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Salome

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.11.2020

Metzger wird bemitleidet

Die Djurkovic und ihr Metzger
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Ich habe mich für das Buch beworben weil ich erst wieder vor kurzem den Thomas Raab im TV gesehen habe und er sehr sympathisch rüberkommt, weil ich auch aus Österreich komme und weil ich die Gesicher zum ...

Ich habe mich für das Buch beworben weil ich erst wieder vor kurzem den Thomas Raab im TV gesehen habe und er sehr sympathisch rüberkommt, weil ich auch aus Österreich komme und weil ich die Gesicher zum Buch von den Verfilmungen kenne. Die Geschichte war interessant, teilweise aber auch verwirrend. Manche Dialoge waren sehr lustig, besonders wenn es im österreichischen Dialekt geschrieben wurde- wobei ich glaube, dass das nicht alle Deutschen verstehen werden. Der Metzger hat mir schon sehr leid als er vor dem Traualtar stehen gelassen worden ist. Außerdem fand ich es schlimm, dass Danijela ohne ein Wort der Erklärung einfach die Kirche verlassen hat. Verwirrt haben mich manchmal die Dialoge zwischen den "Vögeln" und auch der Rückblick in die Vergangenheit Djurkovics wo man mit vielen Namen und Pseudonymen durcheinander gebracht wird. MAnche Szenen fand ich etwas überflüssig, aber im Großen und Ganzen hat mir das Buch gut gefallen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 09.11.2020

Zorn und Schröder überzeugend wie immer...

Zorn - Zahltag
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Immer wieder freue ich mich, wenn ein neues Buch von den beiden ungleichen Ermittlern erscheint. Diesmal ist auch Frieda, die inzwischen mit Zorn zusammenlebt- viel angesprochen, da sie an einem Prozess ...

Immer wieder freue ich mich, wenn ein neues Buch von den beiden ungleichen Ermittlern erscheint. Diesmal ist auch Frieda, die inzwischen mit Zorn zusammenlebt- viel angesprochen, da sie an einem Prozess teilnimmt, wo gleich am Anfang eine Zeugin ermordet wird. Danach geschieht ein weiterer Mord, und man weiß nicht, ob der irgendwie mit dem ersten Mord zusammenhängen kann.
Irgendwann passiert auch mit Zorn etwas Schlimmes, er bricht im Büro neben Schröder zusammen und man hofft, dass alles gut ausgeht für ihn. Es ist schon so, dass man irgendwann dann weiß, wie die Geschichte ausgeht- aber das hat auch mich nicht gestört... Wenn man die beiden Haupt-Akteure schon kennt, ist das dann wie wenn man endlich wieder auf die alten Freunde trifft, die man schon lange nicht mehr getroffen hat. Auf jeden Fall wieder ein sehr empfehlenswerter Fall von den beiden schrulligen Ermittlern!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 29.10.2020

Trotz der Länge kommt keine Langeweile auf...

Die perfekte Sünde
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Auch für mich war es das erste Buch aus dieser Reihe und ich kannte Helen Fields nicht vorher. Aber nun bin auch ich auf die Vorgänger neugierig geworden. Das Cover finde ich schon interessant, vielleicht ...

Auch für mich war es das erste Buch aus dieser Reihe und ich kannte Helen Fields nicht vorher. Aber nun bin auch ich auf die Vorgänger neugierig geworden. Das Cover finde ich schon interessant, vielleicht nimmt es auch Bezug auf die religiöse Anspielung, da es dem Täter um ein bestimmtes Verhalten der Opfer geht.
Gleich zu Anfang findet man Zoey am Straßenrand übel zugerichtet und wenig später wird eine Frau entführt, der Kinderwagen dieser Frau wird gefunden und drinnen entdeckt man dann Schreckliches!! In einem zweiten Handlungsstrang erfährt man noch von anderen Grausamkeiten und man weiß nicht, ob diese Straftaten in Verbindung stehen können oder nicht.
Ich fand auch das Buch von Anfang an spannend und mitreißend. Man wird auf verschiedene Spuren gelockt und hat keine Ahnung, warum das alles passiert.

Das Buch hat fast 500 Seiten und mir geht es öfter so, dass bei solchen Längen man dann schon wartet- dass es endlich zu Ende geht. Hier war das nicht der Fall. Die Ermittlungen von Luc und Ava waren nervenaufreibend manchmal, außerdem hat mich das eingepackte Privatleben der beiden und anderen Protagonisten nicht gestört. Ich kann das Buch auf jeden Fall weiter empfehlen, aber wenn man etwas zart besaitet ist oder eine zu lebhafte Phantasie hat- ist das Buch sicher nicht geeignet. Auf jeden Fall hätte ich großes Interesse, auch die Vorgänger noch zu lesen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Spannung
  • Charaktere
  • Handlung
Veröffentlicht am 19.10.2020

Tolle Geschichte mit dramatischem Hintergrund

Das letzte Licht des Tages
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Im Jahr 1940 lernt man Ines und ihren Mann Michel Chauveau kennen, die Champagner herstellen in der Nähe von Reims. Theo und Celine leben und arbeiten auch auf dem Gut und die Arbeit ist manchmal sehr ...

Im Jahr 1940 lernt man Ines und ihren Mann Michel Chauveau kennen, die Champagner herstellen in der Nähe von Reims. Theo und Celine leben und arbeiten auch auf dem Gut und die Arbeit ist manchmal sehr hart.
Beim zweiten Handlungsstrang trifft man auf Liv (Olivia) die im Jahr 2019 gerade von ihrem Mann Eric verlassen wurde und momentan noch "ihre Wunden leckt". Plötzlich steht unerwartet ihre Großmutter Edith vor der Tür und zwingt sie sozusagen, mit ihr nach Paris zu kommen. Dort angekommen trifft sie auf den Anwalt Julien Cohen, der für die Oma tätig ist...aber aus welchem Grund weiß Liv gar nicht und die betagte Dame macht ein großes Geheimnis aus allem.

Erst mal gefällt mir das Cover sehr gut, noch mehr hat mir dann gefallen- dass auch beim Wechsel der Kapitel immer Weinreben zu sehen sind. Der Wechsel zwischen dem Krieg und der Gegenwart hat mich nicht gestört, manchmal kann das auch ja sehr verwirrend sein...
Man erlebt viele menschliche Abgründe, die einem ans Herz gehen! Aber ich muss sagen, dass mir zu wenig Gefühle rübergekommen sind. Wenn man das alles erlebt, was da an Drama passiert- müssten die Gefühle auch im Vordergrund sein. Ich habe alles Bücher von Kristin Harmel gelesen, aber die Vorgänger fand ich auf jeden Fall (für mich) um einiges berührender. Trotz allem hat mir die Geschichte gut gefallen, ich würde es auf jeden Fall weiter empfehlen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 05.10.2020

wieder einen interessanten Auto entdeckt

Rache, auf ewig
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Bei mir war es das erste Buch von den Ermittlern Jan und Rabea....wäre vielleicht doch manchmal nicht schlecht gewesen, wenn man die Vorgänger kennen würde. Zumindest den Grund, warum sie nur mehr als ...

Bei mir war es das erste Buch von den Ermittlern Jan und Rabea....wäre vielleicht doch manchmal nicht schlecht gewesen, wenn man die Vorgänger kennen würde. Zumindest den Grund, warum sie nur mehr als Fall-Analytiker herangezogen werden. In der Geschichte an sich hat mir trotzdem nichts gefehlt. Es geht gleich mit einer brutalen Erzählung los, kann mir auch denken- dass die beschriebenen Morde nichts für schwache Nerven sind. Mir als Thriller Leser machen solche Beschreibungen nichts.
Der "Erlöser" hat es auf Leute abgesehen, die nicht so leben- wie es seiner Meinung nach sein soll. Ich fand es dann dem Ende zu trotzdem verwirrend, wegen der verschiedenen Namen usw. Aber auf jeden Fall bin ich neugierig geworden auf die beiden Vorgänger Bücher und ich kann sagen, dass es mir gut gefallen hat.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere