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Veröffentlicht am 09.02.2018

Toller zweiter Teil

Zwischen zwei Sternen
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Klappentext

Früher hatte Lovelace ihre Augen und Ohren überall. Als KI-System der Wayfarer bekam sie alles mit, was auf ihrem Raumschiff passierte, und sie sorgte für das Wohlbefinden der Crew, für die ...

Klappentext

Früher hatte Lovelace ihre Augen und Ohren überall. Als KI-System der Wayfarer bekam sie alles mit, was auf ihrem Raumschiff passierte, und sie sorgte für das Wohlbefinden der Crew, für die Lovelace immer mehr eine Freundin war als nur ein System.

Dann kam der totale Systemausfall. Ihre Crew sah nur eine Möglichkeit, Lovelace zu retten: ein Reboot all ihrer Systeme. Als sie aufwacht, ist sie in einem Bodykit gefangen, eingeschränkt auf modifizierte menschliche Körperfunktionen – in einer Gesellschaft, in der eine solche Umwandlung verboten ist.

Doch Lovelace ist nicht allein: Pepper, eine chaotische Technikerin, die ihr Leben riskiert hat, um die Künstliche Intelligenz zu retten, hilft Lovelace, ihren Platz in der Welt zu finden. Denn Pepper weiß selbst nur zu genau, wie es ist, ganz auf sich allein gestellt zu sein und das Universum neu kennenzulernen …


Cover

Das Cover ist sehr schön gestaltet. Erinnert sehr an den ersten Teil, mit den Umrissen der Leute und dem Blick in den Himmel.
Die Farben sind sehr einheitlich dadurch ist es eher ruhig.
Der erste Teil ist mir selbst besonders aufgefallen durch seinen ungewöhnlichen Titel.
Das war ein Buch das ich tatsächlich nicht nach Cover sondern nach Titel mich angesprochen hat.
Der zweite Teil wirkt daneben deutlich schwächer, aber da es ein zweiter Teil ist finde ich persönlich nicht schlimm.


Meine Meinung


Zu Becky Chambers bin ich durch den ersten Teil der Reihe gekommen „Der lange Weg zu einem kleinen zornigen Planeten“.
In diesem Teil hat mir diese Welt in der die Geschichten spielen einfach so unglaublich gut gefallen. So viele verschiedene und unterschiedliche Spezies wohnen und Leben in dieser Welt.
Es ist spannend zusammen mit den Charakteren diese Welt zu erkunden.

In diesem zweiten Teil geht es um Sidra.
Sidra ist im ersten Teil schon als Figur aufgetaucht, nur war sie dort unter einem anderen Namen bekannt, nämlich unter Lovelace.
Lovelace war die KI des Schiffes Wayfarer und wurde bei einem Angriff beschädigt. Man musste die KI in den Werkstand zurücksetzen und leider kam die alte Lovelace nicht mehr zurück.
Die neue KI wurde illegaler weise in ein Menschliches Kit geladen und ist zusammen mit der Technikerin Pepper auf dem Weg in ihr neues zuhause.

Man erlebt wie sich die KI mit diesem einschränkendem neuen Körper zurecht finden muss.
Eigentlich ist sie dazu konstruiert ein ganzes Schiff zu überwachen, Augen und Ohren überall gleichzeitig zu sein und unbegrenzten Zugang zum Linking zu haben.
Der Charakter Sidra ist unglaublich gut ausgearbeitet, man merkt ihr hadern aber man merkt auch das sie Anfängt gefallen an dem Leben zu finden.

Die Technikerin Pepper und ihr Mann Blue sind genauso interessante Charaktere. Die beiden Leben nicht schon immer auf diesem Planeten, sondern kommen quasi aus der Schattenseite der Welt.

Die Geschichte wechselt sich ab, es gibt Szenen aus dem Aktuellen geschehen aus Sidras sicht und es gibt Szenen aus Sicht von Pepper die zu Anfang erst 10 Jahre alt ist.

Das interessante bei Becky Chambers ist ihre Ausarbeitung der Charaktere.
Man merkt beim Lesen deutlich das sich die Autorin vorher genau Gedanken gemacht hat über jede Figur die in der Geschichte auftaucht. Jede Figur hat ihre eigene Vergangenheit, ihre eignen Eigenarten und handelt grundsätzlich für sich typisch. Die Charaktere wachsen an ihrem Aufgaben, man merkt deutlich eine Entwicklung und genau das macht diese Geschichte aus.

Es ist interessant zu erfahren wie Pepper dahin kam wo sie jetzt ist. Ihre Vergangenheit ist erschreckend und macht deutlich, dass selbst in so einer weit entwickelten Welt nicht alles ohne Schaden sein kann.

Sidra hat einiges zu verarbeiten, ist sie das erste Mal in so einen beschränkten Körper gefangen, aber lernt sie das Leben es Mensch zu lieben. Sie bildet sich weiter, findet sogar Freunde und fängt richtig ein neues Leben an.
Trotz allem immer in der Angst entdeckt zu werden, den in dieser Welt sind KI's in der Form verboten.

Die Geschichte war genau wie der erste Teil, super interessant. Es war spannend mehr über die Charaktere zu erfahren und ich hoffe das die Figuren auch in den nächsten Teilen wieder auftauchen werden.

Veröffentlicht am 05.02.2018

Viel zu einfaches Ende

Königreich der Schatten - Rückkehr des Lichts
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Klappentext

Seit Jahren herrscht Finsternis über dem Königreich Relhok. Doch Luna, die wahre Königin des Reiches, ist es mithilfe des Waldläufers Fowler gelungen, aus Relhok zu fliehen. Der Mörder ihrer ...

Klappentext

Seit Jahren herrscht Finsternis über dem Königreich Relhok. Doch Luna, die wahre Königin des Reiches, ist es mithilfe des Waldläufers Fowler gelungen, aus Relhok zu fliehen. Der Mörder ihrer Eltern droht, auch sie zu töten. Auf der Flucht wird ihr Verbündeter lebensgefährlich verletzt. Nur die fremden Soldaten des Königs Lagonia können ihnen helfen. Doch kann sie ihnen vertrauen? Um endlich der Dunkelheit zu entkommen und ihre Feinde zu besiegen, müssen sich Luna und Fowler ihrer Bestimmung stellen.


Cover

Wie der erste Teil finde ich auch den zweiten teil der schön.
Das Cover ist allgemein nicht so überladen und auch eher schlicht,
Passen Teil eins und Teil zwei auch optisch sehr gut zueinander.

Meine Meinung

Von Sophie Jordan kenne ich bereits Infernale. Bei Infernale fand ich den ersten Teil unglaublich überragend und den zweiten unfassbar langweilig.
Und bei dieser Reihe ging es mir leider genauso.

Ich mag es das Luna eine super starke und selbstbewusste junge Frau ist
Trotz ihrer Einschränkung schreckt sie vor nichts zurück und handelt richtig mutig.
Von ihr kann man sich wirklich noch eine Scheibe abschneiden.

Fowler dagegen steckt voller Geheimnisse und scheint auch ein wenig von seiner Vergangenheit gequält.
Es brauch seine Zeit bis er sich Luna gegenüber öffnet aber dann beschützt er sie mit allem was er hat.

Den ersten Teil fand ich wirklich gut.
Die Geschichte ist gut erzählt und spannend.
Gut fand ich, dass es mehr um Action ging als um Liebesangelegenheiten.

Im zweiten teil wurde es fast politisch.
Ich hatte das Gefühl dass das Ziel aus dem ersten Teil hier vollkommen fallen gelassen wird.

Da Fowler verletzte ist, muss sie in die nächste Stadt um ihn zu retten. Dabei wird sie von Soldaten des dortigen Königs aufgegriffen und mitgenommen.
Der König dort ist allerdings nicht ganz so freundlich.
Auf einmal geht es ums heiraten um so den Frieden zwischen den Ländern zu festigen. Was natürlich so nicht ganz stimmt …

Es entsteht eine Art Dreiecks/ Viereckbeziehung.
Mir fehlte es etwas an Bewegung. Die ganze Story war total festgefahren, als sie auf diese Burg sind.

Aber zum ende hin wird es nochmal spannend.
Für eine halbe Seite lang.

Der Showdown war kaum eine Seite lang. Ein Kampf der so einfach war, dass man sich unwillkürlich fragt, wieso hat das nicht schon vor Jahren jemand gemacht?

Das fand ich wirklich enttäuschend.

Dieser Reihe hätte ein dritter teil wirklich gut getan.
Es hätten sich einzelne Geheimnisse besser ausführen lassen, mehr Bewegung in die Geschichte gebracht und auch für den Finalen Kampf wären ein paar Seiten raus gesprungen.

Der Ausgang an sich gefällt mir schon, aber er wurde hier einfach viel zu einfach erreicht.

Veröffentlicht am 15.01.2018

Nette Idee aber das wars auch schon

Royal: Ein Königreich aus Glas
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Ich hab dieses Buch vor gefühlt Jahren mal entdeckt und fand die Grundidee dahinter eigentlich ganz interessant.
Es gibt zwar eigentlich einige Denkfehler. ZB hält eine Glaskuppel keine atomare Strahlung ...

Ich hab dieses Buch vor gefühlt Jahren mal entdeckt und fand die Grundidee dahinter eigentlich ganz interessant.
Es gibt zwar eigentlich einige Denkfehler. ZB hält eine Glaskuppel keine atomare Strahlung ab, aber gut das kann man ja noch verkraften.
Eigentlich habe ich mir auch geschworen keine Bücher aus dem impress Verlag mehr zu lesen, weil sie mir bis jetzt alle viel zu kindisch und unausgereift waren.
Also hab ich zuerst nur die Leseprobe gelesen und fands eigentlich ganz interessant.
Im Nachhinein war der Teil in der Leseprobe noch der interessanteste Teil vom ganzen Buch.
Es beginnt bei ihrer Tante, erzählt von ihrem schweren Leben dort.
Das klingt so ein bisschen nach Aschenputtel.
Dann gibt es diese Auswahl, weil Der Prinz eine Prinzessin sucht.
Damit die Frau allerdings nicht nur so tut als liebe sie ihn, gibt es vier Männer und nur einer ist der Prinz.
Das ganze erinnert an Selection und Catch the Millionär und klang eigentlich ganz viel versprechend. Vielleicht kein tiefgründiger Roman, aber nach einer unterhaltsamen Lektüre für zwischendurch.
Allerdings versteh ich nicht warum die Frauen allerdings lange kleider tragen müssen. So bisschen viktorianisch angehaucht. Gab es eigentlich auch eine kleiderordnung für die Männer? Oder sind nur die Frauen rumgelaufen wie an Fasching?
Ich fand das halt alles so deplatziert. Technologisch gesehen leben sie in der Zukunft, aber in der Kuppel wie im 16. Jahrhundert.
Genauso scheinen die keine Medikamente zu kennen und Technik Geräte werden auch selten erwähnt.

Tanya war mir am anfang eigentlich ganz sympathisch. Sie sucht nach der wahren Liebe und hält nichts von dieser Auswahl. Kaum sieht sie allerdings den ersten Typ schon ist sie total im Fangirl Modus. Keine Ahnung was sie an ihm findet. Er benimmt sich durchgehend unfreundlich und offensichtlich hat sie sich nur in sein äußeres verliebt den von seinem inneren erfährt man nichts. Allgemein reden die recht wenig.
Nervig ist auch das die Kerle sie für aaaabsolut perfekt halten. Die freuen sich doch über jeden Furz den sie Lässt ...
Das ganze bricht so plötzlich ab, dass man das Gefühl hatte man hätte einfach vergessen das letzte Kapitel einzufügen.
Im ganzen also war es eine typische Teeny Geschichte.
Auch der Schreibstil war nicht sonderlich berauschend. Sehr einfach gehalten. Es laß sich mehr wie eine Anfänger Story auf wattpad ...
Wäre Teil 1 und Teil 2 nicht bei mir im Sammelband hätte ich den zweiten Teil niemals gelesen!

Veröffentlicht am 13.01.2018

Lange nicht so gut wie der erste Teil

Die Dreizehnte Fee
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3,5 Sterne.
Den ersten Teil der Serie fand ich einfach nur unglaublich gut!
Lilith ist ein toller Charakter. Stark und mächtig, aber auch einfühlsam und verletzlich.
Auch der Hexenjäger hat noch so unglaublich ...

3,5 Sterne.
Den ersten Teil der Serie fand ich einfach nur unglaublich gut!
Lilith ist ein toller Charakter. Stark und mächtig, aber auch einfühlsam und verletzlich.
Auch der Hexenjäger hat noch so unglaublich viele unentdeckte Seiten an sich. Aus ihm wird man so recht nicht schlau.

Dementsprechend habe ich mich auf den zweiten Teil gefreut muss aber leider gestehen das mir dieser nicht so besonders gut gefallen hat.

Die ersten knapp 100 Seiten waren so ... Seltsam das ich gar nicht in die Geschichte fand.
Sonst war immer alles aus Lilith Sicht erzählt aber gerade am Anfang hatte ich das Gefühl das man so von oben herab auf das Geschehen blickte und kam gerade durch diese Erzählweise, Oft durcheinander.
Ich habe sogar mehrmals über prüft das ich wirklich den zweiten Band in Händen halte und nicht vielleicht doch zum Falschen Buch gegriffen habe.

Nach den ersten 100 Seiten wandelt sich die ganze Geschichte mit einem Mal und der Erzählstil war wieder wie im ersten Buch.
Das fand ich total merkwürdig. Als hätte jemand ganz anderes den Anfang geschrieben.
Ab da wurde die Geschichte auch endlich wieder interessant.

Allerdings wich die Action, die einen im ersten Teil total packte, vielen Emotionalen Schauplätzen.
Es ging viel um vergangenes und die ganzen vorgeschichten.
Das war interessant, aber auch ein bisschen viel.
Klar mir tun die ganzen Mädchen leid, aber ich will nicht 150 Seiten lang nur traurige Lebensgeschichten lesen.
Dadurch kam die ganze Geschichte gar nicht richtig in Gang.
Die Charaktere erzählten sich wie traurig sie sind und stürzten dann bereitwillig in den Tod.
Das ging mir alles etwas zu schnell.

Trotz des schwierigen starts war das Buch unterhaltsam. Ich freue mich auf den dritten Teil und hoffe das dieser mich, wie schon der erste, total packen wird!

Veröffentlicht am 05.01.2018

The Blinds

The Blinds
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Klappentext

Ich hatte keine Chance
Aber ich tat es
Ich war hier

Geheimnisse sind kein Fremdwort für Riley. Ihre Kindheitsträume hat sie längst begraben. Doch dann bietet sich ihr die Chance, an der ...

Klappentext

Ich hatte keine Chance
Aber ich tat es
Ich war hier

Geheimnisse sind kein Fremdwort für Riley. Ihre Kindheitsträume hat sie längst begraben. Doch dann bietet sich ihr die Chance, an der bekanntesten Fernsehshow des Landes teilzunehmen - den Blinds. Und plötzlich rücken all diese Träume in greifbare Nähe ...


Das Cover

Das Bild ist wirklich schön. Passt auch gut zur Figur Riley, die vom Aussehen so beschrieben wird auch mit dem blauen Kleid.
Wirklich schön.
Allerdings würde ich hier her ein New Adult Buch erwarten, als eine Dystopie.


Meine Meinung

Der Schreibstile vom Emma Marten hat mir wirklich gut gefallen.
Es war flüssig, man kam gut in die Geschichte hinein und konnte alles gut nachvollziehen.
Es hat wirklich Spaß gemacht.

Zum Inhalt bin ich allerdings zwiegespalten.
Einerseits war es echt schön, anderseits hab ich von einer Dystopie mehr erwartet.

Riley ist ein interessanter Charakter.
Sie kommt aus den Slums, hat keine Familie und kümmert sich um „ihn“. Sie ist mit 16 noch sehr jung, aber geht arbeiten um sich und „ihn“ durchzubringen.
Es war auch gar nicht ihre Idee an der Show teilzunehmen. „Er“ hat sie dafür gemeldet und nachdem sie mehrmals hin und her getigert ist, hat sie sich entschieden mitzumachen.

Duke ist der Gewinner aus der letzten Folge und tritt dieses Mal als Mentor auf.
Aus ihm wird man auch nicht wirklich schlau, weil er nichts von sich erzählt und für die Kameras auch viel Schauspielert.

Im allgemeinen hat es mir ganz gut gefallen. Es war schön gestaltet und beschrieben, aber irgendwo hat mir auch die Spannung gefehlt.
Wenn man vergleicht welche Aufgaben Duke damals bewältigen musste, erinnert die Show bei Riley dagegen eher an eine Folge Topmodels.

Auch versteh ich manchmal nicht nach welchem Wertungssystem die Kandidaten weiter gelassen werden und wann nicht.
Wer einen Kampf verliert fliegt doch raus oder nicht?
Warum also hat man Riley weiter gelassen? Weil sie so hübsch dabei aussah?

Von den anderen Kandidaten erfährt man eigentlich gar nichts.
Auch trifft man, außer bei den Shows, nie auf sie.
Gerade in einer Show wo Geheimnisse Gold wert sind, hätte ich gedacht das sie sich gegenseitig mehr aushorchen würden um die Geheimnisse selbst weiter zu verkaufen.
So wirkte die ganze Geschichte ein bisschen einseitig.

Es gab Andeutungen zu Rebellionen, aber irgendwie weiß die eine Seite nicht was die andere Seite macht.
Die aus dem Zentrum schicken angeblich Hilfspakete die aber nie ankommen, während die Leute aus den Slums keinerlei Interesse daran zu haben scheinen, dass sie eigentlich grundlos ausgegrenzt werden.
Ich meine, was hält sie auf einfach in das Zentrum einzudringen?

Es fehlte allgemein ein bisschen die Übersicht.
Die Geschichte drehte sich sehr um Riley und Duke, wobei die Beziehung zwischen den beiden auch recht schnell von statten geht.

Ein interessantes Buch für zwischen durch, aber nichts was mich so von den Socken gehauen hat.