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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.10.2018

Sehr brutal

Immerwelt - Der Anfang
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Tenleys bevorstehender 18-Jähriger Geburtstag ist der Wendepunkt in ihrem Leben: Bis dahin muss sie sich für Myriad oder Troika entscheiden. Das sind die zwei Reiche, die man nach seinem Erstleben bewohnen ...

Tenleys bevorstehender 18-Jähriger Geburtstag ist der Wendepunkt in ihrem Leben: Bis dahin muss sie sich für Myriad oder Troika entscheiden. Das sind die zwei Reiche, die man nach seinem Erstleben bewohnen kann und wo man sein Zweitleben als Geistwesen verbringen kann. Beide Reiche sind verfeindet und beide Reiche sind fest entschlossen, Tenley für sich zu gewinnen. Außerdem bemüht sich aus beiden Häusern ein Junge um sie und beide wachsen ihr ans Herz. Wie wird sie sich entscheiden?



Immerwelt ist ein sehr brutales Buch, was ich so nicht erwartet habe. Ten befindet sich in einem Gefängnis, wo sie gefoltert und gefangen gehalten wird, bis sie sich dem Willen ihrer Eltern beugt und sich Myriad verpflichtet. Dieser Anfang hat mich ziemlich schockiert.

Tenley selbst ist ziemlich eigensinnig und kämpferisch, das muss sie in dieser harten Umgebung auch sein. Warum sie sich jedoch so absolut nicht entscheiden kann, bleibt für mich unklar. Auch warum sie so wichtig für die beiden Reiche ist, wird später zwar kurz erklärt, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass das alles gewesen sein kann, so viel Aufwand wie beide Seiten betreiben.

Das Konzept des Zweitlebens nach dem “Ersttod” ist etwas ungreifbar, ebenso die zwei Reiche. Im Prinzip ist das Zweitleben wichtiger, da es ewig anhält. Das erste Reich, Myriad, steht für Reichtum und eine Leistungsgesellschaft. Troika steht für Licht und Vergebung sowie für Familie.

Die Handlung ist sehr actionreich und mit vielen Kämpfen gespickt. Das sorgt dafür, dass man natürlich wissen will, wie es weiter geht und sorgt für einen gewissen Sogeffekt. Kilian und Archer, die beiden Jungen, die sich um Ten bemühen fand ich beide sympathisch und facettenreich und beide haben eine interessante Vergangenheit.

Ich habe etwas komplett anderes erwartet und fand Immerwelt nicht schlecht, aber auch sehr brutal.

Veröffentlicht am 10.10.2018

Die Welt der Schönheitschirurgie

Stich ins Herz
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Zwei Schönheitschirurgen werden auf brutale Weise ermordet. Eve begibt sich mitten hinein in eine Welt aus Glanz und Glamour und der Suche nach absoluter Perfektion.



Die Welt der Schönheitschirurgie ...

Zwei Schönheitschirurgen werden auf brutale Weise ermordet. Eve begibt sich mitten hinein in eine Welt aus Glanz und Glamour und der Suche nach absoluter Perfektion.



Die Welt der Schönheitschirurgie ist in der Zukunft eine etwas andere: Man bekommt in Hologrammen genau vorher gesagt, wie man nach der OP aussieht und Eingriffe sind wesentlich unkomplizierter möglich. Zwei Chirurgen, Vater und Sohn, haben es zur Perfektion gebracht, bevor sie durch einen Stich mit dem Skalpell ermordet wurden.

Eve beginnt zu ermitteln und ist vom Saubermann Image der beiden Männer erstaunt. Beide sind zu gut, um wahr zu sein und Eve ist entschlossen hinter ihr Geheimnis zu kommen. Doch was sie entdeckt, überrascht sie sehr. Das Streben nach Perfektion ist nichts, was alle Mittel heiligt.

Der Fall war wieder sehr spannend und ich war begeistert von Eves Scharfsinnigkeit. Meisterhaft und Schritt für Schritt deckt sie die Hintergründe auf und lässt sich auch vom Saubermann Image nicht blenden.

Auch privat gibt es einige schöne Entwicklungen. Rourke lädt seine Verwandtschaft aus Irland ein und es gibt ein großes Familientreffen, welches die beiden heillos überfordert, aber Rourke sehr glücklich macht.



Stich ins Herz ist ein spannender Band, der die Leser in die Welt der Schönheitschirurgie entführt.

Veröffentlicht am 10.10.2018

Leicht jedoch mit ernstem Thema

Spinster Girls – Was ist schon normal?
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Evies größter Wunsch ist es “normal” zu sein. Als 16 Jähriger Teenager kämpft sie mit ihren Ängsten und ist auf dem Weg der Besserung. Als sie noch zwei neue Freundinnen, Amber und Lottie, findet, scheint ...

Evies größter Wunsch ist es “normal” zu sein. Als 16 Jähriger Teenager kämpft sie mit ihren Ängsten und ist auf dem Weg der Besserung. Als sie noch zwei neue Freundinnen, Amber und Lottie, findet, scheint alles gut zu werden. Die drei gründen den Spinster Club und wollen das Thema starke Frauen in den Mittelpunkt rücken. Doch sowohl die Jungs an der Schule auch auch Evies Ängste scheinen ihnen einen Strich durch die Rechnung zu machen…



Evie ist eine sehr sympathische junge Frau, die sich einfach nur wünscht normal zu sein. Dazu gehört für sie Freundinnen zu haben, mit denen sie über alles quatschen kann, aber auch ein Freund wäre für die 16-Jährige toll. Die jungen Männer in ihrem Leben machen es ihr alles andere als einfach. Ich musste ab und zu richtig lachen, wenn Evie von ihren Katastrophen Dates berichtet.

Auch wenn das Buch sehr locker geschrieben ist, liegt dem ganzen ein ernstes Thema zu Grunde: Evie leidet unter einer Angststörung. Teilweise ging sie tagelang nicht aus dem Haus, sie hat panische Angst vor Bakterien, Viren und Bazillen und das gipfelt in einem absoluten Putzzwang in ihrem Zimmer, aber auch auch an sich selbst.

Die Krankheit beeinflusst sie mal mehr, mal weniger, aber ich finde die Autorin bringt sehr sensibel Evies Gedanken rüber und ich fand es vor allem interessant, wie sie auf ihr Umfeld reagiert. Welche “Floskeln” kann sie z.B. von ihren Eltern nicht mehr hören? Was hilft ihr in den Situationen wirklich?

Trotzdem kommen auch viele typische Teeniesituationen in der Geschichte vor, sei es Rätseln über das Verhalten von Jungs oder einfach Freundinnen Gequatsche. Die Autorin hat es toll geschafft, einen Ausgleich zwischen dem ernsten Thema Krankheit und den typischen Teenieproblemen zu schaffen.



Die Autorin schafft es auf lockere Art und Weise und mit einer sehr sympathischen Protagonistin ein ernsteres Thema zu verpacken. Ich habe mit Evie mit gefiebert und mit gelitten!

Veröffentlicht am 10.10.2018

Nicht ganz überzeugend

Die Ring-Chroniken - Begabt
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Emony lebt zusammen mit ihrer Mutter im sogenannten Rauring. Das Wasser ist knapp und sehr teuer. Deswegen bewirbt sich Emony bei WERT, der Firma, die die weltweite Wasserversorgung kontrolliert und bei ...

Emony lebt zusammen mit ihrer Mutter im sogenannten Rauring. Das Wasser ist knapp und sehr teuer. Deswegen bewirbt sich Emony bei WERT, der Firma, die die weltweite Wasserversorgung kontrolliert und bei der man noch genug verdienen kann.

Die Ausbildung im Adoptenprogramm ist hart und brutal und nur wenige schaffen es. Der einzige, der ein Herz zu haben scheint, ist ihr Ausbilder Kohen. Doch kann sie ihm wirklich trauen? Und geht bei WERT alles mit rechten Dingen zu?



Die Dystopie entführt die Leser in eine lebensfeindliche Welt, in der jeder Tropfen Wasser kostbar ist. Emony möchte ihrer Mutter ein besseres Leben ermöglichen und bewirbt sich deshalb für das harte Adoptenprogramm der Firma WERT, die die komplette Wasserversorgung kontrolliert. Hiermit kann sie in einem der wenigen Kraftwerke arbeiten und würde genug verdienen, um ihre Mutter zu unterstützen.

Ich fand das Szenario mit der Wasserknappheit relativ realitätsnah und dass es einen Megakonzern gibt, der hier aktiv ist, konnte ich mir auch sehr gut vorstellen. Emony fand ich sympathisch. Sie ist eine Kämpferin und ihre Familie und ihr bester Freund Felix liegen ihr besonders am Herzen. Für sie ist sie auch bereit, die brutale Ausbildung durchzustehen, vor allem als Felix ebenfalls die Ausbildung absolvieren kann.

Emony hat auch eine besondere Gabe: Wenn jemand lügt, bekommt sie furchtbare Juckgefühle am Körper. Diese Gabe ermöglicht ihr zu erkennen, dass bei WERT vieles nicht mit rechten Dingen zugeht und sie ist entschlossen, die Wahrheit aufzudecken. Ich bin ehrlich: Für mich hat die Gabe irgendwie gar nicht in die Geschichte reingepasst. Ihre Herkunft wird nicht näher erklärt und da es sonst nichts “Übersinnliches” in der Geschichte gibt, habe ich mich damit sehr schwer getan.

Kohen ist Ausbilder im Adoptenprogramm und der Einzige, der sich für seine Schüler etwas einsetzt und sie versucht, vor Grausamkeiten zu bewahren. Emony verliebt sich in ihn, doch er bleibt ihr gegenüber sehr unnahbar. Mit Kohen konnte ich persönlich wenig anfangen. Man merkt, dass ihn etwas beschäftigt und umtreibt, aber er blieb in der Geschichte so distanziert, dass ich mich überhaupt nicht für ihn erwärmen konnte oder ihm Leben eingehaucht wurde.

Das Ende war sehr spannend, aber insgesamt wurden doch einige Fragen offen gelassen. Ich nehme an, dass diese im zweiten Teil dann noch mal aufgegriffen werden.


Insgesamt fand ich das Setting, welches die Autorin erschaffen hat, sehr spannend und auch erschreckend realitätsnah (in einigen Jahren). Ich hatte allerdings Schwierigkeiten mit Kohen und auch Emonys Gabe ist für mich noch nicht so in die Geschichte eingebettet gewesen.

Veröffentlicht am 10.10.2018

Toller Auftakt

Sturmtochter, Band 1: Für immer verboten
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Fünf magiebegabte Clans herrschen über Schottland und alle haben die Kraft ein Element zu beeinflussen. Die 17-Jährige Ava ahnt davon nichts, obwohl sie selbst Teil dieser Welt ist und Elementare jagt. ...

Fünf magiebegabte Clans herrschen über Schottland und alle haben die Kraft ein Element zu beeinflussen. Die 17-Jährige Ava ahnt davon nichts, obwohl sie selbst Teil dieser Welt ist und Elementare jagt. Diese haben unkontrollierte Kräfte und töteten ihre Mutter.

Hilfe in ihrem Kampf bekommt sie von dem geheimnisvollen Lance. Als Ava entdeckt, dass sie selbst eine Gabe besitzt, wird ihr Leben völlig auf den Kopf gestellt. Sie taucht ein in eine neue Welt voller Geheimnisse…



Ava ist eine junge Frau, die selbstbewusst ist und weiß, was sie will. Nacht für Nacht kämpft sie gegen die gefährlichen Elementare, die über große Naturkräfte verfügen und auch Menschen angreifen. Tagsüber geht sie ganz normal zur Schule und unternimmt etwas mit ihrer besten Freundin Bri.

Ihr Leben wird vollkommen auf den Kopf gestellt, als sie selbst Kräfte entwickelt. Plötzlich muss sie erkennen, dass ein Großteil der Menschen, die sie liebt, sie belogen und ihr eine komplette Welt verschwiegen haben! Mit Ava zusammen begibt man sich auf Spurensuche. Das fand ich sehr spannend, weil man immer wieder neue Wahrheiten entdeckt!

Ich mochte der Idee der magischen Clans sehr! Dabei fand ich, dass die Charaktere auch an ihre Elemente angepasst waren, also ist z.B. der Clan des Feuers ist eher impulsiv und kriegerisch, der Clan, welcher die Erde beherrscht kann heilen und ist eher neutral.

Die jungen Männer in Avas Leben sorgen zusätzlich für Wirbel. Lance ist jemand, der über ein Jahr an ihrer Seite gekämpft hat, doch als Ava ihre Kräfte entdeckt, ändert sich plötzlich alles. Reid beherrscht das Feuer und ist ziemlich vorwitzig, hat aber ein gutes Herz. Auch er nimmt einen besonderen Platz in Avas Leben ein.

Die Autorin hat mehrere Monate in Schottland vor Ort recherchiert und das merkt man auch! Sie beschreibt die Landschaft und Örtlichkeiten sehr realitätsnah und so, als ob man selbst mittendrin stehen würde!



Sturmtochter Für immer verboten ist ein toller Auftakt in die Welt der Elemente. Auch wenn das Ende vorläufig abgeschlossen ist, bleiben viele Fragen ungeklärt und ich freue mich schon auf Band 2!