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Salome

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.07.2019

Wow, was für ein toll geschriebenes Buch!!

Das Geburtstagsfest
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Da ich aus Österreich komme, kenne ich die Schriftstellerin und hab auch alles Bücher von ihr gelesen. Ich durfte Frau Taschler sogar schon ein wenig kennenlernen bei einer Lesung von einem ihrer Bücher ...

Da ich aus Österreich komme, kenne ich die Schriftstellerin und hab auch alles Bücher von ihr gelesen. Ich durfte Frau Taschler sogar schon ein wenig kennenlernen bei einer Lesung von einem ihrer Bücher in unserer Bücherei.
Hier geht es um Kim Mey, der seinen 50. Geburtstag mit der Frau Ines und den drei Kindern feiern will- dabei aber von den Kindern ein Überraschungsgast eingeladen wird, den Kim seit 23 Jahren nicht mehr gesehen hat. Tevi und Kim sind als Kinder aus Kambodscha geflüchtet und nun treffen sie nach langer Zeit wieder aufeinander und das Wiedersehen ist nicht so, wie die Kinder es sich erwartet hätten. Man kommt langsam in die Geschichte rein, lernt Ines, Kim und Tevi schön langsam kennen.
Viel wird erzählt aus dem Leben in Kambodscha, schreckliche Dinge sind dort passiert im Bürgerkrieg. Ich finde, Frau Taschler wird mit jedem Buch immer besser- das Buch hier nimmt einen mit in eine große Zeitspanne von mehreren Personen und Familien und man leidet mit...
Das einzige, was ich bemängel kann ist- dass ich manchmal etwas durcheinander gekommen bin wenn die Geschichte wechselt zwischen Gegenwart und Vergangenheit. Einige Wiederholungen sind mir auch aufgefallen, aber ich denke- die brauchte man um nicht durcheinander zu kommen bei den vielen Familienmitgliedern und Verwandten...
Sonst muss man das Buch auf jeden Fall weiter empfehlen (aber auch alle anderen Bücher von Frau Taschler kann ich wärmstens empfehlen).

Veröffentlicht am 29.03.2019

Sehr fesselnd!

Eisige Schwestern
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Angus uns Sarah haben Zwillinge und verlieren bei einem unglücklichen Unfall ein Mädchen davon. Um irgendwie mit dem großen Verlust fertig zu werden, wollen sie einen neuen Lebensabschnitt beginnen und ...

Angus uns Sarah haben Zwillinge und verlieren bei einem unglücklichen Unfall ein Mädchen davon. Um irgendwie mit dem großen Verlust fertig zu werden, wollen sie einen neuen Lebensabschnitt beginnen und gehen daher auf eine einsame Insel, wo Angnus seine Kindheit verbracht hat. Dort ist viel zu tun, das Leben ist hart und für Kirstie ist es auch nicht einfach in der neuen Schule.
Kirstie behauptet plötzlich, Lydia zu sein und schön langsam werden alle von der Vergangenheit bzw. von dem Tag, an dem das Unglück passier ist- eingeholt. Das Buch war wirklich sehr fesselnd und spannend und man weiß selber nicht mehr genau, was alles passiert sein kann. Man leidet mit mit den drei Familienmitgliedern und das Ende ist dann für mich anders gewesen als ich gedacht hatte. Auf jeden Fall ist es zu empfehlen und ich denke, ich werde weitere Bücher von Tremayne lesen.

Veröffentlicht am 28.01.2019

immer wieder Bob...

Mein bester Freund Bob
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Ich habe alle Bücher von Bob und James Bowen gelesen und die Vorgänger war auch sehr interessant und teilweise tragisch. Das hier ist aber eher eine Zusammenfassung aus all den Jahren, die James und Bob ...

Ich habe alle Bücher von Bob und James Bowen gelesen und die Vorgänger war auch sehr interessant und teilweise tragisch. Das hier ist aber eher eine Zusammenfassung aus all den Jahren, die James und Bob schon zusammen sind und wie James von der "Weisheit" der Katze und seiner Art zu leben gelernt hat und wie er die Katze die ganze Zeit in seiner Art beobachtet hat. Außerdem erfahren wir, dass James nie damit gerechnet hat- dass sich sein Leben so stark verändern könnte, nur dadurch dass jemand aus dem Leben mit der tollen Katze eine Story draus machen könnte... Ich habe das Buch in knapp 2 Stunden aufge- lesen da es nur ca. 120 Seiten hat- aber mir persönlich hat es nicht soviel gebracht und ich habe die anderen viel besser gefunden.

Veröffentlicht am 21.12.2018

interessante Geschichte

Graue Nächte
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Das Cover ist genauso düster wie die Geschichte als Ganzes. Der Schreibstil ist nicht schlecht, man kommt schnell rein in die Geschichte.
Ein junger Mann wird ermordet in der Nähe einer Kneipe gefunden ...

Das Cover ist genauso düster wie die Geschichte als Ganzes. Der Schreibstil ist nicht schlecht, man kommt schnell rein in die Geschichte.
Ein junger Mann wird ermordet in der Nähe einer Kneipe gefunden und keiner will was gesehen haben. Ein anderer Mann wird an der Küste angespült, die Frau wird verdächtigt.... Außerdem verschwindet eine junge Frau, wo keiner weiß- was mit ihr passiert ist. Die verschiedenen Handlungsstränge wechsels sich immer ab und man muss lange darauf warten, bis sich die Hintergründe erschließen.
Die Geschichte war schon spannend, die Charaktere waren teilweise auch interessant- aber man hätte noch mehr über die Ermittler erfahren können. Ich habe die beiden bisher nicht "gekannt". Die Athmosphäre des Buches war so wie man sich die Lage in Island im Krieg in der tristen Jahreszeit vorstellen kann. Fast schon zuviel Düsternis.....

Ich fand die Geschichte nicht schlecht, aber mir hat noch etwas Tiefgang gefehlt. Oder auch ein bißchen mehr Gefühle bei den Beteiligten. Aber ich fand es interessant, an der LR teilnehmen zu dürfen. Vorher hab ich bisher nur ein Buch von Indridason gelesen.

  • Cover
  • Spannung
  • Atmosphäre
  • Geschichte
  • Charaktere
Veröffentlicht am 16.12.2018

echt tolles Buch

NSA - Nationales Sicherheits-Amt
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Eschbach kenne ich schon von anderen Büchern, bis jetzt hat mir jedes gefallen. Bei diesem hier war ich eher skeptisch, erstens wegen der Länge und zweitens wegen dem Thema- da ich mich in meinem Leben ...

Eschbach kenne ich schon von anderen Büchern, bis jetzt hat mir jedes gefallen. Bei diesem hier war ich eher skeptisch, erstens wegen der Länge und zweitens wegen dem Thema- da ich mich in meinem Leben nicht wirklich für Geschichte, Kriege usw. interessierte. Aber wegen der vielen guten Rezensionen gab ich dem Buch eine Chance.
Helene Bodenkamp arbeitet als Programmiererin 1942 in Weimar für das nationale Sicherheits-Amt. Sie tut diesen Job mit großer Liebe, sie lebt daheim bei ihren Eltern und erst als sie mit ihren Programmen auch ihre Liebe in Gefahr bringt- denkt sie nach, was sie alles anrichten kann. Was wäre, wenn es schon im 2. Weltkrieg Internet, E-Mails usw. gegeben hätte und man hätte die Menschheit total überwachen können. Eine tolle Story hat Herr Eschbach sich da ausgedacht und ich habe das Buch schnell lesen können, am Anfang hab ich schon eine Weile gebraucht- um rein zu kommen aber dann war ich begeistert.
Das einzige was mir nicht so gefallen hat, war der Schluss. Alles in allem ist das Buch aber wirklich zum weiter empfehlen....