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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.01.2021

Tolles Leseerlebnis...

Park Avenue Player
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Ich liebe die Bücher von Vi Keeland, hab aber bisher nix von Penelope Ward gelesen. Vielleicht sollte ich das mal ändern.

Der Schreibstil war locker und angenehm zu lesen. Ich fühlte mich direkt ab ...


Ich liebe die Bücher von Vi Keeland, hab aber bisher nix von Penelope Ward gelesen. Vielleicht sollte ich das mal ändern.

Der Schreibstil war locker und angenehm zu lesen. Ich fühlte mich direkt ab der ersten Seiten wahnsinnig wohl im Buch. Ich akm schnell voran und die Story war sowohl spannend, witzig, als auch traurig.

Inhaltlich begegnen wir Elodie, welche aktuell für eine Privatdetektei arbeitet, die sich auf Fremdgeher spezialisiert hat. Die junge Frau ist gut innerem Job, will ihn aber nicht ewig machen. Auf dem Weg zu einem Vorstellungsgespräch hat sie einen Unfall mit einem reichen, aber (wie sollte es anders sein) gutaussehenden Typen, welcher sich als ihr eventueller neuer Chef entpuppt. Der ist natürlich wenig begeistert stellt aber Elodie letzten Endes doch ein. Sie wird die Nanny von Hollis' 11 jähriger Nichte Hailey. Doch kann das gut gehen ohne das einer der Beiden oder sogar Elodies Schützling das Herz gebrochen wird?

Die Handlung fand ich wahnsinnig toll gemacht. Es war unterhaltsam und wie Hollis und Elodie sich gegenseitig aufziehen, wäre im wahren Leben vermutlich undenkbar, aber he, hier war es echt toll gemacht. Und ich musste mehr als einmal schmunzeln. Gabz schlimm war für mich eine ziemlich überraschende Wendung, mit der mich das Autorinnenduo fast schon geschockt hat. Sehr gut und vorallem auch emotional absolut gigantisch.

Elodie ist ein roller Charakter und total sympathisch. Sie war authentisch und ihre ganze Art war so angenehm. Ihre großes Herz hat einfach nur Eindruck bei mir gemacht.

Hollis war anfangs aus meiner Sicht ganz okay, aber entwickelte sich so toll. Ich mochte seine Gedankengänge und fand seine Handlungen authentisch, aber eben stellenweise auch wahnsinnig gemein und stellenweise verletzend Elodie gegenüber.

Fazit

Mag sein, dass die Storyidee den üblichen Standards entspricht, aber meiner Meinung nach, ist die Handlung an sich trotzdem anders, denn sie trifft einen emotionalen Punkt. Es geht um Vertrauen, Freundschaft, Liebe und Verlust. Gerade der letzte Punkt hat hier echt für Tränen gesorgt. Von mir gibt es 4,5 Sterne (also 5 auf den gängigen Portalen) und eine Leseempfehlung.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 15.01.2021

Toller Auftakt

Der Kuss des Wandlers
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Das Buch wanderte von einer Buchmesse mit nach Hause, weil es mir empfohlen wurde. Ich glaube, dass es mein Lesezwilling war, bin mir aber nicht mehr sicher. Seither lag es jedenfalls auf meinem SuB und ...

Das Buch wanderte von einer Buchmesse mit nach Hause, weil es mir empfohlen wurde. Ich glaube, dass es mein Lesezwilling war, bin mir aber nicht mehr sicher. Seither lag es jedenfalls auf meinem SuB und schrie nun endlich danach befreit zu werden. Was bin froh auf diesen Ruf gehört zu haben.

Der Schreibstil konnte mich absolut für sich einnehmen. Er baut Spannung auf, kommt mit Action daher, hat aber auch Gefühl. Absolut mitreißend.

Zur Story kann ich sagen, dass die Grundidee natürlich nicht neu ist. Wir haben Kiara, die keine Ahnung hat, dass ihr Leben eigentlich gar nicht so durchschnittlich ist, wie sie meinen mag. Eigentlich gehört sie den Wandlern an, was mal richtig cool ist, wie ich finde. Wie das eben so ist, das junge Mädchen findet durch Zufall heraus was Sache ist und qoll prompt einen Auftrag für ihr Volk/ ihren Clan erfüllen. Allerdings beinhaltet der Spionage im Lager des Feindes. Es gibt nämlich 2 Wandlervölker. Schlangen und Skorpione. Kiara gehört zu den Schlangen und bekommt die Aufgabe den neuen Skorpionkönig ausfindig zu machen, damit dieser beseitigt werden kann. Auch wenn die junge Frau noch neu in der Welt der Wandler ist stellt sie sich dieser Aufgabe. Doch hat man ihr die ganze Wahrheit gesagt?

Ich fand die Story gut gemacht, auch wenn die Gestaltenwandler an sich nix Neues sind. Aber es muss ja auch nicht immer etwas Neues sein. Es gab viele Überraschungen, krasse Wendungen und trotzdem ist als ziemlich authentisch und überzeugend. Nicht zu abgefahren oder überdreht. Lovestory ist auch dabei, aber etwas entspannt. Das fand ich super.

Kiara will es irhen Eltern recht machen, weshalb sie bei denen auch weniger mit offenen Karten spielt, was ihre Geigenkünste angeht. Sie spielt gern, aber sie ist nicht das Wunderkind, welches ihre Eltern sich vielleicht wünschen. Sie ist für mich aber ein wahnsinnig sympathischer Charakter, der absolut authentisch in gewissen Situationen reagiert. Ich fand sie sehr gut ausgearbeitet und war gern mit ihr unterwegs.

Aber auch die anderen Figuren passen super ins Bild und füllen ihre Rollen perfekt aus.

Fazit

Mit diesem Auftakt hat die Autorin ein wirklich gelungenen Reihenstart hingelegt, der von sich überzeugen kann. Der Schreibstil fesselt eben so an die Seiten, wie die rasante Story und schafft es den Leser in die Welt der Wandler zu entführen. Toll gemacht. Der Auftakt endet ohne Cliffhanger, aber ich werde dennoch zusehen müssen, dass ich ihr schnellstmöglich die anderen Teile besorge. Daher gibt es natürlich von mir 5 Sterne und eine Leseempfehlung.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.01.2021

Gelungener Auftakt

Nocturna - Das Spiel des Fuchses
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Ich war komplett angetan von dem Cover. Dieses Buch war für mich so ein typischer Eyecatcher und ich wollte erfahren, ob mich mein Coverherz getrogen oder mir wieder einmal ein tolles Büchlein zugeführt ...

Ich war komplett angetan von dem Cover. Dieses Buch war für mich so ein typischer Eyecatcher und ich wollte erfahren, ob mich mein Coverherz getrogen oder mir wieder einmal ein tolles Büchlein zugeführt hat.

Den Schreibstil empfand als recht angenehm und unkompliziert. Man erkennt darin die lateinamerikanischen Einflüsse, welche zum Setting passen. In vorwiegend zwei Handlungsträngen begleiten wir die Diebin Finn und den nach Hause zurück gekehrten Prinzen Alfehr (Alfie). Beide mit einer Liste unterwegs, die sicher auf ihnen lastet.

Dazu bewegen wir uns in einem Magiesystem, in dem Menschen mit einem Hang zu den vier Elementen geboren werden. Diese können Sie beeinflussen. Dazu kommt, wie bei unseren Charakteren Alfie und Finn, manchmal noch eine zusätzliche Gabe oder mehrere. Wobei Finn für meinen Geschmack die coolere Gabe abgegriffen hat. Lasst euch überraschen, wie das aussieht.

Kommen wir zur Handlung. Prinz Alfehr hat sich nach der Entführung seines Bruders eine Auszeit genommen, ist nun aber wieder nach Hause zurück gekehrt und wird direkt darauf eingestimmt der Thronfolger zu werden. Dieser Gedanke bereitet dem jungen Mann aber ziemliches Unbehagen. Er ist außerdem der Meinung, dass sein Bruder noch lebt, auch wenn seine Eltern diese Hoffnung nicht teilen. Für Alfie steht fest, dass er ihn wiederfinden will. Daher nimmt er auch an einem illegalen magischen Spiel teil. Dort besteht die Chance ein Buch zu gewinnen,welches ihm bei seinem Vorhaben helfen könnte. Wie das nun aber mal so ist, er hat nicht als Einziger Interesse an dem Buch. Auch die Geschichtsdiebin Finn will es haben. Blöderweise läuft es auf eine Zusammenarbeit der beiden hinaus, aber seien wir doch ehrlich: Kann das wirklich gut gehen?

Ein interessantes Gespann trifft hier aufeinander und bis auf ein paar Stellen, konnte mich dieser Auftakt gut unterhalten. Magie und Setting sind super gewählt und sind mal was anderes. Beziehungsweise bin ich bisher nicht so oft über so etwas gestolpert. Es gibt viele spannende Momente und jede Menge Grausamkeiten. Interessanter Mix, der sich mir hier bot. Etwas doof fand ich, dass irgendwann das Ziel, welches zu Beginn bestand, zumindest gefühlt aus den Augen verloren wurde. Aber auch was sich sonst so ereignete war nicht ganz ohne. Gerade eben Ende wird es rasant und konnte mich noch einmal richtig gefangen nehmen. Damit haben aber wahrscheinlich auch die Charaktere zu tun.

Finn mochte ich tierisch gern. Sie ist eine waschechte Diebin mit einem Mundwerk, was wunderbar zu ihr passt. Sie ist mutig, stark und ich liebe es, ihr dabei zu zusehen, wie sie Vertrauen entwickelt. Sie ist ziemlich authentisch.

Bei Alfie hatte ich zu Beginn so meine Bedenken. Er wirkte etwas weich und egoistisch. Der junge Mann will kein König sein und sucht nach einem Ausweg, sein Erbe antreten zu müssen. Aber auch er ist anders als man denkt. Er kann überzeugen, auch wenn es nach und nach passiert.

Was die Charaktere angeht sind sie gut gezeichnet und können auf ihre Art beeindrucken.

Fazit

Erneut hat sich für mich mein Blick fürs Cover gelohnt. Der Auftakt brachte Spannung, Action und ein gute Prise Humor mit. Ich fühlte mich gut unterhalten und das Ende war absolut gigantisch meinet Meinung nach. Für mich kann dieses Buch mit seiner Handlung überzeugen, auch wenn es hier und da vielleicht manchmal etwas anstrengend war. Dranbleiben lohnt sich. Dazu das Setting und das Magiesystem. Alles in Allem war das Ganze, bis auf ein paar Stellen, eine Runde Sache. 4 Sterne

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 03.01.2021

Tolles Leseerlebnis...

Mitternachtsstunde 2: Emily und der löchrige Zeitzauber
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Nach dem wirklich tollen Auftakt, war ich wahnsinnig gespannt, wie das nächste Abenteuer von Emily und Hoggins aussehen würde. Was soll ich sagen. Ich wurde nicht enttäuscht. Mein erstes Buch in 2021 hat ...

Nach dem wirklich tollen Auftakt, war ich wahnsinnig gespannt, wie das nächste Abenteuer von Emily und Hoggins aussehen würde. Was soll ich sagen. Ich wurde nicht enttäuscht. Mein erstes Buch in 2021 hat mich richtig toll unterhalten.

Vom Schreibstil her, war es wieder schön einfach gehalten, mit einer Prise Humor und jeder Menge Spannung und ein paar neuen Eindrücken. Ein schönes Kinderbuch also.

Nach der ersten Rettung der Mitternachsstunde und dem Bekanntwerden ihres Puca Erbes, übt Emily mit ihrer Mom, die Wandlung in ihre Tiergestalten. Allerdings gelingt ihr das eher schlecht, als recht und da das junge Mädchen ein Händchen für Schwierigkeiten hat, gerät sie einmal mehr in eben solche. Schwierigkeiten in der Art, die ihr einen Mitternachtsarrest von ihren Eltern einbringen. Emily darf die Mitternachsstunde nicht betreten. Das ist allerdings leichter gesagt als getan, denn ohne ihr allzu großen Zutun, findet sie sich plötzlich dort wieder und jagt mal wieder das Unrecht. Neben ihrer Erzfeind hat sie es dieses Mal aber auch noch mit dem Puca Clan zu tun, von dem sich ihre Mutter losgesagt hat. Jede Menge Aufregung und Herzklopfen ist da vorprogrammiert.

Ich fand die Story wieder mega unterhaltsam und war gern mit Emily unterwegs. Ihr steht eine neue Rolle bevor und man merkt, dass sie sich darauf auch freut. Man merkt aber auch noch ihre kindliche Art, sich ausprobieren zu wollen und anzunehmen schon Vieles selbst zu können. Manchmal ist das eben leider nicht so und man benötigt Hilfe von anderen. Das erkennt auch das junge Mädchen so nach und nach. Was sie natürlich nur noch sympathischer macht.

Emily könnte ab und zu einen Gang runter schalten, aber man merkt, dass sie sich entwickelt. Was ich persönlich wichtig finde. Ihre freche Art bleibt erhalten und bringt immer wieder etwas Würze ins Geschehen.

Ebenso die neuen und alten Charaktere bringen Leben ins Geschehen und machen die Story wahnsinnig interessant.

Fazit

Nach einem tollen Auftakt, kommt hier eine gelungene Fortsetzung. Es bleibt vielseitig, spannend und man wandelt weiterhin  in diesem tollen viktorianisches Setting, was wirklich mega für mich zur Story passt. Ich hoffe doch, noch mehr von Emily und Hoggins lesen zu dürfen und freue mich auf weitere Abenteuer. 5 Sterne für dieses Büchlein und eine klare Leseempfehlung von mir.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 27.12.2020

Etwas anstrengend

Der Schlüssel der Magie - Die Diebin
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Puh. Das war etwas zu viel des Guten. Irgendwie, aber es war auch stellenweise gut. Ach ich weiß auch nicht. Aber vielleicht der Reihe nach.

Handlungstechnisch bewegen wir uns in Tevanne an der Seite ...

Puh. Das war etwas zu viel des Guten. Irgendwie, aber es war auch stellenweise gut. Ach ich weiß auch nicht. Aber vielleicht der Reihe nach.

Handlungstechnisch bewegen wir uns in Tevanne an der Seite der Diebin Sancia. Sie ist ein echtes Genie ihres Faches und es es war interessant mit ihr auf Beutezug zu gehen. Aber auch etwas zu ausschweifend. Man hatte das Gefühl auf der Stelle zu treten. Das ging mir auch ehrlich gesagt in diversen Kapiteln so.

Interessant ist allerdings die erschaffene Welt in Tevanne, welche unter der Herrschaft von vier mächtigen Handelshäusern steht. Jeder ist darauf bestrebt, den anderen auszustechen, wobei die so genannten Skriben (magische Inschriften auf Gegenständen) helfen. Mega Idee, wie ich finde. Aber eben auch ziemlich komplex. Als Beispiel kann man Holzstämmen glaubhaft machen, dass die Steinblöcke sind und sie somit stabiler machen. Wenn man all die Möglichkeiten bedenkt, könnte ich seufzen vor Freude über diese Idee. Aber auch hier hat der Autor daran gedacht eine Grenze zu setzen. Man kann den Gegenstände die Eigenschaften zwar aneignen, aber Holz bleibt Holz. Erlischt das Skribit, warum auch immer, hebt sich die Eigenschaft auf. Im Fall des Holzes würde ein darauf errichtetes Gebäude einstürzen, weil die Stabilität des Steins benötigt wird, aber nicht mehr gegeben ist.

Ihr ahnt es vermutlich, Jemand strebt nach mehr Macht mit den magischen Skriben. Sancia Gerät durch ihren Coup ins Geschehen. Es wird manchmal etwas zu detailiert erklärt, aber man bekommt auch den ein oder anderen blutigen und guten Kampf geboten und ein Hintergrundwissen zu Sancia und ihrer etwas anderen Fähigkeit. Und natürlich über den Schlüssel.

Fazit
Ich bin im Zwiespalt. Der Anfang war echt schwer, langatmig und ich brauchte echt Muse um in die Story reinzukommen. Es sei gesagt, dass es besser wird, aber etwa erst ab der Hälfte. Bis dahin ist Durchhaltevermögen angebracht oder eben nicht. Am Ende bleibt es ein solider Auftakt mit kleinen Schwächen. Nehmt euch, wenn möglich eine Leseprobe zur Hand und schaut wie ihr damit zurecht kommt. Bedingte Leseempfehlung und am Ende 3,5 Sterne von mir.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere