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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 17.12.2020

Love it

Cinder & Ella
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Das deutsche Cover ist im Vergleich zum Original eher langweilig und schlicht. Aber mehr braucht es nicht. Alleine der Titel lockt an. Mich zumindest, denn Cinderella ist mein absolutes Lieblingsmärchen. ...

Das deutsche Cover ist im Vergleich zum Original eher langweilig und schlicht. Aber mehr braucht es nicht. Alleine der Titel lockt an. Mich zumindest, denn Cinderella ist mein absolutes Lieblingsmärchen.

Keine fünf Seiten und man ist ein Ella und Cinder Fan. Sie erfüllen alle Klischees. Diebisch das arme Aschenputtel mit jeder Menge Drama und er ist kein Prinz, aber Schauspieler. Aber mal ehrlich, die Klischees sind so was von egal, weil die Dialoge einfach das Herz erwärmen. Sie fozzeln, kabbeln sich und es ist klar, dass sie einander brauchen und schätzen. Ab und an Weichselkirsche die Ich-Perspektive von Ella zu Brian. Das ist schön, um auch seinen Standpunkt gut kennenzulernen und ihn nicht für einen Idioten zu halten.

Abgesehen gibt von den beiden Hauptfiguren gibt es auch die bösen Stiefschwestern, eine nicht ganz so liebe Stiefmutter und ein Vater, der sie nicht mag. Warum wird später im Verlauf alles geklärt und sogar logisch und konsequent. Einige der Gedankengänge haben sogar mich als Autorin überrascht.

Eigentlich kann man nicht aufhören, aber ich liebe das Märchen und daher habe mich entschieden nur morgens immer ein Stück zu lesen. Es ist ehrlich gesagt sehr vorhersehbar. Immer wenn ich pausiert habe, kam die Autorin in mir heraus und ich habe überlegt, wie es wohl weitergeht. In vielen Punkten war die Richtung schon sehr gut. Aber es stört nicht, denn hallo, jeder kennt das Märchen. Viel schöner und wichtiger ist der Weg und ich sage ja, die Liebesgeschichte ist was fürs Herz. An den wichtigsten Stellen kommen die Tränen oder es kribbelt im Bauch.

Zudem ist da aber auch die Realität. Ich meine, man sieht Narben und guckt, aber habt ihr schon mal nachgedacht, wie es den Menschen geht? Ich war teilweise echt geschickt über die Operationen und wie schlimm so eine Brandverletzung sein kann. Auch das Leben als Star wird authentisch beleuchtet.

Gibt es auch ein Aber? Ja, leider ist das Buch irgendwann zu Ende. Ich will mehr von der Autorin.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 17.12.2020

besser als eins

A is for Abstinence
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Das Cover ist dunkler und passend zum ersten Band der Trilogie. Man muss es mögen, aber irgendwie passt es.

Erzählt wird diesmal aus der Sicht von Kyle. Ich finde, dass tut der Trilogie sehr gut. Vielleicht ...

Das Cover ist dunkler und passend zum ersten Band der Trilogie. Man muss es mögen, aber irgendwie passt es.

Erzählt wird diesmal aus der Sicht von Kyle. Ich finde, dass tut der Trilogie sehr gut. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass Kyle endlich eine tragende Rolle spielt und die Liebesgeschichte im
Fokus steht. Das war beim ersten Teil ja leider nicht der Fall.

Diesmal beginnt es an dem Punkt, wo Kyle Geburtstag hat und von seiner Verlobten betrogen wird. Mit niemand geringeren als Brian. Irgendwie fühlte sich das komisch an. Danach kommt Val wieder ins Spiel und ich werde in die Talkshow katapultiert, die beim letzten Teil den Epilog darstellte.

Kyle ist seit acht Monaten ohne Sex und Val noch immer Single. Jetzt beginnt der eigentliche Kampf, denn ich bekomme als Leser Einblicke in Kyles Kopf. Auf der einen Seite ist er total verliebt und unsicher. Auf der anderen Seite ein Mann und dementsprechend drehen sich fast alle Gedanken darum, wie heiss Val ist und wie schwer er sich unter Kontrolle hat. Val ist immer unsicher und genau das macht den Reiz aus. Zwei Welten prellen aufeinander.

Es geht alles recht langsam voran und plötzlich sind nur noch wenige Seiten. Nach einem klärenden Gespräch zum Thema Liebe und Verlust, heiraten beide logisch, aber total überstürzt. Und das finde ich schade, denn zum Schluss habe ich die Schmetterlinge gespürt, die ich bis hierher vermisst hatte. Von mir aus hätte hier das Buch beginnen können. Stattdessen ist es zu Ende. Generell gab es hier zu viele Wendungen, die einfach zu schnell waren. Diesem Buch hätten ehrlich gesagt 100-200 Seiten mehr nicht geschadet. Dadurch hätte vieles nicht so überstürzt werden müssen. Anderseits hätten andere Dinge auch gekürzt werden können.

Wie auch immer - Band zwei war um Längen besser, auch wenn ich teilweise echt vom sexuellen Gedanken genervt war. Anders aufgebaut oder umgesetzt hätte die Geschichte wirklich genial werden können. Dank der Schmetterlinge am Ende, aber besser als Band 1.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 17.12.2020

Es geht weiter

V is for Virgin
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Das Buch ist mir nicht durch das Cover aufgefallen. Das ist unschuldig und ehrlich gesagt langweilig - und das, wo ich rosa toll finde. Viel mehr war es der Klappentext, der meine Neugierde weckte.

Die ...

Das Buch ist mir nicht durch das Cover aufgefallen. Das ist unschuldig und ehrlich gesagt langweilig - und das, wo ich rosa toll finde. Viel mehr war es der Klappentext, der meine Neugierde weckte.

Die Grundidee ist nicht unbedingt neu, aber ich mag die Umsetzung zwischen einfachen Mädchen und Star. Kombiniert mit dem Thema „Sex“ bietet es eine gute Basis, um auf ein wichtiges Thema aufmerksam zu machen. Und zwar: Habe erst sex, wenn du dich auch wirklich bereit dazu fühlst und lass dich zu nichts verleiten.

Val ist eine nette Figur, die ich anfänglich sympathisch finde. Im Verlauf der Geschichte wird sie jedoch zu prominent. Ich mag das nicht und habe ehrlich gesagt immer wieder mit den Augen gerollt, wenn das nächste Projekt kam. Schmuckdesigner, Aushängeschild, Vorträge. Es ist nicht unrealsistisch, aber mir war es zu viel und Val hat dadurch an Sympathie verloren. Genauso die Sache mit der Freundschaft. Cara ist ihre beste Freundin, aber kaum hat sie einen Freund hat Val dafür wenig Verständnis. Dabei würde man sich für seine beste Freundin freuen. Stattdessen erweitert sie ihren Freundeskreis und Cara kommt nur noch am Rande vor. Finde das alles etwas sehr schade. Kyle hingegen war bis kurz vor dem Schluss niemand den ich vor Augen hatte. Er wird als Draufgänger beschrieben, taucht immer wieder auf, um Val anzubaggern und taucht dann für lange Zeit unter. Genau dadurch kamen die Emotionen im Bereich

Schmetterlinge einfach zu kurz. Die Romantik leidet eh sehr unter dem wichtigen Thema. Auch fand ich Val manchmal übertrieben im Bereich der Emotionen. Sie ist meist so selbstsicher und stark und doch so nah am Wasser gebaut. Letzteres ist aber meist nur, wenn das starke Fassade ist. Doch das ist es hier nicht. Daher wirkte es stellenweise auf mich künstlich. Nehmen wir zb Isaac. Er ist da, und es kribbelt zwischen ihm und Val. Sie kommen zusammen und nach über sieben Monaten passiert was? Sorry Spoiler!!!! Sie trennen sich, weil es ihm zu viel wird, sie sich nicht wirklich lieben, sondern eher Freunde sind und zwischen Val und Kyle mehr Funken fliegen. Diese Momente gab es vorher auch und waren kein Grund. Zu viel konnte ich verstehen, auseinanderentwickelt, aber keine Liebe? Klar merkt man manchmal, dass die Beziehung nicht so Wow war, wie die nächste. Aber hier hat man das Gefühl, dass es sich falsch anfühlt oder Val einfach jemand ist, der, wie sage ich es, nur oberflächlich sich auf jemanden einlässt. Immerhin hat zum Ende hin keine Beziehung Erfolg.

Generell finde ich den Ausgang des Buches sehr mau. Merkt man zum Ende hin vielleicht ein paar Funken, weil Kyle mehr vorkommt, ist es plötzlich erledigt, der Epilog kommt und vier Jahre sind ohne Kyle vergangen. Cara hat geheiratet ohne das Val dabei war. Ja, es passt zum vorherigen Rest, aber mal ehrlich, bei dem Klappentext dachte ich, liegt der Fokus mehr auf Kyle und Val. So wie bei Cinder und Ella. Hier kommt das zu kurz und auch wenn es sicherlich in der Fortsetzung weiter geht, war ich irgendwie enttäuscht, dass die Liebesgeschichte so untergegangen ist im Kampf für V is for Virgin.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 13.11.2020

Lecker, aber nicht perfekt

Back mas'
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Lecker, aber nicht perfekt, trifft es für mich. Es ist eine Vielzahl an Rezepten enthalten. Die meisten fand ich entweder nicht so ansprechend oder aber ich kannte sie schon. Die andere Hälfte ist wirklich ...

Lecker, aber nicht perfekt, trifft es für mich. Es ist eine Vielzahl an Rezepten enthalten. Die meisten fand ich entweder nicht so ansprechend oder aber ich kannte sie schon. Die andere Hälfte ist wirklich lecker und ich habe auch schon das eine oder andere daraus gebacken, was meiner FAmilie sehr gefallen hat.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 13.11.2020

Leider sehr zäh

Chilling Adventures of Sabrina: Pfad der Nacht
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Ich mag die Sendung gerne und fand Sabrina schon in meiner Jugend, jetzt komme ich mir gerade echt alt vor, wirklich toll. Das ist der dritte Band und ich finde ihn unglaublich zählfüssig geschrieben. ...

Ich mag die Sendung gerne und fand Sabrina schon in meiner Jugend, jetzt komme ich mir gerade echt alt vor, wirklich toll. Das ist der dritte Band und ich finde ihn unglaublich zählfüssig geschrieben. Es kommt nicht so die Spannung auf und ich musste das Buch häufiger weglegen, als mir lieb war.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere