil des Romans ist mir persönlich zu kurz gehalten, was die Auflösung um das Geheimnis des Medaillons angeht, die Zukunft von Alessa und Arthur oder der Gauklertruppe. Dafür hätte man einige Passagen im mittleren Teil des Romans durchaus streichen können, die mir etwas zu langatmig geraten sind. Alles in allem war der Schreibstil flüssig, lebendig und daher leicht zu lesen.

Schön war vor allem die Autorin mit dabei zu haben. Sie hat immer mal wieder eine Anmerkung zu einer Diskussion hinzugefügt und Fragen sehr ausführlich und nett beantwortet. Vielen Dank dafür.

  • Cover
  • Figuren
  • Atmosphäre
  • Spannung
  • Thema
Veröffentlicht am 29.06.2017

Eindringliches Werk

Schere, Stein, Papier
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Also die Geschichte ist von Anfang an sehr tiefgründig erzählt. Es geht zunächst um Jenny und Thomas, deren Vater gestorben ist. Bereits beim gemeinsamen Mittagessen der beiden wird klar, dass sie keine ...

Also die Geschichte ist von Anfang an sehr tiefgründig erzählt. Es geht zunächst um Jenny und Thomas, deren Vater gestorben ist. Bereits beim gemeinsamen Mittagessen der beiden wird klar, dass sie keine leichte Kindheit hatten. Das Thema von Thomas Unfall als Kind wird sehr ausgedehnt diskutiert. Jenny hat dabei überhaupt kein Verständnis für diesen Unfall. Unterschwellig gibt sie Thomas die Schuld dass sie an diesem Tag auf ihn warten musste, dass der Vater ins Krankenhaus musste. Jenny steht allem etwas realitätsfremd gegenüber. Thomas hat mit diesem Vorfall innerlich auch noch nicht abgeschlossen und versucht immer noch sich zu verteidigen und seiner Schwester ein wahres Bild des Vaters der Trinker war, zu vermitteln. Die Situation eskaliert, als Jenny in der Wohnung des Vaters ist und mit dieser Situation nicht zurecht kommt. Die Leseprobe hat mich total überzeugt. Kein Buch für so nebenbei zu lesen und es wird auf die eine oder andere Weise auch manche Paralellen zum eigenen Leben zeigen. Würde ich lesen und auch weiterempfehlen.

Veröffentlicht am 29.06.2017

Langsamer Start...hoffe Spannung kommt noch

Blinde Angst
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Es geht um die Ermittlerin Grace, die eine unheimlich hohe Aufklärungsrate hat. Nach wieder einem abgeschlossenen Fall bekommt sie Anrufe einer im Sumpf lebendig begrabenen jungen Frau, die nichts hat ...

Es geht um die Ermittlerin Grace, die eine unheimlich hohe Aufklärungsrate hat. Nach wieder einem abgeschlossenen Fall bekommt sie Anrufe einer im Sumpf lebendig begrabenen jungen Frau, die nichts hat als Prepaid-Handy dass ihr vom Täter überlassen wurde. Da Grace von ihrem Chef unfreillig in Urlaub geschickt wurde, beginnt sie inoffiziell die Ermittlungen obwohl sie nicht weiß warum gerade sie angerufen wurde, da sie das Mädchen nicht kennt. Nach den Seiten der Leseprobe kommt bei mir noch nicht die erhoffte Spannung auf. Aber evtl. kommt der Thriller erst langsam in Fahrt. Kleines Indiz dass mich der Inhalt nicht allzu sehr in den Bann gezogen hat, war dass ich jetzt beim Schreiben der Rezension gleich überlegen musste, welchen Namen die Ermittlerin hatte.