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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.08.2017

Dust von Vivien Summer

Dust (Die Elite 4)
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Klappentext


*Wie ein Phönix aus der Asche* Endlich hat Malia herausgefunden, was in Chris‘ Vergangenheit geschehen ist und ihn zu dem gemacht hat, was er ist. Doch im Gegensatz zu seinen Erwartungen ...

Klappentext


*Wie ein Phönix aus der Asche* Endlich hat Malia herausgefunden, was in Chris‘ Vergangenheit geschehen ist und ihn zu dem gemacht hat, was er ist. Doch im Gegensatz zu seinen Erwartungen lässt sie dieses Wissen nur umso mehr an ihn und ihre gemeinsame Zukunft glauben. Denn Malia ist mehr als bereit, ihre Liebe zu Chris unter Beweis zu stellen. Während der Kampf zwischen den außergewöhnlichen Elementträgern und dem Rest der Welt seinen finalen Höhepunkt erreicht, setzt sie auf die allerletzte Karte, die ihnen noch bleibt. Nun wird sich entscheiden, ob alles, wofür sie gekämpft hat, den Hass der Menschen stoppen und ihnen allen eine neue Welt bescheren kann…

Das Cover

Ich finde die Cover allgemein sehr schön und sie passen gut zur Story.
Zudem passen alle zusammen sehr gut zusammen, bilden eine schöne einheit.

Meine Meinung

Der vierte Teil, das finale Ende.
Die Rebellen wehren sich gegen New Asia und suchen das Bündniss mit Präsidenten Longfellow.
Malia soll mit dem Präsidenten verhandeln und dafür sorgen das die Experimente abgeschafft werden. Man soll endlich aufhören an den Menschen zu testen, ohne das sie sich selbst dafür entscheiden können.

Die Beziehung zwischen Malia und Chris entwickelt sich auch deutlich weiter.
Allerdings finde ich das in der Geschichte viel zu viel Wert auf diese Beziehung gelegt wird. Teilweise geht es nur darum wie Malia Chris hinterher rennt und wie verliebt sie doch in ihn ist.
Mittlerweile bin ich davon auch nur noch genervt.

Chris allerdings hat sich ganz schön entwickelt. Er öffnet sich Malia immer mehr auch wenn er eigentlich nicht so wirklich was von sich erzählt hatte. Denn gehört hatte sie die Sachen über ihn von anderen.
Manchmal hatte ich das Gefühl das er sie versuchte so zu manipulieren mit seinen Gefühlen. Sie so abhängig zu machen von sich das sie alles für ihn tun würde.

Malia ist in Gedanken auch immer bei ihrer Familie, aber merkwürdig war, dass niemand den Versuch unternahm nach den Menschen zu suchen
Wo waren diese die ganze zeit?
Waren sie die ganze Zeit unter der Erde eingesperrt?
Was haben die gegessen und getrunken?
Wurden sie gefangen genommen?

Es gab doch so ein- zwei Fragen die auch am Ende nicht geklärt fanden.

Der Endkampf war an an sich Stimmig, wobei ich mit viel mehr gegenwehr gerechnet hätte. Zumal man vorher so ein riesen Wirbel darum gemacht hatte.

Alles in allem ein schönes Ende für diese Reihe.
Teilweise ein bisschen viel Liebesgeschichte und zu wenig Story, aber hat mir doch ganz gut gefallen.

Veröffentlicht am 31.07.2017

Guter Anfang, aber schwaches Ende

Wie das Feuer zwischen uns
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Klappentext

Jeder weiß, dass Logan Silverstone und Alyssa Walters nicht zusammenpassen. Sie sind viel zu unterschiedlich, führen völlig verschiedene Leben, und Logan ist einfach kein Umgang für eine Tochter ...

Klappentext

Jeder weiß, dass Logan Silverstone und Alyssa Walters nicht zusammenpassen. Sie sind viel zu unterschiedlich, führen völlig verschiedene Leben, und Logan ist einfach kein Umgang für eine Tochter aus gutem Hause. Logan weiß, dass er sich von Alyssa fernhalten sollte. Doch wenn sie zusammen sind, fühlt es sich an, als bliebe die Welt stehen, als sei nichts unmöglich. Alyssa ist alles für ihn, seine Liebe, sein höchstes Gut - bis ein Moment der Unachtsamkeit ihr Glück für immer zerstört, und Logan sich abwendet, als Alyssa ihn am dringendsten braucht -

Das Cover

Ich finde das Cover ist ähnlich schön wie das vom ersten Teil.
Es ist farblich einfach romantischer und wie ich finde dramatischer gehalten.
Auch finde ich es gut wie der Titel hervorgehoben und vor allem betont wird.

Meine Meinung

Seit ich „Verliebt in Mr. Daniels“ und „Wie die Luft zum Atmen“ gelesen habe bin ich ein riesen Fan von Brittainy C. Cherry.
Sie schafft es einfach, dass man nach den ersten fünf Worten, der Geschichten mit Haut und Haar verfallen ist.
Es ist nicht nur eine einfache Geschichte, es ist einfach so viel mehr!
Ihre Charaktere haben ein eigenes Leben, sie fühlen! Und der Leser fühlt mit ihnen mit.
Es ist als würde man echten Menschen zusehen und nicht nur fiktiven Charakteren.
Man lacht und man weint mit ihnen.
Es ist einfach schön.

In „Wie das Feuer zwischen uns“ geht es um Alyssa und Logan.

Wenn man die beiden Hintergründe von Alyssa und Logan sieht, sieht man das hier zwei total unterschiedliche Welten aufeinanderprallen.

Alyssa kommt aus einer scheinbar perfekten Welt. Ihre Familie hat Geld, wohnt in einem großen Haus. Ihre Mutter hat große Pläne für sie, aber eigentlich braucht Alyssa nicht viel zum Leben.
Ihr Traum ist es eine Piano Bar zu eröffnen und den Rest ihres Lebens hinter dem Piano zu sitzen und zu spielen.
Das ihre Mutter damit natürlich nicht einverstanden ist, war irgendwie zu erwarten.
Die beiden bekommen sich oft in die Haare und Alyssa leidet sichtlich darunter.

Logan hingegen kommt aus einem ganz anderen haushalt. Seine Mutter ist Drogensüchtig und sein Vater ist der Dealer der sie dazu gebracht hat. Er selbst ist immer ganz knapp dazwischen. Balanciert zwischen normal und süchtig. Er hat schnell gelernt, dass einem das Leben nichts schenkt, bis er auf Alyssa trifft.

Anfangs sind beide nur Freunde, doch aus Freunden wird bald mehr …

Man leidet mit den beiden mit.
Jedes mal wenn Logan sich zwischen seine Mutter und seinen Vater stellt um sie vor ihm zu beschützen, steht man direkt neben ihm.
Jedes mal wenn Alyssas Mutter ihr wieder sagt sie soll nicht so viel Essen schließlich sei sie dick genug, möchte man sie in den Arm nehmen.

Der jeweils andere ist wie eine Insel auf die sie flüchten, wenn das Leben mal wieder zuviel wird.
Sie halten sich gegenseitig hoch.

Der Einstieg in das Buch war einfach schön, auch der Plot war heftig.
Man hatte dort einiges zu verarbeiten.

Und ab da gings meiner Meinung gar nicht mehr.

Der mittlere Teil war für mich sehr schwer zu lesen.
Es machte mich regelrecht depressiv. Die Stimmung war down und beide schwammen in trüben Wasser umher ohne sich dabei zu berühren.

Die ganze romantische und liebevolle Stimmung zwischen den beiden war mit einem mal fort.
Dazu kamen noch mehr Familiäre Probleme, die einen noch mehr leiden lassen.

Es gab Stellen in dem Buch in dem ich das ganze nicht verstanden habe.
ZB könnte Alyssa doch überall eine Piano Bar eröffnen?
Warum sind die beiden nicht einfach durchgebrannt?
Es hielt sie doch sowieso nichts dort.

Beide wollten doch nur ihre verkorksten Zuhause verlassen und zusammen glücklich werden.
Warum haben sie das einfach nicht?!

Und das ihre Schwester und sein Bruder ein Paar waren und sie beide nichts davon wussten?
Also ich glaube schon, dass es mir aufgefallen wäre, wenn meine Schwester ihren Freund mit nach Hause gebracht hätte, zumal ihre Mutter ja so auf Status stand und er dem entsprach.
Mit Sicherheit hätte sie ihr mehrmals vorgehalten, dass sich Alyssa, wie ihre Schwester, einen Freund suchen sollte wie ihn, der viel besser zu ihr passen würde als Logan.

Alles in allem eine ganz süße Geschichte, die für mich ab der Hälfte deutlich an Stimmung verlor.
Es wurde mir einfach zu depressiv und Stellenweise musste ich mich regelrecht zwingen weiter zu lesen.

Nach „Wie die Luft zum Atmen“ hatte ich mir deutlich mehr Achterbahn der Gefühle gewünscht. Diese Achterbahn fuhr konstant am Boden lang und kam nicht mehr richtig in Fahrt.

Veröffentlicht am 30.07.2017

Echt schwach

Fighting to Be Free - Nie so geliebt
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Klappentext

Es ist Jamies letzte Chance auf ein normales Leben. Bisher war seine Existenz bestimmt von Armut und Gewalt. Frisch aus dem Gefängnis entlassen ist er voller guter Vorsätze. Doch so leicht ...

Klappentext

Es ist Jamies letzte Chance auf ein normales Leben. Bisher war seine Existenz bestimmt von Armut und Gewalt. Frisch aus dem Gefängnis entlassen ist er voller guter Vorsätze. Doch so leicht entkommt man seiner Vergangenheit nicht. Dann begegnet er Ellie -- und sie verkörpert all das, wonach er sich sehnt. Die Anziehungskraft reißt sie beide mit. Jamie will alles tun, sich ihrer würdig zu erweisen, der Mensch zu werden, den Ellie lieben kann. Aber noch hat er ihr nicht die Wahrheit über seine dunklen Taten gestanden. Sind Ellies Gefühle stark genug, um bei ihm zu bleiben? Bei einem Mann, der das Leben eines anderen auslöschte …

Das Cover

Die knallige Farbe fällt schön auf, ich mag sie!
Das Blumen sind auch ganz schick und passen gut zur Farbe.
Der Titel ist in einer ungewöhnlichen Schriftar verfasst was mal eine nette Abwechslung ist.
Ansich ganz hübsch, aber nicht ganz so aufregend.

Meine Meinung

Ich weiß ehrlich gesagt gar nicht so richtig wo ich anfangen soll.
Umso mehr ich darüber nachdenken, umso weniger gefällt mir die Geschichte einfach ..

Also erst einmal geht es um Jamie und Ellie.

Jamie ist frisch aus dem Jugendgefängnis entlassen und kommt in eine Art Wohnblock wo Straftäter zur Eingliederung in die Gesellschaft vorerst untergebracht werden.
Er hat sich fest vorgenommen jetzt ein 'normales' Leben zu führen. Geht auf die Suche, bewirbt sich, sucht nach einem Job, aber so richtig will keiner ihn einstellen.
Da er gut mit Autos kann schlägt er einem Schrotthändler vor dessen Autos zu reparieren und die sollen die Autos dann verkaufen und ihm einen Teil des Gewinns geben.
Es scheint als ginge es bei ihm wirklich bergauf.

Ich finde es amüsant das alle davon reden das er ein Bad Boy sei, aber eigentlich ist er kein Bad Boy. Er versucht sich durchzubringen und nahm deshalb als sehr junger Junge einfache Botengänge an und rutsche so in diese Spalte. Er wäre von sich aus nie selbst darauf gekommen. Er verabscheut alles was damit zu tun hat. Für mich ist er der liebe Junge von neben an, mit den falschen Freunden und einem Geld Problem. Der an die falschen Leute gerät die ihm scheinbar nur helfen wollen ohne unnötige Fragen zu stellen...

Ellie kommt aus einer ganz anderen Konstellation. Sie wohnt bei ihren Eltern in einem scheinbar recht großem Haus. Sie ist im letzten Jahr und soll im nächsten Jahr aufs College. Sie ist Cheerleaderin und ist Jahre lang mit dem Quarterback der Schule zusammen gewesen. Am Abend, bevor sie Jamie kennen lernt, hat sie mit ihrem Freund Schluss gemacht, weil dieser sich im laufe der Beziehung zu sehr verändert hat. Er machte sich viel zu viele Gedanken um seinen Status. Außerdem durfte sie nicht zu freizügig rum laufen weil sie nach seiner Meinung dann wie eine schl... aussehen würde.

Nachdem sie sich also endlich von ihrem Freund getrennt hat, beschließen ihre Freundin mit ihr feiern zu gehen, damit sie sich einen für eine Nacht quasi angeln kann.
Allerdings verschwinden besagte Freundin ganz schnell und lässt sie alleine.
Es kommt wie es kommen muss, ein komischer recht aufdringlicher Kerl macht sie an und lässt sie nicht in Ruhe.
Aber zum Glück ist Jamie zur Stelle.
Er vertreibt den Typen.
Natürlich sieht Jamie auch noch unverschämt gut aus und hat nur Augen für Ellie …
sie geht direkt mit ihm mit …

Und ab da wollte ich am liebsten das Buch schon in die Ecke werfen.

Wenn ich mein erstes mal in einer Beziehung gehabt hätte wäre ich nicht nach einem Tag nachdem Schluss war mit einem wild fremden mit.
Ich fand allein da war es mir einfach schon zu … viel.
Es ging einfach zu schnell.

Natürlich will sie jetzt erst mal keine Beziehung.
Also beschließen sie eine Freundschaft+ zu betreiben.

Quasi die Nummer gegen Kummer.

Aber natürlich kommen sie trotzdem zusammen …

Die beiden kommunizieren allerdings so gar nicht.
Sie fragt nicht wirklich warum er als 18 Jähriger in einer eigenen Wohnung wohnt, wo seine Eltern eigentlich sind, wie er das Geld für die Bude aufgetrieben hat und warum er eigentlich nicht zur Schule geht. Oder aufs College?

Genauso wenig fragt er etwas über sie. Nichts über ihre Familie, ihre Zukunftspläne.

Er ist überseht mit Narben, aber sie fragt nicht intensiv danach.
Er ist total überrascht das sie ihn wegen der Narben nicht total abstoßend findet. Er selbst ekelt sich total an und sie nimmt das einfach hin …

Es ist zum weglaufen …

Natürlich muss er seiner drogensüchtigen Mum aus der Patsche helfen und verfällt wieder in alte Verhaltensmuster ohne ihr etwas zu erzählen …

Die Geschichte an sich war wirklich gut geschrieben. Man kam leicht mit, konnte der Handlung gut folgen und die Seiten gingen auch schnell rum.

Allerdings war diese Geschichte ein laufendes Klischee. Man musste immer noch eins und noch eins oben drauf setzen. Es war unglaublich vorhersehbar und so absolut gar nicht überraschend.
Teilweise habe ich die Seiten einfach überblättern müssen weil es mich so nervte.

Veröffentlicht am 10.07.2017

Ganz nett

Fangirl
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Klappentext

Die Zwillinge Cath und Wren sind unzertrennlich, bis Wren beschließt, dass ihr Jungen und Partys wichtiger sind als das gemeinsame College-Zimmer. Ein harter Schlag für Cath, die sich immer ...

Klappentext

Die Zwillinge Cath und Wren sind unzertrennlich, bis Wren beschließt, dass ihr Jungen und Partys wichtiger sind als das gemeinsame College-Zimmer. Ein harter Schlag für Cath, die sich immer weiter in ihre Traumwelt zurückzieht: Beim Lesen und Schreiben von Fanfiction lebt sie ihre Vorstellungen von Liebesbeziehungen aus. Mit Erfolg – Tausende Leser folgen ihr. Doch als Cath dann Nick und Levi näher kennenlernt, muss sie sich fragen, ob sie nicht langsam bereit ist, ihr Herz echten Menschen zu öffnen und über Erfahrungen zu schreiben, die größer sind als ihre Fantasien. Ein mitreißendes Jugendbuch von Bestsellerautorin Rainbow Rowell über die erste Liebe – in der Fantasie und im echten Leben.

Das Cover

Das Cover ist ganz nett. Es ist nichts besonderes, aber ganz süß gestaltet.
Es ist schön, dass das Cover so im gezeichneten Stil ist, dadurch passt es gut zur Stimmung im Buch.
Anderseits wirkt es dadurch aber auch sehr wie ein Kinderbuch.

Meine Meinung

Für mich hat Rainbow Rowell einen ganz besonderen Schreibstile.
Beim Lesen hatte ich das Gefühl die Zeit würde stehen bleiben. Teilweise las ich gefühlt seit Stunden die selben zwei Seiten, war schon fast deprimiert das ich nicht voran kam, bis ich auf die Seitenzahl blickte und bemerkte das ich nicht zwei sondern ganze 50 Seiten gelesen hatte.
Man taucht in diese Welt ab und ist dort, da ist es egal ob gerade der Zug in den Bahnhof einfährt, man ist dort und muss weiter lesen.
Die Charaktere sind ziemlich ausgefallen und sehr detailreich. Da ist einiges an Arbeit reingesteckt worden, wobei man hier auch merkt für welchen Charakter sie sich am meisten Zeit genommen hat.

Cath und Wren sind Zwillinge, die bei ihrem Vater leben nachdem ihre Mutter abgehauen ist als sie acht waren.
Das ihre Mom abgehauen ist, haben beide nie so recht verkraftet und während Cath sich immer mehr zurück zog, suchte Wren den Ausgleich im Leben.

Ich mochte sowohl Wren als auch Cath sehr, jede für ihre ganz eigenen Macken.
Cath ist diejenige mit den ganzen Ängsten. Menschen machen ihr Angst, rausgehen macht ihr Angst. Sie isst auf dem College tagelang nur Riegel weil sie sich nicht traut in die Mensa zu gehen. Es ist eine angst die sie süß und unschuldig erscheinen lässt. Weil sie unschuldig ist, sie hat keinerlei Erfahrungen vom eben dem, sie ist wie ein unbeschriebenes Blatt.

Wren hingegen könnte nicht gegensätzlicher sein. Sie ist lebensfroh, geht auf Partys, trifft jungs. Sie trinkt gerne und das auch ein paar mal über den Durst. Als es aufs College geht, beschließt sie sich von ihrer Schwester abzukapseln. Kurze Haare, Kontaktlinsen statt Brille. Sie wohnt in einem ganz anderen Haus als ihre Schwester, verbündet sich mit ihrer Mitbewohnerin und verbringt eigentlich keine Zeit mehr wirklich mit ihrer Schwester. Es scheint als hätte sie ihren Platz im Leben gefunden.

Die beiden so an sich genommen sind wirklich sehr süß, aber diese Charakter entwickeln sich nicht wirklich weiter. Keiner der beiden sagt „Ich muss mich ändern“ oder „Ich muss aus mir herauskommen“ ich hatte die ganze zeit das Gefühl die beiden treten vollkommen auf der Stelle.
Mir fehlte die Bewegung.
Ich meine, Cath war wie lang mit ihrem Freund zusammen? Ein Kuss und dann nichts mehr? Sie hat den Wunsch auf mehr, aber traut sich nicht?
Und keiner der beiden kam von sich auf die Idee vorwärts zu gehen. Beide mussten von anderen quasi mit der Nase drauf gestoßen werden und selbst da wehrten sie sich mit Händen und Füßen gegen die Veränderung.

Es nervte mich.
Man hatte das Gefühl man kam nicht vorwärts, obwohl die wachsende Seitenzahl eine andere Sprache sprach.
Die Charaktere entwickelten sich nicht richtig weiter.

Der Anfang der Geschichte war total toll. Wie die beiden ans College gehen. Wren rennt sofort los, bereit für ein neues Abenteuer, während Cath sich fragt was sie hier soll.
Wie sie sich nicht traut das Zimmer zu verlassen und Tage lang die Riegel futtert .. es ist süß. Vor allem als sie ihrer Zimmergenossin Reagan gesteht das sie nicht einmal weiß wo die Mensa ist.
Es macht sie tollpatschig, naiv, süß!
Ganz langsam kommt die Geschichte in Gang, wie sie sich langsam ihrer Zimmernachbarin und dessen Freund Levi öffnet. Wie sie sich wenigstens im Zimmer etwas öffnen kann.

Die Beziehung zu ihrer Schwester bricht am College ziemlich ab. Ich hatte aber nie so wirklich das Gefühl das sie ihr fehlt. Sie war zwar sofort zur Stelle wenn Wren sie brauchte, aber sie ging nicht aus eigenem Antrieb los zu ihr.
Wenn man ihren Vater kennt könnte man da anderes vermuten.
Ihr Vater ist der typischer kreativer Kopf.
Wenn er in seiner Gedankenwelt ist, ist alles andere vergessen. Schlafen, essen, duschen. Er kann erst 'Auftauchen' wenn das Projekt zu Ende ist. Als nun beide mit einem Schlag aus dem Haus verschwunden sind, nimmt ihn das wohl mehr mit als er zugeben möchte.

Cath hat sich also nicht nur mit ihrem Studium zu befassen, ihrem Schreibpartner aus dem Kurs, ihrer Schwester, sondern auch noch ihrem Vater.
Sie übernimmt viel Verantwortung wenn man bedenkt das sie sich kaum um sich selbst kümmern kann. Ihre Angst ist so groß, dass sie eigentlich nie mit jemandem redet. Sie verschwindet in ihrem Zimmer und man bekommt nichts mit.
Ich weiß sie hatte kreatives Schreiben und Biologie (?) als Fach am College. Aber sonst? Da wurde nicht drauf eingegangen. Was hatte sie vor? Was war ihr Plan für die Zukunft? Hat sie überhaupt einen? Oder nur eine Vage Vermutung? Das sie von Fanfiction schreiben kein Geld verdienen kann, dass weiß sie. Aber ansonsten?
Irgendwie drehte sich hier alles um diesen kleinen Teil in ihrem Leben. Man blickte eigentlich nie über den Tellerrand, als hätte man Angst davor, weil man dort nichts finden würden.

Und dann kommen wir zu der Sache die der Titel eigentlich schon verrät.
Fangirl.
Ein Fangirl ist ein Fan von etwas, einem Comic, einem Film, Music oder Science Fiction.
Es ist gerade zu eine Obsession.
Ihre Obsession ist Simon Snow. Ein Zauberer auf einer Zauberschule. Es ist ein Buch einer weiblichen Autorin und umfasst insgesamt 8 Bände.
Na klingelst?
Genau! Hier wird Harry Potter aufgegriffen.
Wirklich jetzt?!
Ist der Autorin nichts besseres eingefallen?
Von mir aus soll Cath besessen sein von Harry Potter, weil seien wir mal ehrlich wird sind ALLE besessen von Harry Potter, aber es dann als etwas anderes zu verkaufen …
Cath ist eigentlich permanent am weiterschreiben. Sie Schreibt die Simon Snow Geschichte auf einer Fanfiction Seite auf ihre Weise.
Übersetzung: Sie schreibt eine Harry Potter – Draco Malfoy Liebesgeschichte.
Sie reicht die Texte sogar in ihrem Kurs ein!
Und sie schreibt die ganze Zeit.
Immer.
Anstatt zeit mit ihrem Freund zu verbringen?
Schreiben.
Anstatt ihrer Abschlussprüfung zu schreiben?
Schreiben.
Anstatt sich mit ihrer Schwester auszusprechen?
Schreiben.

Man hat auch immer zwischen drinnen kleine Ausschnitte aus dem Buch,
Ganz nett, aber auch irgendwie sehr störend. Was haben diese Abschnitte mit der Geschichte zu tun?
Will man hier das nächste Buch von Rainbow Rowell promoten in dem es nur über Simon Snow geht?
Man neugierig gemacht wird auf die Geschichte so das man dieses Buch ebenfalls kauft?
Es wirkte einfach fehl am Platz.

Dieses Buch fing ziemlich gut an, weil man sich gut in die Hauptfigur Cath hineinversetzen kann.
Mir ging es auf jedenfall so.
ich hab auch viele Ängste, fremde Menschen beunruhigen mich und auch ich hab mich in Fiktive Welten geflüchtet, aber ich hab mich auch verändert. Mich hat die Schule verändert. Man ist dort gezwungen Interaktionen mit anderen zu führen und kommt aus sich raus.
Oder man sucht sich eben Hilfe
Sie war ja schließlich in Therapie gewesen. Warum hat man das nicht weiter verfolgt?
Der Therapeutin muss doch aufgefallen sein, dass sie sich immer mehr zurück zieht.

Das Ende war ganz schön, weil es das erwartete Happy End gibt.
Alle sind wieder Freunde und ganz stolz auf das was sie erreicht haben.

Allerdings hatte ich nicht das Gefühl das sich wirklich etwas bewegt hat.
Ab einem bestimmten Punkt ging die ganze Geschichte nicht mehr vorwärts.
Es gab in diesem Buch einfach kein Ziel.
Es drehte sich um die selben Punkte immer weiter, ohne groß eine Entwicklung zu zeigen.

Leider für mich, vor allem nach dem Start, etwas enttäuschend.

Veröffentlicht am 02.07.2017

Interessante Geschichte

Die Fabelmacht-Chroniken. Flammende Zeichen
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Klappentext

Glaubt Mila an Liebe auf den ersten Blick? Im Zug nach Paris trifft sie einen alten Mann, der ihr diese Frage stellt. Mila ahnt noch nicht, was er längst weiß: Paris wird in ihr eine uralte ...

Klappentext

Glaubt Mila an Liebe auf den ersten Blick? Im Zug nach Paris trifft sie einen alten Mann, der ihr diese Frage stellt. Mila ahnt noch nicht, was er längst weiß: Paris wird in ihr eine uralte Fähigkeit wecken. Eine Gabe, mit der sie in ihren Geschichten die Wirklichkeit umschreiben kann. Und tatsächlich, als sie am Bahnhof auf den geheimnisvollen Nicholas trifft, scheint er direkt ihren Geschichten entsprungen. Doch auch Nicholas beherrscht die Gabe der Fabelmacht - und er hat ebenfalls über Mila geschrieben. Ein Kampf der Geschichten um die einzig wahre Liebe entbrennt. Und Mila und Nicholas sind mitten drin. 

Das Cover

Dieses Buch ist einfach unglaublich schön!
Das Spiel der Farben, die wie Wirbel um den Titel rum kreisen ist wunderschön!
Gäbe es das Cover als Poster würde ich es mir auf jeden fall aufhängen.
Ein schöner Umschlag, der auf jedenfall auffällt und dazu ein läd gelesen zu werden.

Meine Meinung

Die Geschichte zwischen Mila und Nicholas findet an wunderschön beschriebenen Orten im verträumten Paris statt.
Man kommt an einige bekannte Orte, die wirklich schön beschrieben wurde, so dass man es sich gut vorstellen kann auch wenn man selbst noch nie in Paris gewesen ist.
Es ist schön einmal eine Geschichte zu haben in der die Frau die Hosen anhat und den Mann mal retten muss.
Mila ist eine sehr selbstständige Figur, die tut was sie für richtig hält. Sie hört sich zwar an was andere zu sagen haben, aber handelt dann doch nach ihrem Bauchgefühl und liegt damit eigentlich immer sehr gut.
Es ist ziemlich mutig von ihr nach dem Streit mit ihrer Mutter nach Paris abzuhauen.
Dort findet sie raus das sie eine Fabelmächtige ist und dazu sogar noch eine sehr mächtige.
Mir fehlt hier allerdings so ein bisschen ihre Reaktion darauf. Sie hinterfragt das wenig und nimmt es einfach hin. Auch fragt sie nicht nach Dingen die passieren könnten wenn sie die Geschichte einfach umschreibt. Es muss ja schließlich eine Wirkung auf die Welt haben, wenn sie diese verändert.
Mila und Nicholas haben von dem jeweils anderem schon seit Jahren geschrieben, sie wussten nicht das es den anderen gibt und das die Geschichte tatsächlich so läuft, oder sehr ähnlich, wie sie sie geschrieben haben. Umso mehr natürlich die Verwunderung als die beiden sich im echten Leben treffen.
Sie haben viel Gefühl in das Geschriebene gelegt, den dort sind sie ein Liebespaar und wo sie sich jetzt so gegenüberstehen fühlen sie dasselbe.
Allerdings hat mir da viel Hintergrundwissen gefehlt.
Es herrscht zwischen beiden gleich eine Verbundenheit, aber da man keinen Einblick in das Geschriebene bekommt kann man diese Liebe so gar nicht nachvollziehen.
Mir hat da einfach viel viel Gefühl gefehlt.
Es geht in dem Buch sehr rasant zu. Kaum ist Mila in Paris überschlagen sich die Ereignisse.
Die Plätze sind schön beschrieben und auch die Nebencharaktere sind interessant und gut ausgearbeitet. Nur leider hab ich die Liebesgeschichte zwischen den beiden nicht gefühlt und konnte mich so nicht richtig in dem Buch fallen lassen.
Es war spannend, aber mir hat oft einfach das Gefühl, das Drama, gefehlt.