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Veröffentlicht am 14.06.2020

Kurzrezension | „Into the Heat“ von J.R. Ward

Into the Heat
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„Into the Heat“ ist die Vorgeschichte für „Into the Fire“, dem Serienstart der neuen Reihe „Firefighters“ von J.R. Ward.

Sie sind Firefighter mit Leib und Seele – doch das Feuer verzeiht keine Fehler

Anne ...

„Into the Heat“ ist die Vorgeschichte für „Into the Fire“, dem Serienstart der neuen Reihe „Firefighters“ von J.R. Ward.

Sie sind Firefighter mit Leib und Seele – doch das Feuer verzeiht keine Fehler

Anne Ashburn und Danny Maguire arbeiten in derselben Einheit des New Brunswick Fire Departments. Seit Anne vor zwei Jahren zu der Truppe gestoßen ist, knistert es zwischen ihnen, doch private Beziehungen innerhalb eines Teams sind verboten. Als ein Kollege heiratet, kommen sie sich während der Hochzeitsvorbereitungen näher und können sich der Leidenschaft, die zwischen ihnen herrscht, nicht länger erwehren. Aber dann kommt es zu einem Brand, der ihr Leben für immer verändern wird …


Kurzmeinung
Da ich bereits den ersten Band gelesen habe, wusste ich also ungefähr um was es sich in der Novella handeln würde. Rückblickend auf den ersten Band, kann ich guten Gewissens sagen, dass man das Prequel nicht zwingend lesen muss. Da es an sich nicht wirklich viel Neues preisgibt, es wird halt nur ein wenig detaillierter.

Es hat mir Spaß gemacht diese Kurzgeschichte zu lesen und ein klein wenig mehr Einblick in die Vorgeschichte von Danny und Anne bekommen zu haben, aber es hat mich auch nicht unbedingt umgehauen. Denn im ersten Band wurde halt wirklich schon zur Genüge darüber geschrieben.
Ich brauchte auch nicht wirklich mehr über Moose und Deandra erfahren, denn „Into the Fire“ hat m.E. deren Beziehung zur Genüge behandelt. Ich habe also nicht wirklich viele neue Informationen bekommen und hätte mir das eBook in jedem Fall sparen können.

Der Schreibstil war, wie immer bei J.R. Ward sehr harmonisch und leicht zu lesen. Hingegen ihrer üblichen detailreichen Sexszenen beschränkt sie sich hier, genau wie im ersten Band, auf das Wichtigste.

Hinzu kommt, dass die letzten beiden Kapitel im Prequel exakt die ersten Kapitel es ersten Bandes sind und ich diese somit fast übersprungen habe, sprich ich habe dabei nur noch quer gelesen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 05.06.2020

Nette Idee, langweilige Umsetzung

Whitefeather (Legende der Schwingen 1)
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Rezension | „Whitefeather“ von K.T. Meadows.
Whitefeather von K.T. Meadows ist der erste Band der Reihe Legende der Schwingen und bisher hatte ich von der Autorin noch kein Buch gelesen, auch war mir ihr ...

Rezension | „Whitefeather“ von K.T. Meadows.
Whitefeather von K.T. Meadows ist der erste Band der Reihe Legende der Schwingen und bisher hatte ich von der Autorin noch kein Buch gelesen, auch war mir ihr Name unbekannt.
Dieses Buch ist ein Rezensionsexemplar, welches ich durch die #NetGalleyDEChallenge2020 erhalten habe. Ich danke NetGalley und dem Impress Verlag für die Bereitstellung.

Meinung

Cover
Das Cover zu Whitefeather von K.T. Meadows war ausschlaggebend dafür, dass ich mir dieses Buch aus den möglichen ReziEx der NetGallay Challenge, ausgesucht habe. Ich fand es faszinierend schön. Die farbliche Gestaltung hat mich auf eine interessante Fantasygeschichte hoffen lassen.

Zum Inhalt
Liz und ihre beiden Freunde Lijan und Fab sind angehende Engel, auch Anwärter genannt, doch noch ist nicht klar, ob sie Whitefeather oder Blackfeather werden.
Für sie und Lijan fest steht, dass ihre Schwingen weiß sein werden und sie in die Himmelstadt Thirithan einziehen werden, während Fab sich seiner Bestimmung als Sohn Sorothez‘ mit schwarzen Schwingen sicher ist.
Bis es endlich zum ersehnten Absprung kommt, bei denen die AnwärterInnen ihre Schwingen (schwarz oder weiß) erhalten, vergehen endlos viele Seiten voller unnützer Informationen und Handlungen. Natürlich musste bei diesem Absprung etwas schiefgehen, was nun alles in eine Waagschale wirft.
Denn von nun an kann alles passieren. Aber was kommt? Langweilige Seiten über das Leben in der Himmelsstadt Thirithan, nachdem sich Liz endlich wieder gefangen und den Absprung gewagt hat. Selbst der kleine aufmüpfige Engel Mila konnte mich hier nicht aus der Lethargie reißen.
Erst als Liz ihren ersten Auftrag erhält, zur Erde hinabzusteigen und auf Fab, jetzt ein Blackfeather, trifft, kommt endlich etwas Spannung und Nervenkitzel um die Ecke. Doch leider verliert die Autorin schnell den Faden, indem sie immer wieder aufgesetzte und nichtssagende Dialoge einwirft. Dass sich die beiden in etwas verstricken, was nicht gut für sie sein könnte, war bei einem YA-Fanatsyroman anzusehen.
Für mich waren von allen 29 Kapiteln, nur die letzten 9-10 Kapitel ausschlaggebend und interessant. Wobei ich bereits bei Kapitel 10 abbrechen wollte. Und rückwirkend wäre das wahrscheinlich auch besser gewesen.

Schreibstil
An sich ist der Schreibstil recht flüssig, aber die leider zu vielen Rechtschreibfehler zollen ihren Tribut. Die schon erwähnten aufgesetzten Dialoge waren mir ein Graus. Diese Trennung der Engel zieht sich durch das gesamte Buch. Nicht nur, dass entweder alles und jeder etweder Gut oder Böse ist, nein gleich zu Anfang gibt es auch die typische Rollenverteilung der Gender. Was mich ordentlich die Augen rollen ließ. Wieso muss eine Autorin auf solchen Dingen rumreiten? Zumal es für die gesamte Entwicklung des Buches schlussendlich völlig unwichtig ist.
Aufgestoßen sind mir ebenfalls die erzwungenen englischen Bezeichnungen (Whitefeather, Blackfeather, Greyfeather, Salvation etc.). Ich bin ein Fan der englischen Sprache, aber ist es wirklich zwingend notwendig, dass sich deutsche AutorInnen für viele Eigennamen in ihren Büchern immer wieder in Anglizismen verrennen? Mir war es einfach etwas too much. 😉

Charakere/Setting
Die Beschreibungen der einzelnen Orte, ob auf Erden oder in den Himmelsstädten waren gut, ich konnte mir viel wirklich bildlich vorstellen.
Doch leider drücken die Charaktere hier ordentlich alles runter.
Liz und Lijan wirken blass und anfangs richtig gähnend langweilig. Bei Liz stellt sich im weiteren Verlauf soviel „naives Dummerchen“ heraus, dass ich sie ernsthaft schütteln und ihr „Wach auf!“ zurufen wollten.
Und leider wurden 90 % des Buches aus Sicht von Liz erzählt, wobei ich mir mehr Kapitel aus der Sicht von Fab gewünscht hätte. Denn er und sein schwarz-gefiederter Kumpane Oz waren die einzigen Figuren, die dem ganzen Buch etwas Pepp verliehen haben und mir ab und an ein Schmunzeln auf die Lippen zaubern konnten.

⭐⭐ Bewertung: 2 von 5.

Fazit
Whitefeather von K.T. Meadows konnte mich trotz einer unerwarteten Wendung ganz zum Schluss nicht überzeugen. Es hat bis weit über die Hälfte des Buches gedauert, bis ansatzweise etwas Spannung, und dank Oz und Fab, auch etwas Witz in die Geschichte kamen.
Ich kann hier einfach keine Leseempfehlung bekunden, da ich nicht möchte, dass sie andere LeserInnen ebenso über die Hälfte des Buches langweilen. Den zweiten Stern verdient diese Buch nur aufgrund der Handlung der letzten 2-3 Kapitel.
Zwar ist der Cliffhanger im positiven Sinn mies, aber ich bezweifele, dass er mich bis zum zweiten Band trägt.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 19.05.2020

Ein Buch über Mut, Selbstvertrauen, Freundschaft und Chancengleichheit

Kleiner Löwe, großer Mut
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Rezension | Kleiner Löwe, großer Mut


Was für ein schönes Buch über Mut, Selbstvertrauen, Freundschaft und Chancengleichheit.



"Ich bin ein Löwe, also brüll ich!

Tobe ist ein ganz gewöhnlicher kleiner ...

Rezension | Kleiner Löwe, großer Mut




Was für ein schönes Buch über Mut, Selbstvertrauen, Freundschaft und Chancengleichheit.



"Ich bin ein Löwe, also brüll ich!

Tobe ist ein ganz gewöhnlicher kleiner Löwe. Er hat eine blonde Löwenmähne, spitze Löwenzähne und drei starke Löwenbeine. Ein Bein hat Tobe nämlich verloren. Trotzdem will er weiterhin all die Dinge machen, die Löwenkinder so lieben: um die Wette brüllen, Fangen spielen und Wasserbomben machen. Doch seine Freunde behandeln ihn plötzlich ganz anders. Also beschließt er, allen zu beweisen, dass er immer noch ein mutiger kleiner Löwe ist. Gemeinsam mit seinem besten Freund macht er sich auf den Weg, um den höchsten Berg zu erklimmen …"


Rezension




Cover

Auf den ersten schnellen Blick ist es nicht gleich ersichtlich, aber dem kleinen mutigen Löwen Tobe fehlt ein Bein, und doch steht er mit erhobenen Haupt auf einem Stein. Denn es gibt nichts, wofür er sich schämen müsste und nichts was er nicht schaffen könnte.



Inhalt

Und genau dies ist auch die Kernaussage diese 32-seitigen Geschichte: mit einem gesunden Selbstwertgefühl und einer Brise Mut kann jeder alles erreichen.

Zu Beginn des Buches wird Tobe, der kleine mutige Löwe vorgestellt und wie er sein Bein verloren hat. Aber anstatt Trübsal zu blasen will Tobe einfach wieder loslegen.



„Das Leben ist da, um gelebt zu werden, nicht um Pause zu machen“, sagt sich Tobe. Denn er hat noch so einiges vor.


Zusammen mit Tobe streife ich also durch die Gegend und suche sein Freunde auf, um einfach all das zu machen, was er vorher auch getan hat. Aber jedes Mal nehmen all die anderen Tiere sehr viel Rücksicht auf ihn, sie wollen ihn schonen oder möchten nicht, dass er beim Fangen spielen hinfällt. Doch Tobe möchte von all dem nichts wissen und einfach machen worauf er Lust hat und versteht die Zurückhaltung der anderen nicht.

Als sich der kleine Löwe dazu entschließt, den höchsten Berg der Welt zu erklimmen, bitte ihn sein Vater, dass er einen Freund mitnehmen soll.



„Du kannst alles schaffen, was du willst“, sagt sein Vater. „Aber nimm deinen besten Freund mit. Jeder braucht mal Hilfe.“


Auf seinem Weg zum Gipfel begleitet ihn sein Freund der Büffel, doch am Fuße des Berges ist der Büffel so erschöpft, dass er sich hinlegen und ausruhen muss. Der kleine Löwe Tobe ist daraufhin enttäuscht, dass er allein weitergehen muss und hat auch Selbstzweifel, ob er es je allein auf den Berg schaffen kann. Doch dann naht die Hilfe eines Freundes, mit der er nicht mehr gerechnet hat.



Meinung

Für mich sind so viele verschiedene Botschaften in diesem Buch versteckt. Klar, zum einen geht es darum, dass man sich nicht unterkriegen lassen soll, wenn man eine Behinderung hat. Einfach an sich selbst glauben und machen, auch wenn es andere nicht tun.

In den ersten Kapiteln kommt für mich aber auch rüber, dass ich als Mensch ohne Behinderung, einen Menschen mit einer körperlichen/geistigen „Einschränkung“ nicht anders behandeln sollte.



Der Schreibstil ist leicht zu lesen und sehr alltäglich gehalten, und damit für Kinder gut verständlich. Die Altersempfehlung liegt hier bei Kindern ab einem Alter von 4 Jahren. Mit passenden farbenfrohen und liebevoll gestalteten Illustrationen werden Kinder begeistern, denn es gibt so viel zu entdecken.

Da ich von dem Rezensionsexemplar in PDF-Form so begeistert war, habe ich das Buch bereits vorbestellt und freue mich darauf es meinem Kurzen vorzulesen, auch wenn er noch über ein Jahr hin hat, bis er 4 wird.



Am Ende ist noch erwähnenswert, dass dieses Buch von den persönlichen Erfahrungen des Autors Tom Belz erzählt, welcher aufgrund von Knochenkrebs ein Bein verlor und es trotzdem gewagt hat, erfolgreich den Kilimandscharo zu besteigen.



⭐⭐⭐⭐⭐



Fazit


Ganz gleich, was dich von anderen abzugrenzen scheint, glaub an dich und du kannst alles erreichen. Doch bedenke, manchmal braucht es auch die Hilfe von Freunden, um ein großes Ziel im Leben zu erreichen.

Diesem Buch kann ich nur eine ganz klare Leseempfehlung aussprechen, denn es hat mich begeistert und mich daran erinnert, dass wir alle alles schaffen können, ganz gleich welche Ausgangspostion wir haben und dass es kein Zeichen von Schwäche ist, um Hilfe zu bitten oder auch Hilfe anzunehmen.





Danksagung

Ich danke arsEdition und NetGalley für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars dieses wunderschönen Kinderbuches in Verbindung mit der #NetGalleyDEChallenge2020.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 06.05.2020

Kurzweiliger Auftakt mit Potenzial

Into the Fire
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Mit der „Rezension | „Into the Fire“ von J.R. Ward“ möchte ich auf den ersten Band ihrer neuen Buchreihe „Firefighters“ aufmerksam machen. „Into the Fire“ ist ein typisches J.R. Ward – Buch mit den für ...

Mit der „Rezension | „Into the Fire“ von J.R. Ward“ möchte ich auf den ersten Band ihrer neuen Buchreihe „Firefighters“ aufmerksam machen. „Into the Fire“ ist ein typisches J.R. Ward – Buch mit den für sie bekannten erotisch-romantischen Elementen, die sich durch das ganze Buch ziehen.
Nur diesmal sind wir halt weit vom Paranormalen entfernt und in der „Realität“ von leidenschaftlichen Feuerwehrleuten angekommen. Selbst die Traumata der beiden Hauptprotagonisten sind nachzuvollziehen und sehr realistisch dargestellt. Richtig interessant machen es die Kriminalelemente, auch wenn die, bis auf das Ende, eher so im Hintergrund verlaufen.

Klappentext

Das Feuer verzeiht keine Fehler …

Anne Ashburn ist Firefighterin mit Leib und Seele. Kein Feuer ist ihr zu gefährlich, kein Risiko zu hoch. Doch bei einem Einsatz unterschätzt sie die Gefahr und kommt fast ums Leben. Nur eine extreme Rettungsaktion von Danny Maguire, dem Bad Boy des Fire Departments, bewahrt sie vor dem sicheren Tod. Verletzt an Körper und Seele hat Anne danach nur noch ein Ziel: den Brandstifter zu finden, der für das Feuer verantwortlich ist, das ihr Leben so drastisch veränderte. Immer wieder trifft sie während ihrer Ermittlungen auf ihre alte Einheit – und Danny! Dabei lodern auch längst vergessene Gefühle wieder auf …


Meinung

Von Leidenschaft bis Verlust

Anne hat sich aus Passion der Feuerwehr von New Brunswick verschrieben. Eines Nachts kommt es zu einem tragischen Unglück. Ihr Feuerwehrkollege, Danny, für den sie tiefe Gefühle hegt, auch wenn sie es sich selbst nicht eingestehen will, muss ihr während des Einsatzes die linke Hand abtrennen, um Anne aus dem einstürzenden Lagerhaus zu befreien. Und damit ist ihre Karriere bei der Feuerwehr beendet.

Ein Neuanfang mit Komplikationen

Anne schafft es innerhalb eines Jahres wieder auf die Beine zu kommen und als frisch ausgebildete Brandermittlerin nimmt sie die Fährte auf. Denn sie hat da so eine Ahnung, dass die Brände der letzten zwei Jahre in den Lagerhäusern absichtlich gelegt wurden.
Während ihrer Ermittlungen kommt sie auch Danny und den anderen von ihrer ehemaligen Feuerwache, der 499, wieder näher. Und das ist alles andere als hilfreich, um emotional stabil zu bleiben. Denn Anne hat nach ihrem Unfall jeglichen Kontakt abgebrochen. Auch gibt es immer wieder Einblicke in Annes Familienleben, da sie keinen wirklich guten Kontakt zu ihrer Mutter hat, da sie sie für schwach hält. Ihr älterer Bruder, der Feuerwehrchef, ist herrschsüchtig und ihr gegenüber anfangs auch sehr herablassend.

Im Laufe der Handlung legt sich Anne, im Rahmen ihrer Ermittlungen, mit den falschen Leuten an, was ihr Drohungen gegen ihr eigenes und das Leben ihrer Mutter einbringt. Trotz ihrer Abneigung gegen ihre Mutter, welche tief in ihrer Jugend und mit dem Tod ihres Vaters verwurzelt ist, nimmt sie sie bei sich auf. Auch mit ihrem Bruder Tom gibt es im Laufe der Handlung eine Aussprache, da er, aufgrund der gesamten Umstände, beginnt sein Verhalten infrage zu stellen.

Von Nervenkitzel und Zuneigung

Erst in den letzten Kapiteln kommt die Spannung richtig auf, als die Kriminalelemente des Buches sich immer mehr zuspitzen. Die plötzliche Wendung und der Ausgang … man, ich wäre wirklich NIE im Leben darauf gekommen.

Aber nicht, dass jemand jetzt denkt, dass sich das gesamte Buch nur auf die Brandermittlungen stützt. Nein! Denn es wäre kein Ward – Buch, wenn nicht ihre typischen erotisch-romantischen-Elemente mit einer Brise Drama verbaut wären. Denn ein primärer Handlungsstrang des Buches ist eben auch die Romanze zwischen Anne und Danny, welche darüber hinaus für Dannys Seelenheil wichtig ist. Die Traumata, die beide Hauptprotagonisten durchleben und verarbeiten müssen sind sehr realistisch und nachvollziehbar dargestellt.

Die Aufmachung

Und die gesamte Struktur des Buches ist ausgeglichen und gut durchdacht. J.R. Ward ließ mich immer aus dem Blickwinkel der verschiedenen Haupt- und NebenprotagonistInnen auf die Geschichte schauen. Dadurch hatte ich einen guten Einblick in deren Gefühle und Gedanken, und das Buch wurde zu einem richtig guten Read. Die Protagonisten waren mir, auch mit all ihren Makeln, sofort sympathisch und kein Dialog wirkte gezwungen oder aufgesetzt.

⭐⭐⭐⭐

Fazit

J.R. Ward’s „Into the Fire“ war durch Spannung und viele Emotionen abwechslungsreich und ein klasse Auftakt für eine neue Reihe aus ihrer Feder, die noch ganz viel Potenzial hat. Ich bin wirklich gespannt, wie es im zweiten Band weitergeht. Ich kann hier nur eine absolute Leseempfehlung aussprechen und auch dieses Buch hat mir wieder einmal bewiesen, dass man mit J.R. Ward nie falsch liegt, wenn man zu ihren Büchern greift.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 13.01.2020

Trotz Zweifel wurde ich verzaubert

Harry Potter und der Stein der Weisen (Harry Potter 1)
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Kurzmeinung

Nach Jahren des Verweigerns dieser Reihe ist 2020 nun für mich die Zeit für Harry Potter. Jedes Buch benötigt eben seine richtige Zeit.
Ab Seite 1 war ich mitten im Leben von Harry. Mir kam ...

Kurzmeinung

Nach Jahren des Verweigerns dieser Reihe ist 2020 nun für mich die Zeit für Harry Potter. Jedes Buch benötigt eben seine richtige Zeit.
Ab Seite 1 war ich mitten im Leben von Harry. Mir kam es so vor, als wäre ich nicht nur stille Leserin, nein, ich glaubte wirklich dabei zu sein.
„Harry Potter und der Stein der Weisen“ konnte mich überzeugen, auch wenn ich es nicht erwartet hätte.

Klappentext

Bis zu seinem elften Geburtstag glaubt Harry, er sei ein ganz normaler Junge. Doch dann erfährt er, dass er sich an der Schule für Hexerei und Zauberei einfinden soll – denn er ist ein Zauberer! In Hogwarts stürzt Harry von einem Abenteuer ins nächste und muss gegen Bestien, Mitschüler und Fabelwesen kämpfen. Da ist es gut, dass er schon Freunde gefunden hat, die ihm im Kampf gegen die dunklen Mächte zur Seite stehen.


Meine Meinung

Cover
Das Cover dieser Jubiläumsausgabe „20 Jahre Harry Potter“ war unter anderem ein Grund, mir dieses Buch nun dann doch endlich zuzulegen. Iacopo Bruno hat meines Erachtens ein Meisterwerk erschaffen. Mit all den verspielten Einzelheiten des Rahmens, den zauberhaften Darstellungen von Harry, Hermine und Ron, sowie dem Schloss „Hogwarts“ und dem „Hogwarts Express“ entführt das Cover bereits in die Welt der Magie.

Umso genauer ich das Cover, und die Rückseite betrachte, um so mehr Einzelheiten fallen mir auf und begeistern mich. Ob es nun der „Goldene Snitch“ neben Harry, die Eule mit den vielen Briefen oder eben das Zugticket von Gleis 9 3/4 (neben dem Barcode) sind. All diese liebevoll gestalteten Illustrationen erzählen einen großen Teil der Geschichte.

Handlung/Setting
Erst einmal habe ich mich gefragt, ob die Welt noch eine weitere Rezension zu diesem Buch benötigt? Denn die bisherigen Erfolgsrekorde sprechen eindeutig für diese Buch. Auch wenn ich mich dem Buch und seinen Nachfolgern bisher verweigert habe, muss ich die Frage einfach mit „Ja“ beantworten. Einfach weil ich meine Eindrücke loswerden will.

Von Beginn an wurde ich sofort in die Welt von Harry im Ligusterweg 4 hineingezogen. Sicher hatte ich die Filme bereits gesehen, und wusste also, was im Buch auf mich zukommt. Doch die Tyrannei, die Harry in seinen Kindheitstagen bei seinem Onkel, seiner Tante und seinem Cousin ertragen musste, fand ich im Buch einfach noch viel emotionaler beschrieben und ich hätte diesen Dursley’s zu gerne mal die Meinung gegeigt.
Als es dann endlich nach Hogwarts ging und die magische Geschichte um Harry, Hermine und Ron seinen Lauf nimmt, war ich wie verzaubert. Die detailreiche Beschreibung der Umgebung (Hogwarts, verbotene Wald etc.) und die genaue Beschreibung der einzelnen auftretenden Charakter, machte das gesamte Harry – Abenteuer zu einem absoluten Lesevergnügen.
Alles war schlüssig, es gab keine aufgesetzten Unterhaltungen. Der Ablauf der Handlung war absolut nachvollziehbar.
Daher habe ich wahrlich mitgefiebert und freue mich auf die weiterführenden Bände.

Da es schon eine Weile her ist, seitdem ich die Filme gesehen habe, war ich ehrlich gesagt, ein wenig überrascht von der Wendung am Ende. Aber irgendwie wusste ich innerlich noch, dass Professor Snape hier nicht der Bösewicht war und auch nicht sein konnte.

Schreibstil
J.K. Rowlings Schreibstil ließ mich zwischenzeitlich immer wieder glauben, dass die Geschichte um Harry und seine Freunde aus der Realität entstammt. Die Autorin hat es wirklich geschafft mich nicht nur mit Augen und Gefühlen, auch mit Haut und Haaren, in die fantastische Welt hineinzuziehen. Die lockere und leichte Art zu schreiben hat es mir sehr einfach gemacht von Seite 1 an tief in die Welt von Hogwarts eintauchen zu können.

Meine Sterne
⭐⭐⭐⭐⭐

Fazit
„Harry Potter und der Stein der Weisen“ konnte mich mit jeder einzelnen Seite begeistern. Ich denke, es war richtig von mir, auf den richtigen Zeitpunkt zu warten, die Reihe zu beginnen. Und ich wurde in keinster Weise enttäuscht. Werde ich nun zum Potterhead? Ich bezweifel es, aber ich freue mich auf Band 2 und heute Abend werde ich mit den Film zu „Harry Potter und der Stein der Weisen“ gönnen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere