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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.08.2019

Sehr vorhersehbar

Project Jane
0

Klappentext

Ein Wort ist der Anfang. Oder das Ende.
Sie nennen sie Jane Doe, und sie spricht nicht. Egal, was sie mit ihr anstellen, dort in der geheimen Forschungsanstalt Lengard. Denn ein Wort von Jane ...

Klappentext

Ein Wort ist der Anfang. Oder das Ende.
Sie nennen sie Jane Doe, und sie spricht nicht. Egal, was sie mit ihr anstellen, dort in der geheimen Forschungsanstalt Lengard. Denn ein Wort von Jane kann den Lauf der Welt verändern. Und so schweigt sie. Bis der geheimnisvolle Landon Ward ihr Vertrauen gewinnt. Vorsichtig öffnet sich Jane, doch sie muss schnell erkennen, dass ihre Fähigkeiten der Schlüssel zu einem finsteren Plan sind.

Das Cover

Meiner Meinung nach ist das Cover eigentlich ganz interessant.
Es greift das Thema ziemlich gut auf, auch der Titel passt gut dazu und es sieht auch für die Altersstufe gemäß aus. Wenn ich das so im Laden liegen sehen würde, würde ich auf jedenfall danach greifen um mir den Klappentext durchzulesen.

Meine Meinung

Meiner eigenen Meinung stehe ich hier etwas unentschlossen gegenüber.
Ich finde die Idee hinter der Geschichte wirklich spannend und interessant, auch die Schreibweise und Erzählweise fand ich sehr gut gewählt. Man hat gut in die Geschichte gefunden, man wird langsam mit Informationen gefüttert. Das baut sich gut auf.
Was mir nicht gefiel waren einfach die Ungereimtheiten. Ganz oft gab es Stellen an denen ich
dachte, ja warum hat da eigentlich niemand früher eingegriffen.
Auch gab es viele Momente die einfach FALLE gebrüllt haben. Manche Figuren haben vollkommen nach Lehrbuch gehandelt. Vieles konnte man vorher sehen.

Im ganzen fehlte es mir an der Ausführung. Es hätte alles ruhig länger sein können.
Jane hat sich selbst eingewiesen, warum weiß man zu beginn nicht. Man weiß sie hält sich selbst für eine Gefahr und das wird durch ihre Aufenthaltsart auch irgendwie bestätigt,
Die Wärter gehen sehr vorsichtig mit ihr um, manche haben regelrecht Angst vor ihr und einige der Ärzte die sie eigentlich behandeln sollen, machen alles andere als sie zu behandeln.

Und während dieser ganzen Zeit spricht sie nicht. Kein einziger Ton.
Letztendlich weiß man auch nicht, kann sie nicht sprechen oder will sie einfach nur nicht sprechen?
Und genau das macht das Buch aber so interessant.

Ab da tauchte dann Ward auf. Er soll ihr neuer .. ja was eigentlich? Er ist kein Therapeut, kein Arzt, und vor allem sehr jung. Er geht mit als einziger normal mit ihr um. Hat keine Angst vor ihr, lässt sie dort ihren Ruhepunkt finden. Hilft ihr.
Doch alles daran wirkte inszeniert. Alles schreit Hinterhalt. Und das fand ich schade.
Das Vertrauen das sie ihm gegenüber aufbaute war so vorhersehbar. Ich hätte mir mehr „Oooh“ Momente gewünscht, viel mehr gestohlene Augenblicke.

Auch schafft er es hinter ihr Geheimnis zu Blicken und dann überschlug sich die ganze Geschichte ein wenig.
Es hatte etwas von den X-Men. Nur das man hier die Leute mit etwas härteren Methoden zum Sprechen bringt.

Im ganzen war es eine interessante Idee. Es hat zum Ende hin tatsächlich Spaß gemacht und die ganze Zeit wollte ich nur wissen warum sie jetzt eigentlich nicht spricht.
Großartig viel darf man von dem Buch nicht erwarten, denn zwischenzeitlich war es langweilig, zäh und fürchterlich vorhersehbar.

Veröffentlicht am 08.07.2019

Leider super nervig

Dragon Hunter Diaries - Drachen bevorzugt
6

Klappentext

Gesucht: Drachenjäger
Schwert wird gestellt. Keine Vorerfahrung notwendig.


Gerade noch ist Veronica James eine reichlich pingelige Mathelehrerin, da verbrennt schon ihre Halbschwester ...

Klappentext

Gesucht: Drachenjäger
Schwert wird gestellt. Keine Vorerfahrung notwendig.


Gerade noch ist Veronica James eine reichlich pingelige Mathelehrerin, da verbrennt schon ihre Halbschwester vor ihren Augen zu schwarzer Asche - und übergibt Veronica ihr Erbe als Drachenjägerin. Diese wird in eine Welt gestoßen, in der es von Dämonen, Drachen und Geistern nur so wimmelt. Veronica soll nun die Sterblichen beschützen, dabei hat sie keine Ahnung, was genau zu tun ist! Nur gut, dass ihr der heiße Halbdämon Ian zur Seite steht. Der kann verdammt gut küssen, aber sich mit ihm einzulassen, ist brandgefährlich ...


Meine Meinung

Dies war mein erstes Buch von Katie MacAlister. Ich hab es durch Zufall bei einer Leserunde entdeckt und gesehen, dass die Autorin noch mehr Bücher in diese Richtung veröffentlicht hat und dachte mir, wenn mir dieses gefällt kann man ja mal mehr von ihr lesen.

In der Geschichte geht es um Ronnie, die so alles andere als perfekt ist. Sie hat eine Angststörung und fürchterliche Panik vor Schmutz und Bakterien. Weswegen es mit ihr nicht immer einfach ist.
Ihre Halbschwester möchte sich ganz überraschend mit ihr treffen und als sie zu dieser kommt ist diese tödlich verletzt. Sie erzählt ihr, dass es in der Welt magische Wesen gibt und das Ronnie ihre Aufgabe zu ende führen muss. Sie beisst sie und vermacht ihr so ihr Erbe. Aber zum Glück ist Ronnie nicht alleine, quasi nebenan zieht nämlich der äußerst attraktive Ian ein, der ganz zufällig ein Halbdämon ist. Die beiden finden eine Vereinbarung sich gegenseitig zu helfen.

Das Konzept klingt eigentlich echt super. Genau auf sowas hab ich mich auch gefreut.
Das ganze ist so aufgebaut, dass Ronnie einen Schreibkurs besucht und das Buch quasi ihre Schreibaufgabe ist. Leider liest sich das Buch auch so.
Die Überschriften versuchen Witzig zu sein, sind aber einfach nur zu lang und verwirrend.

Man steigt am Anfang mitten in der Story an, es wird mit Fachbegriffen um sich geworfen, es kommt zu einem Kampf. Danach geht die eigentliche Geschichte los, in diese Startet man nach diesem Anfang einfach nur verwirrt.
Ich hab tatsächlich einige Seiten gebraucht, weil mich dieser Start in das Buch so sehr verwirrt hat. Musste sogar nachsehen, ob dies wirklich ein erster Teil ist.

Eigentlich war ich überzeugt das Ronnie mir sympathisch sein wird, aber ganz ehrlich, ich fand sie nur nervig. Sie war nur am reden, stellte wie ein Kleinkind tausend Fragen auf einmal, musste ständig in den unpassendsten Momenten ausführliche Erklärungen für ihr Verhalten an den Tag legen. Eigentlich war sie nicht sonderlich ausgearbeitet. Sie quasselte und quasselte sinnlos daher und verwickelte sogar ihre Gegner in anstrengende und langwierige Gespräche.

Ian leider genauso. Kaum hatte er Ronnie gesehen, ging in seinem Kopf so gar nichts mehr. Aus dem selbstbewussten, starken Halbdämon wurde ein sabbernder Teenager. Es drehte sich ausschließlich um Ronnie, wodurch Ian selber total zu kurz kam.

Allgemein kamen in dem Buch super viele Fragen auf, von denen kaum eine beantwortet wurde.
Im Vordergrund steht eigentlich die Beziehung zwischen Ian und Ronnie, während die eigentliche Handlung total im Hintergrund spielt.

Die Kapitel waren meistens aus Ronnies Sicht geschrieben, aber es gab auch ein paar aus Ians Sicht. Eigentlich liebe ich diese Aufteilung, weil man so beide Seiten gut kennenlernen kann, aber leider wurde aus total verschiedenen Perspektiven geschrieben. Ronnies Part wurde in der Ich- Perspektive geschrieben, während Ians Parts aus der dritten- Perspektive waren. Das störte den Lesefluss und verwirrte zusätzlich.

Allgemein konnte ich keinen richtigen roten Faden erkenne, es gab einige Logikfehler, einiges wurde erst gar nicht aufgeklärt.
Es wurde einfach mit zu vielen Begriffen um sich geworfen, die aber nie wirklich erklärt wurden. Man wusste nicht woher diese Leute kommen, ob sie gut oder böse sind, was für eine Rolle sie für die Geschichte spielen. Es gab auch Charaktere die Anfangs auftauchen, aber dann plötzlich verschwinden und nie wieder erwähnt werden. Es gab auch Figuren, die ständig namentlich erwähnt wurden, aber selber keinen Auftritt in dem Buch hatten.

Nicht einmal die Liebesgeschichte kann überzeugen. Es war die totale insta Love, man ging gleich auf Tuchfühlung und nach drei Tagen sprach man schon von Heirat … Zeit für Schmetterlinge oder Spannung war da nicht.
Allgemein war von dem Spannungsbogen keine Sicht. Die Ereignisse reihten sich ohne Sinn und Verstand aneinander. Oftmals fehlte der Zusammenhang.

Fazit

Dieses Buch hat eine interessante Grundidee, aber leider ist es furchtbar schlecht umgesetzt.
Charaktere ohne Tiefgang, ständiges peinliches geplapper, zu viele offene Fragen, keinerlei Richtungsweisung.
Ein Buch das man als einfach zu lesen, betiteln kann. Leider mein letztes Buch von Katie MacAlister. 1/5

Veröffentlicht am 27.05.2019

Toller Start, aber vorhersehbares Ende

Wenn Donner und Licht sich berühren
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Klappentext

Sich in Jasmine Greene zu verlieben, fühlte sich an wie ein warmer Sommerregen. Leicht und unbeschreiblich schön. Aber als wir uns Jahre später wieder gegenüberstehen, ist von dem Sommerregen ...

Klappentext

Sich in Jasmine Greene zu verlieben, fühlte sich an wie ein warmer Sommerregen. Leicht und unbeschreiblich schön. Aber als wir uns Jahre später wieder gegenüberstehen, ist von dem Sommerregen nichts mehr übrig. Stattdessen sehe ich in ihren Augen einen tosenden Sturm. Wie lange tobt er schon dort? Wie lange hat er sich schon in ihrer Seele zusammengebraut? Ihr Herz ist für immer gebrochen, und ich hasse mich dafür, dass ich es jetzt erst bemerke – wo es vielleicht schon zu spät ist.


Das Cover

Ich finde das Cover recht Stimmig. Die Farbwahl ist schön, auch in der Kombination mit der Wolken. Allerdings muss ich sagen, dass es mir nicht gefällt.
Für mich ist das Cover einfach zu unaufregend, es spricht mich nicht direkt an. Da erwarte ich eher eine seichte Liebesgeschichte, als ein Werk das einen emotional von den Füßen reist. Und genau das wünsche ich mir nämlich, denn das bin ich von der Autorin auch gewöhnt.
Hätte ich es so im Laden stehen sehen, hätte ich nur danach gegriffen, weil mir die Autorin ein begriff ist, aber das Cover hätte mich zögern lassen.

Meine Meinung

Dies ist nicht mein erstes Buch von Brittainy C. Cherry, deswegen hat es mich wenig überrascht, dass ich so gut in das Buch gekommen bin. Ich war sofort in der Geschichte gefangen.
Schön finde ich, dass die Geschichte von beiden Seiten erzählt wird, weil man so einen guten Gesamteindruck bekommt.

Jasmine ist eine interessante Figur. Ihre Mutter wurde sehr früh mit ihr schwanger, weswegen sie ihre Karriere als Sängerin nicht starten konnte, jetzt hofft sie das Jasmine das für sie übernimmt und schleppt sie von Training zu Training, von Casting zu Casting. Dabei ist es Jasmines einziger Wunsch es ihrer Mutter recht zu machen.
So richtig warm bin ich nicht mit ihr geworden, dadurch das ihre Mutter ihr ganzes Leben so dominierte, hatte sie selber keine wirkliche Persönlichkeit. Sie wollte es alles immer nur recht machen und tat dafür so einiges. Sie stellte ihre ganz eigenen Wünsche und Bedürfnisse ganz hinten an und übte sich oft in Verzicht.
Sie war mir stellenweise viel zu passiv. Vielleicht wird man so, wenn an bei so einer Helikopter Mutter lebt.

Elliott hingegen war mir sympathischer. Er ist ein schmächtiger Junge, der von den anderen Jungs in der Schule herum geschubst wird. Durch sein stottern, hält er sich lieber im Hintergrund. Doch wenn er Musik macht … dann steht er im Mittelpunkt, den er trifft Töne die den Leuten unter die Haut gehen.

Es ist auch die Musik die die beiden verbindet. Elliott spielt immer an der Straßenecke Saxophone, als Übung. Als Jasmine auf dem Weg zum Studio ist, fällt er ihr auf und danach kommt sie immer wieder um ihn spielen zu hören. Zwischen ihnen bildet sich eine Freundschaft.
Im Gegensatz zu Elliott ist Jasmine sehr beliebt in der Schule, weswegen sie ihren Einfluss zu nutzen versucht, dass die Jungs Elliott in Ruhe lassen. Dafür lassen die Jungs aber Jasmine nach ihrer Pfeife tanzen, was sie hinnimmt.

Das es zwischen den beiden nicht immer so weiter gehen kann, war zu erwarten.
In dieser Zeit passieren so einige Sachen .. ich gestehe ich habe fürchterlich weinen müssen.
Die Erlebnisse gehen einem total unter die Haut und man hat richtig mitgelitten.

Dann gibt es einen Zeitsprung im Buch, auf einmal hat man Erwachsene Charaktere vor sich. So richtig wurde nie erzählt was in der Zeit passiert ist. Manchmal hatte ich auch das Gefühl, dass sich Jasmine gar nicht weiter entwickelt hatte, sondern immer noch an der selben Stelle stand.

Allerdings erreicht Jasmine irgendwann einen Punkt, an dem es für sie nur einen Weg gibt. Sie haut ab und kehr zurück um Elliott zu finden. Sie möchte ihre Freiheit zurück.

Ab da fing für mich das Buch zu kippen an.
Die Ereignisse haben Elliott total verändert, er ist unnahbar geworden.
Jasmine ist sich selbst tatsächlich treu geblieben und lebt nur vor sich hin.

Man hatte das Gefühl beide warteten auf den anderen um ihre Leben weiter führen zu können.
Das die Gefühle von damals wieder aufleben würden, war vorhersehbar.
Komisch fand ich auch, dass von Jasmines Mutter nicht mehr kam.
Von einer Helikopter Mutter hätte ich erwartet, dass sie ihr direkt folgt um sie an den Haaren zurück zu schleifen.

Das Ende war mir einfach viel zu sehr Happy End. Es gab Punkte, bei denen wusste man von Anfang an wie diese sich entwickeln würden und das nahm mir die Spannung.
Aber der Mitte verlor ich den Bezug zu der Story.

Fazit

Eine schöne Geschichte, deren Anfang mich total gefesselt hat während das Ende für mich viel zu sehr Happy End war. Es fühlte sich zu gezwungen und zu vorhersehbar an und war wirklich wenig überraschend. Deswegen 3,5 Sterne von mir.

Veröffentlicht am 21.04.2019

Spannendes Finale

Dreamkeeper
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Klappentext

Origineller als in den kühnsten Träumen. Allegra trainiert Tag und Nacht an der Akademie der Träume, seit sie weiß, dass die Seelen ihrer Eltern noch in der Traumzeit umherirren. Doch wie ...

Klappentext

Origineller als in den kühnsten Träumen. Allegra trainiert Tag und Nacht an der Akademie der Träume, seit sie weiß, dass die Seelen ihrer Eltern noch in der Traumzeit umherirren. Doch wie alle DI-Agenten ist sie in größter Bedrängnis, seit Gegenspieler Mortensen mit seinen Truppen die Träume immer mehr Unschuldiger infiltriert und manipuliert. Während die Armee des perfiden Gegners vor den Toren der Akademie aufmarschiert, steht für Allegra und Arthurs zarte Liebe eine dramatische Bewährungsprobe an.

Das Cover

Das Cover ist ähnlich wie der erste Teil, was mir gut gefällt. Ich mag es wenn Reihenbände miteinander harmonieren.
Auch bei diesem Teil ist das Cover wieder sehr schön geworden. Ich mag die bunten Farben, die einen Traum darstellen soll zu dem die junge Frau auf dem Bild rennt.
Würde es im Buchladen stehen, würde ich auf jedenfall dazu greifen.

Meine Meinung

Zu diesem Band gibt es einen weiteren Band, die beiden bilden zwar keine Reihe aber ich persönlich würde empfehlen den anderen zuerst zu lesen.
Es gibt zwar am Anfang kurze Erklärungen, aber ich persönlich hätte damit nicht so gut ins Buch gefunden.
Das Buch habe ich in einer Leserunde gelesen in der einige den anderen Band nicht gelesen haben, die einen hat das Probleme bereitet anderen wieder rum nicht.
Vielleicht empfehle ich den anderen Teil nur, weil er mir gut gefallen hat?

Trotz allem war der Einstieg in diese Geschichte wirklich spannend.
Man startet wirklich sofort im geschehen und es geht schon zu Anfang wirklich schlag auf schlag.

Die Hauptfigur Allegra geht auf eine recht ungewöhnliche Schule. Auf die Akademie der Träume, bei der sie lernt träume zu reparieren und sicherzustellen, dass in der Traumzeit alles richtig läuft.
Allegra selber ist ein ziemlich selbstbewusstes Mädchen, sie fackelt nicht lange sondern schreitet direkt zur Tat! Auch wenn die Situation ausweglos erscheint, findet sie doch immer ein Schlupfloch.

Mortensen ist der Böse, der möchte das man mehr Einfluss auf die Träume nimmt und das natürlich gerne mal zu seinem Vorteil nutzt. Seine Ansichten gehen absolut gegen die Regeln der DI. Weswegen er sich auch versteckt und von dort aus versucht mehr Macht und Verbündete zu sammeln.

Allegra ist natürlich nicht alleine sie hat ihre Freunde Arthur und Florentine. Die beiden können gut mit Allegra mithalten, denn sie sind mindestens genauso furchtlos.

Die Eltern von Allegra liegen beide im Koma, weil sie in der Traumzeit gefangen sind. Sie sind damals von Mortensen verraten worden und seitdem auf der Flucht. Allerdings haben sie nicht mehr viel Zeit, den eigentlich hat man nur begrenzt Zeit in der Traumzeit, ansonsten kann es passieren das man nicht mehr in seinen Körper kommt.
Allegra hat die besondere Gabe des Shiftens, was es ihr ermöglicht in die Träume hineinzusehen und macht sich auf die Suche nach ihren Eltern, aber es kommt so vieles dazwischen!

Das Buch war einfach von vorne bis hinten richtig spannend!
Es gab nicht wirklich lange Pausen zwischen dem geschehen, sondern man jagt von einem spannenden Augenblick zum nächsten.
In diesem Teil passiert so viel, dass es einem gar nicht langweilig wurde beim Lesen.

Ich mochte es in welche Richtung sich die Geschichte entwickelte, es wurden immer wieder zweifel gesät die einen auch als Leser ins grübeln brachte.
Auch das Ende war nochmal richtig spannend und hat mich sehr begeistert zurück gelassen.

Fazit

Eine spannende Geschichte rund ums Träumen.
Ich mochte die Geschichte von Allegra, Arthur und Florentine. Es gab einige Momente die mich überrascht haben und ab der zweiten Hälfte konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen.
Gelungenes Finale! 4/5

Veröffentlicht am 21.04.2019

Toller Reihenstart!

Windjammer
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Klappentext

Winter 1723.
Als der Schiffsjunge Evan sein Quartier im eisigen Saint Harbour bezieht, gibt es für ihn nur ein Ziel: Er muss ein neues Schiff finden. Denn zurück nach Europa kann er auf keinen ...

Klappentext

Winter 1723.
Als der Schiffsjunge Evan sein Quartier im eisigen Saint Harbour bezieht, gibt es für ihn nur ein Ziel: Er muss ein neues Schiff finden. Denn zurück nach Europa kann er auf keinen Fall. Gut, dass das Hausmädchen Gwen allerlei Kontakte zu den anderen Seefahrern unterhält. Doch je näher er Gwen kennenlernt, umso unwahrscheinlicher wird seine Abreise. Erst recht als er von ihrer besonderen Gabe erfährt und ihn eine dunkle Ahnung überkommt, dass in der Seefahrerstadt nicht alles ist, wie es scheint. Und dann ist da ja auch noch sein bester Freund Lenny, der Gwen mit aller Macht für sich gewinnen will.


Das Cover

Das Cover ist eher schlicht gehalten und einfach. Es ist jetzt kein richtiger Blickfang, aber auch nicht wirklich langweilig. Ich finde es schön gestaltet, eher schlicht.
Die schöne Zeichnung von dem Schiff passt auch wunderbar in das Setting und die Zeit in der die Geschichte spielt.

Meine Meinung

Die komplette Geschichte hindurch hab ich mich wunderbar unterhalte gefühlt.
Es hat sich eine deutliche Spannungskurve aufgebaut, zu deren Ende man wirklich mitgefiebert hatte. Gegen Ende hatte ich keine Ahnung wie das Buch ausgehen wird und war umso gespannter.

Ich mochte den Schreibstil sehr gerne, er war flüssig und einfach zu folgen. Die Autorin hat auch wunderbar Situationen erklären können oder die Gegend. Während des Lesens hatte ich immer ein deutliches Bild vor Augen von den einzelnen Situationen.

Die Geschichte um Evan fand ich mega spannend. Er hebt sich deutlich von den anderen Seefahrern ab und man merkt ihm an, dass er ein Geheimnis verbirgt. Man möchte die ganze Zeit erfahren was den so schlimmes in Europa passiert ist.
Er ist von der Art her eher der gut erzogene Junge, der hilfsbereit und höflich ist. Ein ganz schöner Kontrast zu den Männern auf dem Schiff oder auch seinem Freund Lenny.

Lenny ist ein typischer Schiffsjunge. Der feiert und trinkt und gerne hübschen Frauen nachstellt, aber eine Frau hat es ihm ganz besonderes angetan nämlich Gwen.

Gwen lebt mit ihrer kleinen Schwester in Saint Harbour. Dort arbeiten beide im Gasthaus zum Wütenden Bären.
Gwen ist sehr hübsch und erntet nicht wenige bewundernde Blicke von den Männern, die alle in diesem Gasthaus absteigen. Sie ist jemand der mit beiden Beinen fest auf dem Boden steht und sich nicht alles von den Männern gefallen lässt, was bei so einem Job auch ganz wichtig ist.
Allerdings hat sie auch ein Geheimnis, dass sie um alles in der Welt beschützt.

Ihre Schwester Tinna hingegen möchte einfach nur verschwinden aus Saint Harbour. Sie macht den Männern schöne Augen in der Hoffnung das sie einer über das Meer mit nach Europa nimmt.

Weil Evan im Winter aus Saint Harbour nicht herauskommt, sucht er sich einen Job um ein wenig Geld zu verdienen. Und wie es der Zufall so will, arbeitet er mit Gwen zusammen. Die beiden können anfangs wirklich gar nicht miteinander. Zu groß ist die Angst das ihre Geheimnisse aufgedeckt werden können, aber Evan ist ein fleißiger junger Mann der sich nicht so schnell aus der Ruhe bringen lässt.

Der ganze Aufbau der Geschichte, von den Charakteren über den Spannungsaufbau hin, entwickelt sich stetig weiter. Da es eine Kurzgeschichte ist, man hat also eben nicht ewig lange Spannungsbögen, sondern ein tolles Setting mit interessanten Charakteren. Es gibt keine langen Spannungspausen, sondern alles geht recht zügig voran so das keine Zeit für Langeweile ist!
Ich hab mich während des Lesens nicht einmal gelangweilt, sondern wurde die ganze Zeit spannend unterhalten.
Letztendlich hat mich die Geschichte sogar so begeistert, dass ich mir die Reihe auf jedenfall merken werde.

Fazit

Tessa Millard hat es geschafft mich auf 220 Seiten zu begeistern.
Mich hat die Geschichte absolut gefangen genommen. Mir gefiel die Welt in der die Geschichte spielt, ich mochte die Charaktere wirklich sehr gerne und mich reizte es zu erfahren, welche Geheimnisse sich hinter den Charakteren verbergen.
Ich bin absolut begeistert und freue mich auf Band 2! 5/5