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Veröffentlicht am 17.10.2019

Außergewöhnlich und schön!

Kissing Lessons
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Klappentext

Stella leidet unter dem Asperger- Syndrom. Alles, was mit Zahlen und Logik zu tun hat, versteht sie mit einem Blick. Die Gefühle ihrer Mitmenschen sind für sie hingegen nur schwer zu durchschauen. ...

Klappentext

Stella leidet unter dem Asperger- Syndrom. Alles, was mit Zahlen und Logik zu tun hat, versteht sie mit einem Blick. Die Gefühle ihrer Mitmenschen sind für sie hingegen nur schwer zu durchschauen. Deshalb hat sie auch recht wenig Erfahrung mit der Liebe. Theoretisch wünscht Stella sich einen Partner, aber praktisch fühlt sie sich beim Küssen wie ein Hai, dem Pilotfischchen die Zähne reinigen. Doch für jedes Problem gibt es ein logische Lösung: Stella muss einfach lernen, wie man richtig küsst – und mehr. Also erarbeitet sie akribisch einen Lehrplan und engagiert einen Profi: den Escort Michael. Und von ihm lernt sie tatsächlich viel. Vor allem, dass Liebe und Logik nichts miteinander zu tun haben ...

Das Cover

Mir gefällt, dass es eher in ruhigeren Farben gehalten ist. Genauso wie diese außergewöhnlichen Blumen, die auf dem Cover abgebildet sind. Das ganze harmoniert ziemlich gut miteinander.
Mir gefällt es wirklich gut.

Meine Meinung

Dies war mein erstes Buch von der Autorin, Helen Hoang.
Geschichten mit außergewöhnlichen Charakteren lese ich am allerliebsten und gerade das Stella eben an dem Asperger- Syndrom leidet macht sie für mich so außergewöhnlich.

Anfangs kann man sich unter Asperger so gar nichts richtig vorstellen. Klar man hat schon des öfteren davon gehört und kann sich da ungefähr etwas drunter vorstellen, aber so wirklich Ahnung hat man nicht. Wer nicht gerade selbst davon betroffen ist oder jemanden kennt, kann sich deshalb wahrscheinlich so gut wie gar nicht vorstellen, wie es einem im Alltag so belasten kann.
Umso interessanter war es, zu sehen wie Stella damit lebt.

Das Küssen gehört für die meisten zum Alltag. Ob Partner, Kind oder Haustier. Wir zeigen so Zuneigung, Liebe, Verbundenheit.
Doch was, wenn ein Kuss sich anfühlt wie ein Hai, dem ein Pilotenfischchen die Zähne reinigt?
Wie kann man eine Beziehung führen ohne sich dabei zu küssen? Oder sogar mehr?
Genau vor dem Problem steht Stella, als ihre Mutter ihr eröffnet sie wünscht sich Enkelkinder.
Für Kinder braucht man einen Mann und dann muss man mit diesem schlafen … für sie eine Horror- Vorstellung. Berührungen sind für sie unangenehm, Sachen wie Rasierwasser werden auf einmal ein Reiz, den man nicht mehr ignorieren kann.
Genau das haben ihr ihre Partner davor zu verstehen gegeben, solange sie sich nicht in der Nähe eines Partners entspannen kann, kann sie auch keinen halten.
Also warum nicht jemanden engagieren der ihr das beibringt? Der ihr zeigt wie sie einen Mann verführt und behält?

Und da tritt Michael auf den Plan.
Michael arbeitet als Escort, weil er das Geld braucht.
Praktischerweise sieht er verboten gut aus. Unter all den Männer- Profilen, fiel er ihr direkt ins Auge.
Seine lockere und entspannte Art ist einfach super sympathisch. Er scheint jede Regung bei ihr zu sehen und darauf zu reagieren. Er zwingt sie nicht, aber bringt sie dazu von sich aus weiter zu gehen.

Das ganze liest sich aus der Sicht der beiden, Kapitel weise wechseln die Perspektiven, was einen schönen Einblick in das innere der beiden gibt.
Es ist interessant zu erleben, wie Stella auf verschiedene Situationen reagiert.
Anfangs weiß Michael nichts von ihren Autismus. Sie möchte kein Mitleid in ihm wecken, er soll sie so sehen wie sie ist. Aber die Zeichen häufen sich.
Allerdings verändert sich Stella auch zusehends. Während anfangs viel ihr Kopf läuft, lässt sie sich immer mehr darauf ein.
Auch Michael scheint schnell zu vergessen das sie nur eine Kundin ist und er bald weiter ziehen muss, damit sie das erlernte an dem Mann ihrer Träume zum Einsatz bringen kann.

Das Zusammenspiel zwischen der beiden gefiel mir wirklich gut.
Stella die immer gerade heraus sagte was sie dachte und der einfühlsame Michael, der entspannt auf ihre Ehrlichkeit reagierte. Es schreckte ihn nicht ab, sondern machte sie in seinen Augen zu etwas besonderen.

Die ganze Geschichte baute sich toll auf, man merkt wie sich die beiden entwickeln und wie sie anfangen, eine Team zu bilden.
Es hat Spaß gemacht die Geschichte zwischen den beiden zu verfolgen und mitzufiebern. Es gab einige Oooh- Momente und ich habe auch das eine oder andere Tränchen verdrücken müssen.

Beide Charaktere hatten ihre Ecken und Kanten, gerade das machte sie so sympathisch und genau das, ließ sie einem ans Herz wachsen.

Fazit

Eine wirklich gelungene Umsetzung.
Mir haben die beiden Hauptcharaktere Stella und Michael, wahnsinnig gut gefallen und ich mochte es sehr wie die beiden miteinander harmoniert haben.
Ein Buch das einen gerade so durch die Seiten fliegen lässt und emotional ergreift.
Absolute Leseempfehlung!

Veröffentlicht am 07.10.2019

Love you Tonight

Love You Tonight
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Klappentext

Er soll ihr zeigen, wie sie ihre große Liebe erobern kann - und verliert sein Herz

Dr. Ellie Swan hat einen Plan: Ihre Praxis im kleinen Städtchen Bluelick, Kentucky eröffnen, damit sie ...

Klappentext

Er soll ihr zeigen, wie sie ihre große Liebe erobern kann - und verliert sein Herz

Dr. Ellie Swan hat einen Plan: Ihre Praxis im kleinen Städtchen Bluelick, Kentucky eröffnen, damit sie ein Auge auf ihren kranken Vater haben kann, und das Herz ihres Jugendschwarms Roger Reynolds erobern. Ihr Problem: Ellie ist zu Ohren gekommen, dass Roger in Sachen Sex experimentierfreudig ist. Daher sucht die schüchterne Ärztin Hilfe bei Tyler Longfoot, der in ihrer Schuld steht. Der Bad Boy und Frauenheld soll ihr alles beibringen, was sie braucht, um ihren Traum wahr werden zu lassen. Doch Ellie merkt schnell, dass sie sich mehr und mehr auf ihre Treffen mit Tyler freut und ihr eigentliches Ziel aus den Augen verliert ...


Das Cover

Ich denke wir sind uns ziemlich einig, wenn ich sage, dass sie sich da wieder ein besonders hübschen Kerl für das Cover rausgesucht haben.
Allerdings sieht es aus, wie die meisten Bücher aus dem Genre.
Weswegen ich mir schon ein wenig mehr gewünscht hätte.


Meine Meinung

Für mich war es das erste Buch von Samanthe Beck, welches ich gelesen habe.
Mir gefiel es, wie die Geschichte aufgebaut ist, wie sich die Charaktere Entwickeln.

Bluelick ist ein kleines Städtchen in Kentucky, wo jeder seinen Nachbarn kennt und es schwer bleibt Geheimnisse zu haben.
Deswegen wusste Ellie direkt Bescheid, als ihr Jugendschwarm Roger wieder auf dem Markt war.
Sie hörte von seiner Ex- Verlobten, dass er doch recht eigenwillige Vorlieben entwickelt hat, die sie wohl nicht zu stillen vermag.
Also möchte Ellie alles mögliche kennenlernen, damit sich Roger für sie entscheidet.
Und wer kann da besser helfen als jemand der für seine Frauengeschichten bekannt ist?
Tyler und sie treffen eine Vereinbarung und Ellie kann es nicht erwarten einen Sex- Lehrplan aufzustellen …

Ellie als Charakter ist witzig. Sie scheint die schüchterne und unerfahrene Ärztin zu sein, die es nicht gewohnt ist die Stimme zu erheben. Umso mutiger war es von ihr, in Gegenwart von Tyler des öfteren die Situation selbst in die Hand zu nehmen.
In einigen Situationen war sie sehr naiv und etwas festgefahren, aber mich hat es nicht gestört.

Tyler ist eher der grüblerische Bad Boy, der langsam in das Alter kommt, indem man ihm nicht mehr ganz so viel Freiheit zugesteht. Er muss sich klar werden, welche Aussage er mit seinem Handeln erwecken will, kurz gesagt- er muss Erwachsen werden.
Mit Ellie entdeckt er eine Seite an sich, die er so vorher noch nicht kannte und es entstehen die ein oder andere lustige Situation.

Mir gefiel die Dynamik zwischen den beiden richtig gut. Keiner lies sich von dem anderen unterbuttern und sie waren sich ebenbürtig.
Warum Roger wieder auf dem Markt war, war ab einem gewissen Punkt eigentlich ziemlich offensichtlich. Es war nur eine Frage der Zeit, bis auch Ellie das begriff und das schien sie sehr naiv darzustellen. Sie hatte sich so in ihre Fantasie verrannt, dass sie die ganzen Anzeichen gar nicht bemerkte.
Ich fand das eigentlich ganz lustig, es war so ein bisschen Fremdschämen angebracht, aber sie ist so eine liebenswerte Figur, dass ich ihr das einfach abgekauft habe.

Es war auch gut, dass die Beziehung zwischen Ellie und Tyler mehr in Vordergrund standen, als heiße Szenen, wobei diese auch so ihren Reiz hatten.

Fazit

Alles in allem ein tolles Buch!
Es war kein allzu unerwartetes Ende, aber es hat einen sehr gut Unterhalten, die Charaktere waren schön und auch die Geschichte drumherum war schön erzählt. Mir hat es im ganzen gut gefallen.

Veröffentlicht am 04.10.2019

Eine Stadt zum Träumen

Strange the Dreamer - Der Junge, der träumte
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Klappentext

Lazlo Strange liebt es, Geheimnisse zu ergründen und Abenteuer zu erleben. Allerdings nur zwischen den Seiten seiner Bücher, denn ansonsten erlebt der junge Bibliothekar nur wenig Aufregendes. ...

Klappentext

Lazlo Strange liebt es, Geheimnisse zu ergründen und Abenteuer zu erleben. Allerdings nur zwischen den Seiten seiner Bücher, denn ansonsten erlebt der junge Bibliothekar nur wenig Aufregendes. Er ist ein Träumer und schwelgt am liebsten in den Geschichten um die sagenumwobene Stadt Weep - ein mysteriöser Ort, um den sich zahlreiche Geheimnisse ranken. Eines Tages werden Freiwillige für eine Reise nach Weep gesucht, und für Lazlo steht sofort fest, dass er sich der Gruppe anschließen muss. Ohne zu wissen, was sie in der verborgenen Stadt erwartet, machen sie sich auf den Weg. Wird Lazlos Traum nun endlich Wirklichkeit?


Das Cover

Mir gefällt das Cover richtig gut. Ich finde, es ist der totale Hingucker und man muss es einfach in die Hand nehmen.
Es ist nicht zu sehr überladen, aber die Farben harmonieren toll zusammen und die Zeichnung passt wirklich schön dazu.


Meine Meinung

Dieses Buch hat einfach seine ganz eigene Magie
Als ich mit dem Lesen anfing, steckte ich gerade in einer super miesen Leseflaute und griff einfach nur nach Neugierde danach.

Danach hatte es mich gefangen.

Ich mag Lazlo als Charakter unheimlich gerne. Man lernt ihn als kleinen Jungen im Kloster kennen. Wo er im Garten mit improvisierten Schwertern spielte. Er träumte von der sagenumwobenen Stadt, ein mysteriöser Ort, er ist absolut fasziniert davon. Bis eines Tages, der Name der Stadt aus den Gedanken und Büchern verschwindet. Ab da nutzt er alles, um mehr über diesen Ort zu erfahren. Er saugt alles darüber geradezu auf. Kinderbücher, Rechnungen, alles was er dazu in die Finger bekommt.

Anfangs dachte ich nur OHMEINGOTT DIESES BUCH IST EINFACH SOO UNFASSBAR GUT!!!
Und dann kamen ab der Mitte so Momente in denen ich fast eingeschlafen wäre …

Meine Vermutung, im Deutschen hat man aus einem Buch zwei gemacht. Dadurch geht halt die Entwicklung von einem Charakter total den Bach hinunter und das hat für mich das Buch wirklich merklich gedämpft.

Im zweiten Teil geht es um eine andere Person, da kommt dann auch endlich ein bisschen das fantastische rüber. Diese Figur ist wirklich äußerst außergewöhnlich und hat vor allem ein ganz anderen Erzähltempo als bei Lazlo.
Sie zweifelt mit sich selbst, wagt es nicht zu träumen und versteckt sich mehr, als das sie sich zeigt.
Diese Parts waren eher ruhiger und für mich längst nicht so interessant wie bei Lazlo.
Doch merkt man deutlich eine Entwicklung und gerade als es wirklich spannend wird, hört das Buch auf.

Es dreht sich hauptsächlich um die Frage was aus der Stadt Weep geworden ist.
Was passiert ist, dass auf einmal selbst ihr Name verschwunden ist.
Genau diese Frage treibt Lazlo auch immer weiter an und bringt ihn vor allem vorran.

Die Spannung hat sich die ganze Zeit immer schön aufgebaut, selbst die Nebencharaktere waren super interessant und man konnte sich in diese Geschichte wirklich gut hineinfallen lassen.
Schade nur, dass man dies in zweit Teile spalten musste.

Fazit

Ein wirklich gutes Buch, eine Stadt um die sich die Rätsel ranken und eine Hauptfigur so wunderbar und aufregend wie man sich es nur wünschen kann!

Veröffentlicht am 29.09.2019

Leider nicht so meins

Ashes and Souls - Schwingen aus Rauch und Gold
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Klappentext

Eine Liebe zwischen Tod und Unsterblichkeit

Prag wird die goldene Stadt genannt, doch Mila sieht dort unendlich viel grau. Denn sie hat eine besondere Fähigkeit: Sie kann den Tod vorhersehen. ...

Klappentext

Eine Liebe zwischen Tod und Unsterblichkeit

Prag wird die goldene Stadt genannt, doch Mila sieht dort unendlich viel grau. Denn sie hat eine besondere Fähigkeit: Sie kann den Tod vorhersehen. Menschen, die bald sterben werden, verlieren in Milas Augen jegliche Farbe. Verzweifelt versucht sie, diesen Fluch loszuwerden, und gerät dabei in den Kampf zwischen Licht und Dunkelheit. Schnell findet sie heraus, dass Himmel und Hölle ganz anders sind, als sie es sich vorgestellt hat. Für welche Seite wird Mila sich entscheiden?

Ein Ungleichgewicht bedroht die Welt. Eigentlich wird sie durch das Gleichgewicht von Gut und Böse, Licht und Schatten, Menschen und Ewigen zusammengehalten. Die Aufgabe der Ewigen ist es, diese Balance zu bewahren.

Der Ewige Asher ist im Reich der Dunkelheit zu Hause. Normalerweise hält er sich aus den Angelegenheiten der Menschen heraus, bis sein alter Gegenspieler Tariel plötzlich Interesse an einem Mädchen zeigt: Mila. Zunächst nähert Asher sich ihr nur an, um die langersehnte Rache an Tariel zu nehmen. Aber dann entdeckt er, dass Mila besondere Kräfte besitzt. Kräfte, die ein Mensch gar nicht haben sollte. Und schon bald steht Asher vor einer schwierigen Entscheidung: Wird er das Mädchen, das er liebt, beschützen – selbst wenn das die gesamte Welt ins Chaos stürzen könnte?


Das Cover

Das Cover ist wirklich wunderschön!
Ich liebe das Artwork total! Die Farbe harmonieren so wunderbar zueinander und das Thema das Buches wurde gut aufgegriffen damit. Absolut gelungen.
Würde ich es so im Buchladen stehen sehen, würde ich sofort danach greifen!


Meine Meinung

Von Ava Reed hab ich schon einige Bücher gelesen und finde sie unglaublich gut. Ich mag ihre Art Geschichten zu erzählen, auch auf social Media Seiten bin ich ein Fan von ihrer lockeren und lieben Art. Umso mehr war ich auf dieses Buch gespannt und hab mich da total drauf gefreut.
Aber jetzt .. weiß ich nicht genau was ich dazu sagen soll.

Das Buch liest sich wie die anderen, aber irgendwie auch nicht. Man spürt den Funken, aber so richtig überspringen konnte er bei mir nicht.
Es lies sich super leicht und locker lesen und ich war innerhalb von ein paar Stunden mit dem Buch auch schon durch, leider konnte es mich aber auch nicht so fesseln wie ich mir das erhofft hatte.
Ich fand den Einstieg in das Buch deutlich zu lang.
Das ganze dümpelte so locker vor sich hin und kam als nicht zum Punkt.

Dagegen war das Ende dann auf einmal recht rasant und stoppte genau da, wo normalerweise die Geschichte erst richtig beginnt.
Das fand ich ärgerlich.
Zudem fand ich die Figuren alle etwas klischeehaft und wenig ausgearbeitet.

Die Idee mit den verschiedenen Settings fand ich wirklich gut, dass ganze drumherum war wirklich schön beschrieben und machte mich persönlich auch sehr neugierig. Ich wollte mehr von dieser Welt wissen.

Mila hat eine interessante Gabe. Sie sieht Menschen in Farbe und kann so sehen, wie nah sie dem Tod wirklich sind. Ich denke das ist ziemlich gruselig, wenn man mit ansehen muss wie geliebte Menschen langsam ergrauen. Mich hätte nur sehr interessiert woher diese Gabe kommt.
Es hätte sich ruhig mehr darum drehen können, für mich ging es viel zu sehr darum, dass große Geheimnis zu bewahren und es immer nur anzudeuten, als wirklich der Geschichte zu folgen.

Schön war der Wechsel der Perspektiven und die schönen Kapitel Verzierungen.
Mit dem Cover zusammen hat das ein tolles Bild ergeben.

So konnte man die Geschichte auch aus der Sicht von Asher und Tariel lesen.
Allerdings sind beide nicht gut ausgearbeitet worden, meiner Meinung nach.
Sie waren beide etwas Klischeehaft und eindimensional.
Asher und Tariel stehen in Konkurenz und können sich nicht leiden.
Trotzdem fehlte sehr das Drama zwischen den beiden, es schien als wäre der große Ärger zwischen den beiden ganz plötzlich verraucht.

Ich fand diese Welt toll, die hier beschrieben wurde, aber leider fehlte es mir total an Spannung.
Die Jungs waren mir viel zu sehr hinter Mila her, und ich konnte es einfach so gar nicht nachvollziehen. Warum Mila in so großer Gefahr ist, wurde auch nicht wirklich geklärt und besonders dramatisch fand ich sie Situationen auch nicht.
Mir hat hier deutlich Story gefehlt, am Ende des Buches kam ich mir vor, als hätte ich bloß eine kurze Leseprobe gelesen und nicht das ganze Buch!

Fazit

Auch wenn ich ein Fan von Ava Reed bin, bei diesem Buch diesmal leider nicht.
Für mich fehlte es deutlich an Story, die Charaktere kamen viel zu kurz.
Das Ende war zwar rasant, aber der Anfang deutlich zu langatmig. Schade!

Veröffentlicht am 01.08.2019

Sehr vorhersehbar

Project Jane
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Klappentext

Ein Wort ist der Anfang. Oder das Ende.
Sie nennen sie Jane Doe, und sie spricht nicht. Egal, was sie mit ihr anstellen, dort in der geheimen Forschungsanstalt Lengard. Denn ein Wort von Jane ...

Klappentext

Ein Wort ist der Anfang. Oder das Ende.
Sie nennen sie Jane Doe, und sie spricht nicht. Egal, was sie mit ihr anstellen, dort in der geheimen Forschungsanstalt Lengard. Denn ein Wort von Jane kann den Lauf der Welt verändern. Und so schweigt sie. Bis der geheimnisvolle Landon Ward ihr Vertrauen gewinnt. Vorsichtig öffnet sich Jane, doch sie muss schnell erkennen, dass ihre Fähigkeiten der Schlüssel zu einem finsteren Plan sind.

Das Cover

Meiner Meinung nach ist das Cover eigentlich ganz interessant.
Es greift das Thema ziemlich gut auf, auch der Titel passt gut dazu und es sieht auch für die Altersstufe gemäß aus. Wenn ich das so im Laden liegen sehen würde, würde ich auf jedenfall danach greifen um mir den Klappentext durchzulesen.

Meine Meinung

Meiner eigenen Meinung stehe ich hier etwas unentschlossen gegenüber.
Ich finde die Idee hinter der Geschichte wirklich spannend und interessant, auch die Schreibweise und Erzählweise fand ich sehr gut gewählt. Man hat gut in die Geschichte gefunden, man wird langsam mit Informationen gefüttert. Das baut sich gut auf.
Was mir nicht gefiel waren einfach die Ungereimtheiten. Ganz oft gab es Stellen an denen ich
dachte, ja warum hat da eigentlich niemand früher eingegriffen.
Auch gab es viele Momente die einfach FALLE gebrüllt haben. Manche Figuren haben vollkommen nach Lehrbuch gehandelt. Vieles konnte man vorher sehen.

Im ganzen fehlte es mir an der Ausführung. Es hätte alles ruhig länger sein können.
Jane hat sich selbst eingewiesen, warum weiß man zu beginn nicht. Man weiß sie hält sich selbst für eine Gefahr und das wird durch ihre Aufenthaltsart auch irgendwie bestätigt,
Die Wärter gehen sehr vorsichtig mit ihr um, manche haben regelrecht Angst vor ihr und einige der Ärzte die sie eigentlich behandeln sollen, machen alles andere als sie zu behandeln.

Und während dieser ganzen Zeit spricht sie nicht. Kein einziger Ton.
Letztendlich weiß man auch nicht, kann sie nicht sprechen oder will sie einfach nur nicht sprechen?
Und genau das macht das Buch aber so interessant.

Ab da tauchte dann Ward auf. Er soll ihr neuer .. ja was eigentlich? Er ist kein Therapeut, kein Arzt, und vor allem sehr jung. Er geht mit als einziger normal mit ihr um. Hat keine Angst vor ihr, lässt sie dort ihren Ruhepunkt finden. Hilft ihr.
Doch alles daran wirkte inszeniert. Alles schreit Hinterhalt. Und das fand ich schade.
Das Vertrauen das sie ihm gegenüber aufbaute war so vorhersehbar. Ich hätte mir mehr „Oooh“ Momente gewünscht, viel mehr gestohlene Augenblicke.

Auch schafft er es hinter ihr Geheimnis zu Blicken und dann überschlug sich die ganze Geschichte ein wenig.
Es hatte etwas von den X-Men. Nur das man hier die Leute mit etwas härteren Methoden zum Sprechen bringt.

Im ganzen war es eine interessante Idee. Es hat zum Ende hin tatsächlich Spaß gemacht und die ganze Zeit wollte ich nur wissen warum sie jetzt eigentlich nicht spricht.
Großartig viel darf man von dem Buch nicht erwarten, denn zwischenzeitlich war es langweilig, zäh und fürchterlich vorhersehbar.