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Veröffentlicht am 20.04.2020

Spannend erzählt und gut durchdacht

Goldjunge
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Inhalt:
Köln, 1967: Die junge Polizeihauptmeisterin Ira Schwarz ist bei der Weiblichen Kriminalpolizei als Verantwortliche für jugendliche Delinquenten abgestellt. Eigentlich will sie zur Mordkommission, ...

Inhalt:
Köln, 1967: Die junge Polizeihauptmeisterin Ira Schwarz ist bei der Weiblichen Kriminalpolizei als Verantwortliche für jugendliche Delinquenten abgestellt. Eigentlich will sie zur Mordkommission, doch da haben Frauen zu der Zeit nichts verloren. Als nach einer Kirmes am Rheinufer jedoch die Leiche eines Jungen gefunden wird, wird sie zu dem Fall hinzugezogen, da sie als einzige einen Zugang zu dem Umfeld des Ermordeten findet. Ein Täter wird ermittelt. Aber Ira bedrängen Zweifel, ob der Mann aus schwierigen sozialen Verhältnissen wirklich der Mörder und nicht nur ein Bauernopfer ist. Dann stirbt ein weiterer Junge. Ira überwindet ihr Misstrauen gegenüber Ben Weber, einem linken Journalisten, der über den Fall recherchiert, und tut sich mit ihm zusammen. Fast zu spät begreifen sie, wer in Wahrheit der Täter ist …
Meine Meinung:
Die Charaktere dieses Buch, haben mich zu 100% überzeugt. Authentisch, mit einer ungeheureren Tiefe und starken Emotionen lernt man die Protagonisten sehr gut und schnell kennen.

Der Schreibstil ist gradlinig und flüssig, ohne viel Geschnörkel, Gekonnt lässt die Autorin ihre Leser im Dunkeln tappen und lässt bis zum Schluss vieles im Unklaren. Das gefällt mir persönlich immer gut an Krimis. Auch durch die dargestellten Charaktere und durch die gezielt gestreuten Vermutungen und Andeutungen, die mich als Leser oft in eine andere Richtung haben denken lassen. Man spürt förmlich, dass hinter der nächsten Ecke etwas lauert. Und ich habe niemals mit diesem Ende gerechnet. Hier überschlagen sich die Ereignisse noch mal, aber ohne den Leser zu überfordern.

Fazit:
Gut durchdachter Thriller, der durch seine perfide Art, dem Leser Gänsehaut bereitet und den Kopf schütteln lässt.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 20.04.2020

Spannend erzählt und gut durchdacht

Verderben. Einer stirbt. Wer lügt?
0

Inhalt:
Vier Freunde. Ein Toter. Wie lebst du mit der Schuld? Raffiniert komponierter psychologischer Spannungsroman um ein Berg-Unglück und die Macht von Schuld und Sühne Vier Freunde – drei Männer und ...

Inhalt:
Vier Freunde. Ein Toter. Wie lebst du mit der Schuld? Raffiniert komponierter psychologischer Spannungsroman um ein Berg-Unglück und die Macht von Schuld und Sühne Vier Freunde – drei Männer und eine Frau – brechen im Juni 1995 zu einer anspruchsvollen Klettertour auf den Mont Blanc auf. Bald kommt es zu Reibereien und Rivalitäten unter den Männern. Am Ende kehren nur drei der Freunde vom Berg zurück. 20 Jahre später ist Helen mit ihrem Mann Michael und den Kindern auf dem Heimweg aus dem Urlaub, als ihr Auto von einem weißen Van gerammt wird. Helen erwacht im Krankenhaus, Michael und die Kinder sind schwer verletzt. Doch das ist nicht der größte Schock für Helen: Die Polizei eröffnet ihr, dass ihr Mann den Fahrer des Vans für den Unfall bezahlt haben soll. Kurz darauf flüchtet Michael aus dem Krankenhaus und Helen ahnt, dass die Vergangenheit sie nun endgültig eingeholt hat
Meine Meinung:
Die Charaktere dieses Buch, haben mich zu 100% überzeugt. Authentisch, mit einer ungeheureren Tiefe und starken Emotionen lernt man die Protagonisten sehr gut und schnell kennen.

Der Schreibstil ist gradlinig und flüssig, ohne viel Geschnörkel, Gekonnt lässt die Autorin ihre Leser im Dunkeln tappen und lässt bis zum Schluss vieles im Unklaren. Das gefällt mir persönlich immer gut an Krimis. Auch durch die dargestellten Charaktere und durch die gezielt gestreuten Vermutungen und Andeutungen, die mich als Leser oft in eine andere Richtung haben denken lassen. Man spürt förmlich, dass hinter der nächsten Ecke etwas lauert. Und ich habe niemals mit diesem Ende gerechnet. Hier überschlagen sich die Ereignisse noch mal, aber ohne den Leser zu überfordern.

Fazit:
Gut durchdachter Thriller, der durch seine perfide Art, dem Leser Gänsehaut bereitet und den Kopf schütteln lässt.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 20.04.2020

Ich kauf ihr alles ab!

All of Me
0

Zeitat Seite 32:

Ich würde ihm alles abkaufen.
Sogar Luft. Ich würde ihm Luft abkaufen.

Klappentext:
"Sie ist alles, was ich sehe. Und alles, was ich will."

Erfolgreicher Geschäftsmann bei Tag, Playboy ...

Zeitat Seite 32:

Ich würde ihm alles abkaufen.
Sogar Luft. Ich würde ihm Luft abkaufen.

Klappentext:
"Sie ist alles, was ich sehe. Und alles, was ich will."

Erfolgreicher Geschäftsmann bei Tag, Playboy bei Nacht - das ist das Leben von Shaw Mercer. Doch als ein Skandal um sein ausschweifendes Liebesleben seinen Vater die Wahl zum Bürgermeister kosten könnte, tut er alles, um sich ein neues Image zu verpassen - das eines Mannes, der endlich sein Herz verloren hat. Dazu engagiert er Willow Blackwell. Für 250.000 Dollar ist sie bereit, seine Freundin zu spielen. In seinem Bett zu landen oder sich gar in ihn zu verlieben stand jedoch nicht im Vertrag ..
Meine Meinung:
Ich persönlich finde den Prolog heftig, Willow scheint eine schwere Entscheidung getroffen zu haben, dabei handelt es sich um ihren Verlobten und sie geht….Man spürt die Traurigkeit in ihr und ich glaube sie geht nicht freiwillig…..
Zuerst lernen wir Shaw und seinen besten Freund und Geschäftspartner Noah kennen. Die beiden sind fast wie Brüder, sind zusammen aufgewachsen und haben die Firma ihrer Väter übernommen. Wir erfahren viel über ihre innige Beziehung zu einander und dass sie sich zu 100% vertrauen. Noah weiß um die Probleme von Annabelle und sorgt sich auch um sie, und auch sonst scheint Noah für Shaw ein guter „Co-Pilot“ oder Wing-Man zu sein. Ich persönlich finde aber auch, dass Noah mit der Zeit an Sympathie einbüßt aufgrund einiger Dinge die er im Verlauf der Geschichte tut……Zumindest für mich

Einige Szenen (der Auffahrunfall) sind wahnsinnig übertrieben dargestellt, aber ich find sie sehr gut geschrieben, ich musste so lachen und schmunzeln und so ging es mir bei einigen Stellen in diesem Buch.

Den Schreibstil find ich toll, sehr flüssig und bildhaft, keineswegs langatmig oder gekünstelt. Die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet, ich persönlich mag Shaw und Willow sehr gerne, sie haben Ecken und Kanten. Vor kurzem habe ich Heartbreaker gelesen, die Thematik war eine Ähnliche aber von der Umsetzung her sind hier Welten zwischen.
Der sexuell anziehende Teil war mir teils zu schnell, zu heftig und zu plötzlich. Das hätte ich mir persönlich auch anders vorgestellt oder gewünscht. Ich muss aber auch sagen, das Kreig hier sehr viel durch ihre spritzige Schreibweise wett machen kann, sie bringt mich zum lachen und schmunzeln und mir macht die Geschichte an sich Spaß.
Ich fand Das Buch und vor allem das Ende sehr gut, Kreig hat mich als Autorin wirklich überzeugt. Die Geschichte ist nicht 08/15 und überrascht immer wieder mit Wendungen mit denen ich nicht gerechnet habe.

Fazit:
Dieses Buch sticht meiner Meinung nach aus der Fülle der „Liebes-Geschichten“ heraus. Es ist grundehrlich und geht nicht die klassischen 0815 Wege. Von mir eine klare Empfehlung! Und nach dem Cliffhanger warte ich sehnsüchtig auf Teil 2

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 20.04.2020

Ich kauf ihr alles ab!

All of Me
0

Zeitat Seite 32:

Ich würde ihm alles abkaufen.
Sogar Luft. Ich würde ihm Luft abkaufen.

Klappentext:
"Sie ist alles, was ich sehe. Und alles, was ich will."

Erfolgreicher Geschäftsmann bei Tag, Playboy ...

Zeitat Seite 32:

Ich würde ihm alles abkaufen.
Sogar Luft. Ich würde ihm Luft abkaufen.

Klappentext:
"Sie ist alles, was ich sehe. Und alles, was ich will."

Erfolgreicher Geschäftsmann bei Tag, Playboy bei Nacht - das ist das Leben von Shaw Mercer. Doch als ein Skandal um sein ausschweifendes Liebesleben seinen Vater die Wahl zum Bürgermeister kosten könnte, tut er alles, um sich ein neues Image zu verpassen - das eines Mannes, der endlich sein Herz verloren hat. Dazu engagiert er Willow Blackwell. Für 250.000 Dollar ist sie bereit, seine Freundin zu spielen. In seinem Bett zu landen oder sich gar in ihn zu verlieben stand jedoch nicht im Vertrag ..
Meine Meinung:
Ich persönlich finde den Prolog heftig, Willow scheint eine schwere Entscheidung getroffen zu haben, dabei handelt es sich um ihren Verlobten und sie geht….Man spürt die Traurigkeit in ihr und ich glaube sie geht nicht freiwillig…..
Zuerst lernen wir Shaw und seinen besten Freund und Geschäftspartner Noah kennen. Die beiden sind fast wie Brüder, sind zusammen aufgewachsen und haben die Firma ihrer Väter übernommen. Wir erfahren viel über ihre innige Beziehung zu einander und dass sie sich zu 100% vertrauen. Noah weiß um die Probleme von Annabelle und sorgt sich auch um sie, und auch sonst scheint Noah für Shaw ein guter „Co-Pilot“ oder Wing-Man zu sein. Ich persönlich finde aber auch, dass Noah mit der Zeit an Sympathie einbüßt aufgrund einiger Dinge die er im Verlauf der Geschichte tut……Zumindest für mich

Einige Szenen (der Auffahrunfall) sind wahnsinnig übertrieben dargestellt, aber ich find sie sehr gut geschrieben, ich musste so lachen und schmunzeln und so ging es mir bei einigen Stellen in diesem Buch.

Den Schreibstil find ich toll, sehr flüssig und bildhaft, keineswegs langatmig oder gekünstelt. Die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet, ich persönlich mag Shaw und Willow sehr gerne, sie haben Ecken und Kanten. Vor kurzem habe ich Heartbreaker gelesen, die Thematik war eine Ähnliche aber von der Umsetzung her sind hier Welten zwischen.
Der sexuell anziehende Teil war mir teils zu schnell, zu heftig und zu plötzlich. Das hätte ich mir persönlich auch anders vorgestellt oder gewünscht. Ich muss aber auch sagen, das Kreig hier sehr viel durch ihre spritzige Schreibweise wett machen kann, sie bringt mich zum lachen und schmunzeln und mir macht die Geschichte an sich Spaß.
Ich fand Das Buch und vor allem das Ende sehr gut, Kreig hat mich als Autorin wirklich überzeugt. Die Geschichte ist nicht 08/15 und überrascht immer wieder mit Wendungen mit denen ich nicht gerechnet habe.

Fazit:
Dieses Buch sticht meiner Meinung nach aus der Fülle der „Liebes-Geschichten“ heraus. Es ist grundehrlich und geht nicht die klassischen 0815 Wege. Von mir eine klare Empfehlung! Und nach dem Cliffhanger warte ich sehnsüchtig auf Teil 2

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 19.03.2020

Ich kauf ihm die Geschichte nicht ab

Unter der Erde
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Inhalt:

Es ist reine Neugier, die Elias Haack an einem heißen Sommertag in das abgelegene Dorf aufbrechen lässt. Volkow, ein sterbender Ort am Rand eines Tagebaugebiets. Gerade einmal eine Handvoll Einwohner. ...

Inhalt:

Es ist reine Neugier, die Elias Haack an einem heißen Sommertag in das abgelegene Dorf aufbrechen lässt. Volkow, ein sterbender Ort am Rand eines Tagebaugebiets. Gerade einmal eine Handvoll Einwohner. Einer davon ist Elias’ Großvater Wilhelm, den er seit über dreißig Jahren nicht gesehen hat. Doch das Wiedersehen währt nur kurz, Wilhelm stirbt unerwartet. Auf der Suche nach seiner Herkunft strandet Elias im Dorf. Warum harren die Bewohner aus, obwohl die Bagger jeden Tag näher rücken? Was haben sie zu verbergen? Und was hat das alles mit Elias zu tun? Nach und nach kommt er etwas ganz und gar Ungeheuerlichem auf die Spur, das weit in die Vergangenheit reicht.

Meine Meinung:

Ich weiß gar nicht wie ich es sagen soll… Dieses Buch war für mich persönlich das genaue Gegenteil von einem Lesehighlight. Es tut mir in der Seele weh für den Autor (bitte nicht unterkriegen lassen!), aber für mich war das nicht. Sowohl sprachlich als auch vom Aufbau der Geschichte, ich bin null rein gekommen und fand es ermüdend.

Und dabei hatte ich mich so gefreut auf das Buch. Aber trotz allem bin ich einfach nicht in die Geschichte rein gekommen. Es zog sich künstlich in die Länge und ist wirr erzählt, man bekommt keinen roten Faden in die Geschichte, was ich persönlich sehr schade finde.

Fazit:
Leider überhaupt nicht meins und ich persönlich finde, man hätte mehr aus der Geschichte machen können. Für mich war sie überladen und ich hab ihm die Geschichte einfach nicht abgekauft

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere