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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 31.03.2020

Schöne Aufmachung, leider sehr flach

Drachendunkel. Die Legende von Illestia
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Klappentext

Drachen kennt Ella nur aus Legenden längst vergangener Zeiten, in denen die Wiesen Illestias noch blühten und das Land fruchtbar war. Bis sie im Wald auf einen Fremden trifft, mit glühenden ...

Klappentext

Drachen kennt Ella nur aus Legenden längst vergangener Zeiten, in denen die Wiesen Illestias noch blühten und das Land fruchtbar war. Bis sie im Wald auf einen Fremden trifft, mit glühenden Augen und von Dunkelheit umhüllt. Razul gehört zum Clan der Weißdrachen und ist gekommen, um ein Opfer zu fordern – Ella. Nur wenn sie ihn auf sein Schloss begleitet, verspricht er, ihr Dorf von Hunger und Kälte zu erlösen. Ella ist fest entschlossen, ihre Familie und Freunde zu retten, und lässt sich auf den Handel ein. Doch sie ahnt nicht, wie unberechenbar die Bestie in Razuls Herzen wütet …


Das Cover

Die dunklen Farben, die wunderbar miteinander harmonieren, und die Drachenschuppen, bilden einen schönes Bild zusammen. Das Buch sieht geheimnisvoll aus und macht total Lust danach zu greifen.


Meine Meinung

Bei der Carlsen- Nacht auf Instagram wurde dieses Buch und zwei weitere vorgestellt, die Geschichte klang einfach schön. Drachen sind einfach so vielseitige Geschöpfe und bieten so viele Möglichkeiten in die sich die Geschichte entwickeln kann.
Auch die ganze Aufmachung des Buches ist einfach wunderschön. Allein dieses Cover hat mich ja schon total begeistert und ich hab mich sehr darauf gefreut es zu lesen.

Der Anfang liest sich auch eigentlich sehr gut, es wird schnell klar das Ella eine Kämpferin ist die ihre Familie umsorgt und beschützt. Während Razul schon einiges erlebt hat und viele ertragen und mitansehen musste.
Die erste Begegnung zwischen den beiden, war ziemlich kurz.
Danach ruft er sie sich zu sich auf die Burg und das ganze wird zu einer Schönen und Biest Geschichte.

Allerdings muss ich gestehen, dass mich hier die Begeisterung für das Buch total verlassen hat.
Die Liebesgeschichte zwischen den beiden … es ist keine Geschichte. Die sehen sich, erkennen das der andere ihr Partner fürs Leben ist und fertig. Keine scheuen Blicke, keine beinahe küsse, keine große Sehnsucht. Es geht mir viel zu fix und mir fehlte jegliches Gefühl. Die Liebe zwischen den beiden war für mich so absolut nicht nachvollziehbar und hat mich dementsprechend auch kalt gelassen.
Was halt wirklich schade ist, denn die Liebe zwischen den beiden zieht sich durch das ganze Buch.

Dann gibt es natürlich noch einen Bösen in diesem Buch, und der ist ja soo böse und finster, hat eine so fiese Lache. Das war ein Bösewicht, wie man ihn aus Märchen kennt. Total überzogen, eine recht kindliche Darstellung. Er war vor allem recht passiv, er hat mehr beobachtet als wirklich zu handeln. Dadurch fehlte dem ganzen auch ein bisschen das Drama.

Die Nebencharaktere in dem Buch waren auch dezent unnötig. Die kamen nur ins Gespräch, wenn sie damit die Handlung voran brachten, ansonsten verschwanden die einfach wieder.
Sie waren unausgereift und eindimensional.

Ich fand nachdem sie zu ihm auf das Schloss zog, wurden vor allem Ella und Razul sehr eindimensional. Sie sahen nur den jeweils anderen und alles andere blieb total auf der Strecke.

Auch der Finale Kampf war mir zu einfach.
Viele Probleme wurden entweder nicht richtig erklärt oder man musste das halt so hinnehmen.


Fazit

So leid mir das tut, aber dieses Buch ist der totale Flop.
So schön es auch aussieht, diese Geschichte konnte mich null fesseln, die Liebesgeschichte hat mich null berührt. Nach 100 Seiten hätte ich das Buch am liebsten abgebrochen, weil es mich so gar nicht gefesselt hat.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 16.02.2020

Harter Einstieg, aber es lohnt sich!

Das neunte Haus
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Klappentext

Acht mächtige Studenten-Verbindungen beherrschen nicht nur den Campus der Elite-Universität Yale, sondern nehmen seit Generationen Einfluss auf Politik, Wirtschaft und Gesellschaft der USA ...

Klappentext

Acht mächtige Studenten-Verbindungen beherrschen nicht nur den Campus der Elite-Universität Yale, sondern nehmen seit Generationen Einfluss auf Politik, Wirtschaft und Gesellschaft der USA – das neunte Haus jedoch überwacht die Einhaltung der Regeln. Denn die Macht der Verbindungen beruht auf uralter, dunkler Magie: So können die Mitglieder der »Skull & Bones« die Börsenkurse aus den Eingeweiden lebender Opfer vorhersagen, während Haus Aurelian durch Blutmagie Einfluss auf das geschriebene Wort nehmen kann – ebenso hilfreich für Juristen wie für Bestseller-Autoren …
Als auf dem Campus von Yale mehrere Studentinnen brutal ermordet werden, sind die Fähigkeiten der Außenseiterin Alex Stern gefragt, die eben erst vom neunten Haus rekrutiert wurde: Nur Alex ist es auch ohne den Einsatz gefährlicher Magie möglich, die Geister der Toten zu sehen. Um eine Verschwörung aufzudecken, die weit über 100 Jahre zurückreicht, muss Alex ihre Fähigkeiten bis aufs Äußerste ausreizen.


Das Cover

Das deutsche Cover lehnt sich stark an das englische Cover an, was mir persönlich gut gefällt.
Die Farbwahl ist schön und auch mit der Schlange vorne drauf. Es macht auf jedenfall einen guten Eindruck und man greift im Laden danach,


Meine Meinung

Erstens, bin ich der Meinung das dieses Buch ganz dringend eine Trigger Warnung braucht!
Ich bin auch etwas enttäuscht darüber, dass hier keine zu finden ist, den es gab ein paar Stellen im Buch an denen ich erst mal pausieren musste, weil sie mir zu nahe gingen.

Der Einstieg in das Buch, viel mir persönlich, unglaublich schwer.
Gerade der Anfang war ziemlich düster, sehr erdrückend. Außerdem wurden ständig Namen in den Raum geworfen und es wurde angedeutet, dass da etwas mal war, aber ohne näher darauf einzugehen. Die ersten 120 Seiten lesen sich eher zäh. An manchen Stellen, wollte ich das Buch einfach nur abbrechen. Damit stand ich nicht alleine da, es gab einige aus meinem Bekanntenkreis, die ebenfalls am lesen dieses Buches sind, die sich mit den ersten Seiten sichtlich schwer tuen.

Allerdings gibt es dann einen so unerwarteten Umschwung, als hätte ab da jemand anderes weiter geschrieben.
Das Buch wurde auf einmal ungemein spannend, man konnte die Namen jetzt Geschehnissen zuordnen, man kam besser mit den Figuren klar. Es schien wirklich wie ein ganz anderes Buch, ein Buch das mir wirklich sehr gut gefallen hat!

Alex ist ein ungewöhnlicher Charakter, sie hat eine ziemlich heftige Vorgeschichte, dadurch wirkt sie auch abgebrühter. Sie redet nicht gerne um den heißen Brei herum, sondern tut was nötig ist um ihr Ziel zu erreichen.
Dabei geht sie ziemlich geschickt um, weiß sich gut zu wehren.

Die Geschichte ist relativ düster und auch teilweise sehr brutal.
Die einzelnen Häuser in Yale haben alle einen eigenen Schwerpunkt und jeder Bewohner eines dieser Häuser, lebt so ein bisschen in seiner eigenen Welt.

Als ein Mord auf dem Campus geschieht, kann Alex nicht umhin ihn klären zu wollen, was genau dort passiert ist. Zumal es nicht der erste Mord war der hier passierte.
In ihr steckt eine wahre Kämpferin, die dennoch ab und zu ihre weichen Momente hat.
Genau das macht sie so sympathisch, vor allem findet sie Freunde, an Orten an denen man sie am allerwenigsten vermutet hätte.


Fazit

Wenn man ersteinmal über die Anfang hinweg kommt und auf die Zeitsprünge verstanden hat, erwartet einen eine aufregende und mystische Geschichte!
Alex als Hauptfigur hat mir unglaublich gut gefallen, einfach durch ihre Unbeirrbarkeit und ihren Wunsch die Wahrheit herauszubekommen und Gerechtigkeit walten zu lassen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 12.11.2019

Interessante Welt, anstrengende Charaktere

Knochendiebin (Die zwölf Kasten von Sabor 1)
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Klappentext

Stur, die junge Magierin aus der Krähen-Kaste, kennt nur ein Gesetz: Beschütze die Deinen! Denn von den übrigen Kasten werden die Krähen geschmäht. Dabei versorgen sie Sterbende und Tote, ...

Klappentext

Stur, die junge Magierin aus der Krähen-Kaste, kennt nur ein Gesetz: Beschütze die Deinen! Denn von den übrigen Kasten werden die Krähen geschmäht. Dabei versorgen sie Sterbende und Tote, ein wichtiger Dienst in einem Land, in dem die Pest tobt. Als StursFamilie für eine Bestattung zum Phönix-Palast eilt, geschieht Unerwartetes: Der angeblich tote Prinz Jasimir will ihre Hilfe! Um die böse Herrscherin zu stürzen, müssen er und der Habicht-Krieger Tavin Verbündete treffen – unter Sturs Obhut. Aber kann eine Krähe Phönix und Habicht trauen?

Das Cover

Mir gefällt es Cover sehr gut, ich mag den Zeichenstil. Das ganze sieht sehr Fantasy- mässig aus und total verwunschen!
Würde ich es im Buchladen stehen sehen, würde ich direkt danach greifen.

Meine Meinung

Mit dem Buch hatte ich mich etwas schwer getan.
Zu Anfang wird man förmlich in die Geschichte hineingeworfen. Es werden mit vielen begriffen um sich geworfen und des öfteren wünscht man sich ein Glossar.
Es bleiben allgemein sehr viele Fragen offen und manchmal wurde mir das Augenmerk zu sehr auf anderes gelegt.
Schwierig viel es mir auch, die ganzen Namen auseinander zu halten. Stur, Pah, Würg, Tavin. Manches mal kam man da schon ziemlich durcheinander.

Stur macht ihrem Namen alle Ehre. Sie ist als junges Mädchen zu der Rotte von Pah dazugestoßen. Er hat sie wie ein Vater bei sich aufgezogen und zur Flügelherrin ausgebildet.
Auf dieser Reise wächst sie selbst ein bisschen über sich hinaus, aber gerade zu Anfang ist sie einfach sehr anstrengend. Als Charakter war sie mir einfach super unsympathisch weil sie sich so unterdrückt fühlte und passiv verhielt, aber wenn das Thema aufkam, völlig explodierte.

Tavin ist wieder rum ein interessanter Charakter, er ist eigentlich der Beschützer des Prinzen und hilft diesem auf seiner Flucht. Er ist charmant und findet in der Rotte verbündete, auch wenn ihm das nie zum Vorteil wird. Mit der Zeit lernt man ihn allerdings besser kennen und seine harte Seite weicht einer ganz anderen Version seiner selbst. Er war auch als einziger wirklich interessant. Seine Momente hab ich immer besonders interessiert verfolgt.

Der Prinz Jasimir war einfach nur unglaublich anstrengend. Als Prinz kam er kaum raus und hatte wenig Berührung mit anderen Kasten. Allerdings hat er sich in der Story am allerwenigsten entwickelt. Er hat aus Begegnungen und Situationen null gelernt. Wie ein kleiner verwöhnter Junge, blieb er ständig bei seiner Meinung und folgte einfach nur trotzig. Er schafft es nicht sich selbst zu verteidigen.

Meine Erwartungen an das Buch wurden nicht wirklich erfüllt.
Ich hätte mir gewünscht, dass es mehr über die Krähen gehen würde. Das Thema Seuche zB wurde meines Erachtens kaum angesprochen. Es ging die meiste zeit nur darum, wie fürchterlich unterdrückt die Kaste eigentlich wird und wie mies man sie behandelt. Dafür, dass sie so wichtig ist, schenkt man ihr eigentlich keine Beachtung. Mich würde es mehr interessieren, was passieren würde wenn man die Kaste auslöschen würde? Deswegen versteh ich die ganze Hetze gegen sie gar nicht.
Dafür das sie so stark sind, wehren sie sich gar nicht. Sind sehr passiv. Wundern sich dann aber, das der Prinz, der den ganzen Tag im Palast sitzt, davon nichts weiß. Naja wer sich nicht laut genug bemerkbar macht …

Das ganze entwickelte sich zu einer Verfolgungsjagd.
Mir persönlich hat das nicht so zugesagt, weil es die ganze Zeit so wirkte, als wäre diese Flucht sinnlos. Es war einfach nur eine Flucht ins Blaue. Es war schlecht geplant und sie gingen viel zu oft und viel zu leicht in Fallen.
Die Geschichte war einfach zu gestellt.

Auch die ewige Diskutiererei und Streiterei zwischen den dreien wurde mir irgendwann einfach zu viel. Hätte mir gewünscht, dass die Umstände und Aktionen sie mehr zusammenschweißen würden und sie gemeinsam als Team arbeiten würden. Dann hätten sie auch viel bessere Chancen gehabt.

Fazit

Eine interessante Thematik, leider hing es hier an der Umsetzung. Die Geschichte drehte sich einfach nur im Kreis, es wurde zu viel Augenmerk auf die Streitereien zwischen Stur, Tavin und Prinz Jasimir gelegt und zu wenig, um diese Welt.
Die Welt fand ich nämlich super interessant und hätte gerne mehr darüber erfahren.

Veröffentlicht am 17.10.2019

Außergewöhnlich und schön!

Kissing Lessons
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Klappentext

Stella leidet unter dem Asperger- Syndrom. Alles, was mit Zahlen und Logik zu tun hat, versteht sie mit einem Blick. Die Gefühle ihrer Mitmenschen sind für sie hingegen nur schwer zu durchschauen. ...

Klappentext

Stella leidet unter dem Asperger- Syndrom. Alles, was mit Zahlen und Logik zu tun hat, versteht sie mit einem Blick. Die Gefühle ihrer Mitmenschen sind für sie hingegen nur schwer zu durchschauen. Deshalb hat sie auch recht wenig Erfahrung mit der Liebe. Theoretisch wünscht Stella sich einen Partner, aber praktisch fühlt sie sich beim Küssen wie ein Hai, dem Pilotfischchen die Zähne reinigen. Doch für jedes Problem gibt es ein logische Lösung: Stella muss einfach lernen, wie man richtig küsst – und mehr. Also erarbeitet sie akribisch einen Lehrplan und engagiert einen Profi: den Escort Michael. Und von ihm lernt sie tatsächlich viel. Vor allem, dass Liebe und Logik nichts miteinander zu tun haben ...

Das Cover

Mir gefällt, dass es eher in ruhigeren Farben gehalten ist. Genauso wie diese außergewöhnlichen Blumen, die auf dem Cover abgebildet sind. Das ganze harmoniert ziemlich gut miteinander.
Mir gefällt es wirklich gut.

Meine Meinung

Dies war mein erstes Buch von der Autorin, Helen Hoang.
Geschichten mit außergewöhnlichen Charakteren lese ich am allerliebsten und gerade das Stella eben an dem Asperger- Syndrom leidet macht sie für mich so außergewöhnlich.

Anfangs kann man sich unter Asperger so gar nichts richtig vorstellen. Klar man hat schon des öfteren davon gehört und kann sich da ungefähr etwas drunter vorstellen, aber so wirklich Ahnung hat man nicht. Wer nicht gerade selbst davon betroffen ist oder jemanden kennt, kann sich deshalb wahrscheinlich so gut wie gar nicht vorstellen, wie es einem im Alltag so belasten kann.
Umso interessanter war es, zu sehen wie Stella damit lebt.

Das Küssen gehört für die meisten zum Alltag. Ob Partner, Kind oder Haustier. Wir zeigen so Zuneigung, Liebe, Verbundenheit.
Doch was, wenn ein Kuss sich anfühlt wie ein Hai, dem ein Pilotenfischchen die Zähne reinigt?
Wie kann man eine Beziehung führen ohne sich dabei zu küssen? Oder sogar mehr?
Genau vor dem Problem steht Stella, als ihre Mutter ihr eröffnet sie wünscht sich Enkelkinder.
Für Kinder braucht man einen Mann und dann muss man mit diesem schlafen … für sie eine Horror- Vorstellung. Berührungen sind für sie unangenehm, Sachen wie Rasierwasser werden auf einmal ein Reiz, den man nicht mehr ignorieren kann.
Genau das haben ihr ihre Partner davor zu verstehen gegeben, solange sie sich nicht in der Nähe eines Partners entspannen kann, kann sie auch keinen halten.
Also warum nicht jemanden engagieren der ihr das beibringt? Der ihr zeigt wie sie einen Mann verführt und behält?

Und da tritt Michael auf den Plan.
Michael arbeitet als Escort, weil er das Geld braucht.
Praktischerweise sieht er verboten gut aus. Unter all den Männer- Profilen, fiel er ihr direkt ins Auge.
Seine lockere und entspannte Art ist einfach super sympathisch. Er scheint jede Regung bei ihr zu sehen und darauf zu reagieren. Er zwingt sie nicht, aber bringt sie dazu von sich aus weiter zu gehen.

Das ganze liest sich aus der Sicht der beiden, Kapitel weise wechseln die Perspektiven, was einen schönen Einblick in das innere der beiden gibt.
Es ist interessant zu erleben, wie Stella auf verschiedene Situationen reagiert.
Anfangs weiß Michael nichts von ihren Autismus. Sie möchte kein Mitleid in ihm wecken, er soll sie so sehen wie sie ist. Aber die Zeichen häufen sich.
Allerdings verändert sich Stella auch zusehends. Während anfangs viel ihr Kopf läuft, lässt sie sich immer mehr darauf ein.
Auch Michael scheint schnell zu vergessen das sie nur eine Kundin ist und er bald weiter ziehen muss, damit sie das erlernte an dem Mann ihrer Träume zum Einsatz bringen kann.

Das Zusammenspiel zwischen der beiden gefiel mir wirklich gut.
Stella die immer gerade heraus sagte was sie dachte und der einfühlsame Michael, der entspannt auf ihre Ehrlichkeit reagierte. Es schreckte ihn nicht ab, sondern machte sie in seinen Augen zu etwas besonderen.

Die ganze Geschichte baute sich toll auf, man merkt wie sich die beiden entwickeln und wie sie anfangen, eine Team zu bilden.
Es hat Spaß gemacht die Geschichte zwischen den beiden zu verfolgen und mitzufiebern. Es gab einige Oooh- Momente und ich habe auch das eine oder andere Tränchen verdrücken müssen.

Beide Charaktere hatten ihre Ecken und Kanten, gerade das machte sie so sympathisch und genau das, ließ sie einem ans Herz wachsen.

Fazit

Eine wirklich gelungene Umsetzung.
Mir haben die beiden Hauptcharaktere Stella und Michael, wahnsinnig gut gefallen und ich mochte es sehr wie die beiden miteinander harmoniert haben.
Ein Buch das einen gerade so durch die Seiten fliegen lässt und emotional ergreift.
Absolute Leseempfehlung!

Veröffentlicht am 07.10.2019

Love you Tonight

Love You Tonight
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Klappentext

Er soll ihr zeigen, wie sie ihre große Liebe erobern kann - und verliert sein Herz

Dr. Ellie Swan hat einen Plan: Ihre Praxis im kleinen Städtchen Bluelick, Kentucky eröffnen, damit sie ...

Klappentext

Er soll ihr zeigen, wie sie ihre große Liebe erobern kann - und verliert sein Herz

Dr. Ellie Swan hat einen Plan: Ihre Praxis im kleinen Städtchen Bluelick, Kentucky eröffnen, damit sie ein Auge auf ihren kranken Vater haben kann, und das Herz ihres Jugendschwarms Roger Reynolds erobern. Ihr Problem: Ellie ist zu Ohren gekommen, dass Roger in Sachen Sex experimentierfreudig ist. Daher sucht die schüchterne Ärztin Hilfe bei Tyler Longfoot, der in ihrer Schuld steht. Der Bad Boy und Frauenheld soll ihr alles beibringen, was sie braucht, um ihren Traum wahr werden zu lassen. Doch Ellie merkt schnell, dass sie sich mehr und mehr auf ihre Treffen mit Tyler freut und ihr eigentliches Ziel aus den Augen verliert ...


Das Cover

Ich denke wir sind uns ziemlich einig, wenn ich sage, dass sie sich da wieder ein besonders hübschen Kerl für das Cover rausgesucht haben.
Allerdings sieht es aus, wie die meisten Bücher aus dem Genre.
Weswegen ich mir schon ein wenig mehr gewünscht hätte.


Meine Meinung

Für mich war es das erste Buch von Samanthe Beck, welches ich gelesen habe.
Mir gefiel es, wie die Geschichte aufgebaut ist, wie sich die Charaktere Entwickeln.

Bluelick ist ein kleines Städtchen in Kentucky, wo jeder seinen Nachbarn kennt und es schwer bleibt Geheimnisse zu haben.
Deswegen wusste Ellie direkt Bescheid, als ihr Jugendschwarm Roger wieder auf dem Markt war.
Sie hörte von seiner Ex- Verlobten, dass er doch recht eigenwillige Vorlieben entwickelt hat, die sie wohl nicht zu stillen vermag.
Also möchte Ellie alles mögliche kennenlernen, damit sich Roger für sie entscheidet.
Und wer kann da besser helfen als jemand der für seine Frauengeschichten bekannt ist?
Tyler und sie treffen eine Vereinbarung und Ellie kann es nicht erwarten einen Sex- Lehrplan aufzustellen …

Ellie als Charakter ist witzig. Sie scheint die schüchterne und unerfahrene Ärztin zu sein, die es nicht gewohnt ist die Stimme zu erheben. Umso mutiger war es von ihr, in Gegenwart von Tyler des öfteren die Situation selbst in die Hand zu nehmen.
In einigen Situationen war sie sehr naiv und etwas festgefahren, aber mich hat es nicht gestört.

Tyler ist eher der grüblerische Bad Boy, der langsam in das Alter kommt, indem man ihm nicht mehr ganz so viel Freiheit zugesteht. Er muss sich klar werden, welche Aussage er mit seinem Handeln erwecken will, kurz gesagt- er muss Erwachsen werden.
Mit Ellie entdeckt er eine Seite an sich, die er so vorher noch nicht kannte und es entstehen die ein oder andere lustige Situation.

Mir gefiel die Dynamik zwischen den beiden richtig gut. Keiner lies sich von dem anderen unterbuttern und sie waren sich ebenbürtig.
Warum Roger wieder auf dem Markt war, war ab einem gewissen Punkt eigentlich ziemlich offensichtlich. Es war nur eine Frage der Zeit, bis auch Ellie das begriff und das schien sie sehr naiv darzustellen. Sie hatte sich so in ihre Fantasie verrannt, dass sie die ganzen Anzeichen gar nicht bemerkte.
Ich fand das eigentlich ganz lustig, es war so ein bisschen Fremdschämen angebracht, aber sie ist so eine liebenswerte Figur, dass ich ihr das einfach abgekauft habe.

Es war auch gut, dass die Beziehung zwischen Ellie und Tyler mehr in Vordergrund standen, als heiße Szenen, wobei diese auch so ihren Reiz hatten.

Fazit

Alles in allem ein tolles Buch!
Es war kein allzu unerwartetes Ende, aber es hat einen sehr gut Unterhalten, die Charaktere waren schön und auch die Geschichte drumherum war schön erzählt. Mir hat es im ganzen gut gefallen.

  • Cover
  • Geschichte
  • Gefühl
  • Charaktere
  • Erzählstil