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Veröffentlicht am 27.12.2020

Etwas anstrengend

Der Schlüssel der Magie - Die Diebin
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Puh. Das war etwas zu viel des Guten. Irgendwie, aber es war auch stellenweise gut. Ach ich weiß auch nicht. Aber vielleicht der Reihe nach.

Handlungstechnisch bewegen wir uns in Tevanne an der Seite ...

Puh. Das war etwas zu viel des Guten. Irgendwie, aber es war auch stellenweise gut. Ach ich weiß auch nicht. Aber vielleicht der Reihe nach.

Handlungstechnisch bewegen wir uns in Tevanne an der Seite der Diebin Sancia. Sie ist ein echtes Genie ihres Faches und es es war interessant mit ihr auf Beutezug zu gehen. Aber auch etwas zu ausschweifend. Man hatte das Gefühl auf der Stelle zu treten. Das ging mir auch ehrlich gesagt in diversen Kapiteln so.

Interessant ist allerdings die erschaffene Welt in Tevanne, welche unter der Herrschaft von vier mächtigen Handelshäusern steht. Jeder ist darauf bestrebt, den anderen auszustechen, wobei die so genannten Skriben (magische Inschriften auf Gegenständen) helfen. Mega Idee, wie ich finde. Aber eben auch ziemlich komplex. Als Beispiel kann man Holzstämmen glaubhaft machen, dass die Steinblöcke sind und sie somit stabiler machen. Wenn man all die Möglichkeiten bedenkt, könnte ich seufzen vor Freude über diese Idee. Aber auch hier hat der Autor daran gedacht eine Grenze zu setzen. Man kann den Gegenstände die Eigenschaften zwar aneignen, aber Holz bleibt Holz. Erlischt das Skribit, warum auch immer, hebt sich die Eigenschaft auf. Im Fall des Holzes würde ein darauf errichtetes Gebäude einstürzen, weil die Stabilität des Steins benötigt wird, aber nicht mehr gegeben ist.

Ihr ahnt es vermutlich, Jemand strebt nach mehr Macht mit den magischen Skriben. Sancia Gerät durch ihren Coup ins Geschehen. Es wird manchmal etwas zu detailiert erklärt, aber man bekommt auch den ein oder anderen blutigen und guten Kampf geboten und ein Hintergrundwissen zu Sancia und ihrer etwas anderen Fähigkeit. Und natürlich über den Schlüssel.

Fazit
Ich bin im Zwiespalt. Der Anfang war echt schwer, langatmig und ich brauchte echt Muse um in die Story reinzukommen. Es sei gesagt, dass es besser wird, aber etwa erst ab der Hälfte. Bis dahin ist Durchhaltevermögen angebracht oder eben nicht. Am Ende bleibt es ein solider Auftakt mit kleinen Schwächen. Nehmt euch, wenn möglich eine Leseprobe zur Hand und schaut wie ihr damit zurecht kommt. Bedingte Leseempfehlung und am Ende 3,5 Sterne von mir.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 27.12.2020

Leider sprang bei mir der Funke nicht über

Schwingenfall
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Ich war hier ziemlich angetan vom Cover, wobei auch der Klappentext absolut dazu gemacht ist, darauf anspringen zu wollen.

Ich hab mich ehrlich gesagt etwas länger am Buch aufgehalten, weil ich gefühlt ...

Ich war hier ziemlich angetan vom Cover, wobei auch der Klappentext absolut dazu gemacht ist, darauf anspringen zu wollen.

Ich hab mich ehrlich gesagt etwas länger am Buch aufgehalten, weil ich gefühlt einfach nicht voran kam. Was wahrscheinlich daran laden, dass der Schreibstil nicht ganz so locker und leicht ist, wie jene, mit denen ich es sonst zu tun habe. Man gewöhnt sich aber irgendwann dran. Ein Griff zur Leseprobe ist aber wahrscheinlich nicht verkehrt, um festzustellen, ob dieses Buch etwas für einen ist. Erzählt wird die Story in zwei Handlungssträngen, die aus Toryan und Minn bestehen und einem dritten, den wir aus der Sicht von Holmar, einem Adepten, erleben.

Auch fehlte es mir, dass ich Bilder in meinem Kopf entstehen lassen konnte. Dadurch bleibt das Ganze leider etwas plastisch für mich.

Der Einstieg beginnt mit Toryan, welcher in der Armee ist und bei seiner Wache an der Grenze etwas beobachtet, was sein Leben verändert. Denn plötzlich findet er sich in einem Krieg wieder, der schon lange schwelt. Er soll den Klerus zu einem Treffen begleiten, an dessen Anschluss in den Krieg gegen die Blutfürsten gezogen wird. Toryan überlebt und findet sich plötzlich in den Reihen seiner Feinde wieder.

Minn arbeitet als Bedienstete und erfährt am Abend des Treffens etwas, was wohl ihre Welt aus den Angeln hebt. Sie ist anders und sie ist der Schlüssel dazu, wie sich Die Welt verändern wird. Doch wie wird sich diese verändern. Es sind drei Pfade vorgegeben, aber nur einer davon kann es werden.

Toryan empfand ich als ganz angenehmen Charakter. Er entwickelt sich vom einfachen Wächter weiter zum Krieger. Er hält an seinen Entscheidungen fest, trifft diese selbstständig und lässt sich nur schwer hinters Licht führen.

Minn ist ein eher aufmüpfiger Charakter, welcher mir stellenweise etwas zu anstrengend war. Große Klappe schön gut, aber sie war stellenweise eine echte Nervensäge sorry. Mir ihr wurdebich leider so gar nicht warm.

Fazit

Gute gegen Böse. Wer auch immer hier welche Rolle einnimmt. Definitiv eine interessante Idee, aber für mich hängt es leider an der Umsetzung. Durch den Schreibstil war es für mich schwer ,mich auf das Buch einzulassen und die fehlenden Bilder im Kopf, hätten für mehr Klarheit bei mir gesorgt. Im Großen und Ganzen ganz solide, aber leider nix, was mich für sich so richtig begeistern konnte. Obwohl das Ende noch einmal das Ruder etwas herumreißen konnte. Daher traurigerweise nur 3,5 Sterne von mir.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 18.12.2020

Schön gemacht...

Die Rache der Mondgöttin
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Mich hat die Idee der Story absolut für sich einnehmen können. Nach verschiedenen Meinungen zum Buch, war ich gespannt, ob mich “Die Rache der Mondgöttin” unterhalten kann.

Den Schreibstil fand ich angenehm ...

Mich hat die Idee der Story absolut für sich einnehmen können. Nach verschiedenen Meinungen zum Buch, war ich gespannt, ob mich “Die Rache der Mondgöttin” unterhalten kann.

Den Schreibstil fand ich angenehm und mit einer tollen Prise Humor gewürzt. Die wechselnden Sichten von Arianne und Konstantin sind super gewählt und bringen die unterschiedlichen Sichtweisen in die Story.

Wir begegnen Scorpio, alias Konstantin, bei dessen Wiedererweckung. Er ist die rechte Hand der Mondgöttin Selene und versucht alle Sternzeichen für deren Ritual zusammen zu bekommen. Ein paar kommen immer freiwillig, aber einige lassen sich auch gern bitten. Beziehungsweise müssen gebeten werden. Notfalls mit Gewalt. Nur alle Sternzeichen zusammen, können Selene dabei helfen, den Fluch von Endymion (ihrem Geliebten) zu nehmen. Während Scorpio die fehlenden Sternzeichen einsammelt, entdeckt er aber auch ein paar Ungereimtheiten und geht denen nach. Doch wer spielt letzten Endes das falsche Spiel?

Ich fand die Handlung interessant, recht spannend und toll gemacht. Ich hab mich auch köstlich über gewisse Sachen amüsieren können. Dazu kommt noch das “Geheimnis” welchem Konstantin auf der Spur war. Allerdings ziehen sich leider auch ein paar Sachen in die Länge, was etwas Schwung rausnimmt.

Konstantin empfand ich zu Beginn als echt unsympathisch. Es dauerte einfach eine Weile, bis ich mit ihm warm wurde. Er wirkte so gefühlskalt und arrogant. Zum Glück legte sich das aber nach und nach. Der Funke sprang leider nicht komplett bei uns über.

Arianne war der sympathische Teil der beiden. Ihr Passagen hab ich von Anfang an gern gelesen.

Fazit

Auch wenn einen das Buch jetzt nur bedingt vom Hocker reißt, war es für mich doch mal was anderes. Zumindest was die Sache mit den Sternzeichen angeht. Manche Sachen sind vielleicht etwas zu lang, aber ich fühlte mich Alles in Allem gut unterhalten und ich mag die Idee. Von mir gibt es 3,5 Sterne (4 Sterne auf den gängigen Portalen) und eine bedingte Leseempfehlung.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 06.12.2020

Schön gemacht...

Feuer im Schatten (Das Geheimnis der Schwingen 1)
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Bei dem Wort Drachen im Klappentext, ist es schwer für mich, an einem Buch vorbeizukommen. Das Wort löst den Drang aus, es unbedingt lesen zu wollen. So auch hier, obwohl ich eh schon gern Bücher der ...


Bei dem Wort Drachen im Klappentext, ist es schwer für mich, an einem Buch vorbeizukommen. Das Wort löst den Drang aus, es unbedingt lesen zu wollen. So auch hier, obwohl ich eh schon gern Bücher der Autorin lese.

Der Schreibstil ist gewohnt angenehm flüssig und wird aus Saschas Sicht erzählt. Wahrscheinlich liest sich dieses Büchlein auch deshalb einmal wieder hintereinander weg. Die erschaffene Welt ist super gestaltet und kann absolut mitreißen, weshalb ich auch nur schwer genug davon bekam und das Ende mal wieder viel zu fix da war.

Von der Story her, lernen wir gleich nach dem Prolog Sascha kennen. Den Prinzen und zukünftigen König der Schattendrachen. Er trägt eine riesige Last auf seinen Schultern.  Denn schon seit dem Tag seiner Geburt, gilt es ein Geheimnis zu wahren. Ein Geheimnis, welches seine komplette Familie gefährdet, wenn es ans Licht kommt. Ausgerechnet der König der Lichtdrachen, will genau dieses unbedingt zu Tage befördern, um den Thron zu beanspruchen. Dazu ruft er einen Wettbewerb der Drachenrpinzen aus, der Sascha das Leben kosten könnte. Doch bekommt er dort unerwartete Hilfe von Colin. Doch welche Ziele verfolgt dieser?

Der Handlungsverlauf ist spannend, macht Spaß und die verschiedenen Drachenvölker fand ich super gemacht. Ebenso wie die Welt in der wir uns bewegen. Man erlebt ein ziemlich gelungenes Kopfkino, auch wenn man manche Charaktere gern auch mal schütteln möchte. Das Gefühlsleben der Figuren wird auch ganz gut durchgerüttelt. Von Liebe bis Hass, ist so ziemlich Alles vertreten.

Sascha fand ich gut, aber stellenweise etwas anstrengend. Ich verstand ihn und seine Emotionen, seine Zurückhaltung was Vertrauen angeht, schließlich stand das Leben seiner Familie auf dem Spiel, aber etwas anstrengend war er zu Beginn manchmal trotzdem. Es wird aber besser und mit Sascha ist hier ein wirklich toller Charakter entstanden.

Auch die anderen Figuren können punkten. Egal ob positiv oder negativ sie sind gut ausgearbeitet und ich bin mehr als gespannt, wo mit einigen von ihnen die Reise noch hingehen wird.

Fazit

Die Autorin hat einmal mehr ein tolles Setting samt mitreißender Story geschaffen. In diese Welt einzutauchen bracht Spannung und Action mit sich. Etwas das hoffentlich im nächsten Teil wieder zum Tragen kommt. Gerade der Mix aus Geheimnissen, Intrigen, Freundschaft und Vertrauen, macht diesen Auftakt Lesenswert. Das es sich um Drachen handelt, ist einfach nur ein toller Bonus. Der allerletzte Funke fehlte dann aber doch noch. Von mir gibt es eine Leseempfehlung und 4,5 Sterne.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 04.12.2020

So toll

Take A Chance On Me. Adventskalender zum Verlieben
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Mich hat nicht nur das Cover, sondern auch der Klappentext angesprochen. In der Adventszeit braucht es auch mal solche Geschichten die um die Vorweihnachtszeit spielen und ich fand die Idee mit dem Kalender ...

Mich hat nicht nur das Cover, sondern auch der Klappentext angesprochen. In der Adventszeit braucht es auch mal solche Geschichten die um die Vorweihnachtszeit spielen und ich fand die Idee mit dem Kalender einfach toll.

Der Schreibstil passte perfekt zum Buch. Angenehm flüssig, locker, leicht und mit viel Humor. Genau nach meinem Geschmack.

In der Story, geht es um Alex, welche seiner Freundin Abby einen Gefallen tut und an ihrem Projekt teilnimmt. Dort geht es um einen Datingadventskalender. Auch wenn Alex nicht will, kann seine Freundin wahnsinnig überzeugend sein, aber mit dem Ergebnis hätte er wohl im Leben nicht gerechnet. Ausgerechnet Cash, ein Mann, soll sein Lovematch sein. Alex würde am Liebsten die Sache abbrechen, doch es gibt eine Klausel in der es heißt, dass man nicht vor Ende rauskommt. Somit fügt sich der junge Mann in sein Schicksal und Alles weitere war ziemlich witzig, emotional und einfach nur schön gemacht.

Ich fand die Idee mit den Challenges zum Kalender richtig cool. Es ist mega viel dabei, bei dem man aus seiner Komfortzone heraus muss und was bestimmt auch Überwindung kostet. Aber die Aufgaben waren toll, wenn auch ziemlich schmalzig fornuliert, aber das gehört halt dazu und Alex konnte besagte Nachrichten mit seinen eigenen stellenweise echt noch toppen. Der arme Cash. Ich konnte praktisch vor mir sehen, wie er die Nachrichten las und sein Match als Nervensäge betitelte. Ich fand es mega, mit einem hohen Unterhaltungsfaktor. Inhaltlich liefert das Buch somit jede Menge witzige Momente und ich gebe zu, am Ende hatte ich eventuell etwas Pipi in die Augen.

Kommen wir zu den Charakteren. Mit Alex haben wir einen tollpatschigen Welpen vor uns. Süß, knuddelig, aber manchmal möchte man ihn einfach nur schütteln. Er ist stellenweise echt verletzend ohne es zu merken und gerade gegen Ende, hätte ich ihn gern geschlagen. Wie kann man nur so blind sein. Zwischendurch mochte ich ihn aber für seinen Humor und die meiste Zeit war er wirklich in Ordnung. Gut bis auf ein paar wenige Momente, war er absolut in Ordnung.

Cash ist eher so der direkte Typ. Er sagt was er denkt, womit man natürlich klar kommen muss. Man fragt sich halt, warum er das Projekt durchzieht, wo er doch gefühlt, gar keinebLust dazu hat. Zu Beginn macht ihn das nicht gerade sympathisch, aber für mich ging es mit jedem Tag der Challenge immer weiter nach vorn.

Fazit

Wer auf der Suche nach einer wirklich tollen und süßen Story zur Weihnachtszeit ist, dem empfehle ich den Griff zum Buch. Es ist witzig, emotional und wird am Ende mal kurz echt schmalzig, aber ich fand es schön. Und seien wir ehrlich eine Prise Kitsch, gehört einfach zur Weihnachtszeit. Von mir gibt es volle 5 Sterne und eine Leseempfehlung.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere