Profilbild von SamIrrelevant

SamIrrelevant

aktives Lesejury-Mitglied
offline

SamIrrelevant ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit SamIrrelevant über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.03.2018

Absolut gelungene Fortsetzung!

Scythe - Der Zorn der Gerechten
0 0

Klappentext

Der zweite Band der großen 'Scythe'-Trilogie von New-York-Times-Bestseller-Autor Neal Shusterman

Citra hat es geschafft.

Sie wurde auserwählt und als Scythe entscheidet sie jetzt, wer ...

Klappentext

Der zweite Band der großen 'Scythe'-Trilogie von New-York-Times-Bestseller-Autor Neal Shusterman

Citra hat es geschafft.

Sie wurde auserwählt und als Scythe entscheidet sie jetzt, wer leben darf und wer sterben muss.

Doch als wenn das nicht schon schwer genug wäre, übernehmen skrupellose Scythe die Macht und stellen neue Regeln auf. Die wichtigste Regel lautet, dass es ab jetzt keine Regeln mehr gibt.

So beginnt Citras Kampf für Gerechtigkeit.

Ein Kampf, den sie nur gemeinsam gewinnen kann mit ihrer großen Liebe Rowan.


Das Cover

Ich bin ehrlich gesagt zwiegespalten darüber wie ich das Cover finde.
Neutral betrachtet finde ich das Cover toll! Es strahlt so ein Selbstbewusstsein aus. Die Frau darauf lässt sich bestimmt nicht dumm anmachen und weiß sich zu wehren. Es sieht einfach nach Power aus, aber trotz allem durch die schwarze Kleidung geheimnisvoll.
Wenn man jetzt allerdings überlegt das dies ein zweiter Teil ist und das Cover allein schon ein riesen Spoiler für den ersten Band ist, ist dieses Cover ein absolutes NO GO!
Ich fand den ersten Entwurf des Covers schön, man hätte die Reihe ruhig so weiter führen können. Jetzt weiß man allerdings beim Anblick des zweiten Bandes wie der erste Band ausgehen würde und selbst wenn man dieses Wissen mit den Covern hat und bewusst den Blick meidet wird man ja überall darauf verwiesen. In Bücherläden stehen die Bände immer nebeneinander, auf Internetseiten wird dir automatisch immer der zweite Teil angeboten. So gesehen finde ich das unklug gewählt und genau deswegen gefällt es mir gar nicht.


Meine Meinung

Achtung könnte Spoiler beinhalten!


Den ersten Teil der Reihe fand ich schon wirklich gut.
Neal Shusterman hat eine tolle Art zu schreiben und eine gute Methode die Spannung in der Story aufzubauen. Gerade hier im zweiten Teil gab es viele Momente die mich vollkommen überraschten und die ich wirklich nicht hätte vorhersehen können.

Es wurde diesmal ein Teil der Geschichte auch aus Sicht des Thunderheads erzählt, was ich wirklich interessant finde.
Der Thunderhead bewacht nicht nur alles und steuert es, sondern ist gleichzeitig auch noch Ersatz Elternteil für so viele.
Viele der Menschen haben mehrere Familien und viele Kinder. Dadurch kommt es, dass manche Kinder halt nicht die Aufmerksamkeit bekommen die sie für ihre Entwicklung brauchen. (Mir fällt dazu immer das Mittlere Kind ein) Und um eben diese Kinder kümmert sich der Thunderhead. Er spricht mit ihnen, gibt ihnen Tipps, lernt mit ihnen, macht Fotos von wichtigen Ereignissen. Er nimmt tatsächlich eine Elternrolle ein.
Da merkt man das der Thunderhead eine entscheidenede Rolle in dieser Welt spielt.
Vieles hängt mit ihm zusammen und doch ist der Thunderhead nicht allmächtig.

Zum Beispiel darf er in die Handlungen der Scythe nicht eingreifen.

Citra hat es geschafft, sie hat die Ausbildung zum Scythe bestanden und darf jetzt die Robe tragen.
Sie bringt frischen Wind in die Konklave, allein schon mit ihrer Methode nachzulesen.
Anfangs stößt sie auf viel Kritik, aber sie hat mit der Zeit viel Selbstbewusstsein entwickelt um für sich selbst einzustehen. Sie setzt sich durch.

Rowan schlägt einen derweil ganz anderen Weg ein.
Nachdem er untergetaucht ist, versteckt er sich nicht, sondern er wehrt sich.
Ich finde es gut was er tut, durch die Zeit bei Goddard hat er gemerkt, dass nicht viele Scythe noch nach den eigentlichen Regeln arbeiten.
Das Nachlesen wird immer mehr vergnügen. Sie nutzen ihren Status aus um Reichtum zu erlangen und ein Leben ohne Entbehrungen zu führen.

Scythe Faraday taucht auch wieder auf der Bildfläche auf.
Ebenso wie Rowan macht ihm die neue Entwicklung sorgen und er ist auf der Suche nach etwas dessen Existenz nicht einmal bestätigt ist.

Es tauchen noch mehr Charaktere in der Geschichte auf, mit denen man nicht gerechnet hat und die eine wichtige Rolle spielen werden.
Vor allem entwickeln sich manche dieser Charaktere sich gewaltig, sie trauen sich zu Dingen die man ihnen wirklich nicht zugetraut hat.


Die ganze Geschichte wurde von Seite zu Seite immer spannender.
Ich konnte irgendwann das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen, so viele Dinge passieren.
Für mich ein absolutes Highlight dieses Jahr!
Ich freue mich unglaublich auf den Finalen Teil!

Veröffentlicht am 25.02.2018

Leider viel zu dramatisch ...

Save Me
1 1

Klappentext

Sie kommen aus unterschiedlichen Welten.
Und doch sind sie füreinander bestimmt.

Geld, Glamour, Luxus, Macht — all das könnte Ruby Bell nicht weniger interessieren. Seit sie ein Stipendium ...

Klappentext

Sie kommen aus unterschiedlichen Welten.
Und doch sind sie füreinander bestimmt.

Geld, Glamour, Luxus, Macht — all das könnte Ruby Bell nicht weniger interessieren. Seit sie ein Stipendium für das renommierte Maxton Hall College erhalten hat, versucht sie in erster Linie eins: ihren Mitschülern so wenig wie möglich aufzufallen. Vor allem von James Beaufort, dem heimlichen Anführer des Colleges, hält sie sich fern. Er ist zu arrogant, zu reich, zu attraktiv. Während Rubys größter Traum ein Studium in Oxford ist, scheint er nur für die nächste Party zu leben. Doch dann findet Ruby etwas heraus, was sonst niemand weiß — etwas, was den Ruf von James‘ Familie zerstören würde, sollte es an die Öffentlichkeit geraten. Plötzlich weiß James genau, wer sie ist. Und obwohl sie niemals Teil seiner Welt sein wollte, lassen ihr James — und ihr Herz — schon bald keine andere Wahl -


Das Cover

Das Cover ist zweifellos hübsch. Es glitzert so schön und schreit eigentlich schon nach einer Liebesgeschichte. Ich finde es auch gut, dass dort keine Menschen abgebildet sind, das gibt dem ganzen etwas geheimnisvolles.


Meine Meinung

Seit der Again- Reihe bin ich ein riesen Fan von Mona Kasten.
In den Bänden hat sie bewiesen, dass sie einen tolles schreibstil hat, ein super gespür für die Charaktere und mal eine ganze andere Geschichte liefert als das ewige hin und her.

Umso mehr hab ich mich auf ihre neue Reihe gefreut. Vor allem weil Save me auch noch so ein hübsches Cover hat.
Aber das Buch hat mir gar nicht gefallen.
Es fühlt sich fast an, als wären diese Bücher nicht von der selben Person geschrieben worden.

Ruby kommt eher aus ärmeren Verhältnissen und schaft es nur durch ein Stipendium an die Privatschule. Ihr großer Traum ist es in Oxford zu studieren, weswegen sie Schule sehr ernst nimmt.

James dagegen ist der typisch verwöhnte Sohn mit reichen Eltern.
Die wollen natürlich das er ihr Erbe antritt, aber er will das nicht. Und um das zu vergessen, gibt es Partys, Alkohol, Frauen und auch Drogen.

Nachdem Ruby etwas sieht, was sie nicht sehen soll. Behält James sie im Auge, damit sie niemanden etwas darüber erzählt was sie da nicht- gesehen hat.
Das sie sein Geld ausschlägt wundert ihn, da er ja sonst doch jeden kaufen kann.

Als Strafarbeit müssen die beiden mit anderen aus der Gruppe eine Halloween Party planen und die beiden kommen sich näher.

An sich klingt das ja ganz nett.
Aber die beiden keifen sich die ganze Zeit nur an. Das sind nur gehässige und gemeine Worte die zwischen den beiden gewechselt werden.
Zwischen dem ganzen gezicke und gekeife scheinen sich Gefühle zwischen den beiden zu entwickelt, die ich absolut nicht verstehe.
Für mich wirken die Charaktere eher platt und eindimensional.
Von den ganzen Nebencharakteren erfährt man auch nicht wirklich viel.
Die tauchen immer mal wieder auf um ein bisschen die Lücken zu füllen, haben aber ansonsten keinen weiteren Sinn.

Erst zu Ende kommen endlich mal Gefühle ins Spiel. Allerdings viel zu spät und viel zu kurz.

Das Ende war dann nochmal richtig grausig.

Dieses Buch bedient sich an jedem Klischee. Es dreht sich vollkommen im Kreis.
Sie sieht etwas was sie nicht sehen soll- wird bedroht deswegen- wird im Auge behalten.
Sie sieht wieder etwas das sie nicht sehen soll- wird bedroht deswegen- wird im Auge behalten.
Da zwischen keifen sich die beiden immer an. Dann sind sie auf einmal ganz verliebt, nur damit er im nächsten Moment wieder einen schlechten Tag hat und diesen im Alkohol auf irgendeiner Party zu ertrinken.

Ich wollte dieses Buch so gerne lieben, ich hab mich so darauf gefreut. Aber die Story wirkt so fürchterlich erzwungen und die Charaktere passen einfach nicht zueinander.
Ruby hat mehr verdient und James nimmt seine Familie immer als Ausrede um vollkommen zu eskalieren.
Die Story war viel zu übertrieben dramatisch und oft hat hier das Realistische gefehlt.
Für mich ein absoluter Flop.

Veröffentlicht am 09.02.2018

Toller zweiter Teil

Zwischen zwei Sternen
0 0

Klappentext

Früher hatte Lovelace ihre Augen und Ohren überall. Als KI-System der Wayfarer bekam sie alles mit, was auf ihrem Raumschiff passierte, und sie sorgte für das Wohlbefinden der Crew, für die ...

Klappentext

Früher hatte Lovelace ihre Augen und Ohren überall. Als KI-System der Wayfarer bekam sie alles mit, was auf ihrem Raumschiff passierte, und sie sorgte für das Wohlbefinden der Crew, für die Lovelace immer mehr eine Freundin war als nur ein System.

Dann kam der totale Systemausfall. Ihre Crew sah nur eine Möglichkeit, Lovelace zu retten: ein Reboot all ihrer Systeme. Als sie aufwacht, ist sie in einem Bodykit gefangen, eingeschränkt auf modifizierte menschliche Körperfunktionen – in einer Gesellschaft, in der eine solche Umwandlung verboten ist.

Doch Lovelace ist nicht allein: Pepper, eine chaotische Technikerin, die ihr Leben riskiert hat, um die Künstliche Intelligenz zu retten, hilft Lovelace, ihren Platz in der Welt zu finden. Denn Pepper weiß selbst nur zu genau, wie es ist, ganz auf sich allein gestellt zu sein und das Universum neu kennenzulernen …


Cover

Das Cover ist sehr schön gestaltet. Erinnert sehr an den ersten Teil, mit den Umrissen der Leute und dem Blick in den Himmel.
Die Farben sind sehr einheitlich dadurch ist es eher ruhig.
Der erste Teil ist mir selbst besonders aufgefallen durch seinen ungewöhnlichen Titel.
Das war ein Buch das ich tatsächlich nicht nach Cover sondern nach Titel mich angesprochen hat.
Der zweite Teil wirkt daneben deutlich schwächer, aber da es ein zweiter Teil ist finde ich persönlich nicht schlimm.


Meine Meinung


Zu Becky Chambers bin ich durch den ersten Teil der Reihe gekommen „Der lange Weg zu einem kleinen zornigen Planeten“.
In diesem Teil hat mir diese Welt in der die Geschichten spielen einfach so unglaublich gut gefallen. So viele verschiedene und unterschiedliche Spezies wohnen und Leben in dieser Welt.
Es ist spannend zusammen mit den Charakteren diese Welt zu erkunden.

In diesem zweiten Teil geht es um Sidra.
Sidra ist im ersten Teil schon als Figur aufgetaucht, nur war sie dort unter einem anderen Namen bekannt, nämlich unter Lovelace.
Lovelace war die KI des Schiffes Wayfarer und wurde bei einem Angriff beschädigt. Man musste die KI in den Werkstand zurücksetzen und leider kam die alte Lovelace nicht mehr zurück.
Die neue KI wurde illegaler weise in ein Menschliches Kit geladen und ist zusammen mit der Technikerin Pepper auf dem Weg in ihr neues zuhause.

Man erlebt wie sich die KI mit diesem einschränkendem neuen Körper zurecht finden muss.
Eigentlich ist sie dazu konstruiert ein ganzes Schiff zu überwachen, Augen und Ohren überall gleichzeitig zu sein und unbegrenzten Zugang zum Linking zu haben.
Der Charakter Sidra ist unglaublich gut ausgearbeitet, man merkt ihr hadern aber man merkt auch das sie Anfängt gefallen an dem Leben zu finden.

Die Technikerin Pepper und ihr Mann Blue sind genauso interessante Charaktere. Die beiden Leben nicht schon immer auf diesem Planeten, sondern kommen quasi aus der Schattenseite der Welt.

Die Geschichte wechselt sich ab, es gibt Szenen aus dem Aktuellen geschehen aus Sidras sicht und es gibt Szenen aus Sicht von Pepper die zu Anfang erst 10 Jahre alt ist.

Das interessante bei Becky Chambers ist ihre Ausarbeitung der Charaktere.
Man merkt beim Lesen deutlich das sich die Autorin vorher genau Gedanken gemacht hat über jede Figur die in der Geschichte auftaucht. Jede Figur hat ihre eigene Vergangenheit, ihre eignen Eigenarten und handelt grundsätzlich für sich typisch. Die Charaktere wachsen an ihrem Aufgaben, man merkt deutlich eine Entwicklung und genau das macht diese Geschichte aus.

Es ist interessant zu erfahren wie Pepper dahin kam wo sie jetzt ist. Ihre Vergangenheit ist erschreckend und macht deutlich, dass selbst in so einer weit entwickelten Welt nicht alles ohne Schaden sein kann.

Sidra hat einiges zu verarbeiten, ist sie das erste Mal in so einen beschränkten Körper gefangen, aber lernt sie das Leben es Mensch zu lieben. Sie bildet sich weiter, findet sogar Freunde und fängt richtig ein neues Leben an.
Trotz allem immer in der Angst entdeckt zu werden, den in dieser Welt sind KI's in der Form verboten.

Die Geschichte war genau wie der erste Teil, super interessant. Es war spannend mehr über die Charaktere zu erfahren und ich hoffe das die Figuren auch in den nächsten Teilen wieder auftauchen werden.

Veröffentlicht am 05.02.2018

Viel zu einfaches Ende

Königreich der Schatten - Rückkehr des Lichts
0 0

Klappentext

Seit Jahren herrscht Finsternis über dem Königreich Relhok. Doch Luna, die wahre Königin des Reiches, ist es mithilfe des Waldläufers Fowler gelungen, aus Relhok zu fliehen. Der Mörder ihrer ...

Klappentext

Seit Jahren herrscht Finsternis über dem Königreich Relhok. Doch Luna, die wahre Königin des Reiches, ist es mithilfe des Waldläufers Fowler gelungen, aus Relhok zu fliehen. Der Mörder ihrer Eltern droht, auch sie zu töten. Auf der Flucht wird ihr Verbündeter lebensgefährlich verletzt. Nur die fremden Soldaten des Königs Lagonia können ihnen helfen. Doch kann sie ihnen vertrauen? Um endlich der Dunkelheit zu entkommen und ihre Feinde zu besiegen, müssen sich Luna und Fowler ihrer Bestimmung stellen.


Cover

Wie der erste Teil finde ich auch den zweiten teil der schön.
Das Cover ist allgemein nicht so überladen und auch eher schlicht,
Passen Teil eins und Teil zwei auch optisch sehr gut zueinander.

Meine Meinung

Von Sophie Jordan kenne ich bereits Infernale. Bei Infernale fand ich den ersten Teil unglaublich überragend und den zweiten unfassbar langweilig.
Und bei dieser Reihe ging es mir leider genauso.

Ich mag es das Luna eine super starke und selbstbewusste junge Frau ist
Trotz ihrer Einschränkung schreckt sie vor nichts zurück und handelt richtig mutig.
Von ihr kann man sich wirklich noch eine Scheibe abschneiden.

Fowler dagegen steckt voller Geheimnisse und scheint auch ein wenig von seiner Vergangenheit gequält.
Es brauch seine Zeit bis er sich Luna gegenüber öffnet aber dann beschützt er sie mit allem was er hat.

Den ersten Teil fand ich wirklich gut.
Die Geschichte ist gut erzählt und spannend.
Gut fand ich, dass es mehr um Action ging als um Liebesangelegenheiten.

Im zweiten teil wurde es fast politisch.
Ich hatte das Gefühl dass das Ziel aus dem ersten Teil hier vollkommen fallen gelassen wird.

Da Fowler verletzte ist, muss sie in die nächste Stadt um ihn zu retten. Dabei wird sie von Soldaten des dortigen Königs aufgegriffen und mitgenommen.
Der König dort ist allerdings nicht ganz so freundlich.
Auf einmal geht es ums heiraten um so den Frieden zwischen den Ländern zu festigen. Was natürlich so nicht ganz stimmt …

Es entsteht eine Art Dreiecks/ Viereckbeziehung.
Mir fehlte es etwas an Bewegung. Die ganze Story war total festgefahren, als sie auf diese Burg sind.

Aber zum ende hin wird es nochmal spannend.
Für eine halbe Seite lang.

Der Showdown war kaum eine Seite lang. Ein Kampf der so einfach war, dass man sich unwillkürlich fragt, wieso hat das nicht schon vor Jahren jemand gemacht?

Das fand ich wirklich enttäuschend.

Dieser Reihe hätte ein dritter teil wirklich gut getan.
Es hätten sich einzelne Geheimnisse besser ausführen lassen, mehr Bewegung in die Geschichte gebracht und auch für den Finalen Kampf wären ein paar Seiten raus gesprungen.

Der Ausgang an sich gefällt mir schon, aber er wurde hier einfach viel zu einfach erreicht.

Veröffentlicht am 15.01.2018

Nette Idee aber das wars auch schon

Royal: Ein Königreich aus Glas
0 0

Ich hab dieses Buch vor gefühlt Jahren mal entdeckt und fand die Grundidee dahinter eigentlich ganz interessant.
Es gibt zwar eigentlich einige Denkfehler. ZB hält eine Glaskuppel keine atomare Strahlung ...

Ich hab dieses Buch vor gefühlt Jahren mal entdeckt und fand die Grundidee dahinter eigentlich ganz interessant.
Es gibt zwar eigentlich einige Denkfehler. ZB hält eine Glaskuppel keine atomare Strahlung ab, aber gut das kann man ja noch verkraften.
Eigentlich habe ich mir auch geschworen keine Bücher aus dem impress Verlag mehr zu lesen, weil sie mir bis jetzt alle viel zu kindisch und unausgereift waren.
Also hab ich zuerst nur die Leseprobe gelesen und fands eigentlich ganz interessant.
Im Nachhinein war der Teil in der Leseprobe noch der interessanteste Teil vom ganzen Buch.
Es beginnt bei ihrer Tante, erzählt von ihrem schweren Leben dort.
Das klingt so ein bisschen nach Aschenputtel.
Dann gibt es diese Auswahl, weil Der Prinz eine Prinzessin sucht.
Damit die Frau allerdings nicht nur so tut als liebe sie ihn, gibt es vier Männer und nur einer ist der Prinz.
Das ganze erinnert an Selection und Catch the Millionär und klang eigentlich ganz viel versprechend. Vielleicht kein tiefgründiger Roman, aber nach einer unterhaltsamen Lektüre für zwischendurch.
Allerdings versteh ich nicht warum die Frauen allerdings lange kleider tragen müssen. So bisschen viktorianisch angehaucht. Gab es eigentlich auch eine kleiderordnung für die Männer? Oder sind nur die Frauen rumgelaufen wie an Fasching?
Ich fand das halt alles so deplatziert. Technologisch gesehen leben sie in der Zukunft, aber in der Kuppel wie im 16. Jahrhundert.
Genauso scheinen die keine Medikamente zu kennen und Technik Geräte werden auch selten erwähnt.

Tanya war mir am anfang eigentlich ganz sympathisch. Sie sucht nach der wahren Liebe und hält nichts von dieser Auswahl. Kaum sieht sie allerdings den ersten Typ schon ist sie total im Fangirl Modus. Keine Ahnung was sie an ihm findet. Er benimmt sich durchgehend unfreundlich und offensichtlich hat sie sich nur in sein äußeres verliebt den von seinem inneren erfährt man nichts. Allgemein reden die recht wenig.
Nervig ist auch das die Kerle sie für aaaabsolut perfekt halten. Die freuen sich doch über jeden Furz den sie Lässt ...
Das ganze bricht so plötzlich ab, dass man das Gefühl hatte man hätte einfach vergessen das letzte Kapitel einzufügen.
Im ganzen also war es eine typische Teeny Geschichte.
Auch der Schreibstil war nicht sonderlich berauschend. Sehr einfach gehalten. Es laß sich mehr wie eine Anfänger Story auf wattpad ...
Wäre Teil 1 und Teil 2 nicht bei mir im Sammelband hätte ich den zweiten Teil niemals gelesen!