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Veröffentlicht am 16.01.2020

Wenn dich dein altes Leben einholt

Esariel
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Inhalt:
Esariel ist ein Schutzengel und hat sich schon vor Jahrhunderten von den Engeln losgesagt. Der ewige Krieg hat ihn nur noch angewidert. Nun wandelt er in Menschengestalt als Michael Schwarz auf ...

Inhalt:
Esariel ist ein Schutzengel und hat sich schon vor Jahrhunderten von den Engeln losgesagt. Der ewige Krieg hat ihn nur noch angewidert. Nun wandelt er in Menschengestalt als Michael Schwarz auf der Erde. Und dort arbeitet er als Personenschützer. Doch als sein aktueller Schützling unter seiner Aufsicht spurlos verschwindet holt ihn die Vergangenheit schneller ein als ihm lieb ist.
Hier geht es aber nicht mehr nur um Menschenleben sondern auch um sein eigenes.

Meine Meinung:
Das Cover gefällt mir leider nicht so gut. Ich muss gestehen, dass der Engel mit der Waffe in der Hand natürlich sehr gut passt. Aber es ist leider nicht meins.
Der Schreibstil ist flüssig zu lesen. Die Handlung geht gleich spannend los und man begleitet Esariel bei seiner Tätigkeit als Schutzengel und ahnt zu verstehen warum er sich vom Himmel lossagt.
Als Personenschützer auf der Erde geht es ihm gut und er fühlt sich wohl.
In seiner Identität als Michael lernt man ihn dann noch besser kennen. Er lässt einen mitfühlen, wütend werden und lachen.
Eine ordentliche Portion Sarkasmus lässt auch die schlechtesten Zeiten witzig erscheinen. Auch in das ein oder andere Fettnäpfchen tritt er rein.

Die Welt ist düster, voller Aggressionen, Gewalt, Geheimnissen und Intrigen. Wirklich faszinierend. Auch unerwartete Wendungen oder Gegebenheiten machen das Lesen spannend. Einiges oder vieles davon habe ich so nicht erwartet aber genau das fand ich sehr gut.

Die Handlung ist zu Beginn schon spannend und detailliert beschrieben. Doch die Spannung steigt und steigt stetig an. Richtung Ende gab es dann auch eine Wendung die sowohl Esariel/Michael umgehauen hat als auch mich,

Fazit:
Ein lesenswertes Buch mit Sarkasmus, Gewalt, Blut, Intrigen und einem Schutzengel der seine Vergangenheit hinter sich lassen wollte.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen, daher gebe ich vier Sterne und eine Kauf- sowie Leseempfehlung!

Vielen lieben Dank an den Autor Andreas Michels und den Gegenstromschwimmer Verlag für das Rezensionsexemplar.
Dies hat natürlich keinen Einfluss auf meine ehrliche und persönliche Meinung!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 16.01.2020

Sage und Luca

Berühre mich. Nicht.
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Inhalt:
Sage beschließt einen Neuanfang in Nevada zu starten. Auch wenn sie mit nichts dort ankommt, sie hat weder Geld noch eine Wohnung oder Freunde.
Doch sie hat einen eisernen Willen wodurch sie diesen ...

Inhalt:
Sage beschließt einen Neuanfang in Nevada zu starten. Auch wenn sie mit nichts dort ankommt, sie hat weder Geld noch eine Wohnung oder Freunde.
Doch sie hat einen eisernen Willen wodurch sie diesen Schritt gegangen ist um das was zu Hause geschehen ist zu vergessen. Doch wie soll man seine Vergangenheit hinter sich lasse, wenn sie die Zukunft beeinträchtigt. Denn ihre Erinnerungen lassen sich nicht abschütteln und rufen immer wieder Ängste in ihr hervor. So auch als sie ihren neuen Job in einer Bibliothek annimmt und dort auf den tätowierten Luca trifft, welcher all das verkörpert wovor sie sich am meisten fürchtet. Doch manchmal stimmt das Äußere nicht mit dem Inneren überein. Und so auch bei Luca, denn er scheint nicht der zu sein, den man auf den ersten Blick erwartet. Als es Sage schafft hinter seine Fassade zu blicken muss sie lernen mit ihren Gefühlen und Ängsten umzugehen. Ob ihr das gelingen wird?

Meine Meinung:
Das Cover hat was an sich auch wenn es mir nicht komplett gefällt. Vielleicht liegt es auch dem mir verhassten Pink :D
Der Schreibstil ist angenehm zu lesen. Er ist voller Emotionen die ich greifen konnte. Was sich irgendwie wie eine Art Schatzsuche anfühlte. Denn normalerweise nehme ich sehr großen Abstand zu dieser Art von Büchern, zu diesem Genre. Doch ich wurde eines besseren belehrt und habe gemerkt, dass es gar nicht so verkehrt ist auch mal einen Liebesroman zu lesen.

Sage hat mich von Anfang an auf ihrer Seite gehabt. Auch wenn ich mich manchmal gefragt habe warum sie nicht endlich redet und sagt was in der Vergangenheit passiert ist. Doch ich weiß auch, dass dies kein einfacher Schritt ist, der wohl überlegt werden muss. Trotzdem habe ich mit ihr gelitten. Ich konnte gut nachvollziehen wie es ihr geht. Natürlich kenne ich solche Panikattacken nicht. Doch es klang für mich sehr glaubwürdig und ich kann mir gut vorstellen, dass es nicht einfach ist so seinen normalen Alltag zu meistern. Ich habe sie manchmal bewundert für ihren Mut und manchmal habe ich nicht ganz verstanden warum sie sich in solche Situationen gebracht hat, wenn sie doch genau weiß wie sie drauf reagiert. Aber gut, ich bin nicht Sage, ich kann ihr die Entscheidungen nicht abnehmen. Ich habe sie nur begleitet.

Luca ist von außen ein Badboy durch und durch. Er sieht sehr gut aus und weiß das ihm die Frauen zu Füßen liegen. Das er sie nur ausnutzt fand ich nicht so prickelnd. Aber nachdem auch ich hinter seine Fassade blicken konnte, konnte ich seine Art gut verstehen. Denn auch er hat es nicht leicht gehabt, auch wenn dies mit Sages Vergangeheit kaum zu vergleichen ist.

April, Lucas Schwester und Sages Freundin ist eine tolle Person. Sie ist so lieb, so loyal und tut alles in ihrer Macht stehende um Sage zu helfen. Ich finde diese Freundschaft wirklich bewundernswert und kann mir gar nicht vorstellen, was Sage ohne April tun würde.
Ebenso sind auch meine Gedanken, wenn ich an Megan denke. Sages beste Freundin schon von klein auf. Auch wenn Megan mir manchmal zu viel geworden ist, trotz dem wenigen Kontakt der beiden :D

Die Handlung entwickelt sich ruhig und stetig, was mir sehr gefallen hat.
Zum Schluss hin wird es aber unruhiger und spannend. Ich konnte die Gefühle regelrecht greifen. Auch wenn ich am Ende wirklich das saß und keine Worte mehr hatte. Ich wusste nicht was ich darauf sagen oder denken sollte.
Ich habe auch direkt mit dem zweiten Band angefangen, denn so konnte und durfte ich es nicht stehen lassen :)

Fazit:
Die Geschichte von Sage und Luca hat mich sehr berührt und ich bin froh, dass ich direkt weiter lesen kann. Ich kann das Buch nur empfehlen und gebe fünf Sterne sowie eine klare Kauf- und Leseempfehlung!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 16.01.2020

Auf ganzer Linie überzeugt und nicht losgelassen

California´s next Magician
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Inhalt:
Als Josephine einen silbernen Brief erhält, welcher sie zur Teilnahme an der Regentschaftswahl Californiens verpflichtet, versucht sie alles um dies abzuwenden.Immerhin hat Josephine nicht einen ...

Inhalt:
Als Josephine einen silbernen Brief erhält, welcher sie zur Teilnahme an der Regentschaftswahl Californiens verpflichtet, versucht sie alles um dies abzuwenden.Immerhin hat Josephine nicht einen funken Magie in sich, also kann es nur ein Irrtum sein. Aber sie kann es nicht abwenden und ehe sie sich versieht steht sie nicht nur starken Konkurrenten gegenüber sondern auch gefährlichen magischen Aufgaben. Und als wäre das nicht schon genug, gibt es da auch noch den aktuellen Regenten, welcher gar nicht daran denkt seinen Platz herzugeben. Zu allem Überfluss wird auch noch alles von modernster Technik aufgenommen und dauerhaft Übertragen.
Und dann wird Josephines magisches Potenzial entdeckt. Diese Entdeckung macht Josephine klar, es gibt kein Entkommen!

Meine Meinung:
Das Cover ist unglaublich schön und so wundervoll passend gestaltet. Ich kann es kaum anders sagen.
Der Schreibstil hat es mir zu Beginn nicht sehr leicht gemacht und ich musste mich erst daran gewöhnen. Ich bin froh das ich dran geblieben bin, denn nach der Gewöhnung flogen die Seiten nur so dahin.
Ich kann es nicht genau beschreiben, aber es fühlte sich zu Anfang nicht so flüssig und angenehm an, wie ich es eigentlich gewohnt bin. Doch wie gesagt, konnte ich mich doch dran gewöhnen und es stellte dann kein Problem mehr da.

Die Handlung selbst wird aus Josephines Sicht gelesen. Was natürlich ganz viel Platz für ihre Gedanken bietet. Es war etwas ungewohnt, so viele Gedanken zu lesen und weniger die wörtliche Rede. Aber das empfand ich nicht als schlimm, denn ich hatte ein ganz klares Bild von Jo vor Augen.
Ich konnte ihre Gedanken und Gefühle sehr gut verstehen. Zum Teil habe ich mich selbst erkannt.
Jo war zu Beginn eine Art kleiner Rebell. Eigentlich wollte sie das alles gar nicht, aber sie muss. Daher ist es ganz verständlich das sie sich sichtlich unwohl fühlte und sich nach einem Buch, ihren schwarzen Klamotten und dem Sofa/Bett gesehnt hat. Denn in dieser neuen Weltordnung (in der von unserer Welt nicht mehr viel übrig ist, wieder ein Kaiser herrscht und die Technologie doch so viel weiter als unsere ist) ist es Frauen nicht gestattet "männliche" Farben zu tragen. Oh ich konnte sie so gut verstehen. Ich kann Pink und Rosa nicht ausstehen und würde mich absolut nicht wohlfühlen, wenn mein Kleiderschrank nur noch Pink hergeben würde.
Doch Jo lernt mit der Zeit mit den Situationen umzugehen, auch wenn sie immer wieder überall aneckt. Da sie anders ist, sehr sehr magisch begabt und dann auch noch zu Begleitern der tierischen Art kommt.

In all dem Trubel der da stattgefunden hat, habe ich mich oft gefragt, wie viel die Welt da draußen wirklich mitbekommen hat. An welchen Orten wurde überall gefilmt und mitgehört. Wem kann man vertrauen?

Sullivan war mir irgendwie ganz und gar nicht geheuer. Ich konnte absolut nicht einschätzen was er von Josephine will und was er sich erhofft. Mit seinem Badboy Image ist es aber auch nicht leicht so jemandem zu vertrauen und noch dazu beherrscht er eine Magie die alles andere als vertrauenswürdig ist. (Mehr sag ich dazu nicht, sonst würde ich spoilern)

Ryan war ebenfalls total merkwürdig und ich war mir nicht sicher. Teilweise bis zum Schluss. Ich konnte mir vieles nicht vorstellen, aber manchmal kommt es anders als man denkt, also war ich sehr vorsichtig und zurückhaltend was mein Vertrauen in ihn und auch in Sullivan anging.

Die Handlung selbst geht schon spannend los, doch es gab auch ganz kleine Wellen die nach unten gingen, welche für mich keine Rolle spielte. Ich wurde so von der Geschichte eingenommen, dass ich kaum noch was anderes wahr nahm. Meine Gedanken spielten die ganze Zeit verrückt ebenso meine Gefühle.
Zum Schluss geht die Spannung ordentlich nach oben und explodiert förmlich in einer Art und Weise welche mir den Atem geraubt hatte. Ich war völlig erschlagen und perplex. Ich musste erstmal verarbeiten was da gerade passiert war.
Ich spoiler euch auch hier jetzt nicht, aber das Ende war ganz ganz mies. So ein böser Cliffhanger!!!

Fazit:
Eine unfassbar fantastische Geschichte die mich wirklich umgehauen hat.
Ich kann den Abschluss der Dilogie kaum erwarten und freue mich wahnsinnig darauf mit Josephine auch den letzten Teil ihres Weges zu gehen.
Von mir gibt es eine klare Kauf- und Leseempfehlung und vier Sterne :)
Einen halben Stern ziehe ich ab für die Eingewöhnung in den Schreibstil und die kleinen Wellen in der Spannung. Aber Leute, lest das Buch!!!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 16.01.2020

Gelungene Umsetzung mit tollen Charakteren

Mentira 1: Stadt der Lügen
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Inhalt:
Melia lebt in Mentira. Als eine Schwester der Ruina und als solche ist die Wahrheit tief in ihr verwurzelt. Ihre Aufgabe ist es die alten Bücher zu übersetzen. Als die Schwestern ein verstecktes ...

Inhalt:
Melia lebt in Mentira. Als eine Schwester der Ruina und als solche ist die Wahrheit tief in ihr verwurzelt. Ihre Aufgabe ist es die alten Bücher zu übersetzen. Als die Schwestern ein verstecktes abgeschlossenes Buch entdecken, ist es Melias Aufgabe dieses Buch zu öffnen und zu übersetzen. Doch es lässt sich kein passender Schlüssel finden und Melia hat das Gefühl, dass dieses Buch nur ihr alleine vorbestimmt ist. Woraufhin sie das Buch nimmt und die Flucht ergreift in der Hoffnung, in Sombra jemanden zu finden der ihr das Buch öffnen kann. Auf ihrem Weg nach Sombra trifft sie auf Jaron der ihr seine Hilfe anbietet. Doch Sombra ist bekannt für seine Sünden und Lügen. Auch Melia muss dies schmerzlich erkennen als Jaron sie an Killian den Sombaru der Stadt ausliefert.

Meine Meinung:
Das Buch ist neu bei Impress erschienen und hat somit auch ein neues Cover erhalten. Ich finde das Cover wirklich wunderschön. Aber ich muss auch zugeben, dass dieses Cover irgendwie auf eine romantische Geschichte schließen lässt und nicht auf diese bombastische Atmosphäre gepaart mit ordentlich Spannung. Hier handelt es sich wirklich nicht um eine Romanze!

Der Schreibstil ist leicht, angenehm und sehr flüssig zu lesen. Ich war sofort im Geschehen gefangen und wurde so durch die Seiten gezogen.
Das Buch ist aus Melias, Jarons und Killians Sich geschrieben was ich wirklich klasse finde. So konnte ich die Gedanken und Gefühle von jedem einzelnen sehr gut nachempfinden.

Die Handlung ist zu Beginn eher ruhiger. Wodurch wir die Situation in Mentira und von Melia sehr gut und detailliert vor Augen gehalten bekommen. Denn Melia hat es alles andere als leicht in Mentira.
Doch die zweite Hälfte hält nicht nur Gefahren, und Spannung bereit sondern auch Geheimnisse. Manche der Geheimnisse können wir in diesem Auftakt ergründen. Und eben diese Antworten habe ich zwar einerseits geahnt, aber andererseits haben sie mich dann doch umgehauen. Und ich musste gegen Tränen und Gänsehaut ankämpfen.

Die Charaktere könnten unterschiedlicher nicht sein.
Melia macht eine tolle und spürbare Entwicklung durch. Man merkt gleich zu Beginn, dass Melina sich nicht den Regeln fügen will und kann. Das in ihr eine kleine Rebellin steckt. Sie ist mutig und wird sehr von ihren Gefühlen überrannt. Sie lernt schnell und doch lehnt sie sich auf. Was mich sehr beeindruckt hat.

Zu Kilian kann ich gar nicht so viel sagen. Er hat sich nicht unbedingt als sehr nett und hilfsbereit gezeigt. Doch auch sein Gesicht fängt an zu wanken. Denn Melia schafft es mit ihren Worten Kilian zum nachdenken zu bewegen. Ja ich mag ihn, aber das war nicht von Anfang an so. Ich fand ihn unhöflich, überheblich, egoistisch und sehr engstirnig.

Nathan hat mich gleich in seinen Bann gezogen. Wie er die Dinge sieht fand ich wirklich klasse. Er steht zu dem was er sagt, auch wenn dies ärger bedeutet. Seine Präsenz war stets zum greifen da. Ein wirklich toller Kerl.

Tja und dann wäre da noch Jaron. Bei ihm war ich mir zuerst nicht sicher was seine Absichten Melia gegenüber waren. Doch ich merkte schnell das er ihr wirklich helfen wollte. Bis es zu einem Ereignis kam, an dem er einen großen Fehler gemacht hat. Welchen nicht nur Melia verletzt hat sondern auch mich. Aber dadurch, das wir auch seine Perspektive lesen können, merken wir sehr schnell was da wirklich vor sich geht.
Ach Jaron, ich mag dich total :)

Fazit:
Ihr merkt schon, ich mag das Buch sehr gerne. Nicht nur das meine Gefühlswelt auf die Geschichte reagiert hat, nein sie hat auch einen riesen Eindruck hinterlassen. Die Geschichte ist spannend, wirklich gut durchdacht und hat eine klasse düstere Atmosphäre. Die Charaktere sind authentisch und haben eine ordentliche Tiefe, daher kann ich das Buch nur empfehlen.
Ich gebe fünf Sterne und eine klare Kauf- sowie Leseempfehlung spreche ich ebenfalls aus.

Vielen lieben Dank an die Autorin Christina Hiemer und dem Impress Verlag für die Bereitstellung des Ebooks.
Dies hat natürlich keinen Einfluss auf meine ehrliche und persönliche Meinung!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.01.2020

Zeitreise

T.I.M.E Stories - Jagd durch die Zeit
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Inhalt:
Tess Heiden sitzt in der Psychatrie als ihr ein verlockendes Angebot gemacht wird. Sie kommt frei, wenn sie sich für eine geheime Agentur anheuern lässt.
Doch Tess ahnt nicht das es eine riskante ...

Inhalt:
Tess Heiden sitzt in der Psychatrie als ihr ein verlockendes Angebot gemacht wird. Sie kommt frei, wenn sie sich für eine geheime Agentur anheuern lässt.
Doch Tess ahnt nicht das es eine riskante Reise wird ohne Wiederkehr, dass es gefährlich und brutal wird.
Denn ihr Weg führt sie zur T.I.M.E Agency, welche durch die Zeit reist und ihren Stützpunkt auf einer Raumstation im Jahre 2469 hat.
Doch die vielen Tests die sie zu bestehen hat sind nicht nur schwer sondern auch brutal. Doch dann merkt Tess das man ihr etwas verheimlicht und sie setzt alles daran dieses Geheimnis zu lüften.

Meine Meinung:
Das Cover ist mir direkt aufgefallen und ich glaube man sieht darauf eine Hälfte eines Helms. Ich habe hier einen Science-Fiction-Roman erwartet der nicht nur im Weltraum spielt sondern auch dort seine Geschichte läuft. Doch ist es hier einfach nur die Raumstation die sich dort befindet und weitere Schauplätze sind dann doch Orte auf der Erde. Was ich ein bisschen schade finde.

Der Schreibstil ist leicht verständlich und die Seiten zogen nur so dahin. Aber mir persönlich liefert das Buch zu wenige Antworten. Es sind sehr viele Fragen im Raum die offen geblieben sind oder nur kurz angeschnitten wurden.
Was ich sehr schade finde. Ich hätte gerne unter anderem viel mehr über die T.I.M.E. Agency erfahren. Auch zu den bösen Gegenspielern fehlte mir hier einfach zu viel. Es gibt anscheinend zwei Böse Seiten. Doch irgendwie ist die eine doch gar nicht so böse, dafür die andere umso mehr. Aber es darf nicht jeder wissen, dass die einen gar nicht so böse sind... Ja, was denn nu? Sind sie nun böse oder nicht?

Auch bei den Missionen an sich bin ich etwas gestolpert. Während mir die eine Mission viel zu heftig erschien und dort auch noch Hitler persönlich eine Rolle spielt, waren mir andere Missionen viel zu einfach und viel zu schnell vorbei. Allgemein fand das Buch ziemlich schnell ein Ende.

Ich hoffe sehr, das dies nicht alles war und man vielleicht noch Antworten in einer oder mehreren Fortsetzung finden kann.

Tess selbst konnte mich dann aber doch von sich überzeugen. Sie ist schlau und lässt sich nicht gerne auf die Füße treten. Hat ihren einen Kopf und setzt ihren Willen durch. Außerdem ist sie sehr gerissen und auch stärker als man meint.
Doch die Affäre oder Beziehung zu ihrer Kollegin hätte nicht unbedingt sein müssen. So wirklich wertet sie die Geschichte nicht auf und hat auch sonst für mich keinen wichtigen Raum.

Fazit:
Trotzdem hat mir die Idee ein Buch zu einem Spiel zu schreiben sehr gut gefallen und wie bereits erwähnt konnte ich mich sehr schnell mit Tess anfreunden. Ich kenne das Spiel nicht, wusste bisher nicht mal das ein solches Spiel existiert. Ob das Spiel nun wichtig für das Buch ist, um es zu lesen kann ich nicht beurteilen. Ich empfand es jetzt nicht als sonderlich wichtig. Da ich aber doch einiges an Kritik habe, kann ich nur drei Sterne geben und eine bedingte Leseempfehlung.

Vielen lieben Dank an das Bloggerportal und den Penhaligon Verlag für das Rezensionsexemplar. Dies hat keinen Einfluss auf meine ehrliche und persönliche Meinung!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere