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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.10.2019

Sehr düster

Die Insel der letzten Geheimnisse
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Dank einer Erbschaftsangelegenheit muss sich Thérèsa nach Korsika reisen. Obwohl hier ihr Vater und ihre restliche Familie wohnt, wollte sie nie wieder auf diese Insel. Doch kaum auf der Insel holt sie ...

Dank einer Erbschaftsangelegenheit muss sich Thérèsa nach Korsika reisen. Obwohl hier ihr Vater und ihre restliche Familie wohnt, wollte sie nie wieder auf diese Insel. Doch kaum auf der Insel holt sie die Vergangenheit rasend schnell wieder ein und sie muss die letzten Geheimnisse der Insel erfahren.

Mir gefällt das Cover. Dank des Covers habe ich das Buch in die Hand genommen und es nach Lesens des Klappentextes auf meinen Lesestapel wandern lassen.

Schon der Einstieg in dieses Buch viel mir sehr schwer. Die ersten 100 Seiten passiert eigentlich überhaupt nichts spannendes. Man hätte also ruhig 100 Seiten später mit dem Lesen anfangen können und dennoch hätte man nichts verpasst. Thérèsa ist ein sehr merkwürdiger Charakter. Sie scheint einige depressive, verwirrende Züge zu haben und ihre Gedankengänge nachzuvollziehen war nicht gerade einfach.
Nachdem dann irgendwann ein wenig Spannung aufgebaut wird, schafft es das Buch im Mittelteil auch spannend zu bleiben. Ich dachte schon, dass die Geschichte noch die Kurve bekommen hat, aber nach dem überraschend starken Mittelteil wird Sie zum Ende hin wieder flach und undurchsichtig. Man bekommt das Gefühl als wäre das Ende ein wenig gezwungen. Es wird zwar alles aufgeklärt, aber das passt vorne und hinten nicht zusammen.

Es ist der Debütroman von Emma Pizza und das merkt man beim Lesen. Es gibt unnötige Verwirrungen, unsympathische Charaktere und ein erzwingendes Ende.
Ihr Schreibstil hat mir gefallen und wäre das ganze Buch so stark, wie der Mittelteil, ich wäre begeistert.
Nun warte ich ein wenig ab, ob sie noch Bücher veröffentlicht und würde mich sehr freuen, wenn sie, ein wenig erfahrener, ein neues Buch rausringt.

"Die Insel der letzten Geheimnisse" konnte mich nicht begeistern.

Ich habe das Buch von dem Penguinverlag bzw. bloggerportal bereitgestellt bekommen und bedanke mich herzlich dafür.

Veröffentlicht am 26.10.2019

Ein Schrecken ohne Ende

Willkommen in Monsterville
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Zusammen mit seiner Mutter und ohne seinen Vater, zieht Ben, nach der Scheidung, von New York nach Ost-Emerson. Hier fühlt er sich nicht wohl. Er vermisst sein altes Leben, seine alte Schule, seine Freunde ...

Zusammen mit seiner Mutter und ohne seinen Vater, zieht Ben, nach der Scheidung, von New York nach Ost-Emerson. Hier fühlt er sich nicht wohl. Er vermisst sein altes Leben, seine alte Schule, seine Freunde und ganz besonders seinen Vater. Nur sein Hund und treuer freund Fred steht ihm bei. In Ost-Emerson gibt es allerlei komische Gestallten, wohin Ben auch blickt überall sind Monster. Zusammen mit den beiden Nachbarskinder Linus und Lucy macht Ben sich auf die Geheimnisse der Stadt zu lüften und den Monstern auf die Spur zu kommen.

Ich mag das Cover. Es hat irgendwie was von Hotel Transsilvanien und ich denke, dass es Kindern in der angesprochenen Zielgruppe sehr gefällt, gerade weil es ein wenig unheimlich ist.
Das Buch ist der Erste von zwei Teilen und wird ab neun Jahren empfohlen.

Sehr ungewöhlich ist der Start in die Geschichte. Der Autor richtet sich direkt an den Leser und warnt ihn dieses Buch zu lesen. Dieses Warnung macht neugierig und natürlich hört man nicht auf Adam Monster. Diese direkte Ansprache taucht im buch immer wieder auf. Mir persönlich hat das nach einer Zeit nicht mehr gut gefallen, es war irgendwie ein wenig anstregend.
Während des Lesens hat der Leser einige Rätsel mit zu rätseln. Ich denke, dass viele Szenen noch ein wenig zu gruslig sein könnten. Klar ist jedes Kind anderes und jeder muss selbst entscheiden, ob er das Buch vorliest oder es Kinden zum lesen gibt.

Zum Vorlesen sind die Kapitel zu lang und für eine Gute-Nacht-Geschichte ist das Buch auch eher nichts. Es ist ja doch spannend.

Das Ende hat mir überhaupt nicht zugesagt. Das große Rätsel der Stadt wurde nicht einmal ansatzweise gelöst und was dieses Geheimnis ist, erfährt man selbstverständlich nur in Band 2.

Keine Leseempfehlung.

Ich habe das Buch von NetGalley bereitgestellt bekommen und bedanke mich herzlich dafür.

Veröffentlicht am 16.10.2019

Hat mir persönlich nicht zugesagt

Doktor Miez - Das verschwundene Sumselschaf
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Määh das Sumselschaf ist verschwunden. Doktor Miez macht sich zusammen mit seinen Freunden auf die Suche nach Määh. Wo kann das Sumselschaf nur stecken?

Ich mag das Cover und auch die Illustrationen gefallen ...

Määh das Sumselschaf ist verschwunden. Doktor Miez macht sich zusammen mit seinen Freunden auf die Suche nach Määh. Wo kann das Sumselschaf nur stecken?

Ich mag das Cover und auch die Illustrationen gefallen mir.
Auf jeder Seite sieht man liebevoll gestaltete Charaktere.
Kinder haben hier viel zu entdecken.

Die Geschichte ist vom Inhalt her gut für Kinder im Kindergarten geeignet. Es wird zum Lesen lernen für Kinder ab 6 empfohlen, aber ich denke einfach, dass Kindergartenkinder mehr mit der Geschichte anfangen können.
Mir persönlich hat der Schreibstil nicht zugesagt. Als Erzieherin setzte ich mich viel mit Literatur für die Kleinen auseinander und ich liebe tolle Kinderbücher. Genau benennen, was mich so beim Lesen gestört hat, kann ich ehrlich gesagt nicht.

Ich habe das Buch von NetGalley bereitgestellt bekommen und bedanke mich herzlich dafür.

Veröffentlicht am 12.10.2019

Fesselnd, spannend. überzeugend

Lovely Curse, Band 1: Erbin der Finsternis
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Aria muss nach dem Unfalltod ihrer Eltern New York hinter sich lassen und in eine Kleinstadt in Texas zu ihrer Tante ziehen. Der Neustart fällt ihr nicht leicht, hier kennen sich alle und ihr fällt es ...

Aria muss nach dem Unfalltod ihrer Eltern New York hinter sich lassen und in eine Kleinstadt in Texas zu ihrer Tante ziehen. Der Neustart fällt ihr nicht leicht, hier kennen sich alle und ihr fällt es schwer hineinzufinden. Nur der Sunnyboy und der Badboy der Schule sind ihr wohl gesonnen. Zum Glück hat Aria diese Unterstützung, denn als sie eines Morgens mit einer neuen Haarfarbe aufwacht und dann plötzlich von Raben angegriffen wird, braucht sie ihre Freunde.

Das Cover mit Aria drauf passt perfekt und das Buch sieht wirklich sehr hübsch aus.
Kira Licht hat sich schon mit ihrer Götterdilogie einen Platz in meinem Herzen gesichert. Ich finde, dass Licht eine großartige Autorin ist.

Mit diesem Buch hat sie wieder bewiesen, warum ich sie so toll finde. Es gibt einen unglaublichen Plot, inklusive vieler Überraschungen, es gibt ihren fesselnden, lockeren, humorvollen, gefühlvollen, bildlichen Schreibstil.
Von der ersten bis zur letzten Seite war ich gefesselt. Dieses Buch gehört in die Kategorie "Ich muss es schnell lesen, weil es so gut ist, aber wenn ich es zu schnell lese, dann ist es schon zu Ende."

Die Protagonisten sind realistisch ausgearbeitet und ich habe Aria sofort in mein Herz geschlossen. Auch die Dialoge zwischen den Personen sind so real, dass man das Gefühl bekommt mittendrin zu sein. Man spürt das Knistern.
Das Buch lässt den Leser mit einem gemeinen Cliffhanger zurück und der zweite Teil steht schon auf meiner Wunschliste.

"Lovely Curse" hat mich gefesselt, mich zum Lachen gebracht und so schnell nicht losgelassen.

Leseempfehlung.

Ich habe das Buch von vorablesen bereitgestellt bekommen und bedanke mich herzlich dafür.

Veröffentlicht am 06.10.2019

Authentisch

Mein Leben nach dem Tod
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Eine Autobiographie über den wohlbekanntesten Kriminalbiologen Mark Benecke. Wer kann da nur widerstehen? Ich konnte es auf jeden Fall nicht und ich bin froh, dass ich dieses Buch besitze. Benecke erzählt ...

Eine Autobiographie über den wohlbekanntesten Kriminalbiologen Mark Benecke. Wer kann da nur widerstehen? Ich konnte es auf jeden Fall nicht und ich bin froh, dass ich dieses Buch besitze. Benecke erzählt den interessierten Lesers, von seiner Kindheit und seinen Hobbys damals. Er berichtet von seiner Zeit in New York und besonderes Interessant fand ich seinen politischen Weg.
Seine Interessen liegen in so vielen verschiedenen Bereichen und ich mag es auch, wenn er über seine "Macken" redet. Er zeigt uns, dass jeder Mensch Ecken und Kanten hat.
Mark spricht viel von Objektivität gegenüber einem Fall. Ihn interessieren nur die Spuren und nicht die Gefühle.
In "Mein Leben nach dem Tod" lernt man endlich mal den Menschen kennen, der hinter so vielen guten Bücher steckt. Mark Benecke als Autor begleitet mich schon lange und ich wirklich glücklich, dass ich seine interessante Persönlichkeit näher kennen lernen durfte.

Was mich am meisten an diesem Buch stört ist der Titel.
Mein Leben nach dem Tod klingt nicht nach einer Autobiographie eines Kriminalbiologen, sondern eher nach Fantasy oder etwas spirituellen.

Das Buch liest sich gut und schnell. Es ist interessant und man möchte immer mehr und mehr über ihn erfahren.
Danke Mark, dass du uns Lesern so tiefe Einblicke in deine Persönlichkeit erlaubst.

Leseempfehlung.

Ich habe das Buch im Rahmen einer Leserunde bei lesejury bereitgestellt bekommen und bedanke mich herzlich dafür.

  • Cover
  • Thema
  • Erzählstil