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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.10.2018

Im Bann der Jägerin

Im Bann der Jägerin
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Sie sind die Schattengänger, eine Gruppe herausragender Kämpferinnen und Kämpfer, deren Fähigkeiten von dem genialen Wissenschaftler Dr. Peter Whitney verstärkt wurden. Auch Cayenne ist eine Schattengängerin ...

Sie sind die Schattengänger, eine Gruppe herausragender Kämpferinnen und Kämpfer, deren Fähigkeiten von dem genialen Wissenschaftler Dr. Peter Whitney verstärkt wurden. Auch Cayenne ist eine Schattengängerin und nun auf der Flucht. Ihr Leben lang wurde sie eingesperrt, nun weiß sie mit ihrer neu gewonnenen Freiheit kaum umzugehen. Nur Trap, ein anderer Schattengänger, gibt ihr Hoffnung…



Cayenne hat spinnenartige Fähigkeiten: Ihr Biss ist lähmend und sie kann richtige Seidennetze spinnen. Ihr Leben lang war sie eine Gefangene, nun fühlt sie sich nach ihrer Befreiung vollkommen verloren. Nur Trap hält sie noch im Bayou, zu dem sie sich unwiderstehlich hingezogen fühlt.

Trap ist für seine eiskalte Art berühmt-berüchtigt. Seine Freunde nennen ihn nur den Iceman. Seitdem er auf brutale Weise alle verloren hat, die er liebt, hat er seine Gefühle fest weggeschlossen. Doch Cayenne lässt sein Herz wieder schneller schlagen, doch ihm ist bewusst, dass er erst ganz langsam ihr Vertrauen gewinnen muss.

Die erotischen Szenen sind sehr präsent und ausführlich beschrieben, ich muss gestehen, dass ich gegen Ende hier etwas überblättert habe. Auch wenn betont wird, dass sich Trap und Cayenne auf Augenhöhe begegnen, fand ich Trap doch sehr bestimmend und dominant und mir war das fast schon zu viel des Guten. Cayenne ist generell sehr unsicher, weil sie nie ein normales Leben geführt hat und z.B. noch nie einkaufen war. Trap will sie eigentlich bedingungslos unterstützen, doch es gab zwei Szenen, wo ich über sein Verhalten nur komplett den Kopf schütteln konnte und generell blieb hier das Gefühl des Ungleichgewichts zurück.



Ich fand Cayenne eine spannende Protagonistin, allerdings haben mich die ersten Bände der Schattengänger Serie mehr überzeugt

Veröffentlicht am 10.10.2018

Toll & emotional

The Ivy Years – Was wir verbergen
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Scarlet Crowley möchte ihr Leben einfach nur hinter sich lassen und hat einen anderen Namen angenommen. Doch die Vergangenheit lässt dich selten einfach aus ihren Klauen entkommen. Bridger würde alles ...

Scarlet Crowley möchte ihr Leben einfach nur hinter sich lassen und hat einen anderen Namen angenommen. Doch die Vergangenheit lässt dich selten einfach aus ihren Klauen entkommen. Bridger würde alles tun, um seine Familie zu schützen und bringt sich selbst an seine Grenzen. Beide zusammen finden Halt in jeder flüchtigen Berührung, doch was, wenn alle Geheimnisse enthüllt werden?





Scarlett flieht aus ihrem eigenen Zuhause an einer Reportermeute vorbei – da hat mich Scarletts Geschichte sofort für sich eingenommen. Scarlett hat ein hartes Jahr hinter sich: ihr Vater wird eines schrecklichen Verbrechens beschuldigt und Scarlett wird gemieden wie die Pest. Nun hofft sie an der Uni auf einen Neuanfang.

Ich konnte mich sehr gut in Scarlett hineinversetzen: Hätte sie etwas merken müssen? Ist ihr Vater wirklich zu solch grausamen Taten fähig? Oder ist er unschuldig? Schrecklich fand ich Scarletts Mutter. Sie ist nur an einer intakten Fassade interessiert; Scarletts Gefühle interessieren sie überhaupt nicht.

Bridger ist ein liebevoller Bruder und kümmert sich um seine süße kleine Schwester. Der Rest der Familie ist zerrüttet und Bridger tut sein Bestes um für seine Schwester zu sorgen. Auch Bridger hat mein Herz erobert. Er ist einfach ein durch und durch guter Kerl!

Die Chemie zwischen den beiden prickelt, doch beide sträuben sich gegen mehr, denn sie befürchten, dass ihre Geheimnisse enthüllt werden könnten.



The Ivy Years Was wir verbergen ist eine wunderschöne Liebesgeschichte und Scarlett und Bridger sind tolle, integere Charaktere.

Veröffentlicht am 10.10.2018

Toller Auftakt

Nemesis - Geliebter Feind
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Prinzessin Sepora ist die letzte Spektorium Schmiedin und damit für ihren Vater, den König, unendlich wertvoll auf seinem Weg zu mehr Macht. Sepora sieht nur einen Ausweg: Sie flieht in das Nachbarland ...

Prinzessin Sepora ist die letzte Spektorium Schmiedin und damit für ihren Vater, den König, unendlich wertvoll auf seinem Weg zu mehr Macht. Sepora sieht nur einen Ausweg: Sie flieht in das Nachbarland Theoria und will dort untertauchen. Doch ihre Flucht wird abrupt gestoppt, als sie gefangen genommen und in das Harem des Königs von Theoria verkauft wird. Tarik, der frisch gekrönte König, kämpft um den Frieden und Wohlstand seines Landes und Sepora verliebt sich in ihn…


Sepora ist eine sehr impulsive, leidenschaftliche Person, die aber auch manchmal unüberlegt handelt. Sie kann sich selbst sowohl mit Worten als auch mit Taten gut verteidigen. Sie hat ein sehr auffälliges Aussehen mit ihren hellen Haaren und ihren strahlend blauen Augen. Damit ist die Person vorne auf dem Cover als Sepora gut getroffen.


Tarik ist eher der Ruhige und Besonnene. Er versucht als junger Herrscher seinen eigenen Stil zu finden und dabei Ungerechtigkeiten entgegen zu wirken. Doch die Last den Amtes erdrückt ihn und als er Sepora kennen lernt, die so gar kein Blatt vor den Mund nimmt, fühlt er sich wieder lebendig. Dennoch macht sie ihm auch teilweise das Leben schwer, denn wenn sie gegen seine direkten Befehle handelt, muss Tarik sie eigentlich bestrafen, da er sonst den Respekt seiner Untertanen verliert.
Die Welt, die Anna Banks kreiert hat, fand ich interessant, aber nicht völlig ausgereift. Es gibt verschiedene Königreiche, wobei Theoria das Fortschrittlichste ist. Die Theorianer investieren viel Zeit u.a. in die Heilkunst und sind Wissenschaftler. Dennoch herrscht auch hier ein großes Ungleichgewicht zwischen Arm und Reich. Interessant fand ich den Glauben der Theorianer, irgendwann ihre Toten zurückholen zu können. Das Element Spektorium spielt in der Geschichte eine sehr wichtige Rolle, doch so ganz hat es sich für mich noch nicht in die Geschichte eingefügt. Spannend fand ich auch die Seherschlangen, auf denen man durch die Lüfte reiten kann. Seporas Herz hängt sehr an ihnen.
Die Chemie zwischen Sepora und Tarik hat mir wiederum gut gefallen. Die beiden geben sich gut Kontra, trotzdem spürt man auch, dass sie die Meinung des anderen schätzen. Das Ende hat mich eher unglücklich zurückgelassen, da die Geschichte relativ mittendrin abbricht.

Insgesamt hat mir vor allem die Liebesgeschichte gut gefallen, der Fantasyanteil ist dafür etwas zurück geschraubt. Das Ende ist leider sehr abrupt, so dass ich es kaum erwarten kann, bis Band 2 erscheint.

Veröffentlicht am 10.10.2018

Sehr enttäuscht

Nemesis - Verräterisches Herz
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Seporas und Tariks junge Liebe scheint unwiderbringlich zerstört zu sein, denn beiden haben Geheimnisse gehütet und tun es auch jetzt noch. Doch zumindest der Frieden scheint gesichert zu sein. Seporas ...

Seporas und Tariks junge Liebe scheint unwiderbringlich zerstört zu sein, denn beiden haben Geheimnisse gehütet und tun es auch jetzt noch. Doch zumindest der Frieden scheint gesichert zu sein. Seporas Vater hat die Verlobung mit Tarik arrangiert und Sepora hat sich widerwillig gefügt. Doch bald werden ihre Zwistigkeiten zur Nebensache, denn ein neuer Feind erhebt sich…



Sepora und Tarik sind wie Hund und Katze. Beide haben Geheimnisse voreinander und vertrauen sich nicht vollständig. Die junge Liebe scheint komplett zerstört. Trotzdem fühlen sie sich noch zueinander hingezogen.

Doch sie müssen sich bald mit vielen Schwierigkeiten von außen auseinander setzen und das ist auch der Punkt, wo es für mich beim Lesen schwierig wurde. Es stürzen ab einem bestimmten Punkt so viele Ereignisse auf Sepora und Tarik ein, dass man gar nicht mehr hinterher kam. Krankheit, Krieg, Verrat, Entführung, die Autorin fährt alles auf, was geht.

Zusätzlich werden plötzlich sehr viele neue Fähigkeiten eingeführt und irgendwann war ich an dem Punkt, wo ich mir wieder etwas Ruhe in der Geschichte gewünscht hätte und mehr Konzentration auf die Gefühle der beiden.

Tarik und Seporas Liebesgeschichte fand ich ebenfalls wenig romantisch. Sie besteht nur noch aus Misstrauen und gegenseitiger Anziehung, aber ich hatte nicht das Gefühl, dass sich die beiden weiter entwickeln. So war das Ende für mich auch eher unglaubwürdig.



Leider ein wesentlich schwächerer zweiter Band. Weder die Liebesgeschichte noch die Geschichte rundherum konnten mich vollends überzeugen.

Veröffentlicht am 10.10.2018

Hat mich nicht ganz überzeugt

Worte, die leuchten wie Sterne
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Rev hat eine brutale Kindheit durchlitten, die ihn immer noch verfolgt. Doch seine Adoptivfamilie unterstützt ihn und liebt ihn so wie er ist. Als jedoch Briefe von seinem leiblichen Vater eintreffen, ...

Rev hat eine brutale Kindheit durchlitten, die ihn immer noch verfolgt. Doch seine Adoptivfamilie unterstützt ihn und liebt ihn so wie er ist. Als jedoch Briefe von seinem leiblichen Vater eintreffen, wirft ihn das vollkommen aus der Bahn.

Emma ist ein Computerfreak und liebt das Programmieren über alles. Doch auch sie kämpft mit einer schwierigen Mutter und anonymen Nachrichten. Als sie zufällig Rev begegnet, scheint da endlich jemand zu sein, dem sie ihr Herz ausschütten kann.



Rev ist ein sanfter, in sich gekehrter Riese, der mit seiner Vergangenheit zu kämpfen hat. In seiner Adoptionsfamilie scheint er längst gut angekommen zu sein, doch ein Brief seines leiblichen Vaters scheint die Vergangenheit wieder lebendig werden zu lassen.

Ich fand Rev sehr sympathisch, aber in Teil 1 noch nicht recht fassbar. Nun erfährt man wesentlich mehr über das, was er durchgemacht hat und das war wirklich brutal für ein Kind. Er hat noch nicht den Weg für sich gefunden, mit dem Druck und seinen Gefühlen umzugehen. Ich fand es herzzerreißend, dass er selbst glaubt, zu Gewalt zu neigen, nur weil sein Vater das tut.

Emma hingegen ist ein Genie im Programmieren und hat sogar ein eigenes Computerspiel programmiert. Allerdings erhält sie anonyme Nachrichten über das Spiel, was ihr ziemlich zusetzt. Auch in ihrer Familie läuft es nicht rund, ihre Eltern streiten viel.

Während Emmas Geschichte mich nicht so packen konnte, ging mir Revs sehr zu Herzen. Sie hatte wesentlich mehr Tiefgang und hat mich so auch mehr berührt. Was die beiden verbindet, kam bei mir leider nicht an, was ich sehr schade fand. Die beiden treffen sich eher zufällig und schütten sich ihr Herz aus und treffen sich von da an regelmäßig. Trotzdem wirkt das alles sehr lose und so richtig entwickeln können sich die Gefühle nicht.

Das Ende fand ich etwas enttäuschend. Bei Emma fand ich es nicht ganz rund und übertrieben, so als ob jetzt eben noch Action am Ende kommen muss und bei Rev fand ich es inhaltlich wichtig und rund, aber einfach sehr kurz abgehandelt.



Revs Geschichte hat mich sehr berührt, Emmas fand ich ok. Leider hat mich die Liebesgeschichte nicht überzeugt. Dafür treffen die beiden zu selten aufeinander und sind mit ihren eigenen Problemen beschäftigt.