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Veröffentlicht am 13.03.2022

Klare Kauf- und Leseempfehlung

DIE LÜGEN
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Die Lüge

Klappentext: „Sie waren unzertrennliche Freundinnen, Lizzie und Alice. Dann: die Tragödie bei einem Spaziergang auf den Gleisen. Doch bis heute hat Lizzie keinerlei Erinnerung an das Zugunglück, ...

Die Lüge

Klappentext: „Sie waren unzertrennliche Freundinnen, Lizzie und Alice. Dann: die Tragödie bei einem Spaziergang auf den Gleisen. Doch bis heute hat Lizzie keinerlei Erinnerung an das Zugunglück, bei dem Alice mit 13 ums Leben kam. Sie ist nicht einmal sicher, ob es wirklich ein Unglück war – oder ob sie selbst schuld am Tod ihrer Freundin ist. Die Ungewissheit belastet sie auch als Erwachsene noch zutiefst. Aber jetzt endlich scheint es möglich, ein neues Kapitel aufzuschlagen und die Vergangenheit ruhen zu lassen. Da bekommt sie plötzlich unheimliche Nachrichten und Drohungen von jemandem, der zu wissen scheint, was damals wirklich passiert ist..“



Eigene Meinung:

Das Coverbild, sowie der Klappentext haben mich direkt neugierig werden lassen und da ich bereits „Das Gerücht“ von Lesley Kara gelesen habe, war klar, dass ich „Die Lügen“ auch unbedingt lesen möchte. Umso erfreulicher die Nachricht, an der Leserunde teilnehmen zu dürfen.

Man kommt durch den leichten Schreibstil der Autorin sehr gut in das Buch hinein. Als Leser wird man in Rückblicken immer wieder in Lizzy’s Vergangenheit katapultiert. Hier lernen wir Lizzy und ihre beste Freundin Alice kennen.Trotz, dass beide Mädchen komplett verschieden sind, sind sie unzertrennlich. Lizzie beneidet ihre Freundin Alice, da sie in ihren Augen hübscher ist und kein Freak mit Epilepsie. Lesley Kara ist es gelungen, den Spannungsbogen bis zum Schluss des Buches konstant zu halten. Man hat immer eine neue Version im Kopf, was damals passiert sein könnte und welche Rolle Catherine dabei spielt. Bis hin zu einer Auflösung, mit der ich so gar nicht gerechnet hätte. Ich saß mit offenem Mund auf der Couch und war wirklich sprachlos.

Eine klare Kauf- und Leseempfehlung für alle die gerne etwas Spannung in Romanen mögen.

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Veröffentlicht am 20.11.2021

In den Herzen wird's warm

Das Weihnachtsherz
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Klappentext:
Katja liebt ihren Beruf als Goldschmiedin über alles und soll später einmal das traditionelle Schmuckgeschäft der Familie übernehmen. Sie erlernt in Brasilien die Kunst des Edelsteinschleifens, ...

Klappentext:
Katja liebt ihren Beruf als Goldschmiedin über alles und soll später einmal das traditionelle Schmuckgeschäft der Familie übernehmen. Sie erlernt in Brasilien die Kunst des Edelsteinschleifens, als der überraschende Tod des geliebten Vaters sie vorzeitig in ihre Heimatstadt zurückholt. Dort muss sie mit ihrer Stiefmutter Julia in der Vorweihnachtszeit um den Erhalt des Geschäfts kämpfen und sich auch noch um die demente Großmutter kümmern. Kurz vor Weihnachten erreicht sie die ungewöhnliche Nachricht des französischen Winzers Nicolas. Es geht um ein besonderes Schmuckstück, das Katja ins Elsass und zu einem dramatischen Geheimnis führt …

Bewertung:
Wie bereits am Klappentext erkennbar, ist hier nicht alles eitler Sonnenschein. Im Gegenteil, es handelt zum Teil von Schicksalsschlägen und den wirren des Krieges. Trotzdem hat mich das Buch direkt gefesselt. Der Schreibstil ist angenehm und das Buch damit flüssig zu lesen. Die Beziehung zwischen Katja und ihrer kleinen Stiefschwester finde ich einfach nur herzerwärmend. Ich muss zugeben, ich habe auch das ein oder andere Tränchen verdrückt, denn trotz allem traurigen handelt das Buch von Liebe, Freundschaft und dem Geist der Weihnacht.

Fazit:
Eine etwas andere, aber trotzdem wunderschöne Weihnachtsgeschichte und bestimmt nicht das letzte (Weihnacht)-buch, welches ich von Angelika Schwarzhuber gelesen habe.
Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 02.05.2021

Eine Wohlfühlgeschichte

Der Wind singt unser Lied
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Ich durfte bereits letztes Jahr "Über dem Meer tanzt das Licht" lesen, welches das vorherige Buch war. Dort spielte auch Toni bereits eine Rolle, da diese zu Besuch bei der Hauptprotagonistin Maria zu ...

Ich durfte bereits letztes Jahr "Über dem Meer tanzt das Licht" lesen, welches das vorherige Buch war. Dort spielte auch Toni bereits eine Rolle, da diese zu Besuch bei der Hauptprotagonistin Maria zu Besuch war. Man kann die Bücher allerdings auch unabhängig voneinander lesen, dies tut der Geschichte keinen Abbruch.

Vor Jahren ist Toni nach einem schweren Schicksalsschlag von zu Hause aufgebrochen, weit weg, bis sie irgendwann in Costa Rica gelandet und dort erst einmal geblieben ist. Doch ein Anruf ihres Vaters bringt sie zurück in ihre Heimat St. Peter Ording. Aber dort ist plötzlich alles anders, ihre Mutter hat den Hof und den Vater verlassen und auch ihre große Schwester Carl scheint nicht glücklich zu sein - sie ist überfordert mit Familie, Beruf und dem Hof.

Im laufe der Geschichte versucht Toni das Traumata ihrer Jugend zu verarbeiten und die Beziehung zu ihrer Schwester Caro wieder herzustellen, was aufgrund der damaligen Geschehnisse gar nicht so einfach scheint.

Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Er ist schön flüssig, so, dass man gut in die Geschichte hineinfindet. Man merkt, wie sehr der Autorin St. Peter Ording und allgemein die Umgebung am Herzen liegt und das sie das Meer liebt. Orte und Situationen wurden bildlich und detailliert beschrieben, ohne dabei zu ausschweifend zu werden. Ich durfte Toni und ihre Familie kennen lernen und entwickelte zu jedem Charakter eine eine ganz eigene Beziehung. Natürlich bekam ich zu Toni die stärkste Bindung, da diese Geschichte aus ihrer Sicht erzählt wird. Etwas Schade fand ich, dass die Liebe etwas zu kurz gekommen ist, auch wenn ich mir Florian irgendwie nicht so bildlich vorstellen konnte und mir Andy vielleicht besser gepasst hätte.

Eine bezaubernde Wohlfühlgeschichte mit ganz viel Herz und Liebe. Sie erzählt von Familie, verpassten Gelegenheiten und Geheimnissen. Sie lässt einen mit einem ganz warmen Gefühl zurück.

Ich kann diesen Roman jedem ans Herz legen, der das Meer und leichte Familiengeschichten liebt.

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Veröffentlicht am 21.04.2021

Leah und Henry - oder eine besondere Geschichte

Hey June
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Worum geht es?
Leah ist die Hauptprotagonisten und muss von Berufswegen nach Leipzig ziehen, ihr Freund Peer ist davon weniger begeistert und sieht seine Beziehung durch die mangelnde gemeinsame Zeit von ...

Worum geht es?
Leah ist die Hauptprotagonisten und muss von Berufswegen nach Leipzig ziehen, ihr Freund Peer ist davon weniger begeistert und sieht seine Beziehung durch die mangelnde gemeinsame Zeit von Anfang an in Gefahr. Also macht er Leah einen Heiratsantrag - auf einem Blatt Papier. Mit diesem Zettel löst er allerdings jede Menge fragen in Leah aus. Und als sie den Antrag dann unterschreiben wollte, da lernt sie an diesem Abend einen Unbekannten kennen, der nicht ganz unschuldig an all den Fragen ist.


Meine Meinung:
Ich durfte das Buch in einer Leserunde lesen und fand es wunderschön. Der Schreibstil ist angenehm und das Buch somit leicht zu lesen. Ich muss allerdings zugeben, dass ich mir unter dem Cover etwas anders vorgestellt habe. Nein! Enttäuscht war ich nicht. Ganz im Gegenteil. Ich hatte an eine leichte Sommerliebe gedacht, ein wenig hin und her zwischen zwei Liebenden. Und was kam? Eine einzigartige und tiefgründige Geschichte, die mir noch lange im Gedächtnis bleiben wird. Obwohl ich bei dem Thema Oper auch etwas Angst hatte.

Die Gespräche zwischen Leah und Johnny haben mir sehr gut gefallen. Sie philosophieren über Musik und moderne Opern. Und das alles, obwohl es so rein gar nichts mit Leah’s Beruf zu tun hat. Sie hat es meiner Meinung nach irgendwie im Blut.

Das Ende kam allerdings sehr abrupt. Mir haben ein paar ruhige Momente zwischen Leah und Johnny gefehlt. Etwas Zweisamkeit. Die Schwierige Phase hatte (leider) mehr Raum, als am Ende das Schöne. Da hätte ich mir etwas mehr June und Johnny gewünscht.

Es gibt aber auch einige Stellen an denen man schmunzeln muss: ich werde meine Pizza künftig auch nur noch in 6 oder höchstens 8 Stücke schneiden, 12 Stücke sind eindeutig zu viel.

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Veröffentlicht am 27.03.2021

Die verpasste große Liebe?

Wenn es uns gegeben hätte
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Der Roman “Wenn es uns gegeben hätte” ist das erste Buch aus der Feder von Josefine Weiss und erscheint am 14. April 2021 beim FeuerWerke Verlag.

Das wunderschöne Cover ist in Pastelltönen gehalten und ...

Der Roman “Wenn es uns gegeben hätte” ist das erste Buch aus der Feder von Josefine Weiss und erscheint am 14. April 2021 beim FeuerWerke Verlag.

Das wunderschöne Cover ist in Pastelltönen gehalten und wirkt freundlich und frühlingshaft. Auf dem Cover sind Regentropfen zu sehen, oder sind es Tränen?

Das Buch erzählt uns eine Geschichte über die große Liebe. Ela und Timo lernten sich in einem Club kennen und waren ab da quasi unzertrennlich. Sie hatten diese besondere Verbindung, ohne ein Paar zu sein. Ein Jahr lang - dann ging Timo fort.

Ela lebt inzwischen in einer langjährigen Beziehung mit Sven. Ganz glücklich scheint sie aber nicht. Für Sven stehen Erfolg und Geld immer an erster Stelle und auch in ihrem gemeinsamen Loft ist Ela nie wirklich angekommen.

Jahre Später: Eines Tages bringt Ela's Mutter eine alte Kiste vorbei. In dieser enthalten sind jede menge Erinnerungen. Inklusive eines Fotos von Timo. Ihre beste Freundin Liz brennt darauf, die ganze Geschichte hinter der Aufnahme zu erfahren. Nach einem anstrengenden Arbeitstag stößt Ela auf der Straße mit einem Mann zusammen. Eisblaue Augen! Timo!

Ela verliert sich wie damals in seinen blauen Augen. Alte Gefühle sind plötzlich wieder da. Ela krempelt ihr halbes Leben um ohne zu ahnen wie wenig Zeit ihnen für ihre gemeinsamen Träume bleibt.

Das Buch ist so voller Liebe und starker Gefühle.Ich habe es an einem Tag ausgelesen und kann die Geschichte jedem nur ans Herz legen.
Danke für Ela und Timo!

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