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Veröffentlicht am 08.03.2021

Selbstbewusstsein ist ein Garant für ein erfülltes Leben

Ich kann das
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Im Buch "Ich kann das" von Bodo Schäfer, das am 17. März 2021 auf 256 Seiten in der dtv Verlagsgesellschaft erscheinen wird, geht es um die Transformation von Karl, dem Protagonisten des Buches.

Das Buch ...

Im Buch "Ich kann das" von Bodo Schäfer, das am 17. März 2021 auf 256 Seiten in der dtv Verlagsgesellschaft erscheinen wird, geht es um die Transformation von Karl, dem Protagonisten des Buches.

Das Buch beginnt scheinbar mit Pech für Karl: Er fährt Marc mit dem Auto drauf. Doch als Marc anders als erwartet reagiert, entwickelt sich zwischen den beiden eine wunderbare Freundschaft und Marc wird zu Karls Lebenscoach.

Karl hat zu Beginn des Buches ein niedriges Selbstbewusstsein und studiert Jura - weil seine Eltern es so wollen und es von ihm erwartet wird. Damit ist er jedoch nicht glücklich. Sein Traum ist das Schauspiel, hier jobbt er gerade auch schon als Lichtdouble.
Im Buch lernt Karl neben Marc auch noch Lisa, Anna, Don José und den erst zwölfjährigen Michael kennen, die ihm mit Tipps zur Stärkung des Selbstbewusstseins und vorher der Selbstliebe zur Seite stehen. Man soll sich selbst lieben und das tun, was man selbst möchte und nicht das, was andere von einem erwarten.
Selbstvertrauen, Selbstachtung und Selbstbild führen zu einem guten Selbstbewusstsein, mit dem man alles erreichen kann. Daraus leiten sich die drei folgenden Fragen ab: Kann ich das? Bin ich liebenswert? Wer bin ich?
Denkt man negativ und hat eine schlechte Grundhaltung, manifestiert sich diese durchs Leben. Von daher soll man überall nur das Positive herausziehen, damit sich auch nur das manifestiert.

Im Buch erleben wir die Transformation von Karl, der am Anfang ein geringes Selbstbewusstsein hat. Durch seine an seiner Seite stehenden Freunde, die ihm mit guten Sprüchen zum Nachdenken, beginnt Karl sein Mindset zu ändern und beginnt am Ende sogar seine Leidenschaft, das Schauspielen.

Mir hat das Buch gefallen, ich habe es sehr gerne gelesen. Es ist flüssig geschrieben und in tolle Kapitel eingeteilt.

  • Cover
  • Erzählstil
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Veröffentlicht am 08.03.2021

Ein Anwalt, der viele Klischees bedient

Tote Vögel singen nicht
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Das Buch „Tote Vögel singen nicht“ von Christian Klinger ist am 9. Februar 2021 auf 192 Seiten im Carl Ueberreuter Verlag erschienen.

Der Anwalt Cosinus Gauß - dessen Namen er seinem Vater, der Mathematiker ...

Das Buch „Tote Vögel singen nicht“ von Christian Klinger ist am 9. Februar 2021 auf 192 Seiten im Carl Ueberreuter Verlag erschienen.

Der Anwalt Cosinus Gauß - dessen Namen er seinem Vater, der Mathematiker war, zu verdanken hat - hat Probleme, Empathie zu empfinden und ist daher nicht fähig, Beziehungen zu führen. Gleichermaßen leidet er an der Krankheit POTS, was ihn in den unpassendsten Momenten in Ohnmacht fallen lässt.
Das Buch beginnt, als er morgens neben der Leiche einer jungen Frau im Hotelzimmer erwacht.
Was passiert ist, kriegt er nicht mehr zusammen.
Also versucht er, unbemerkt davonzukommen, wird jedoch von der Hotelkamera, die ein unscharfes Bild abgibt, aufgenommen und dieses in den Medien platziert. Glücklicherweise fällt die Suche der Polizei jedoch erstmal auf eine andere - bekanntere - Persönlichkeit.

Wie das Buch ausgeht, lest ihr am besten selbst.

Ich fand die Idee des Buches originell und hatte mich auf einen guten Thriller gefreut. Die Klischees des Anwalts, die bedient wurden, fand ich auch ganz gelungen - er wurde als etwas schusselig und zwielichtig dargestellt in meinen Augen. Leider hat mich die Handlung zu keiner Zeit gepackt und vieles war vorhersehbar. Von einem Thriller für mich leider weit entfernt. Man hätte mehr aus der Handlung machen können. Gleichzeitig bin ich beim Lesen leider immer wieder abgeschweift.

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Veröffentlicht am 02.03.2021

Eine schwere Kindheit mit Gewalt und Lügen

Das achte Kind
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Im Buch „Das achte Kind“ von Alem Grabovac, das am 25. Januar 2021 bei hanserblau auf 256 Seiten erschienen ist, beschreibt Alem selbst seine Kindheit in allen Facetten.
Bereits als Baby wird Alem in eine ...

Im Buch „Das achte Kind“ von Alem Grabovac, das am 25. Januar 2021 bei hanserblau auf 256 Seiten erschienen ist, beschreibt Alem selbst seine Kindheit in allen Facetten.
Bereits als Baby wird Alem in eine deutsche Pflegefamilie gegeben, die selbst sieben leibliche Kinder hat. Dort fühlt er sich wohl und wächst dort auf. An jedem zweiten Wochenende soll er nach Hause zu seiner leiblichen Mutter, was ihm zunehmend schwerfällt, da er sich bei der Pflegefamilie wohler fühlt.
Alem lernt seinen leiblichen Vater nie kennen – er sei tot, wie seine Mutter ihm mitteilt. Später kommt jedoch heraus, dass er erst zwei Jahre zuvor gestorben ist, Alems Mutter jedoch den Kontakt nicht herstellen wollte, da der Vater trinkt, stiehlt und auch sonst nichts wirklich zustande gebracht hat. Die Mutter ist später auch nicht stark genug, sich vom schlagenden Stiefvater zu trennen.
Alem erzählt dennoch aus seiner schweren Kindheit sehr wertfrei, aber ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen, was alles passiert ist. Für mich ist das Buch mit für die eigene Verarbeitung der Kindheit geschrieben worden.
Das Buch ist unterteilt in die Kapitel Smilja, Alem und Emir, in dem jeweils das Hauptaugenmerk auf diese Personen gerichtet ist.
Alles in allem ein bewegendes Buch, das das Leben von Alem beschreibt, dessen Kindheit in dieser Weise sicherlich kein Einzelfall war.

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Veröffentlicht am 22.02.2021

Ein tolles Buch zum Nachdenken und Glücklichsein

10 STORIES of life »Glücklichsein«
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Das Buch "10 Stories of life - Glücklichsein" von Tara Riedman ist am 5. Januar 2021 erschienen und umfasst 160 Seiten.

Es behandelt die Themen achtsam mit sich sein, den Moment genießen und nicht soviel ...

Das Buch "10 Stories of life - Glücklichsein" von Tara Riedman ist am 5. Januar 2021 erschienen und umfasst 160 Seiten.

Es behandelt die Themen achtsam mit sich sein, den Moment genießen und nicht soviel an anderes denken, sich seine Leitlinien aufbauen und akzeptieren, dass sie bei anderen Menschen anders sein können, Veränderungen annehmen und das beste daraus machen. Den Dingen nicht eine größere Bedeutung zumessen, als sie wirklich haben und sich in nichts hineinsteigern.
Nicht alles negativ sehen, sondern auch als Chance sehen oder die Dinge nachhaltig ändern.
Mache das, was du möchtest und nicht das, was angesagt ist, um anderen zu gefallen.
Auch positve und negative Sichtweisen, die sich oftmals durchs ganze Leben ziehen als Lebenseinstellung werden thematisiert.
Auch dass es Menschen gibt, die eine andere Meinung haben als man selbst, man diese aber trotzdem akzeptieren und sich nicht davon runterziehen lassen sollte. Schließlich noch der detailverliebte, perfektionistische Ansatz, obwohl oftmals auch schon 80 Prozent ausreichend sind.

Jedes Kapitel fängt mit der Handlung um Stella, Marius und Ben an, trägt dann eine Nachdenk-Geschichte in sich und endet wieder mit unseren drei Protagonisten, die uns im Verlauf des Buches immer weiter ans Herz wachsen.

Das Buch ist flüssig geschrieben und ich war direkt in der Handlung drin. Abgeteilt in zehn wunderschöne Kurzgeschichten, die jeweils ein Thema zum Glücklichsein und Nachdenken beinhalten, ist dieses Buch ein toller Begleiter durch jeden Tag.

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Veröffentlicht am 22.02.2021

Wenn dir das Leben dazwischenkommt...

Bucket List – Nur wer fällt, kann fliegen lernen
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Das Buch "Bucket List - Nur wer fällt, kann fliegen lernen" von Georgia Clark wird am 19. Februar 2021 im dtv-Verlag auf 480 Seiten erscheinen.

Laceys Mutter ist mit 31 Jahren gestorben - an Brustkrebs! ...

Das Buch "Bucket List - Nur wer fällt, kann fliegen lernen" von Georgia Clark wird am 19. Februar 2021 im dtv-Verlag auf 480 Seiten erscheinen.

Laceys Mutter ist mit 31 Jahren gestorben - an Brustkrebs! Als Lacey sich auf eine BRCA1-Genmutation testen lässt, fällt der Test positiv aus, was bedeutet, dass sie ein deutlich erhöhtes Risiko in sich trägt, auch an Brustkrebs zu erkranken. Für sie gibt es nur eine Option: Risiko verringern und Brüste abnehmen lassen. Mit ihren Freundinnen Steph und Vivian stellt sie eine Bucket List auf: Was möchte Lacey noch alles erleben, bevor sie sich der OP unterzieht. Auch das Gespräch mit ihrer Schwester Mara steht an, die immer gegen einen Test war, steht an. Sie könnte, falls sie auch positiv ist, das Gen schon an ihre kleine Tochter weitergegeben haben.
Auf ihrem Weg der Abarbeitung ihrer Bucket List lernt Lacey unter anderem die Männer Elan - ein reicher Schnösel, der ihr materiell vieles bieten kann - und Cooper - ein scheinbar bodenständiger Junge von nebenan - kennen, die beide Interesse an ihr zeigen. Und gleichzeitig auch verschiedene Leidensgenossinnen, die zu ihren Freundinnen werden.

Wie das Buch ausgeht, ob die OP stattfindet und ob die liebenswürdige Lacey mit einem der Männer zusammenkommt, erfahrt ihr, wenn ihr das Buch lest.

Das Buch ist toll zu lesen und man fühlt so mit der Protagonistin mit. Den Schreibstil fand ich auch gut.

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