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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.08.2018

Leider super langweilig

Bad Girls
1

Klappentext

Jule Williams ist nicht, wer sie zu sein scheint. Alles an ihr ist falsch: Ihr Akzent, ihre Haare, die Namen, die auf ihrer Kreditkarte stehen. Sie ist ein menschliches Chamäleon, eine begnadete ...

Klappentext

Jule Williams ist nicht, wer sie zu sein scheint. Alles an ihr ist falsch: Ihr Akzent, ihre Haare, die Namen, die auf ihrer Kreditkarte stehen. Sie ist ein menschliches Chamäleon, eine begnadete Lügnerin, deren messerscharfer Verstand ihr Ticket ins Leben der Schönen und Reichen wird. Doch wie oft kann sich ein Mensch neu erfinden?

Meine Meinung

Ich war ziemlich gespannt auf das Buch von E. Lockhart, der Klappentext selber hat mich nicht so sehr angesprochen, aber die Leseprobe klang vielversprechend.

Leider war die Leseprobe schon mit das spannendste an dem Buch.
Die Geschichte erzählt rückwärts die Story von Jule.
Sie ist eine Frau ohne wirklichen Tiefgang, weil sie davon lebt die Identität von jemand anderem anzunehmen. Sie mischt sich so unter die Reichen und Schönen.
Aber sie lebt kein Glamour leben, sondern lässt sich eher wie eine Klette aushalten.
Ihre Freundin Imogen scheint ihr recht nah zu sein, zumindest geht es viel um sie.
Man erlebt wie die beiden zusammen gewohnt haben und wie Jule zu ihr aufsah.
Aber manchmal hatte ich das Gefühl, dass die Charaktere in Rollen gezwungen wurden ohne das sie da so richtig rein gepasst hätten.

Anfangs dachte ich ja, Jule wäre eine Auftragsmörderin oder so etwas. Was spannendes, vor allem weil sie versucht keine Spuren zu hinterlassen und sich fit zu halten.
Allerdings geht es hier eher um Identätsdiebstahl, was ich da allerdings verwirrend fand, war die Tatsache das sie ihren richtigen Namen teilweise angab.

Das Buch konnte mich leider gar nicht packen, vor allem die Story rückwärts zu erzählen war für mich sehr verwirrend. Es gab zwar einige brutale Stellen, mit denen man nicht rechnete, aber die konnten es dann auch nicht spannender machen.

Veröffentlicht am 06.05.2018

Absolutes Highlight!

Hidden Legacy - Das Erbe der Magie
1

Klappentext

Wenn Vertrauen zur Feuerprobe wird

In einer Welt, in der Magie alles bedeutet - Reichtum, Macht und Ansehen.
Eine Welt, in der Familiendynastien das Schicksal der Menschen bestimmen, Kriege ...

Klappentext

Wenn Vertrauen zur Feuerprobe wird

In einer Welt, in der Magie alles bedeutet - Reichtum, Macht und Ansehen.
Eine Welt, in der Familiendynastien das Schicksal der Menschen bestimmen, Kriege führen und Politik beeinflussen.

Seit dem Tod ihres Vaters ist Nevada Baylor die Hauptverdienerin in ihrer Familie. Als Privatdetektivin übernimmt sie jeden Fall, um alle über Wasser zu halten - sie lässt sich sogar auf einen Auftrag ein, der sie in Lebensgefahr bringt. Nevada soll einen mächtigen Feuermagier dingfest machen, als ihr Weg den von Connor "Mad" Rogan kreuzt. Rogan ist tödlich, sexy, eiskalt und auf der Suche nach demselben Verdächtigen wie Nevada. Um am Leben zu bleiben, muss sie mit ihm zusammenarbeiten - hin- und hergerissen zwischen dem Wunsch zu fliehen und der Leidenschaft, die zwischen ihnen beiden brennt. Denn Rogan geht ihr unter die Haut - aber Liebe ist in dieser Welt so gefährlich wie der Tod!


Das Cover

Da ich dieses Buch nur als ebook besitze kann ich nur bewerten was ich so sehe (ich finde digital und real unterscheiden sich doch immer sehr)
Aber ich finde es trotzallem echt schön.
Ich finde es cool das sich die Haare der Frau in Rauch auflösen, bisschen als würden sie brennen. Das gibt den ganzen etwas dramatisches und kraftvolles.
Die Stadt darunter ist malerisch. Auch den Schriftzug finde ich toll gewählt.
Das Cover strahlt etwas kraftvolles und magisches aus.
Wenn ich es im Buchladen stehen sehen würde, könnte ich nicht vorbei gehen ohne es in die Hand zu nehmen.


Meine Meinung

5 Sterne + Jahreshighlight.

Von der Autorin hatte ich bis jetzt noch nicht gelesen, was ich schleunigst ändern muss.
Ihr Schreibstil ist super flüssig, man findet quasi sofort in die Geschichte rein.
Die Spannung baut sich Stück für Stück auf.
Zwischen drin gab es super Spannende Momente die am Ende aufgelockert wurden indem die beiden Hauptcharaktere miteinander flirten. Dadurch sind die nicht so spannenden Momente trotzdem unglaublich unterhaltsam und der Lesestrom bricht nicht ab.

Hauptsächlich geht es in dem Buch um Nevada. Nevada ist Privatdetektivin. Mit diesem Job ernährt sie ihre ganze Familie. Ich muss also nicht dazu sagen, dass sie wirklich gut in ihrem Job ist.
Man lernt nicht nur sie, sondern ihre ganze Familie kennen, die alle in einem Haus leben. Jedes Familienmitglied hat seinen ganz eigenen Charakter. Keiner gleicht dem anderen, trotzdem spürt man deutlich den zusammenhalte den sie alle haben. Sie arbeiten alle Hand in Hand und wenn es mal stressig wird, helfen auch die jüngeren Geschwister mit aus.

Rogan hingegen ist genau das Gegenteil.
Er ist das Kind, mit dem wir nie spielen durfte.
Alles an ihm strahlt Macht und Stärke aus.
Und das weiß er.
Er weiß was für eine grenzenlose Macht er hat und wie er sie einsetzen muss.
Er hat genug Geld um sich alles zu kaufen und wenn es nicht käuflich ist dann nimmt er es sich einfach. Für ihn scheint es weder Grenzen noch Gesetze zu geben.
Jeder weiß wer er ist, jeder weiß was für eine Macht er hat und wie unberechenbar er ist.

Deshalb ist es umso interessanter als er mit Nevada zusammen arbeiten muss.
Nevadas magische Fähigkeiten sind nicht so stark ausgeprägt, was dazuführt das sie sich nicht auf diese verlässt. Sie kann Situationen gut einschätzen und geht so gefährlichen Situationen geschickt aus dem Weg. Sie gehört definitiv nicht zu den Frauen die gerettet werden müssen, sondern die vollkommen in der Lage sind sich selbst zu retten. Das macht sie umso sympathischer.
Rogan würde am liebsten allees plattmachen, aber Nevada hält ihn gut in Schach.
Sie trotz seiner Macht und lässt sich von ihm nicht unterkriegen.

Zwischen den beiden entsteht eine Freundschaft in der es gewaltig knister. Doch für Nevada steht fest, Arbeit und Vergnügen werden nicht miteinander gemischt.
Die Dialoge zwischen den beiden sind einfach so genial.Witzig und doch sexy.
Am liebsten hätte ich jedes solcher Gespräche mit einem Post-It markiert um sie immer wieder zu lesen (das ist so ein Moment in denen ich kein Freund von ebooks bin).

Beide tun sich zusammen den sie haben eine gemeinsame Aufageb, sie wollen Adam finden.
Doch Adam ist nicht so leicht zu finden, nicht weil er sich so gut verstecken kann (ok doch das auch), sondern weil er so stark ist.
Nach den ersten Begegnungen zwischen Nevada und Adam wird klar, der Junge lässt sich nicht so leicht fangen und, was viel wichtiger ist, er führt etwas im Schilde.

Dieses Buch war Spannend, witzig und zwischen drin wurde es ganz schön heiß.
Es gab einige Spannungshochs, aber die Spannungstiefs waren nicht weniger spannend, da flogen ganz schön die Funken zwischen Nevada und Rogan.
Meiner Meinung nach bietet das Buch alles was eine gute Geschichte ausmacht.
Starke Charaktere, spannende Story und jede Menge Funken!

Veröffentlicht am 27.05.2019

Toller Start, aber vorhersehbares Ende

Wenn Donner und Licht sich berühren
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Klappentext

Sich in Jasmine Greene zu verlieben, fühlte sich an wie ein warmer Sommerregen. Leicht und unbeschreiblich schön. Aber als wir uns Jahre später wieder gegenüberstehen, ist von dem Sommerregen ...

Klappentext

Sich in Jasmine Greene zu verlieben, fühlte sich an wie ein warmer Sommerregen. Leicht und unbeschreiblich schön. Aber als wir uns Jahre später wieder gegenüberstehen, ist von dem Sommerregen nichts mehr übrig. Stattdessen sehe ich in ihren Augen einen tosenden Sturm. Wie lange tobt er schon dort? Wie lange hat er sich schon in ihrer Seele zusammengebraut? Ihr Herz ist für immer gebrochen, und ich hasse mich dafür, dass ich es jetzt erst bemerke – wo es vielleicht schon zu spät ist.


Das Cover

Ich finde das Cover recht Stimmig. Die Farbwahl ist schön, auch in der Kombination mit der Wolken. Allerdings muss ich sagen, dass es mir nicht gefällt.
Für mich ist das Cover einfach zu unaufregend, es spricht mich nicht direkt an. Da erwarte ich eher eine seichte Liebesgeschichte, als ein Werk das einen emotional von den Füßen reist. Und genau das wünsche ich mir nämlich, denn das bin ich von der Autorin auch gewöhnt.
Hätte ich es so im Laden stehen sehen, hätte ich nur danach gegriffen, weil mir die Autorin ein begriff ist, aber das Cover hätte mich zögern lassen.

Meine Meinung

Dies ist nicht mein erstes Buch von Brittainy C. Cherry, deswegen hat es mich wenig überrascht, dass ich so gut in das Buch gekommen bin. Ich war sofort in der Geschichte gefangen.
Schön finde ich, dass die Geschichte von beiden Seiten erzählt wird, weil man so einen guten Gesamteindruck bekommt.

Jasmine ist eine interessante Figur. Ihre Mutter wurde sehr früh mit ihr schwanger, weswegen sie ihre Karriere als Sängerin nicht starten konnte, jetzt hofft sie das Jasmine das für sie übernimmt und schleppt sie von Training zu Training, von Casting zu Casting. Dabei ist es Jasmines einziger Wunsch es ihrer Mutter recht zu machen.
So richtig warm bin ich nicht mit ihr geworden, dadurch das ihre Mutter ihr ganzes Leben so dominierte, hatte sie selber keine wirkliche Persönlichkeit. Sie wollte es alles immer nur recht machen und tat dafür so einiges. Sie stellte ihre ganz eigenen Wünsche und Bedürfnisse ganz hinten an und übte sich oft in Verzicht.
Sie war mir stellenweise viel zu passiv. Vielleicht wird man so, wenn an bei so einer Helikopter Mutter lebt.

Elliott hingegen war mir sympathischer. Er ist ein schmächtiger Junge, der von den anderen Jungs in der Schule herum geschubst wird. Durch sein stottern, hält er sich lieber im Hintergrund. Doch wenn er Musik macht … dann steht er im Mittelpunkt, den er trifft Töne die den Leuten unter die Haut gehen.

Es ist auch die Musik die die beiden verbindet. Elliott spielt immer an der Straßenecke Saxophone, als Übung. Als Jasmine auf dem Weg zum Studio ist, fällt er ihr auf und danach kommt sie immer wieder um ihn spielen zu hören. Zwischen ihnen bildet sich eine Freundschaft.
Im Gegensatz zu Elliott ist Jasmine sehr beliebt in der Schule, weswegen sie ihren Einfluss zu nutzen versucht, dass die Jungs Elliott in Ruhe lassen. Dafür lassen die Jungs aber Jasmine nach ihrer Pfeife tanzen, was sie hinnimmt.

Das es zwischen den beiden nicht immer so weiter gehen kann, war zu erwarten.
In dieser Zeit passieren so einige Sachen .. ich gestehe ich habe fürchterlich weinen müssen.
Die Erlebnisse gehen einem total unter die Haut und man hat richtig mitgelitten.

Dann gibt es einen Zeitsprung im Buch, auf einmal hat man Erwachsene Charaktere vor sich. So richtig wurde nie erzählt was in der Zeit passiert ist. Manchmal hatte ich auch das Gefühl, dass sich Jasmine gar nicht weiter entwickelt hatte, sondern immer noch an der selben Stelle stand.

Allerdings erreicht Jasmine irgendwann einen Punkt, an dem es für sie nur einen Weg gibt. Sie haut ab und kehr zurück um Elliott zu finden. Sie möchte ihre Freiheit zurück.

Ab da fing für mich das Buch zu kippen an.
Die Ereignisse haben Elliott total verändert, er ist unnahbar geworden.
Jasmine ist sich selbst tatsächlich treu geblieben und lebt nur vor sich hin.

Man hatte das Gefühl beide warteten auf den anderen um ihre Leben weiter führen zu können.
Das die Gefühle von damals wieder aufleben würden, war vorhersehbar.
Komisch fand ich auch, dass von Jasmines Mutter nicht mehr kam.
Von einer Helikopter Mutter hätte ich erwartet, dass sie ihr direkt folgt um sie an den Haaren zurück zu schleifen.

Das Ende war mir einfach viel zu sehr Happy End. Es gab Punkte, bei denen wusste man von Anfang an wie diese sich entwickeln würden und das nahm mir die Spannung.
Aber der Mitte verlor ich den Bezug zu der Story.

Fazit

Eine schöne Geschichte, deren Anfang mich total gefesselt hat während das Ende für mich viel zu sehr Happy End war. Es fühlte sich zu gezwungen und zu vorhersehbar an und war wirklich wenig überraschend. Deswegen 3,5 Sterne von mir.

Veröffentlicht am 21.04.2019

Spannendes Finale

Dreamkeeper
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Klappentext

Origineller als in den kühnsten Träumen. Allegra trainiert Tag und Nacht an der Akademie der Träume, seit sie weiß, dass die Seelen ihrer Eltern noch in der Traumzeit umherirren. Doch wie ...

Klappentext

Origineller als in den kühnsten Träumen. Allegra trainiert Tag und Nacht an der Akademie der Träume, seit sie weiß, dass die Seelen ihrer Eltern noch in der Traumzeit umherirren. Doch wie alle DI-Agenten ist sie in größter Bedrängnis, seit Gegenspieler Mortensen mit seinen Truppen die Träume immer mehr Unschuldiger infiltriert und manipuliert. Während die Armee des perfiden Gegners vor den Toren der Akademie aufmarschiert, steht für Allegra und Arthurs zarte Liebe eine dramatische Bewährungsprobe an.

Das Cover

Das Cover ist ähnlich wie der erste Teil, was mir gut gefällt. Ich mag es wenn Reihenbände miteinander harmonieren.
Auch bei diesem Teil ist das Cover wieder sehr schön geworden. Ich mag die bunten Farben, die einen Traum darstellen soll zu dem die junge Frau auf dem Bild rennt.
Würde es im Buchladen stehen, würde ich auf jedenfall dazu greifen.

Meine Meinung

Zu diesem Band gibt es einen weiteren Band, die beiden bilden zwar keine Reihe aber ich persönlich würde empfehlen den anderen zuerst zu lesen.
Es gibt zwar am Anfang kurze Erklärungen, aber ich persönlich hätte damit nicht so gut ins Buch gefunden.
Das Buch habe ich in einer Leserunde gelesen in der einige den anderen Band nicht gelesen haben, die einen hat das Probleme bereitet anderen wieder rum nicht.
Vielleicht empfehle ich den anderen Teil nur, weil er mir gut gefallen hat?

Trotz allem war der Einstieg in diese Geschichte wirklich spannend.
Man startet wirklich sofort im geschehen und es geht schon zu Anfang wirklich schlag auf schlag.

Die Hauptfigur Allegra geht auf eine recht ungewöhnliche Schule. Auf die Akademie der Träume, bei der sie lernt träume zu reparieren und sicherzustellen, dass in der Traumzeit alles richtig läuft.
Allegra selber ist ein ziemlich selbstbewusstes Mädchen, sie fackelt nicht lange sondern schreitet direkt zur Tat! Auch wenn die Situation ausweglos erscheint, findet sie doch immer ein Schlupfloch.

Mortensen ist der Böse, der möchte das man mehr Einfluss auf die Träume nimmt und das natürlich gerne mal zu seinem Vorteil nutzt. Seine Ansichten gehen absolut gegen die Regeln der DI. Weswegen er sich auch versteckt und von dort aus versucht mehr Macht und Verbündete zu sammeln.

Allegra ist natürlich nicht alleine sie hat ihre Freunde Arthur und Florentine. Die beiden können gut mit Allegra mithalten, denn sie sind mindestens genauso furchtlos.

Die Eltern von Allegra liegen beide im Koma, weil sie in der Traumzeit gefangen sind. Sie sind damals von Mortensen verraten worden und seitdem auf der Flucht. Allerdings haben sie nicht mehr viel Zeit, den eigentlich hat man nur begrenzt Zeit in der Traumzeit, ansonsten kann es passieren das man nicht mehr in seinen Körper kommt.
Allegra hat die besondere Gabe des Shiftens, was es ihr ermöglicht in die Träume hineinzusehen und macht sich auf die Suche nach ihren Eltern, aber es kommt so vieles dazwischen!

Das Buch war einfach von vorne bis hinten richtig spannend!
Es gab nicht wirklich lange Pausen zwischen dem geschehen, sondern man jagt von einem spannenden Augenblick zum nächsten.
In diesem Teil passiert so viel, dass es einem gar nicht langweilig wurde beim Lesen.

Ich mochte es in welche Richtung sich die Geschichte entwickelte, es wurden immer wieder zweifel gesät die einen auch als Leser ins grübeln brachte.
Auch das Ende war nochmal richtig spannend und hat mich sehr begeistert zurück gelassen.

Fazit

Eine spannende Geschichte rund ums Träumen.
Ich mochte die Geschichte von Allegra, Arthur und Florentine. Es gab einige Momente die mich überrascht haben und ab der zweiten Hälfte konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen.
Gelungenes Finale! 4/5

Veröffentlicht am 21.04.2019

Toller Reihenstart!

Windjammer
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Klappentext

Winter 1723.
Als der Schiffsjunge Evan sein Quartier im eisigen Saint Harbour bezieht, gibt es für ihn nur ein Ziel: Er muss ein neues Schiff finden. Denn zurück nach Europa kann er auf keinen ...

Klappentext

Winter 1723.
Als der Schiffsjunge Evan sein Quartier im eisigen Saint Harbour bezieht, gibt es für ihn nur ein Ziel: Er muss ein neues Schiff finden. Denn zurück nach Europa kann er auf keinen Fall. Gut, dass das Hausmädchen Gwen allerlei Kontakte zu den anderen Seefahrern unterhält. Doch je näher er Gwen kennenlernt, umso unwahrscheinlicher wird seine Abreise. Erst recht als er von ihrer besonderen Gabe erfährt und ihn eine dunkle Ahnung überkommt, dass in der Seefahrerstadt nicht alles ist, wie es scheint. Und dann ist da ja auch noch sein bester Freund Lenny, der Gwen mit aller Macht für sich gewinnen will.


Das Cover

Das Cover ist eher schlicht gehalten und einfach. Es ist jetzt kein richtiger Blickfang, aber auch nicht wirklich langweilig. Ich finde es schön gestaltet, eher schlicht.
Die schöne Zeichnung von dem Schiff passt auch wunderbar in das Setting und die Zeit in der die Geschichte spielt.

Meine Meinung

Die komplette Geschichte hindurch hab ich mich wunderbar unterhalte gefühlt.
Es hat sich eine deutliche Spannungskurve aufgebaut, zu deren Ende man wirklich mitgefiebert hatte. Gegen Ende hatte ich keine Ahnung wie das Buch ausgehen wird und war umso gespannter.

Ich mochte den Schreibstil sehr gerne, er war flüssig und einfach zu folgen. Die Autorin hat auch wunderbar Situationen erklären können oder die Gegend. Während des Lesens hatte ich immer ein deutliches Bild vor Augen von den einzelnen Situationen.

Die Geschichte um Evan fand ich mega spannend. Er hebt sich deutlich von den anderen Seefahrern ab und man merkt ihm an, dass er ein Geheimnis verbirgt. Man möchte die ganze Zeit erfahren was den so schlimmes in Europa passiert ist.
Er ist von der Art her eher der gut erzogene Junge, der hilfsbereit und höflich ist. Ein ganz schöner Kontrast zu den Männern auf dem Schiff oder auch seinem Freund Lenny.

Lenny ist ein typischer Schiffsjunge. Der feiert und trinkt und gerne hübschen Frauen nachstellt, aber eine Frau hat es ihm ganz besonderes angetan nämlich Gwen.

Gwen lebt mit ihrer kleinen Schwester in Saint Harbour. Dort arbeiten beide im Gasthaus zum Wütenden Bären.
Gwen ist sehr hübsch und erntet nicht wenige bewundernde Blicke von den Männern, die alle in diesem Gasthaus absteigen. Sie ist jemand der mit beiden Beinen fest auf dem Boden steht und sich nicht alles von den Männern gefallen lässt, was bei so einem Job auch ganz wichtig ist.
Allerdings hat sie auch ein Geheimnis, dass sie um alles in der Welt beschützt.

Ihre Schwester Tinna hingegen möchte einfach nur verschwinden aus Saint Harbour. Sie macht den Männern schöne Augen in der Hoffnung das sie einer über das Meer mit nach Europa nimmt.

Weil Evan im Winter aus Saint Harbour nicht herauskommt, sucht er sich einen Job um ein wenig Geld zu verdienen. Und wie es der Zufall so will, arbeitet er mit Gwen zusammen. Die beiden können anfangs wirklich gar nicht miteinander. Zu groß ist die Angst das ihre Geheimnisse aufgedeckt werden können, aber Evan ist ein fleißiger junger Mann der sich nicht so schnell aus der Ruhe bringen lässt.

Der ganze Aufbau der Geschichte, von den Charakteren über den Spannungsaufbau hin, entwickelt sich stetig weiter. Da es eine Kurzgeschichte ist, man hat also eben nicht ewig lange Spannungsbögen, sondern ein tolles Setting mit interessanten Charakteren. Es gibt keine langen Spannungspausen, sondern alles geht recht zügig voran so das keine Zeit für Langeweile ist!
Ich hab mich während des Lesens nicht einmal gelangweilt, sondern wurde die ganze Zeit spannend unterhalten.
Letztendlich hat mich die Geschichte sogar so begeistert, dass ich mir die Reihe auf jedenfall merken werde.

Fazit

Tessa Millard hat es geschafft mich auf 220 Seiten zu begeistern.
Mich hat die Geschichte absolut gefangen genommen. Mir gefiel die Welt in der die Geschichte spielt, ich mochte die Charaktere wirklich sehr gerne und mich reizte es zu erfahren, welche Geheimnisse sich hinter den Charakteren verbergen.
Ich bin absolut begeistert und freue mich auf Band 2! 5/5