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Veröffentlicht am 12.12.2021

Honigkuchen und Honigbienchen

Sweet Enemy
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Inhalt: „Sweet Enemy“ von Kristen Callihan ist der zweite Band der „Between Us“-Reihe. Man muss den ersten Band „Dear Enemy“ nicht kennen, um diesen hier zu lesen. Das Pärchen aus dem ersten Band hat in ...

Inhalt: „Sweet Enemy“ von Kristen Callihan ist der zweite Band der „Between Us“-Reihe. Man muss den ersten Band „Dear Enemy“ nicht kennen, um diesen hier zu lesen. Das Pärchen aus dem ersten Band hat in diesem Teil nur einen ganz kurzen Auftritt. „Sweet Enemy“ ist am 30.09.2021 bei Lyx erschienen. Übersetzt wurde die Geschichte von Anika Klüver.

Ein Tag verändert Emmas Leben komplett. Nicht nur, dass ihre Rolle in der erfolgreichen Serie Dark Castle unerwartet den Serientod stirbt, auch ihren Verlobten, der ein erfolgreicher Sportler ist, erwischt sie mit einer anderen im Bett. Um sich zu sammeln, flüchtet Emma auf die Farm von der Freundin ihrer Großmutter. Dort trifft sei auf den verschlossenen Enkel der Besitzerin. Trotz seiner abweisenden Art fühlt sie sich zu Lucian hingezogen. Sie fühlt, dass er ebenso verletzt ist und bringt seine Schutzmauern langsam zum Bröckeln.

Meinung: Ich finde das Cover schön. Es ist dezent und passt irgendwie zu dem Wort „sweet“. Das Wort „Enemy passt in meinen Augen nicht so wirklich zu dieser Geschichte. Die beiden haben ihre Startschwierigkeiten, was aber eigentlich an Luciens Verschlossenheit liegt. Wirkliche Feinde sind sie aber nicht. Deswegen sollte man hier auch keine „Enemies to Lover“-Geschichte erwarten. Ich mag den Schreibstil und die Geschichten der Autorin. Seit Jahren lese ich alle Bücher von ihr. Von daher wusste ich auf was ich mich ungefähr einzustellen habe. Diese Geschichte hat mich dann doch etwas mit der Tiefe überrascht. Es hat mir gut gefallen. Der ersten Band der Reihe ist das einzige Buch, dass ich noch nicht von ihr gelesen habe. Das wird aber auf jeden Fall bald nachgeholt. Es war auch nicht schlimm, dass ich den ersten Teil noch nicht kannte. Das Pärchen hat zwischendurch einen kleinen Auftritt, aber es wird noch nicht wirklich etwas zu ihrer Geschichte verraten. Die Charaktere fand ich genauso überzeugend wie die in diesem Band. Emma und Lucian haben auf den ersten Blick wahrscheinlich nicht so viel gemeinsam. Das immer freundliche und beliebte Hollywoodsternchen und der verschlossene und abweisende Lucian. Mit der Zeit merkt man immer mehr, dass die beiden doch einiges zusammen haben. Die beiden haben mir als Paar total gut gefallen. Auch als einzelne Personen gesehen, habe ich sie geliebt. Besonders Lucians Entwicklung hat mir sehr gut gefallen. Diese wird am Ende nochmal sehr gut sichtbar. Ich habe ihn bewundert. Er ist willensstark und kämpft für seine Träume. Ich muss leider sagen, dass dieses Buch zwischendurch ein paar Längen hatte. Gefühlt ist in der Zeit nicht wirklich etwas passiert und ich hatte das Gefühl als würde ich beim Lesen auch nicht vorankommen. Ich weiß nicht genau, warum ich dieses Gefühl genau hatte. Eigentlich fand ich die Story und vor allem die Charaktere toll. Die Nebencharaktere habe ich geliebt. Besonders Lucians Oma und Sal. Sie waren mit ihrer Art immer wieder ein Highlight für mich. Die Dynamik in Kombination mit Lucien war besonders. Auch Besonders war der Schreibstil in Verbindung mit Essen und Rezepten. Für mich war es zwischendurch mal ein bisschen zu viel, aber grundsätzlich mochte ich das.

Fazit: Mit ein paar Längen, aber mit überraschender Tiefe. In meinen Augen ist es eins der besten Bücher der Autorin. Aufgrund der Längen zwischendurch kann ich „nur“ 4,5 Sterne geben. Das Buch empfehle ich aber definitiv weiter!

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Veröffentlicht am 17.08.2021

Er verbirgt sein Gesicht vor der Welt. Doch vor ihr kann er sich nicht verstecken...

What if we Trust
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Inhalt: Mit „What if we trust“ von Sarah Sprinz ist der dritte Teil der „University of British Columbia“-Reihe erschienen. Veröffentlicht wurde der Abschlussband am 25.06.2021 bei LYX.
Für den erfolgreichen ...

Inhalt: Mit „What if we trust“ von Sarah Sprinz ist der dritte Teil der „University of British Columbia“-Reihe erschienen. Veröffentlicht wurde der Abschlussband am 25.06.2021 bei LYX.
Für den erfolgreichen Sänger PLY schwärmt Hope schon seit ihrer Teeniezeit. Sie hat sogar eine ziemlich beliebte Fanfiction über den panthermaskentragenden Star geschrieben. Keiner ihrer Unifreunde ahnt davon etwas. Insbesondere nicht der Freund ihrer Mitbewohnerin. Immerhin ist er damals mit PLY zur Schule gegangen und heute noch befreundet. So kommt es auch, dass sie auf seiner Geburtstagsfeier in die ihr vertrauten Augen von PLY schaut. Allerdings ist er an diesem Abend normal als Scott Plymouth dort, da er seit einem Jahr keine Auftritte mehr als PLY hatte. Zu allem Überfluss laufen sie sich nun gezwungenermaßen öfters über den Weg und Scott ist alles andere als begeistert nun mit einem Fan zusammenarbeiten zu müssen. Ausgerechnet zu dieser Zeit bekommt Hope das unglaubliche Angebot, dass ihre Fanfiction als richtiges Buch bei einem Verlag erscheinen kann. Sie ahnt nicht wie sehr ihre Geschichte Scotts wahrem Leben ähnelt und dass sie kurz davor ist sein dunkles Geheimnis aufzudecken..

Meinung: Ich mag dieses Cover total gerne. Es passt perfekt zu den Covern der ersten beiden Bände und sieht auch noch dezent, aber schön aus. Auch bei dem Abschlussband der Trilogie mag ich den Schreibstil von Sarah Sprinz sehr. Diese Idee zum Buch finde ich sehr interessant. Ich habe als Teenie extrem viele Fanfictions gelesen. Auch heute noch mag ich gerne solche Geschichten in denen die Protagonisten berühmt sind. Ich glaube deswegen war ich auch von Anfang an ein Fan von dieser Idee. Zudem fand ich Hope schon in den ersten beiden Bänden interessant und sympathisch. Die Umsetzung von der Idee finde ich hier auf jeden Fall gelungen. Es gibt sogar Kapitel, die aus ein Kapitel aus der Fanfiction erzählen. Zugegebenermaßen hat mich das am Anfang ein bisschen irritiert, da die Fanfiction manchmal sehr der Realität ähnelt und mir dadurch der Switch ab und zu nicht so einfach fiel. Die Charaktere haben mir gut gefallen. Hope war mir ja schon von den beiden anderen Geschichten bekannt und sympathisch. Ich muss gestehen, dass ich mir sie ein bisschen anders vorgestellt hatte. Bisher kam sie mir eher als ein pflanzenverrücktes Landei vor und ich dachte irgendwie, dass ihre Familie sie mehr brauchen würde. In ihrem eigenen Buch kommt sie bodenständiger und „normaler“ rüber. Oft ist es so, dass ein Fangirl als übertrieben dargestellt wird, weswegen es mir gut gefallen hat, dass sie nicht besessen oder so von ihm war. Insgesamt hat es mir gefallen wie sich das Ganze zwischen den beiden entwickelt hat. Ab und zu war es fast schon zu langsam, weswegen es für mich ein paar kleine Längen gab. PSY alias Scott mochte ich auch. Am Anfang fällt es ein bisschen schwerer ihn sympathisch zu finden, aber ich denke, dass die Gründe dafür offensichtlich sind. Als Paar fand ich die beiden auch ganz gut. Auch in diesem Buch wird wieder ein wichtiges Thema angesprochen. Die Triggerwarnung gibt es nicht ohne Grund. Während in den anderen Büchern die Clique rund um die WG beim Thema Freundschaft im Vordergrund stand, zeigt dieses Buch nochmal einen anderen Freundeskreis und geht mit dem Thema insgesamt auch anders um. Mir hat der Umgang sehr gut gefallen, da ich auch schon so Erfahrungen machen musste. Gerade deswegen fand ich das Ende vom Buch auch wirklich gelungen. Trotzdem müssen wir natürlich nicht komplett auf Laurie, Sam, Amber und Emmett verzichten.

Fazit: Für mich persönlich war das zweite Buch das Beste, aber auch das hier hat mir gut gefallen. Es war ein würdiger Abschluss dieser tollen Buchreihe. Die Autorin hat es geschafft in jedem Buch ihrer Reihe unterschiedliche und sehr wichtige Themen anzusprechen. Dieses Buch ist für jeden Menschen, der gerne emotionale und tiefgründige Geschichten liest und für alle die ein Fangirl sind und Stargeschichten lieben.

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Veröffentlicht am 25.02.2021

Was macht dein Herz?

Wie die Stille vor dem Fall. Zweites Buch
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Inhalt: „Wie die Stille vor dem Fall. Zweites Buch“ ist der letzte Band der „Chances“-Reihe und erzählt die Geschichte von Landon und Shay zu Ende. Das Buch von Brittainy C. Cherry ist am 27.11.2020 bei ...

Inhalt: „Wie die Stille vor dem Fall. Zweites Buch“ ist der letzte Band der „Chances“-Reihe und erzählt die Geschichte von Landon und Shay zu Ende. Das Buch von Brittainy C. Cherry ist am 27.11.2020 bei Lyx erschienen. Dieses Buch sollte man nur lesen, wenn man den ersten Teil der Geschichte von Landon und Shay schon gelesen hat. Meine Rezension wird ebenfalls zu dem ersten Teil spoilern. ALSO LETZTE WARNUNG! :D ACHTUNG APOILER ZUM ERSTEN BAND!

Ich vermisse deinen Herzschlag. Ich vermisse dich. Ich vermisse uns.
Ich bin fest davon überzeugt, dass man seine erste große Liebe nie vergessen wird. Man gestattet ihr, in einer kleinen Ecke seines Herzens weiterzuleben. Und deshalb weiß ich, dass ich nach Landon nie wieder in der Lage sein werde, einen anderen Menschen von ganzem Herzen zu lieben. Meine Seele ist für immer verwundet. Mein Herz gefror zu Eis, als er mich verlassen hat. Es würde ein Wunder brauchen, um es wieder auftauen zu lassen. Und ohne Landon glaube ich nicht länger an Wunder.

Meinung: Auch dieses Cover passt perfekt zu den der anderen Beiden. Man kann definitiv erkennen, dass die drei Bücher zu derselben Reihe gehören. Mir persönlich gefallen die Covers sehr gut. Übersetzt wurde das Buch von Katja Bendels. Vorweg sollte man sagen, dass man auch diesmal die Triggerwarnung beachten sollte. Man sollte sich psychisch stabil genug für dieses Buch fühlen. Ehrlich gesagt hat mich das erste Buch, aber emotional mehr berührt. In diesem Buch finde ich die Beziehung von Landon und Shay ziemlich toxisch. Am Anfang sind sie noch süß, aber im Mittelteil, finde ich hat das toxische zugenommen. Am Ende waren sie wieder wie vorher. Gestärkter, aber immer noch süß und sie haben mich sehr an den Anfang erinnert. Gerade das toxische hat die Geschichte etwas in die Länge gezogen. Ich selbst habe Erfahrungen mit Depressionen, aber ich kenne auch andere mit Depressionen. Selbstverständlich können Depressionen in verschiedenen Formen auftreten und jeder nimmt sie anders wahr und geht auch auf seine Art und Weise damit um. Landons Art kann ich teilweise nachvollziehen und finde ich auch realistisch. Ebenso wie Shays Reaktion. Trotzdem finde ich, dass das ein bisschen das Besondere genommen hat. Zwischendurch hat sich die Geschichte ein bisschen in die Länge gezogen. Außerdem mussten beide Protagonisten en paar Sympathiepunkte abgezogen werden. Ich kann mir auch gut vorstellen, dass das von der Autorin gewollt gewesen ist. Die Realität kann nicht immer nur schön sein und eigentlich finde ich es auch gut, dass mit dem Thema so umgegangen und nicht alles auf eine weichgespülte Weise dargestellt worden ist. Zu oft habe ich leider schon Bücher gelesen, in denen das Thema Depressionen nicht realistisch und mit den richtigen Schattensatten dargestellt worden ist. Hier gibt es auch nicht das Phänomen, dass seine Depressionen durch Shay geheilt oder plötzlich einfach so verschwunden sind. Shay verliert in diesem Teil ein bisschen ihrer bisher bekannten Charakterstärken, aber ich denke, dass gerade das realistisch ist. Immerhin muss sie viel durchmachen und es kann nicht einfach an ihr vorbei gehen. Bei Landon erleben wir seine Hochs und Tiefs. Er beweist einen, dass man als Star nicht glücklich sein muss und dass jeder Mensch eine Maske erfolgreich tragen kann und das Innere nicht immer für jeden erkennbar ist. Die beiden hatten auch einige süße Momente zusammen. Auch hier spielen die Briefe weiterhin eine kleine Rolle. Das macht das ganze einfach weiterhin besonders. Auch die Nebencharaktere sind einfach toll. Man erfährt auch wie es mit ihnen weitergeht. Vorallem erfährt man auch mehr über Greys Tochter. Das hat mich sehr berührt. Ich fand es passend, dass ein Stück ihrer Geschichte in diesem Buch erzählt wird und es nicht im ersten Band soweit ausgeführt worden ist. Shays Oma Maria wird für mich immer ein Highlight bleiben. Ich liebe diese Frau!

Fazit: Hier wird Shays und Landons Geschichte fortgesetzt. Sie ist nicht so traurig schön, wie die anderen Bücher der Autorin. Es ist mehr zerstörerisch, unbequem, schwermütig, schmerzhaft aber eben auch total authentisch und es gibt Hoffnung. Man sollte wirklich die Triggerwarnung ernstnehmen. Ich fand es nicht das schönste Buch, aber dafür ist es auch nicht gedacht. Shay und Landon zeigen einem, dass es sich lohnt zu kämpfen!

Veröffentlicht am 22.02.2021

Wie die Stille vor dem Fall

Wie die Stille vor dem Fall. Erstes Buch
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Inhalt: „Wie die Stille vor dem Fall. Erstes Buch“ von Brittainy C. Cherry. Das zweite Buch, in der Shay und Landons Geschichte zu Ende erzählt wird, erscheint zeitgleich am 27.11.2020 beim Lyx. Die beiden ...

Inhalt: „Wie die Stille vor dem Fall. Erstes Buch“ von Brittainy C. Cherry. Das zweite Buch, in der Shay und Landons Geschichte zu Ende erzählt wird, erscheint zeitgleich am 27.11.2020 beim Lyx. Die beiden Bücher sind Abschluss der „Chances“-Reihe. Man kann sie unabhängig von dem ersten Band lesen, aber, wenn man auch Interesse an der Geschichte von Shays Cousine hat, dann sollte man sie zuerst lesen, da man ansonsten leicht gespoilert werden kann.
Shay und Landon hassen sich seitdem sie Kinder sind und machen daraus auch kein Geheimnis. Eine Party ändert alles. Shay bekommt mit, wie Landon großspurig mit einem anderen wettet, dass er es schaffen kann, dass Shay sich in ihn verliebt. Kurzerhand steigt Shay in die Wette mit ein und behauptet, dass sie es schaffen wird, dass er sich zuerst in sie verlieben wird. Durch die Wette kommen die beiden sich näher. Sie müssen feststellen, dass sie sich geirrt haben und hinter der Fassade des jeweils anderen mehr steckt, als sie erwartet hätten. Doch können sie sich gegenseitig helfen oder ist diese Beziehung von Anfang an zum Scheitern verurteilt?



Meinung: Das Cover finde ich schön. Es ist schlicht gehalten. Es ist im gleichen Stil wie die anderen beiden Bände gehalten, so dass die drei total gut nebeneinander aussehen. Der Titel passt perfekt zu der Geschichte von Landon und Shay. Das Buch wurde von Katja Bendels übersetzt. Der Schreibstil war toll. Den deutschen Klappentext muss ich leider etwas kritisieren. Ich finde, dass dort schon zu sehr auf den Verlauf der Geschichte eingegangen wird. Das Thema kann man auch schon erahnen. Zur Not gibt es auch eine Triggerwarnung. Ich rate dazu diese zu lesen, wenn man weiß, dass einen bestimmte Dinge triggern können. Gerade bei diesem Buch und Thema finde ich es wichtig, dass man weiß worauf man sich einlässt. Jeder der Brittainy C. Cherrys Bücher kennt weiß, dass ihre Bücher nicht immer leicht sind und einen berühren. Bei dieser Geschichte ist es nochmal auf eine andere Art und Weise der Fall. Ich selbst habe mich auch ab und zu getriggert gefühlt. Jeder muss dabei für sich selbst entscheiden, ob er für diese Geschichte bereit ist. Verschönt wurde hier nichts. Das kenne ich aus anderen Geschichten, deswegen finde ich es gut, dass es hier der Wahrheit ziemlich nahe kommt. Natürlich hat auch dabei jeder andere Erfahrungen gemacht, aber ich finde es gut, dass hier so mit diesem wichtigen Thema umgegangen wird. Gerade das macht es aber auch ein bisschen schwierig Landon als Bookboyfriend zu bezeichnen. Ich finde ihn toll, aber er ist halt nicht ganz so greifbar wie andere Männer. Dafür wurde er sehr authentisch beschrieben. Ich fand es toll, dass er seine Ecken und Kanten hatte. Endlich mal ein Mann, der nicht nur immer der typische Badboy ist. Shay ist einfach nur liebenswert. Ich mochte sie von Anfang an. Sie ist besonders. Ihr Charakter ist einzigartig. So eine Freundin kann man nur jedem wünschen. Sie ist stark und hat trotzdem ihre verletzlichen Seiten. Ich mochte den Unterschied zwischen Shay und Landon. Sowohl den aus ihrer soziologischen Schicht, als auch dem ihrer Charaktere.
Die Nebencharaktere sind großartig gelungen. Manche liebt man, wie zum Beispiel Shays Großmutter, und andere hasst man, wie zum Beispiel Landons Vater. Ich mag es, dass es hier nicht nur einen Charaktere gibt, den man hassen/lieben kann, sondern das gleich mehrere vertreten sind und das von der Autorin auch so beabsichtigt ist. Man kann sich auch auf ein Wiedersehen mit den Charakteren aus dem ersten Band freuen.


Fazit: Am Anfang bin ich ein bisschen schwierig rein gekommen und ich wusste nicht so recht wohin das Ganze führen würde, aber es war toll! Es ist nicht mein liebstes Buch der Autorin, aber es konnte mich trotzdem wieder überzeugen und berühren. Ich persönlich würde dazu raten die Triggerwarnung zu lesen. Nachdem Ende des Buches musste ich die zeitgleich erschienene Fortsetzung von Shay und Landons Geschichte lesen!

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Veröffentlicht am 19.11.2020

Großartiger Reihenauftakt

What if we Drown
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Inhalt: „What if we drown“ ist der Auftaktband der „University of British Columbia”-Reihe, Das Buch der Autorin Sarah Sprinz erscheint am 30.102020 bei LYX. Die Bände lassen sich unabhängig voneinander ...

Inhalt: „What if we drown“ ist der Auftaktband der „University of British Columbia”-Reihe, Das Buch der Autorin Sarah Sprinz erscheint am 30.102020 bei LYX. Die Bände lassen sich unabhängig voneinander lesen, da in jedem Buch ein anderes Pärchen im Vordergrund steht.
Für einen Neuanfang zieht Laurie einmal quer durch Kanada. Nach dem tragischen Tod ihres Bruders möchte sie nach drei Jahren endlich nach vorne schauen und das Traumstudium ihres Bruders beginnen. Direkt in den ersten Tagen hat sie einen kleinen Unfall mit dem angehenden Arzt Sam. Die Anziehung und das Gefühl verstanden zu werden sind sofort da. Dann allerdings erfährt sie, dass Sam nicht nur ihr Tutor sein wird, sondern auch, dass er mehr über die Nacht des Todes von ihrem Bruder weiß, als sie je geahnt hat.

Meinung: Das Cover gefällt mir sehr gut. Das Grau ist eine eher ungewöhnliche Farbe für ein New Adult Buch, aber mir gefällt es. Ich finde, dass das Cover perfekt zur Stimmung des Buches passt. Der Schreibstil ist toll. Ebenso der Aufbau der Geschichte. Ich mochte die Zwischenkapitel total gerne. Sie hatten etwas ganz eigenes. Dadurch hat man nochmal einen besseren Einblick in Lauries Seelenleben bekommen und es hatte ein bisschen was philosophisches. Passenderweise wurde das gesamte Buch aus ihrer Sicht geschrieben. Laurie hat mir super gut gefallen. Man erlebt wie sie sich weiter entwickelt und mit der Zeit wächst, aber auch die schwachen Momente und in denen sie stolpert und fällt und dann wieder aufsteht und weiter macht erlebt man mit ihr. Man kann mit ihr lachen und weinen. Auch Sam fand ich toll. Er hatte ebenfalls seine guten und seine schlechte Zeiten. Obwohl man nicht aus seiner Perspektive liest, konnte ich seine Gedanken und Gefühle gut nach empfinden. Er ist definitiv einer, den man gerne zu seinen Bookboyfriends zählen möchte.
Dass die Autorin Medizin studiert, merkt man in diesem Buch. Gerade das macht es irgendwie auch besonders. Hier hat man das Gefühl, dass man wirklich mit den Charakteren zusammen anfängt Medizin zu studieren und man nebenbei auch noch ein bisschen was lernen kann. Auch das Land Kanada wird mit seiner Landschaft toll dargestellt. Besonders gut haben mir auch die Freiheitsgedanken zum Thema kiten gefallen. Ich hatte ein bisschen gehofft, dass dieses Thema ein bisschen mehr im Buch vorkommt. Die Nebencharaktere sind auch toll ausgearbeitet. Am liebsten würde ich sofort in Lauries WG einziehen.
Nicht nur Sam hat Bookboyfriend-Potenzial sondern auch Emmett, Lauries WG-Mitbewohner, hat sich jetzt schon in mein Herz gestohlen. Ich kann es kaum erwarten im zweiten Band die Geschichte von ihm und Lauries bester Freundin Amber zu erfahren.

Fazit: Eine großartige Geschichte! Es gibt was zum schmunzeln, was zum weinen und tolle Entwicklungen von den Charakteren. Die Beschreibungen haben mich unbedingt nach Kanada und in diese WG reisen lassen wollen. Band 2 und 3 muss ich unbedingt lesen! Band 2 „What if we stay“ erscheint am 26.02.2021 und Band 3 erzählt die Geschichte von Lauries anderer Mitbewohnerin Hope und erscheint am 25.06.2021.

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