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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.03.2021

Interessant, aber verwirrend...

Otmars Söhne
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Das Cover sticht einem gleich ins Auge mit den grellen Farben, von Peter Buwalda hatte ich noch nie was gehört. Wenn ich aber im Vorhinein etwas genauer geschaut hätte und gesehen hätte, dass das Buch ...

Das Cover sticht einem gleich ins Auge mit den grellen Farben, von Peter Buwalda hatte ich noch nie was gehört. Wenn ich aber im Vorhinein etwas genauer geschaut hätte und gesehen hätte, dass das Buch 620 Seiten hat- hätte ich mir vielleicht besser überlegt- es zu lesen...
Es geht zu Anfang um Dolf, der mit seiner Mutter alleine aufwächst da der Vater ihn schon vor seiner Geburt im Stich gelassen hat. Viel erfährt er nicht von seinem Vater. Die Mutter lernt dann Otmar kennen, der auch zwei Kinder hat- die so etwas sind wie Wunderkinder in musikalischer Hinsicht. Ulrike und Otmar heiraten und dann sind sie eine Patchwork-Familie, wo vieles sich tut. Otmar drillt seine Kinder sehr und Ulrike und Dolf (der dann irgendwann den Namen Ludwig bekommt, da auch Otmars Sohn Dolf heißt) müssen irgendwie damit klarkommen.
Später dann trifft man auf Ludwig, wie er sich auf den Weg macht nach Sachalin als Shell-Angestellter, der einen "Öl-Messias" treffen soll. Irgendwie kommt ihm der Verdacht, dass dieser Johan Tromp sein Vater sein könnte. Als er dann strandet im Schneesturm, trifft er auch noch eine ehemalige Bekannte- die nun Journalistin ist und anscheinend ein Verhältnis hatte mit Johan.
Der Anfang hat mir eigentlich gut gefallen, dazwischen hab ich mal sogar überlegt- das Buch abzubrechen, da es mich zeitweise sehr verwirrt hat mit den schnellen Sprüngen zwischen Zeitabschnitten, Orten und Schauplätzen. Mich hat außerdem noch irritiert, dass auch eine Isolde dabei war. Da hab ich manchmal überlegen müssen, ob nun gerade Isabell oder Isolde präsent ist. Mir ist schon öfter in Bücher aufgefallen, dass dann immer so ähnliche Namen genommen werden- obwohl es doch Hunderte in Frage kommende Namen geben würde.
Zum Ende hin war ich dann wieder gefangen in der Geschichte, war aber etwas enttäuscht- da manche Stränge so gar nicht abgeschlossen waren und auch wenn man weiß, dass es eine Trilogie werden soll-man trotzdem etwas enttäuscht ist über den Schluss.

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Veröffentlicht am 21.01.2021

nicht ganz überzeugt.....

Die Wälder
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Nina ist Ärztin und erfährt, dass ihr bester Freund aus Kindheitstagen gestorben ist. Davor hat er noch versucht, sie verzweifelt zu erreichen. Auch einen Brief hat sie bekommen, in dem er möchte- dass ...

Nina ist Ärztin und erfährt, dass ihr bester Freund aus Kindheitstagen gestorben ist. Davor hat er noch versucht, sie verzweifelt zu erreichen. Auch einen Brief hat sie bekommen, in dem er möchte- dass sie seine Schwester sucht, die vor 20 Jahren in den Wäldern verschwunden ist- die um das Dorf herum sind....
Eigentlich ist die Geschichte interessant aufgebaut, man wechselt von Gegenwart in die Vergangenheit und erfährt immer wieder etwas dazu, was wichtig ist. Der Schreibstil hat mir gut gefallen, auch die Geschichte wäre toll gewesen- wenn da nicht ein Teil wäre, der in meinen Augen nicht dazu passt. Auch das Ende hat mich nicht ganz überzeugt, bzw. war es dann zu schnell abgeschlossen. Auf jeden Fall fand ich das Buch sehr spannen, aber die gesamte Punktezahl kann ich nicht vergeben.

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Veröffentlicht am 28.08.2020

griechische Eigenheiten....

Zeiten der Heuchelei
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Da ich ein großer Griechenland-Fan bin, freu ich mich immer wieder über Stories aus meinem Lieblingsland und besonders die Bücher von Markaris haben mir bis jetzt immer sehr gefallen.
Ein Hotelbesitzer ...

Da ich ein großer Griechenland-Fan bin, freu ich mich immer wieder über Stories aus meinem Lieblingsland und besonders die Bücher von Markaris haben mir bis jetzt immer sehr gefallen.
Ein Hotelbesitzer wird ermordet, es sieht aber so aus- dass dieser sehr beliebt war... ein dubioses Bekennerschreiben taucht auf und schon passiert der nächste Mord. Anfangs ist nicht zu erahnen, in welcher Weise die Opfer in Zusammenhang zu sehen sind. Kommissar Charitos und die Kollegen tappen lange im Dunkeln.
Ich mag noch immer den Stil von Markaris, aber schön langsam merkt man an manchen Phrasen dass er ein alter Mann ist. Die Geschichte an sich war nicht schlecht, noch dazu erfährt man viel von den riesigen Problemen mit denen Griechenland zu kämpfen hat (Arbeitslosigkeit, mindere Bezahlung usw.).
Der Haupt-Akteur ist aber gerade Großvater geworden und auch ich finde, dass das Ganze drumherum um das Baby- die Großfamilie in Hellas (und das tägliche Aus- und Eingehen der Oma bei der Tochter) etwas zuviel ist. Sonst ist es ein solider Krimi, den man empfehlen kann.

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Veröffentlicht am 13.07.2020

mir haben auch die anderen Teile besser gefallen...

Bitterherz
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Ich habe nun alle 3 Teile fast durchgehend hintereinander gelesen und der letzte Teil hat mir nicht so gut gefallen wie die Vorgänger. Der Klappentext hat sich auch für mich sehr gut angehört, aber die ...

Ich habe nun alle 3 Teile fast durchgehend hintereinander gelesen und der letzte Teil hat mir nicht so gut gefallen wie die Vorgänger. Der Klappentext hat sich auch für mich sehr gut angehört, aber die Umsetzung fand ich nicht so gut bzw. war die Geschichte sehr konstruiert oder sehr weit her geholt. Vom Schreibstil her natürlich genauso gut wie die anderen, auch die Protagonisten sind wieder gut ausgearbeitet aber manchmal war alles etwas verwirrend und auf der anderen Seite gab es auch innerhalb ein paar Seiten Wiederholungen. Es war kein schlechtes Buch, aber manchmal musste man sich konzentrieren- nichts durcheinander zu bringen. Alles in allem war es gut, man war auch sehr lange nicht sicher- wer der Mörder ist, aber eben etwas komisch fand ich dann die Auflösung.

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Veröffentlicht am 26.06.2020

Nicht so bewegend wie die anderen Bücher...

Der Klang des Herzens
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Isabel ist Witwe und lebt mit den Kindern trauernd und unfähig das Familienleben zu meistern in einem großen Haus. Bis sie draufkommt, dass ihr verstorbener Mann einen Schuldenberg hinterlassen hat und ...

Isabel ist Witwe und lebt mit den Kindern trauernd und unfähig das Familienleben zu meistern in einem großen Haus. Bis sie draufkommt, dass ihr verstorbener Mann einen Schuldenberg hinterlassen hat und doch unerwartet erbt sie dann ein Haus! Die drei werden "hineingeschmissen" in ein vollkommen anderes Leben als vorher, das Haus ist so gut wie eine Ruine aber der Nachbar nimmt sich darum an, das Haus zu sanieren. Schwer ist das Leben nun für alle...schön langsam wird alles besser.
Ich hab nicht gewusst, dass der Roman schon mal veröffentlicht wurde- aber ich war trotzdem sehr neugierig...denn ich habe bis jetzt alles gelesen von Jojo Moyes. Leider kommt das Buch hier nicht ganz ran an die anderen Stories, das Cover ist sehr schön und auch passend. Der Schreibstil ist wie immer toll und die Protagonisten sind auch interessant dargestellt. Aber so richtig in die Tiefe geht es bei keinem, ich denke- dass ich diese Geschichte schnell wieder vergessen werde. Aber trotzdem ist es zu empfehlen, wenn man dramatische Geschichten mag.