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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.11.2020

Tolles Leseerlebnis...

Das dunkle Flüstern der Schneeflocken
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Mich haben an diesem Buch tatsächlich am Meisten mal wieder Titel und Klappentext angesprochen. Den modernen Touch merkt man ganz einfach an dem Social Media Thema, welches mit untergebracht ist. Interessant ...

Mich haben an diesem Buch tatsächlich am Meisten mal wieder Titel und Klappentext angesprochen. Den modernen Touch merkt man ganz einfach an dem Social Media Thema, welches mit untergebracht ist. Interessant finde ich da auf jeden Fall die Feeds und den Unterschied zwischen Post (also immer Happy Life) und Realität.

Vom Schreibstil hab ich mich mega gur unterhalten gefühlt. Es kam Spannung, Sachen zum Miträtseln und Nachdenken. Dazu der Atmosphäre angemessen und nix überdrehtes. Wirklich toll gemacht.

Wir begegnen Hannah die es nach Island zu ihrem Vater verschlägt. Allerdings ist der Grund ihre journalistisch rebellische Ader und nicht, wie man meinen könnte, der Verlust ihrer erst kürzlich verstorbenen Mutter. So böse wie es klingen mag, ist die junge Frau jetzt frei von den psychischen Problemen ihrer Mutter und der Verantwortung sich um diese zu kümmern. Der Umzug zu ihrem Vater beschert Hannah aber auch ein Praktikum bei der Zeitung ihres Vaters. Als dann auch noch im beschaulichen Island mit geringer Verbechensrate ausgerechnet auch noch ein Mord passiert, gibt es keine Halten mehr für die junge Frau mit dem detektivischen Gespür.

Der andere Handlugstrang begleitet Imogen. Influencerin, intelligent und schön. Sie lebt den Traum im Luxus, den viele junge Mädchen träumen. Neben dem Verdienst als Influencerin arbeitet sie aber auch als wissenschaftliche Mitarbeiterin bei einer Marketingagentur. Auch sie verschlägt es nach Island um dort an einer Verbesserung zur Markt-/ Personenanlayse zu arbeiten. Doch ihre Vergangenheit lässt sich nicht los und sie muss sich ihm erneut stellen. Doch zu welchem Preis?

Beide Charaktere könnten unterschiedlicher nicht sein, aber gerade sie und ihre Welten machen dieses Buch wahnsinnig spannend. Auch wenn ich Hannah gerade zu Beginn ziemlich anstrengend fand, ändert sich das mit der Zeit. Sie füllt die ihr zugedachte Rolle super aus und handelt vielleicht manchmal etwas zu impulsiv, hat aber ein gutes Gespür. Allerdings bracht mich dieses auch immer mal auf eine falsche Fährte. Man hält gewisse Scahen für offensichtlich, die es letzten Endes aber nicht sind.

Fazit

Für mich ein gelungener Thriller der überzeugen kann. Es dreht sich um viele Bereiche wie Selbstfindung, sexuelle Übergriffe, Rache und den schönen Schein. Gut umgesetzt und in eine spannende Story verpackt, die durchaus Realitätspotential hat. Dieses Buch bekommt von mir eine Leseempfehlung und 5 Sterne. Kein Highlight, aber definitiv lesenswert.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 25.11.2020

Tolles Leseerlebnis...

Splitter aus Silber und Eis
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Auf dieses Buch war ich ja tierisch gespannt. Ich hab so viel Gutes darüber mitbekommen und der Klappentext hat mich absolut neugierig gemacht.

Ich fand den Schreibstil absolut mitreißend. Schön atmosphärisch, ...

Auf dieses Buch war ich ja tierisch gespannt. Ich hab so viel Gutes darüber mitbekommen und der Klappentext hat mich absolut neugierig gemacht.

Ich fand den Schreibstil absolut mitreißend. Schön atmosphärisch, mit einem tollen Sinn für Humor führt die Autorin über die Seiten. Zumindest ich für meinen Teil fühlte mich wahnsinnig gut unterhalten.

Wir begeben uns auf eine Reise ohne Wiederkehr ins Winterreich. Veris ist dazu auserwählt, ins Reich der Winter-Fae zu reisen und den grausamen Prinzen aufzuhalten. Ihr soll gelingen, was viele vor ihr nicht geschafft haben und ich fand, dass sich das junge Mädchen wirklich gut geschlagen hat. Sie kommt in den Kerker, wird behandelt wie der Feind, der sie ja auch ist, aber sie bleibt standhaft. Was durchaus imponiert. Auch der Prinz muss seine Pläne ändern. Veris zieht in den Palast um, wo sie und der Prinz sich traumhafte Schlagabtausche liefern. Aber auch so manches übereinander lernen. Beide verfolgen einen Plan, der beinhaltet den anderen zu "bezwingen", doch wer hat am Ende das größere Durchhaltevermögen?

Ich mochte es abwechselnd in die Köpfe von Veris und Prinz Nevan schauen zu können. Das war wahnsinnig spannend und hat mir dabei geholfen zu sehen, wie sich die Beiden entwickeln. Es gab Einblick in die Pläne und Gefühle. Hach war das schön. Auch wenn man ahnt, dass viel gespielt wird, fragt man sich immer, ob auch echtes Gefühl und wahre Worte dabei sind. Das fand ich richtig toll gemacht.

Neben der tollen Story, haben es mir aber auch die Charaktere angetan. Sie sind toll ausgearbeitet und können absolut durch Charakter überzeugen. Jeder auf seine Art. Man liebt sie, man hasst und man fiebert mit. Einfach mal Alles richtig gemacht.

Fazit

Ein toller Ausflug in das Reich der Winter-Fae erwartet denjenigen/ diejenige die zum Buch greift und in diese Geschichte abtaucht. Das Spiel zwischen Nevan und Veris war für mich absolut faszinierend und teilweise nervenaufreibend. Wer auf der Suche nach einem tollen Buch ist, dem kann ich mit guten Gewissen "Splitter aus Silber und Eis" empfehlen. Von mir gibt es 5 Sterne und ein Leseempfehlung.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 21.11.2020

Spannend gemacht...

Zerrissen
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Ich bin ja nun nicht unebdingt ein Thrillerleser, aber ich scheinen mich so langsam wieder dahin zu mausern. Nach einem wirklich genialen ersten Fitzek, hatte ich nun meinen ersten wirklich gelungenen ...

Ich bin ja nun nicht unebdingt ein Thrillerleser, aber ich scheinen mich so langsam wieder dahin zu mausern. Nach einem wirklich genialen ersten Fitzek, hatte ich nun meinen ersten wirklich gelungenen Tsokos. Und ja, auch ohne die Vorgänger der Reihe zu kennen, kam ich sehr gut mit dem Buch und dessen Inhalt zurecht.

Der Schreibstil war wahnsinnig spannend und einnehmend. Der Autor bringt eine beklemmende Atmosphäre richtig gut rüber und schaffte es so, mich an den Seiten kleben zu lassen.

Wir befinden uns in einem heißen Sommer in Berlin. Im Sektionssaal des BKA gibt es genug zu tun und die Rechtsmediziner können sich eher weniger beschweren. Fred Abel wird ins Krankenhaus gerufen, weil dort ein kleines Mädchen im Koma liegt, dessen Verletzungen nicht zu der Unfallursache zu passen scheinen. Abel bestätigt dies und setzt somit einen ziemlich schmerzhaften Prozess vor dem Familiengericht in Gang. Mir hat es hier ehrlich gesagt das Herz gebrochen, wieviel Leid in die Familie kommt. Allerdings ist das nicht das Einzige, was den Rechtsmediziner bewegt, denn es gibt auch eine Übel zugerichtet Leiche in einem Boxclub. Wie man es dreht und wendet, irgendwas ist im Busch und es scheint als würden alle Fäden zu einem libanesischen Clan führen. Aber wie passt Alles zusammen?

Mit der Handlung trifft Tsokos einen Nerv. Es geht um Bandenkriminialität im großen Stil, womit wir uns absolut im True Crime Bereich bewegen. Bedeutet wird bewegen uns in einem Milieu, welches es da draußen genau so gibt und das finde ich ehrlich gesagt wahnsinnig erschreckend. Man bekommt Gänsehaut, wenn man an gewissen Stellen kommt und sich vorstellt, dass so etwas nicht weit wirklich soweit entfernt passiert. Die Angst und auch die Sorgen der Charaktere werden sehr gut vermittelt, was man auch den authentischen Charakteren zuschreiben kann.

Fazit

Ein wirklich gelungener Thriller, der in die Abgründe Berlins entführt. Die verschiedenen Erzählstränge, welche am Ende zusammen laufen, fand ich magisch konstruiert und die detaillierten Becshreibungen waren richtig gut. Hier merkt man eben den Beruf des Autors und dessen Fachkenntnis. Die Verbindung zwischen Fiktiom und Realität ist wahsnnig gut gelungen, weswegen es von mir auch 5 Sterne und eine Leseempfehlung gibt.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 10.11.2020

Mega ...

Der Heimweg
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I proudly present, my first Fitzek. Glaub ich zumindest. Bin ja auch nicht mehr die Jüngste. Also meiner erster Fitzek im Sinne von gelsen und nicht auf dem SuB liegend. Ich fands noch dazu wirklich genial ...

I proudly present, my first Fitzek. Glaub ich zumindest. Bin ja auch nicht mehr die Jüngste. Also meiner erster Fitzek im Sinne von gelsen und nicht auf dem SuB liegend. Ich fands noch dazu wirklich genial gemacht. Vorallem hab ich mich auch ordentlich gethrilled gefühlt, so als nicht so oft Thriller Leser.

Man war das ein Ritt. Mit seinem Schreibstil sorgte Herr Fitzek absolut für Herzrasen, Gänsehaut und Hochspannung bei mir.

Wir starten damit, dass Jules Tannberg, für seinen Freund einspringt um das Begleittelefon zu übernehmen. Der erste Anruf bringt ihn direkt mit Klara zusammen, die nervlich total neben sich stehend klingt. Bei ihr geht tatsächlich um Leben und Tod und als sie Jules erklärt, er solle lieber auflegen, sonst wäre er der Nächste, entscheidet sich dieser dagegen und bleibt dran. Fehler oder richtige Entscheidung, das gilt es herauszufinden.

Das muss auch für euch reichen, denn ihr müsst einfach selber lesen, was es damit auf sich hat. Es wird auf jeden Fall brutal, psychisch mitreißend und ziemlich düster. Alter Schwede. Wir bekommen einen Haufen Anhaltspunkte über die Seiten hinweg serviert und mit dem was am Ende kommt, rechnet man mal so gar nicht. Genial umgesetzt für meinen Geschmack.

Ja es mag Stellen geben an denen ich gern wissen würde, wie es funktioniert, aber he was nicht passt wird passend gemacht. Und das würde mir auch so gehen, wenn da ein anderer Name stehen würde, einfach weil mir die Idee gefallen hat.

Die Charaktere machen es absolut spannend und waren absolut authentisch für mich. Mit nicht allen wird man warm oder man hasst sie, aber sie sind absolut toll ausgearbeitet.

Fazit

Der erste Fitzek aber garantiert nicht der letzte. Ein mega Ritt auf den man hier mitgenommen wird und der einfach absolut spannend war. Bis zum Schluss, hatte ich keine wirkliche Ahnung und genau das, neben der Handlung, macht für mich einen wirklich guten Thriller aus. Ich hatte Gänsehaut, Erleichterungsomemente und stellenweise war ich sprachlos. Für meinen Geschmack hat der Autor so ziemlich Alles richtig gemacht. Leseempfehlung und 5 Sterne von mir.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 07.11.2020

Tolles Leseerlebnis

Schurkenstraße 7
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Ich war echt angetan von Cover und Klappentext und kam somit nicht an diesem Büchlein vorbei. Als ich jetzt einmal was lockeres leichtes brauchte, kam es mir absolut gelegen.

Der Schreibstil ist toll ...

Ich war echt angetan von Cover und Klappentext und kam somit nicht an diesem Büchlein vorbei. Als ich jetzt einmal was lockeres leichtes brauchte, kam es mir absolut gelegen.

Der Schreibstil ist toll gemacht und lädt zum weiterlesen ein. Für Kinder absolut neugierig machend und die Illustrationen, machen das Buch zu einem echten Hingucker.

Wir lernen Lina kennen, welche es eher ungewollt in die Schurkenstraße verschlägt. Ihr Vater hat eine neue Stelle angenommen und somit zieht die Familie um. Doch irgendwas stimmt in der Schurkenstraße in Würgelsheim an der Graus nicht so wirklich. Menschen die komische Sachen zu machen scheinen. Untere Körperregionen, die ohne Oberkörper unterwegs sind, ein Mann mit Gliedmaßen, welche sich länger Formen können. Ein Junge der in Linas Schrank wohnt und der eigentlich in diesem Haus mit der Nummer 7 wohnt. Passiert das Alles wirklich oder bildet sich das Lina ein? Und was hat es mit den dubiosen Leuten in der Nachbarschaft auf sich?

Es war schön mit Lina unterwegs zu sein. Mit ihr die Leute zu erkunden und auch in Würgelsheim unterwegs zu sein. Die Story ist wirklich toll durchdacht und macht Spaß. Durch die Länge der Kapitel fällt es leicht dran zu bleiben, ebenso geht es einen mit den Charakteren. Die sind interessant ausgearbeitet und super gezeichnet. Letzteres im wahrsten Sinne des Wortes. Man bekommt sie nämlich auf den Seiten zu sehen. Nicht unbedingt gruselig, aber dem Lesealter durchaus angemessen.

Fazit

Das Buch ist anders, macht Spaß und ist durchaus etwas schräg. Aber im guten Sinne. Das Lesen hat richtig viel Spaß gemacht, ebenso wie die Geschichte und die Charaktere. Für mich eine super Lektüre für Kinder um die 8, die gern etwas rätseln wollen. 5 Sterne und eine Leseempfehlung.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere