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Veröffentlicht am 07.07.2020

Leider sprang bei mir der Funke nicht über

Truly
2

Ich verschlinge jedes Buch der Autorin, denn wenn Ava eines kann, ist es schreiben. Bisher konnten mich ihre Bücher immer überzeugen und daher war ich auf ihren Vorstoß in ein neues Genre gespannt.

Die ...

Ich verschlinge jedes Buch der Autorin, denn wenn Ava eines kann, ist es schreiben. Bisher konnten mich ihre Bücher immer überzeugen und daher war ich auf ihren Vorstoß in ein neues Genre gespannt.

Die Autorin versteht es normalerweise mich in die Story zu ziehen, Emotionen zu vermitteln und für sich einzunehmen. Vei Truly ist das leider nicht gelungen, auch wenn es nicht am Schreibstil lag. Mich hat die Story dieses Mal nur einfach nicht erreichen können.

Andie zieht nach Seattle um zu studieren. Glücklicherweise findet sie vorerst Unterschlupf bei ihrer besten Freundin June, denn Andie taucht ohne Job und Wohnung auf. Die junge Frau hat somit eine Bleibe und ein Job ist ihr kurz darauf auch sicher. Sie arbeitet in einer Bar, wo sie auch auf Cooper trifft. Der scheint eher der wortkarge mürrische Typ zu sein. Durch einen "unglücklichen" Zufall landet sie anschließend in einem eigenen Zimmer, was sich alleridngs als Teil einer WG mit besagtem Cooper rausstellt. Ab hier wird es kompliziert und man lese bitte selber nach. Nur so viel, mich hat es nicht vom Hocker gerissen. Lachen musste ich nur über June und Mason, die den eigentlichen " Stars der Story" die Show gestohlen haben.

Die Story an sich wechselt in den Sichtweisen von Cooper und Andie. Normalerweise hilft mir das, gewisse Handlungen und Gedanken nachvollziehen zu können, aber hier hat das leider nicht gefruchtet.

Andie ist lieb und nett, aber ich wurde einfach nicht warm mit ihr. Sie war sympathisch, aber ihre Gedankengänge fand ich teilweise wirr und eben nicht nachvollziehbar. Diesen Ordnungsfimmel, den sie an den Tag legt, der fehlte mir etwas in ihren Gedanken und Handlungen. Das wirkte meist unüberlegt. Der Funke sprang irgendwie nicht über zwischen uns und ziemlich dasselbe Problem gilt für Cooper. Ich wurde mit Beiden nicht wirklich warm und konnte somit auch leider nicht Mitfiebern. Ich hatte keine Bauchkribbeln mit ihnen, keine Tränen und keine Emotionen. Schade, denn das wäre garantiert drin gewesen.

Ein Gutes hat es, ich durfte Mason und June schon kennenlernen und Fieber ihrem Auftritt in "Madly" entgegen.

Fazit

Eine Story die nett ist, aber mich nicht wirklich erreichen oder abholen konnte. Ich hab einfach mehr erwartet. Was leider auch daran liegt, dass mich June wesentlich mehr für sich einnehmen konnte als Andie. In Truly ist Alles noch recht seicht und zwar auch emotional, aber es kam nicht so bei mir an, wie es sollte. Es war leider nicht überzeugen als nett, aber ich werde dran bleiben, da als nächstes June und Mason dran sind un die Beiden es mir echt angetan haben. Für den Auftakt gibt es aber leider nur solide 3 Sterne.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 15.07.2020

Leider enttäuschend...

Mein schönes falsches Leben
1

Hier hat mich der Klappentext absolut neugierig gemacht und daher musste ich zuschlagen, als ich es als Schnäppchen ergattern konnte.

Vom Schreibstil her war es okay. Ich hab immerhin die Idee verstanden ...

Hier hat mich der Klappentext absolut neugierig gemacht und daher musste ich zuschlagen, als ich es als Schnäppchen ergattern konnte.

Vom Schreibstil her war es okay. Ich hab immerhin die Idee verstanden und das ist doch schon mal was, weil ich mich manchmal etwas schwer mit sowas tue.

Ella wacht in einem für sie fremden Zimmer auf. Es ist zwar ihr Zimmer, in ihrem Zuhause, aber die Möbel trennen anders. Außerdem hat sich auch ihr Äußeres verändert und ihr eigentlich getrennt lebender Vater, wohnt noch in Haus. Für so ziemlich Alle ist das eine kor ale Situation. Nur eben nicht für Ella. Denn als sie am Vortag zu Bett ging, waren ihre Eltern noch getrennt, ihre Haare kürzer und ihre Freunde andere als die, die sie jetzt in ihrem Handy findet. Für die junge Frau gilt es sich in ihren neuen veränderten Leben zurecht und heraus zu finden, was geschehen und sie in ihre jetzige Lage gebracht hat.

Was die Lösung hinter all dem ist, werde ich jetzt nicht verraten, denn eigentlich ist es das Einzige, was interessant an der Story ist. Leider.

Die Idee find ich gut, aber Ella holt mich genauso wenig ab, wie die Story. Wir haben einen kleinen Hinweis im Buch der immer mal wieder auftaucht, von dem ich mich aber im Nachhinein frage, ob er nur eine falsche Spur legen sollte. Das wäre ausbaufähiger gewesen. Das Ende war nur zu wissenschaftlich, da wäre etwas mehr Fantasy schön gewesen.

Fazit

Alles in allem okay, aber es haut einen nicht um. Gute Idee, nett gemacht, aber etwas mehr wäre absolut drin gewesen. Die Auflösung war mir etwas zu banal. Wer Aufregung und Spannung erwartet, ist hier fehl am Platz und sollte nach etwas anderem greifen. Hier zeigen sich eher so Sachen auf, was für Konsequenzen manche Handlungen haben können. Leseempfehlung gibt es von mir keine und mit Augen zudrücken, sind es 3 Sterne. Leider ein Flop.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 17.06.2020

Tolles Leseerlebnis...

Verity
1

Mein erster Hoover und was soll ich sagen, außer: Es war grandios. So stelle ich mir einen guten Thriller vor. Mit überraschenden Wendungen, Geheimnissen und echt miesen Aktionen. Dazu noch das im Dunkeln ...

Mein erster Hoover und was soll ich sagen, außer: Es war grandios. So stelle ich mir einen guten Thriller vor. Mit überraschenden Wendungen, Geheimnissen und echt miesen Aktionen. Dazu noch das im Dunkeln tappen über die Wahrheit bis zum Schluss. Toll gemacht.

Vom Schreibstil her war es genau nach meinem Geschmack, wenn auch stellenweise etwas vulgär, was aber, zumindest für mich, in die Rolle passte. Ich war absolut mitgerissen und konnte es einfach nicht weglegen.

Die Autorin Lowen lebt eher zurück gezogen und als sie sich das erste Mal nach einer ganzen Weile wegen eines Termins wieder nach hinaus traut, erlebt sie etwas Prägendes. Dazu kommt noch das Angebot eine angesehene Thrillerreihe einer Bestsellerautorin weiterzuschreiben. Ein wahnsinnig gutes Angebot, denn der Auftraggeber ist noch dazu ziemlich attraktiv. Er ist der Mann der Autorin, welche nach einem Autounfall nicht mehr in der Lage ist, die Reihe weiterzuführen. Um sich richtig einarbeiten zu können, zieht Lowen in das Arbeitszimmer im Haus der Crawfords. Dort findet sie bald ein autobiografisches Manuskript, dass die junge Frau nicht mehr los lässt. Erschütternde Sachen kommen ans Licht, doch kann Jemand wirklich so eiskalt handeln?

Die Handlung hatte mich spätestens ab der Manuskriptsache, denn was man da zu lesen bekommt ist spannend, brutal und wirklich krank. Es wurde mit jedem Kapitel interessanter und ich begann mich zu fragen, wer so etwas tun sollte. Man folgt Lowen in ihrem "Alltag" bei den Crawfords, aber man bekommt auch Einblicke in die Vergangenheit der Familie. Wie sich Jeremy und Verity kennengelernt haben und wie sich ihre Ehe entwickelt hat. Hier tun sich echte Abgründe auf, die man so nicht vermuten wird und die echt hart und definitiv nichts für schwache Nerven sind. Hier kommt man, zumindest ging es mir so, echt an seine Grenzen. Allerdings gibt es hier auch ein kleinen Minuspunkt von mir, denn auch wenn es wirklich wirklich gut war, war es stellenweise etwas zu weit hergeholt und ein Detail am Ende war einfach nicht so ganz meins. Allerdings ist das Jammern auf hohem Niveau.

Die Charaktere waren wunderbar gezeichnet. Sie waren sympathisch, authentisch und passte in die für sie geschneiderten Rollen zu 100 %. Sie haben gute und schlechte Seiten und wissen zu überraschen.

Lowen hat viel durchgemacht und ich fand es toll, dass sie sich durchgerungen hat, die Reihe zu vervollständigen. Ich konnte ihre Neugier wegen des Manuskripts auch absolut nachvollziehen, da es mir vermutlich nicht anders ergangen wäre.

Jeremy verkörpert den braven Ehemann, der sich um die Kinder kümmert mehr als toll und ich war mehr als nur angetan von ihm. Er ist aufmerksam, aber ihm hängt Buch der Verlust nach. Wie er sich um seine Frau kümmert, fand ich mehr als nur bemerkenswert.

Fazit

Mein erster Hoover war für sie ein neues Genre und für mich ein wirklich gelungener Thriller. Es war schockierend, überraschend und eine wirklich spannende Story die zum Mitfiebern einlädt. Allerdings ist es nicht unbedingt etwas für zartbesaitete. Von mir gibt es eine Leseempfehlung und 5 Sterne.

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  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.06.2020

Soooooo schön ....

Wenn der Morgen die Dunkelheit vertreibt
1

Immer wenn ein neues Buch von Brittainy C. Cherry auf den Markt kommt, komme ich nicht daran vorbei. Ihre Art zu Schreiben packt mich einfach jedes Mal und so kam ich auch nicht an "Wenn der Morgen die ...

Immer wenn ein neues Buch von Brittainy C. Cherry auf den Markt kommt, komme ich nicht daran vorbei. Ihre Art zu Schreiben packt mich einfach jedes Mal und so kam ich auch nicht an "Wenn der Morgen die Dunkelheit vertreibt" vorbei.

Sie schreibt so gefühlvoll, bewegend und sorgt dafür, dass man die Schicksale der Charaktere real spürt. Zumindest geht es mir immer so. Sie verschlingt einen einfach mit Haut und Haaren.

Auch mit dem Thema in diesem Buch hat sie mich wieder voll getroffen. Jeder der in einer Kleinstadt aufgewachsen ist, weiß, dass man dort immer Klatsch und Tratsch austauscht. Jeder kennt Jeden und die meisten zerreißen sich das Maul, wenn es einem augenscheinlich perfekten Menschen nicht gut geht. Dabei ist niemand perfekt, aber die Leute haben einen gewisses Bild, wenn man Geld hat und aus einem geordneten Haus kommt. So auch im Fall von Gracelyn Mae, die wieder zurück nach Chester zieht. Als Pastorentochter erwartet man von ihr gewisse Sachen und Grace hat diese immer erfüllt, aber was ist, wenn man sich dabei selbst verloren hat und eigentlich gar nicht weiß, wer man selbst ist? Aber selbst wann man nicht in diese "elitäre" Riege passt, haben die Leute auch dafür ihre Meinung. Das ist Jackson. Beide werden von den Bürgern Chesters verurteilt und zum Ziel des neuesten Klatsch und Tratsch und beide können eigentlich nichts dafür. Doch wie kann man sich gegen eine Kleinstadt und ihre Bürger wehren? In dem nix darauf gibt was die anderen sagen und man sich selbst treu bleibt. Allerdings ist das leichter gesagt, als getan.

Gracelyn Mae ist als Tochter eines Pastors mit Gebeten und Großherzigkeit groß geworden. Sie stellt andere immer an erste Stelle und zum Schluss kommt sie. Ich habe ihre Mutter für den Umgang mit ihr gehasst. Grace sollte stur das Bild vermitteln, dass ihr anerzogen wurde und ich fand es mehr als zum Piepen mit ansehen zu müssen, wie die junge Frau anfangs weiterhin versuchte es ihrer Mama recht zu machen. Umso mehr freute es mich, dass Beide schließlich einen soliden Weg einschlugen. Wenn auch die Eine später als die Andere.

Jackson war mir auf seine grummelige Art sofort sympathisch und ich fand es mehr als fremdschämenswert, dass er als das Monster von Chester betitelt wurde. Bei so manchem fragte ich mich nämlich, wer hier das eigentlich Monster war. Sie wurden verurteilt und die, die die ganze Zeit Wasser predigen, trinken Wein. Absolut scheinheilig und falsch. Hier sieht man den absoluten Gegensatz im Predigen und wirklichen Tun.

Ich bin ehrlich. Ich habe die Jackson und Grace geliebt. Zwei verletzte Seelen die zueinander finden und Halt in einander finden. Sie zu beobachten hat wahnsinnig viel Spaß gemacht und die Autorin hat es geschafft, mich immer wieder in einen Strudel aus Gefühlen hineinzureißen. Es war so schön ihre Liebe wachsen zu sehen und ihre Geschichten zu erfahren. Es war einfach aus dem Leben gegriffen.

Fazit

Die Autorin schafft es immer Themen aufzugreifen, die einen für sich einnehmen. Dazu kommt der emotionale und mitreißende Schreibstil, der für Gänsehaut, Lachen und Tränen sorgt. Die Geschichte von Grace und Jackson, sorgt für gebrochene Herzen, aber sie heilt sie auch. Für mich ein klares Highlight in diesem Bereich und daher gibt es ohne Umschweife 5 Sterne und eine glasklare Leseempfehlung.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 26.09.2019

Kann leider nicht überzeugen

Secret Game. Brichst du die Regeln, brech ich dein Herz
1


Ich bin ein ziemlicher Fan der Iazoein und ihren Büchern. Ich hab fast alle ihre Bücher gelesen und geliebt. Das bedeutete natürlich auch, dass Secret Game einziehen musste. Wie das halt so ist, lag es ...


Ich bin ein ziemlicher Fan der Iazoein und ihren Büchern. Ich hab fast alle ihre Bücher gelesen und geliebt. Das bedeutete natürlich auch, dass Secret Game einziehen musste. Wie das halt so ist, lag es dann halt erstmal auf dem Sub, aber nun wurde es befreit. Konnte mich auch dieses Buch der Autorin für sich gewinnen?

Stefanie Hasse schreibt richtig toll. Bildhaft, mitreißend und wahnsinnig spannend. Eigntlich. Toll geschrieben hat sie auch hier wieder, aber leider fehlte mir es an Spannung. Mich hat die Umsetzung der Idee leider gar nicht abholen können.

Ich finde die Idee immer noch interessant, aber mir mangelt es an einer spannenden Umsetzung. Wobei ich auch ziemlich schnell eine Ahnung hatte, wer denn dahinter steckt. Der Unvorhersehbarkeit kann ich somit also auch nicht zustimmen, denn am Ende hat sich meine Meinung bewahrheitet. Ich hatte ehrlich gesagt die Hoffnung, ich bekomme noch einmal eine übelste Überraschung serviert. Man kann das Rad nicht neu erfinden, aber Spannung einbauen und den Leser auf den Holzweg führen, sollte drin sein. Zumindest für mich. Die Entwicklung der Story war dementsprechend okay, aber weder überraschend noch spannend für mich. Es gab kurze "Aha" Momente, aber nix, was einen hier so richtig vom Hocker gehauen hätte. Womit ich leider gerechnet habe. Ich hab mich gefragt: Wo bleibt der "WOW. Damit hab ich so hat nicht gerechnet." -Effekt.

Was die Charaktere angeht, fand ich auch diese nur mittelmäßig bis okay. So wirklich anfreunden konnte ich mich mit keinem von ihnen. Ich hegte weder Sympathien noch Abneigung gegen Ivy oder den Rest der Clique. Ivy fand ich auch irgendwie stellenweise anstrengend in ihrem Handeln. Leider nahm mir das auch die Freude mitzufiebern, denn ehrlich gesagt er es mir egal, was da noch so passieren würde. Ich hätte ehrlich gesagt, auch überlegt, ob ich das Buch komplett weglege. Aber ich wollte ja wissen ob ich Recht behalte mir meiner Vermutung über die Spielleitung. Mein Verdacht erhärtete sich mir jeder Seite dem ich dem Schluss näher kam und am Ende bestätigte es sich. Hier muss ich sagen, dass genau diese Person auch eine sehr authentische war. Eine der wenigen.

Fazit

Ich liebe die Bücher der Autorin und werde auch weiterhin dazu greifen, auch wenn mich dieses hier nicht überzeugen konnte. Wer was für Zwischendurch sucht und mit nicht allzu großen Erwartungen an das Buch rangeht, der hat vielleicht mehr Spaß am Inhalt. Ich für meinen Teil hatte einfach mehr Spannung, Aufregung und Überraschungen erwartet. Aber am Ende ist das ja immer Geschmackssache. Von mir gibt es, leider, keine Leseempfehlung.