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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.11.2020

Brutal und düster

Sieben schwarze Klingen
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Ich bin jetzt am Ende etwas im Zwiespalt. Zum Einen fand ich das Gelesene wirklich gut, aber zum Anderen, konnte es leider nicht ganz überzeugen.

Den Schreibstil fand ich eigentlich recht angenehm. Der ...

Ich bin jetzt am Ende etwas im Zwiespalt. Zum Einen fand ich das Gelesene wirklich gut, aber zum Anderen, konnte es leider nicht ganz überzeugen.

Den Schreibstil fand ich eigentlich recht angenehm. Der Autor verleiht der Protagonistin einen schönen trockenen und derben Humor. Ich mochte das wirklich gern.

"Allen liebten gute Hinrichtungen." Das ist der erste Satz und ich gestehe, dass ich ein gutes Gefühl hatte. Wenn es düster und brutal wird, ist das genau meins. Gewalt gibt es mehr als genug und beim Tod der diversen Personen ist der Autor auch recht vielseitig. Ich fand es gut beschrieben und hatte auch direkt Kopfkino.

Wir begleiten Sal Kakophonie, welche im Kerker sitzt und von der Großinquisitorin verhört wird. Sal ist eine wirklich gute "Kopfgeldjägerin" und eigentlich auf der Jagd, nach denjenigen, die ihr Leben zerstört haben. 7 Personen auf einer Liste und die Söldnerin will sie alle. Auf ihrer Reise begegnet sie verschieden starken Magiern und ich bin gern den Kämpfen gefolgt, denn da hat der Autor für mich eigentlich Alles richtig gemacht. Mein Knackpunkt sind eher die Längen, welche gerade zu Beginn auftreten. Zu viele Infos, die es zu verarbeiten gilt.

Allerdings lohnen sich die knapp 700 Seiten auch, denn es kommen ein paar Überraschungen und Action darin vor.

Mit Sal haben wir einen rauen und ungehobelten Charakter, der aber eine Herz hat. Was sie aber nie zugeben würde. Sie war für mich eine wirklich tolle Prota, weil sie eben anders ist. Ich hatte hier immer Mal Mia aus Nevernight vor Augen und sie hat ja ebenfalls einen besonderen Platz in meinem Herzen.

Fazit

Wenn man die Längen mit einem Punkt Abzg bewertet, bleiben noch immer 4 Sterne, die für die gut beschriebene Handlung stehen. Es war düster, brutal und konnte mich im Großen und Ganzen überzeugen, wenn auch der letzte große Funke fehlte. Ich rate zur Leseprobe und bin ziemlich gespannt, wie es nach diesem stimmigen Ende weitergehen könnte.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 27.11.2020

Leider sprang bei mir der Funke nicht über

Elfenmal 1: Gezeichnete der Schatten
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Ich war echt angetan von Cover und Klappentext. Leider muss ich allerdings gestehen, dass für mich die Reihe direkt nach dem Auftakt wieder endet, denn ich bin nicht wirklich warm mit den Charakteren und ...

Ich war echt angetan von Cover und Klappentext. Leider muss ich allerdings gestehen, dass für mich die Reihe direkt nach dem Auftakt wieder endet, denn ich bin nicht wirklich warm mit den Charakteren und der Story geworden.

Vom Schreibstil her war es recht flüssig und gut zu lesen. Eine toller Weltenaufbau machte das Abenteuer auch interessant, aber der Funke sprang trotzdem irgendwie nicht über. Auch nicht mit den drei Perspektivwechseln.

Neia ist eine Gezeichnete. Bedeutet, dass sie eine Elfe mit schwarzen Malen im Gesicht ist. Ihre Art ist sowieso schon mehr oder weniger nur geduldet, aber durch den Tod eines Prinzen schwebt sie nun allerdings in Lebensgefahr. Die junge Elfe muss fliehen und den Hohen Rat finden. Zu ihrem Glück, hat sie Verbindungen ins Königshaus, was die Chancen erhöht. Zusammen mit dem Sohn eines Adligen und ihrer bester Freundin, begibt sie sich auf eine gefährliche und abenteuerliche Reise.

Die Storyidee ist auf jeden Fall interessant und war stellenweise echt spannend, aber im Großen und Ganzen, war es leider nicht meins. Ich kam nicht so wirklich in die Story rein, kam sehr zäh voran und habe nicht das Bedürfnis es weiter zu verfolgen. Der Anfang war gut, aber es zog sich mir zu sehr im Mittelteil, auch wenn es gegen Ende wieder besser wurde.

Was die Charaktere angeht, habe ich leider auch nur Mirri für mich entdecken können. Mit Neia kam ich nicht wirklich klar und Elys konnte mich leider auch nicht von sich überzeugen.

Fazit

Ein Auftakt, der mich nur stellenweise für sich einnehmen konnte. Toller Schreibstil, interessante Storyidee und stellenweise ist die Umsetzung wirklich nach meinem Geschmack. Im Großen und Ganzen also gut gemacht, aber ich hatte so meine Probleme mit Mittelteil und Charakteren. Von mir gibt es leider nur 3,5 Sterne. (3 auf den gängigen Portalen)

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 25.11.2020

Tolles Leseerlebnis...

Splitter aus Silber und Eis
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Auf dieses Buch war ich ja tierisch gespannt. Ich hab so viel Gutes darüber mitbekommen und der Klappentext hat mich absolut neugierig gemacht.

Ich fand den Schreibstil absolut mitreißend. Schön atmosphärisch, ...

Auf dieses Buch war ich ja tierisch gespannt. Ich hab so viel Gutes darüber mitbekommen und der Klappentext hat mich absolut neugierig gemacht.

Ich fand den Schreibstil absolut mitreißend. Schön atmosphärisch, mit einem tollen Sinn für Humor führt die Autorin über die Seiten. Zumindest ich für meinen Teil fühlte mich wahnsinnig gut unterhalten.

Wir begeben uns auf eine Reise ohne Wiederkehr ins Winterreich. Veris ist dazu auserwählt, ins Reich der Winter-Fae zu reisen und den grausamen Prinzen aufzuhalten. Ihr soll gelingen, was viele vor ihr nicht geschafft haben und ich fand, dass sich das junge Mädchen wirklich gut geschlagen hat. Sie kommt in den Kerker, wird behandelt wie der Feind, der sie ja auch ist, aber sie bleibt standhaft. Was durchaus imponiert. Auch der Prinz muss seine Pläne ändern. Veris zieht in den Palast um, wo sie und der Prinz sich traumhafte Schlagabtausche liefern. Aber auch so manches übereinander lernen. Beide verfolgen einen Plan, der beinhaltet den anderen zu "bezwingen", doch wer hat am Ende das größere Durchhaltevermögen?

Ich mochte es abwechselnd in die Köpfe von Veris und Prinz Nevan schauen zu können. Das war wahnsinnig spannend und hat mir dabei geholfen zu sehen, wie sich die Beiden entwickeln. Es gab Einblick in die Pläne und Gefühle. Hach war das schön. Auch wenn man ahnt, dass viel gespielt wird, fragt man sich immer, ob auch echtes Gefühl und wahre Worte dabei sind. Das fand ich richtig toll gemacht.

Neben der tollen Story, haben es mir aber auch die Charaktere angetan. Sie sind toll ausgearbeitet und können absolut durch Charakter überzeugen. Jeder auf seine Art. Man liebt sie, man hasst und man fiebert mit. Einfach mal Alles richtig gemacht.

Fazit

Ein toller Ausflug in das Reich der Winter-Fae erwartet denjenigen/ diejenige die zum Buch greift und in diese Geschichte abtaucht. Das Spiel zwischen Nevan und Veris war für mich absolut faszinierend und teilweise nervenaufreibend. Wer auf der Suche nach einem tollen Buch ist, dem kann ich mit guten Gewissen "Splitter aus Silber und Eis" empfehlen. Von mir gibt es 5 Sterne und ein Leseempfehlung.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 24.11.2020

Tolles Leseerlebnis...

Shadowblack – Karten des Schicksals
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Nach einem soliden Auftakt, mit einem für mich eher weinerlichen Kellen, war ich gespannt, wie es in Teil  2 weitergehen würde. Natürlich auch wegen Ferius und Reichis.

Der Schreibstil war flüssig, angenehm ...

Nach einem soliden Auftakt, mit einem für mich eher weinerlichen Kellen, war ich gespannt, wie es in Teil  2 weitergehen würde. Natürlich auch wegen Ferius und Reichis.

Der Schreibstil war flüssig, angenehm und ich fand ihn vom Humor her, genauso gelungen wie in Teil 1. Ich fühlte mich wirklich gut unterhalten und immer wieder gab es etwas zu schmunzeln.

Wir begleiten Kellen, Ferius und Reichis auf ihrer Reise durch die Wüste Seven Sands. Wobei Kellen von seinem eigenen Volk gesucht und noch immer ein Händchen für Schwierigkeiten hat. Um seine Magiebegabung ist es ja eher mau bestellt, weshalb auch einige seiner Taschenspielertricks nicht so laufen, wie er es gern hätte. Dafür treten ein paar neue Charaktere in sein Leben. Unter anderen Seneira, die ebenfalls das dunkle Mal trägt, aber bei der es schlimmer zu sein scheint als bei Kellen. Allgemein haben wir es mit immer mehr Menschen zu tun, die am so genannten "Schwarzschatten" erkranken, aber warum ist das so und gibt es vielleicht doch  die Chance auf Heilung?

Ich hatte eigentlich keine Probleme wieder in die Story zu finden. Auch konnte mich Reichis auch wieder direkt für sich gewinnen. Ich liebe die Baumkatze einfach. Sie glänzt mit noch mehr Sarkasmus und macht einfach nur Spaß.

Kellen mochte ich in dieser Fortsetzung auch mehr. Er kam nicht mehr ganz so weinerlich an und es tut mir mehr als leid, wie oft er als Sandsack herhalten muss. Vielleicht baut man aber auch durch die direkte Ansprache, ab und zu mehr, Bindung auf und deshalb kamen wir besser miteinander aus. Zusammen mit Ferius bildet sich hier noch immer ein einzigartiges Team.

Neu dazu gekommen ist Seneira, die mir vom ersten Augenblick an sympathisch war, aber die auch einen richtig hartes Los gezogen hat.

Fazit

Auch mit Teil 2 konnte Sebastien de Castell mich für sich gewinnen. Das magische Setting, die spannende Atmosphäre gepaart mit dem Humor, Sarkasmus und den etwas anderen Charakteren konnte punkten. Aufregend und wenn es nach Reichis ginge, vermutlich auch ziemlich blutrünstig, geht es durch die Fortsetzung. Für mich lesenswert und ich freue mich auf die weiteren Bände. 4 Sterne

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 24.11.2020

Schön gemacht...

Ministry of Souls – Das Schattentor
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Ich war ziemlich neugierig auf das Buch und gespannt, ob es mir gefallen würde. Bei Akram El -Bahay hab ich schon so meine Schwierigkeiten gehabt. Dieses Mal allerdings, kam ich gut mit der Story zurecht. ...

Ich war ziemlich neugierig auf das Buch und gespannt, ob es mir gefallen würde. Bei Akram El -Bahay hab ich schon so meine Schwierigkeiten gehabt. Dieses Mal allerdings, kam ich gut mit der Story zurecht.

Wir betreten eine absolut interessante Welt, die der Autor hier geschaffen hat. Mit London zu Zeiten der industriellen Revolution, ist hier ein tolles und passendes Setting entstanden.
Wir lernen Jack kennen, welcher sich in der Ausbildung zum Soulman befindet. Angestellt ist er beim Ministry of Souls, welches dafür sorgt, dass die Seelen der Verstorbenen auf die andere Seite kommen. Jack wartet schon eine Weile auf seine Beförderung und diese scheint greifbar, als er den Auftrag erhascht, die Seele von Verstorbenen im Buckingham Palace einzutüten. Was nach einem einfachen Auftrag klingt, geht allerdings gehörig schief, als ihn ein Schattenwesen vor Ort angreift und sich herausstellt, dass noch eines der Opfer lebt. Um sie zu retten bringt der Soulman sie in die Scahttenwelt. Das Problem ist nur, dass die junge Frau dort nicht sein darf. Zumindest nicht, so lange sie noch lebt.

Ich hab etwas gebraucht um mich mit der Story anzufreunden, obwohl der Einstieg ziemlich gelungen und witzig war. Ich glaube, dass es eher an Jack lag, was sich dann aber recht schnell gegeben hat. Wir brauchten etwas Warmlaufzeit. Er ist auf jeden Fall intelligent und scheut sich nicht davor, sich auch Gefahren zu stellen.

Die Storyidee war echt interessant und ich hatte wirklich Spaß dem Handlungsverlauf zu folgen und die erdachte Welt hier zu entdecken. Man muss sich allerdings schon auf die Handlung konzentrieren, da es sonst passieren kann, dass man den Faden verliert. Einfach auch aufgrund der plötzlich auftauchenden wichtigen Fakten. Da hätte ich mir manchmal etwas mehr Zeit zur Aufnahme gewünscht.

Fazit

Im Großen und Ganzen ein interessanter und faszinierender Auftakt an der man allerdings dran bleiben muss, um den Faden nicht zu verlieren. Die Umsetzung hat mir gut gefallen und es hat, bis auf ein paar Kleinigkeiten, wirklich Spaß gemacht in die Welt der Soulman einzutauchen. Ich bin gespannt wie es weitergeht und vergebe 4 Sterne. Für alle Unsicheren Räte ich zur Leseprobe

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere