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Veröffentlicht am 23.09.2017

Hat mir leider gar nicht gefallen ...

The Chosen One - Die Ausersehene
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Klappentext

Die 17-jährige Skadi ist eine Ausersehene – dazu bestimmt, dem Königreich Kinder zu schenken. Eine Seuche löschte vor Jahrhunderten einen Großteil der Bevölkerung aus und machte fast alle ...

Klappentext

Die 17-jährige Skadi ist eine Ausersehene – dazu bestimmt, dem Königreich Kinder zu schenken. Eine Seuche löschte vor Jahrhunderten einen Großteil der Bevölkerung aus und machte fast alle überlebenden Frauen unfruchtbar. Maella, die Regentin, ließ die wenigen fruchtbaren Frauen in eine Burg bringen, wo sie seitdem im Luxus leben und für den Fortbestand des Reichs sorgen. Skadi aber will sich nicht einsperren lassen und flieht aus ihrem goldenen Käfig.
Verzweifelt irrt sie umher, bis sie zufällig auf den freundlichen Finn trifft. Ihm und seinen Gefährten, darunter der rätselhafte Jaro, schließt sie sich an und stellt dabei fest, dass auch in ihr mehr Magie steckt, als sie bisher überhaupt ahnte …

Das Cover

Ich finde dieses Cover einfach atemberaubend schön!
Die Frau wirkt so machtvoll und die Farben sind so intensiv und saftig! Absoluter Hingucker!

Meine Meinung

Der Schreibstil von Isabell May ist flüssig und gut lesbar, obwohl das Buch aus einer Erzählperspektive geschrieben ist.

Der Klappentext klang für mich auch ziemlich vielversprechend.
Ich hatte total Lust auf eine Dystopische Welt.

Die Vorstellung das die Frauen gehalten werden wie Zuchtstuten, fand ich ziemlich erschreckend, aber noch erschreckender ist die Tatsache, dass das alle auch noch als Ehre sehen.
Die Mädchen selber sind scheinbar total happy und freuen sich darauf, wenn sie 16 sind endlich ihre Berufung antreten zu können.
Die Zofen sind eifersüchtig, weil die Mädchen sich sooo hübschen Männern hingeben dürfen.

Ein bisschen klang das für mich wie Gehirnwäsche.
Ich hatte eigentlich mehr damit gerechnet, dass die Mädchen alle stärker dagegen protestieren würden, weil Skadi ja auch dann unbedingt dort ausbrechen möchte.

Es startet mit der Verfolgungsjagd von einem jüngeren Mädchen, dass danach nie auftaucht. (Ihr merkt dann schon wieso)
Ich fand das bisschen krass, alle sehen das Ausersehene als „Geschenk“ an und dieses Mädchen flieht sogar davor?
Also entweder finden das alle gut oder es finden alle nicht gut.
Irgendwie waren mir da die Fronten nicht klar geklärt.

Skadi ist eine sehr naive Person.
Aufgewachsen mit einem goldenen Löffel im Mund, freut sie sich mächtig auf ihre erste Vereinigung.
Als sie den Auserwählten jedoch mit einer anderen sieht und raus findet wie diese „Vereinigung“ von statten geht, wird ihr doch ganz anders.

Es ist doch klar was von ihr erwartet wird.
Und irgendwo war doch auch klar, dass das für die Mädchen nicht ganz so angenehm wird.
Schließlich bieten die sich einem total fremden an, der sie danach keines zweiten Blickes würdigt.
Sie sind Mittel zum Zweck.
Warum also ist sie auf einmal so geschockt?!
Das hat mich irgendwie total gestört.
Das klang wirklich so nach Gehirnwäsche.
Es klang wie etwas das jede haben wollte, aber wenn man genau drüber nachdenkt merkt man selbst wie krank das alles doch ist.

Naya. Auf jedenfall beschließt Skadi nur Minuten vor der Vereinigung zu fliehen.
Ihre Wache, die plötzlich bekundet auf ihrer Seite zu sein, reicht ihr seinen Mantel und sie springt quasi vom Dach in einen Baum.
Mit scheinbar geprellter Rippe, rennt sie aus der Stadt raus, über Land. Sonst wohin.

Beeindruckend wie weit sie mit der Rippe kam.

Sie trifft auf Finn, für den sie sich einsetzt und der aus Dankbarkeit sie aufnimmt.
Scheinbar niemand ist ihr gefolgt oder hat gesehen wo sie lang ist.
Eine Frau mit laaangen Haaren und einem schicken rotem Kleid.

Sie bleibt bei Finn, bis dessen Freunde auftauchen und sie fragen ob sie nicht mit ihnen mitreisen möchte.

Der Anfang gefiehl mir recht gut, dann wurde es mega unspektakulär.
Ich dachte durch die Reise würde sich mal mehr Spannung aufbauen,

Auf der Reise verbringt sie mehr Zeit mit Jaro, einer der Freunde von Finn.
Sie erfährt das sie eine besondere Gabe besitzt, dass sie Magie wirken kann.

Und ab da hat für mich ein ganz anderes Buch begonnen.
Klar im Klappentext steht das es auch um Magie geht, aber das Anfangsthema ist jetzt komplett fallen gelassen worden und auch gar nicht mehr aufgegriffen worden.
Und ehrlich gesagt fand ich diese neue Wendung unglaublich langweilig.
So etwas wollte ich gar nicht lesen.

Ich fand, dass Buch basiert auf einer interessanten Idee, aber es scheiterte an der Umsetzung. Zum einem war die Spannung einfach schlecht aufgebaut, dann kam auf knapp 200 Seiten einfach nicht wirklich was in Gang und dann wurde sich häufig unnötig am falschen aufgehalten.
Mich interessiert wirklich nicht wie lange sie dem Typen jetzt nach heult.
Vor allem wollte ich mehr wissen, was sie gedachte gegen die Ungerechtigkeit der Ausersehenen zu machen.
Ich dachte es geht hier um eine heldenhafte Befreiungstour in der einmal ganz klar gesagt wird was da von diesen Frauen verlangt wird.
Außerdem hab ich mal überlegt, wenn sie wirklich die Menschliche Rasse erhalten wollten, wie viele Kinder müssen diese Ausersehenen den gebären? Es klang jetzt nicht unbedingt so als gäbe es besonders viele von ihnen. Da müsste ja jede von denen mindesten 10 Kinder bekommen, damit da mal so eine Stadt neue Bewohner bekommt …

An sich eine nette Idee, an der es noch mächtig was zu tun gibt.
Für mich allerdings nichts.

Veröffentlicht am 21.09.2017

Absolutes Lesevergnügen

Hamstersaurus Rex
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Klappentext

Als seine Klasse überraschend einen Klassenhamster bekommt, schließt der 12-jährige Sam den sympathischen Nager sofort ins Herz. Doch als das kleine Fellknäuel irrtümlich eine Packung »DinoMax-Powerbooster-Proteinpulver« ...

Klappentext

Als seine Klasse überraschend einen Klassenhamster bekommt, schließt der 12-jährige Sam den sympathischen Nager sofort ins Herz. Doch als das kleine Fellknäuel irrtümlich eine Packung »DinoMax-Powerbooster-Proteinpulver« frisst, verwandelt es sich in einen immerhungrigen Hamster-Dino-Mutanten mit messerscharfen Zähnen und einem winzigen Reptilienschwanz. Sam tut sein Bestes, um Hamstersaurus Rex zu beschützen – doch das ist gar nicht so einfach …

Das Cover

Ich LIEBE dieses Cover!
Für ein Kinderbuch absolut ein Knaller, auch als erwachsene kann ich da nicht meine Finger von lassen.
Allein weil dieses Cover mal so ganz anders aussieht, muss man es mal in die Hand nehmen!

Meine Meinung

Mir war von Anfang an bewusst, dieses Buch ist AB 9 Jahren …, aber ich bin ja schließlich über 9 …?
Dieses Buch ist nicht nur für Kinder, sondern auch für Erwachsene und jung gebliebene!
Allein dieses Cover macht einen schon neugierig.
Die Leute bei mir auf der Arbeit haben mich sogar drauf angesprochen und die Leute im Zug haben geschmunzelt. Es ist einfach optisch genial.
Und hinter einem hübschen Buchdeckel steckt auch eine tolle Geschichte.

Wie gesagt, handelt es sich hier um ein Kinderbuch.
Die Schrift ist groß, die Seiten nicht unnötig mit Worten voll bepackt.
Es lässt sich super leicht lesen, ist eigentlich durchgehen unterhaltend.
Gerade auch für nicht- Leseratten interessant.
Das Interesse bleibt, die Story wird nie richtig langweilig, so dass man sich gequält fühlt beim weiter lesen.
Meiner Meinung nach sollte so auch ein Kinderbuch sein, es sollte einfach reizen weiter zu lesen.

Die Hauptfiguren in dieser Geschichte sind Sam und Hamstersaurus Rex.
Sam ist eher der Außenseiter. Er zeichnet sehr gerne, mag Schule nicht, vergisst seine Hausaufgaben und wird von einem anderen Mitschüler „Miefer“ geärgert.
Seine beste Freundin Kim hilft ihm so gut es geht gegen „Miefer“, aber sie rät ihm „Besiege deine Angst gegen ihn, dann hat er keine Macht mehr gegen dich“
Es geht also nicht nur um den Hamster, sondern auch um wichtige Lektionen im Schulalltag und auch über Freundschaften und Ehrlichkeit.

Hamstersaurus Rex ist einfach nur süß!
Der kleine Nager büxt aus seinem Käfig aus und sorgt für Unruhe. Nachdem er zu viel vom falschen gefuttert hat, mutiert der kleine Nager und sieht einem Dinosaurier danach doch sehr ähnlich.
Und nicht nur sein äußeres hat sich verändert, zum Leidwesen Sams hat der kleine einen scheinbar unstillbaren Appetit.

Sam nimmt den kleinen unter seine Fittiche, weil Miefer es auf den Nager abgesehen hat, nachdem dieser Miefer total bloßgestellt hatte.
Da Sam verantwortungsbewusst ist und den kleinen natürlich satt bekommen möchte, finden sich immer wieder ulkige Szenarien, in denen Sam versucht unglaubliche Mengen Essen aufzutreiben um den kleinen Nager satt zu bekommen, was gar nicht so einfach ist!

Da hilft es auch nicht gerade, dass der Sportlehrer eine Sportprüfung absolvieren will mit seinen Schülern und das Sam total vergessen hat für das Wissenschaftsprojekt auch nur irgendwas zu machen!

Jede Menge Humor, komische Situationen und einen kleinen Nager der nicht nur niedlich, sondern klug und super stark ist!

Zwischen drin gibt es immer wieder Skizzen von verschiedenen Szenen die sich im laufe der Geschichte abspielen.
Das lockert alles immer auf und hilft auch sich Sachen besser vorzustellen.

Für mich war dieses Buch ein absolutes Lesevergnügen!
Ich habe einfach so oft herzlich darüber lachen müssen und werde es mit Sicherheit auch noch mehr als einmal lesen!
Auf jedenfall ein Buch für groß und klein!

Veröffentlicht am 17.09.2017

Sehr schwach .. seeehr abgekupfert

Coldworth City
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Klappentext

Vor drei Jahren täuschte Raven ihren Tod vor, um der skrupellosen Forschungsorganisation AID zu entkommen. Seitdem ist sie auf der Flucht, denn Raven ist eine Mutantin, die über außergewöhnliche ...

Klappentext

Vor drei Jahren täuschte Raven ihren Tod vor, um der skrupellosen Forschungsorganisation AID zu entkommen. Seitdem ist sie auf der Flucht, denn Raven ist eine Mutantin, die über außergewöhnliche Fähigkeiten verfügt, und AID würde alles tun, um sie wieder in ihre Gewalt zu bringen. Seit ihrer Flucht lebt Raven unerkannt in Coldworth City - bis der verschlossene Wade auftaucht und ihr anbietet, sie im Umgang mit ihren Fähigkeiten zu unterrichten. Damit ist die Zeit des Versteckens vorüber, denn schon bald sehen sich Raven und Wade einer Verschwörung gegenüber, die nicht nur das Ende der Mutanten bedeuten, sondern auch die ganze Welt ins Chaos stürzen kann.


Das Cover

Das Cover hat eine unbeschreiblich schöne Farbe!
Das ganze ist wie man Aquarell gemalt und kommt durch die verschiedenen Aktzente richtig gut zur geltung. Allein optisch ist dieses Buch ein absolutes Schmuckstück!

Meine Meinung

Seit der Again- Reihe bin ich ein rießen Fan von Mona Kasten.
Für mich hat diese Autorin einfach so einen locker leichten Schreibstil, dass man geradezu durch die Seiten fliegt und vom ersten Wort an in der Geschichte steckt.

Leider hat man hier danach vergeblich gesucht.

Ich muss gestehen ich bin reichlich enttäuscht.
Der gewohnte Schreibstil von Mona Kasten kommt hier gar nicht durch, stattdessen geht das ganze eher schleppend voran und kann einen gar nicht so richtig packen.

Gerade anfangs tat ich mich sehr schwer mit der Hauptcharakterin Raven.

Raven stellt den typischen Mutanten dar. Falsch verstanden, hat jemanden der ihm nahe steht verloren, wurde für Experimente missbraucht, vertraut niemandem und vor allem ist unbesiegbar.
Sie legt merklich wert auf ihr Training, möchte stark und unabhängig sein, doch kaum geht die Geschichte los, muss sie gerettet werden.

Wer einen starken unabhängigen Charaktere möchte muss dieses bitte auch so spielen.
So oft wie Raven in dieser Geschichte weinend zusammengebrochen ist, gerettet werden musste, zu erschöpft war um zu laufen oder verletzt wurde, ist sie für mich keine besonders starke Person.
Das fand ich schade, ich hätte mir schon gewünscht das sie einfach mehr zu bieten hat.
Ein bisschen mehr biss hat.

Ihr Bruder Knox war ziemlich farblos.
An mir ist irgendwie auch total vorbei gegangen wie alt die beiden eigentlich sind.
Vor allem spielt sich Raven auf wie seine Mutter, ist aber seine Schwester. Was bedeutet der Altersunterschied zwischen den beiden dürfte ja jetzt nicht so gewaltig sein.
Warum geht sie dann los und arbeitet und er sitzt zuhause und macht einen Online- Abschluss?
Und wenn er ein Teenager ist, warum benimmt er sich dann null wie einer?
Ich fand ihn äußerst langweilig.
Die Beziehung zwischen beiden war sehr innig, was zu erwarten ist den sie haben ja nur sich.
Interessant wäre auch zu wissen, wo Knox sich eigentlich aufhielt als Raven bei AID war.
Verwandte gab es ja nicht und sie war Tag und Nacht da eingesperrt.
Warum hat es ihr Bruder eigentlich auch nicht merkwürdig gefunden das sie sich freiwillig meldet, er sie aber dann gar nicht mehr zu Gesicht bekommt?
Normalerweise dürfen auch Testpersonen Besucher empfangen oder?

Hier war das ganze einfach nicht richtig stimmig.

Im laufe der Geschichte treffen sie auf Waden, der Raven schon einige zeit beobachtet hat und sie nun überreden will sich der Untergrundorganisation anzuschließen.

Mir war von vorne rein klar das diese Geschichte von der Idee her den X- Men ähnelt.

Allerdings lass sich die Geschichte wie eine Fanfiction von den X- Men.

Hier wurde mächtig abgekupfert.
Es war keine Anlehnung mehr und das störte mich massiv.

Wenn ich eine X- Men Geschichte lesen möchte dann lese ich eine X- Men Geschichte und nicht eine billige Kopie davon.

Die Kräfte von Raven erinnert sehr an Phoenix, auch wie schwer sie sich immer damit tat diese Gabe anzunehmen und als Teil von sich zu akzeptieren.

Ihr Deckname in der Bar war Quinn. Na wer erkennts?
Lief sie in kurzen Shorts und tiefem Ausschnitt rum um so unscheinbarer zu wirken. Obwohl dieses Outfit nicht zwingend war. Sie lief freiwillig so rum.
Das war ja irgendwo noch vertretbar.

Aber dann der erste Mutant auf den sie trifft, der Wind erzeugen kann.
Und wenn er diesen heraufbeschwört färben sich seine Augen weiß.
Hallo Storm … ehm ich meine unbekannter neuer Mutant.

Und Wade …. den Namen kennen wir ja von dem Antihelden Deadpool.
Zwar ist Wade nicht unsterblich, aber kann etwas sehr ähnliches was ihn schwer treffen lässt.

Dann gibt es die Reiche Gönnerin die ein Hotel hat in dem die ganzen Mutanten wohnen.
Mit Wohnbereich, Trainingsräumen, Unterrichtsräumen, Kantine, Krankenstation und Dachterrasse mit Pool.
Zwar keine schicke alleinstehende Villa, aber doch ganz praktisch.
Sie möchte das Menschen und Mutanten friedlich nebeneinander leben können (wie eben die X- Men).

Und dann haben wir noch die AID, die Experimente an Mutanten durchführt, (oder auch bekannt als Weapon X).

Natürlich gibt es Überschneidungen wenn man sich als Idee die X- Men vornimmt.
Allerdings waren es hier einfach zu viele.
Man hätte sich einfach bewusst andere Fähigkeiten ausdenken können, Grenzen sind der Fantasie hier ja nicht gesetzt!
Und außerdem hätte man sich bei den Namen dann auch gleich mal mehr Mühe geben können.

Aber das nur mal zu den Charakteren, kommen wir zur Story.
Anfangs kommt die ganze Geschichte nur schwer ins Rollen.
Es dauert seine Weile bis man in der Geschichte wirklich drinnen ist.
Vor allem stört es mich das scheinbar alle großen Drogendealer ihre Geschäfte ganz zufällig in dieser Bar abhalten und sie so alles mitbekommt.
Als ob die sich so treffen würden.

Sie lauscht also dem Gespräch der beiden Dealer, dass ein Container ankommt, die Nummer des Containers hört sie leider nicht, aber zum Glück hat der eine das aufgeschrieben und schiebt das zu dem anderen rüber.
Sie startet ein Ablenkungsmanöver und klaut diesen Zettel.
Was natürlich den beiden auch hinterher nicht auffällt.
Komisch.

Sie kann das ganze also verhindern und plötzlich steht einer der beiden in ihrer Wohnung, die sie unter einem ganz anderen Namen führt und ist total sauer weil er jetzt wegen ihr voll den Ärger hat.

Sie gibt sich unglaubliche Mühe sich zu verstecken, aber so ein dahergelaufener Typ weiß zum einen das sie, die Dame aus der Bar, auch gleichzeitig diejenige war die den Auftrag vereitelt hat und ihn der Polizei ausgeliefert hat, nein er entwischt der Polizei und findet raus wo wie wohnt.

Ehm … wenn das so leicht herauszufinden ist, dann hat sie sich wirklich grauenhaft schlecht versteckt.

Das fand ich alles einfach viiiel zu einfach.

Danach wurde die Geschichte eher langweilig, da sie ist mit dem Training beschäftigt ist und eigentlich keine wirkliche Interaktion mit den anderen Mutanten tritt.
Man lernt also die anderen Leute dort gar nicht kennen.
Auch ist nicht wirklich erwähnt wie viele Mutanten dort untergebracht sind.

Sie greifen AID an, wo sie unglaublich wenig Gegenwehr zu erwarten haben.
Es hat wirklich den Anschein als würde dort NIEMAND arbeiten.

Erst die letzten 50 Seiten wurden spannend, aber das konnte es dann leider auch nicht mehr reißen.

Eine platte Story, die leider viel zu sehr nach X- Men klang um noch neu und spannend zu sein.
Ich bin bitter enttäuscht.

Veröffentlicht am 27.08.2017

Leider platte Story ...

Aquila
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Klappentext

Ohne Erinnerung an die letzten zwei Tage streift die Studentin Nika durch Siena. Sie vermisst ihr Handy, ihre Schlüssel und ihren Pass. Mitbewohnerin Jennifer ist ebenfalls verschwunden. Dafür ...

Klappentext

Ohne Erinnerung an die letzten zwei Tage streift die Studentin Nika durch Siena. Sie vermisst ihr Handy, ihre Schlüssel und ihren Pass. Mitbewohnerin Jennifer ist ebenfalls verschwunden. Dafür steckt in Nikas Hosentasche ein Zettel mit mysteriösen Botschaften und Anweisungen. Das Blut ist nicht deines. Du weißt, wo das Wasser am dunkelsten ist. Halte dich fern von Adler und Einhorn ... Welchen Sinn soll das ergeben? Und was, zum Teufel, ist geschehen zwischen Samstagabend und Dienstagmorgen? Bestseller-Autorin Ursula Poznanski schickt ihre Heldin durch die engen Gassen und die unterirdischen Labyrinthe Sienas, die ebenso im Dunkel liegen wie Nikas Erinnerungen an die letzten zwei Tage.


Das Cover

Das Cover ist definitiv ein hingucker. Die farben sind kräftig und der verlaufende Titel ist auch ganz cool.
Trotz allem gefällt es mir persönlich gar nicht.
Ich finde nicht das es so richtig zur Story passt und es klingt mehr nach einer Unterwassergeschichte.
Im Buchladen würde es mir zwar auffallen, aber ich würde nicht danach greifen.


Meine Meinung

Dies war das erste Buch von Ursula Poznanski, welches ich gelesen habe.
Was ich von anderen gehört habe, sind ihre Bücher gut geschrieben und äußerst spannend.
Umso neugieriger war ich natürlich auf ihr neues Werk „Aquila“.
In Sachen Schreibstile muss ich den anderen durchaus recht geben, aber da da hörte es auch schon auf.

Die Hauptfigur Nika wacht morgens, in nassen Klamotten in ihrem Bett auf. Niemand ist zuhause, die Tür ist abgeschlossen, Handy Schlüssel und Laptop Akku sind verschwunden und am Spiegel steht eine Drohung.
Nika kann sich an nichts erinnern von der Party davor.
Und selbst als sie rausfindet, dass ihr nicht nur eine Nacht fehlt, bleibt sie super cool.
Nika ist so unglaublich unerschrocken, schließlich kann es ja nur sein das sie über den Durst getrunken hat und weil ihre Mitbewohnerin sie heimtragen musste, hat diese sie aus Rache eingesperrt.
Ganz logisch.

Ich glaube jeder wäre in dieser Situation vollkommen AUSGERASTET!
Allein die Drohung an dem Spiegel und das mein Handy und Laptopakku weg sind, wären ein Grund zur Panik.
Zumal der Gedächnisverlust!
Ich geh feiern, trinke bewusst nicht viel und hab dann das totale Black Out.
Ich für meinen Teil würde als allererstes ins Krankenhaus fahren. Da muss mehr als nur etwas Alkohol im Spiel gewesen sein.

Nika ist absolut eine Eindimensionale Figur. Die einzige Reaktion ist, dass sie sich wundert das sie sich an nichts erinnert.
So ruhig wie sie da reagiert könnte man meinen sie erlebt so einen Absturz jedes Wochenende.

Die ganze Geschichte kommt nur langsam in fahrt.
Da Nikas Reaktion anfangs ja so unspektakulär ausfällt dauert es doch einiges, bis sie sich dran macht herauszufinden was los ist.

Interessant ist allerdings der Zettel den sie sich selbst geschrieben haben muss.
Der gibt einige Rätsel auf.
Zumal würde mir niemals einfallen in welchem Viertel die Wohnungen der Leute liegen und wie diese Viertel heißen. Schon gar nicht wenn ich grad total den Horror erlebt habe und unter Drogen gesetzt wurde.
Ich hätte dann mehr sowas wie „Es war XY“ geschrieben, aber nun gut …

Als Gehilfe taucht ganz plötzlich Stefano auf.
Er ist der Mitbewohner einer Freundin.
Stefano gibt einiges an Rätsel auf.
Einerseits scheint er was für Nika übrig zu haben, während er in anderen Momenten total abweisend und merkwürdig reagiert.
Sein Auftauchen hatte etwas .. vorhersehbares.
Man merkt als Leser gleich, dass das irgendwie seltsam ist- nur Nika nicht.

Allgemein fand ich die Handlung sehr vorhersehbar.
Es war ziemlich schnell klar wer in der Geschichte die Böse ist, die Frage war nur wie das alles abgelaufen ist.

Die Charaktere waren recht eindimensional und es dauerte ewig bis das Buch in fahrt kam.
Es hätte eigentlich gereicht die letzten paar Kapitel zu lesen um zu wissen was los gewesen ist.
Leider wirklich enttäuschend.

Veröffentlicht am 07.08.2017

Dust von Vivien Summer

Dust (Die Elite 4)
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Klappentext


*Wie ein Phönix aus der Asche* Endlich hat Malia herausgefunden, was in Chris‘ Vergangenheit geschehen ist und ihn zu dem gemacht hat, was er ist. Doch im Gegensatz zu seinen Erwartungen ...

Klappentext


*Wie ein Phönix aus der Asche* Endlich hat Malia herausgefunden, was in Chris‘ Vergangenheit geschehen ist und ihn zu dem gemacht hat, was er ist. Doch im Gegensatz zu seinen Erwartungen lässt sie dieses Wissen nur umso mehr an ihn und ihre gemeinsame Zukunft glauben. Denn Malia ist mehr als bereit, ihre Liebe zu Chris unter Beweis zu stellen. Während der Kampf zwischen den außergewöhnlichen Elementträgern und dem Rest der Welt seinen finalen Höhepunkt erreicht, setzt sie auf die allerletzte Karte, die ihnen noch bleibt. Nun wird sich entscheiden, ob alles, wofür sie gekämpft hat, den Hass der Menschen stoppen und ihnen allen eine neue Welt bescheren kann…

Das Cover

Ich finde die Cover allgemein sehr schön und sie passen gut zur Story.
Zudem passen alle zusammen sehr gut zusammen, bilden eine schöne einheit.

Meine Meinung

Der vierte Teil, das finale Ende.
Die Rebellen wehren sich gegen New Asia und suchen das Bündniss mit Präsidenten Longfellow.
Malia soll mit dem Präsidenten verhandeln und dafür sorgen das die Experimente abgeschafft werden. Man soll endlich aufhören an den Menschen zu testen, ohne das sie sich selbst dafür entscheiden können.

Die Beziehung zwischen Malia und Chris entwickelt sich auch deutlich weiter.
Allerdings finde ich das in der Geschichte viel zu viel Wert auf diese Beziehung gelegt wird. Teilweise geht es nur darum wie Malia Chris hinterher rennt und wie verliebt sie doch in ihn ist.
Mittlerweile bin ich davon auch nur noch genervt.

Chris allerdings hat sich ganz schön entwickelt. Er öffnet sich Malia immer mehr auch wenn er eigentlich nicht so wirklich was von sich erzählt hatte. Denn gehört hatte sie die Sachen über ihn von anderen.
Manchmal hatte ich das Gefühl das er sie versuchte so zu manipulieren mit seinen Gefühlen. Sie so abhängig zu machen von sich das sie alles für ihn tun würde.

Malia ist in Gedanken auch immer bei ihrer Familie, aber merkwürdig war, dass niemand den Versuch unternahm nach den Menschen zu suchen
Wo waren diese die ganze zeit?
Waren sie die ganze Zeit unter der Erde eingesperrt?
Was haben die gegessen und getrunken?
Wurden sie gefangen genommen?

Es gab doch so ein- zwei Fragen die auch am Ende nicht geklärt fanden.

Der Endkampf war an an sich Stimmig, wobei ich mit viel mehr gegenwehr gerechnet hätte. Zumal man vorher so ein riesen Wirbel darum gemacht hatte.

Alles in allem ein schönes Ende für diese Reihe.
Teilweise ein bisschen viel Liebesgeschichte und zu wenig Story, aber hat mir doch ganz gut gefallen.