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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.08.2019

Mir persönlich zu kitschig

Finding Sky, Die Macht der Seelen
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Der Anfang war ziemlich interessant und hat mich direkt gedrängt weiter zu lesen. Es beginnt nämlich damit, dass ein Mädchen auf einem Parkplatz zurück gelassen wird. Kling doch so, als würde es richtig ...

Der Anfang war ziemlich interessant und hat mich direkt gedrängt weiter zu lesen. Es beginnt nämlich damit, dass ein Mädchen auf einem Parkplatz zurück gelassen wird. Kling doch so, als würde es richtig spannend werden. Ob das auch der Fall war?

Sky lebte mit ihren Eltern in England und musste sich nun einem Umzug nach Colorado beugen. Jetzt muss sie sich natürlich erst eingewöhnen, was für einen Teenager alles andere als angenehm ist. Zum Glück findet sie aber schnell Anschluss. Dabei trifft sie auch auf Zed Benedict. Natürlich warnt jeder Sky vor ihm, aber wie das halt so ist, irgendwie gibt es eine geradezu magische Anziehungskraft zwischen den beiden.

Wie es sich gehört, ist Zed einer der Bad Boys der Stadt. Wie anscheinend seine ganzen Brüder übrigens. Er interessiert sich nicht wirklich für die weiblichen Groupies und somit ist Sky komplett überfordert, als Zed plötzlich Interesse zeigt. Wahrscheinlich auch, weil er sie vorher immer mal gern angepflaumt hat. Zu allem Überfluss, kann er sich auch noch in ihre Gedanken klinken und telepathisch mit ihr kommunizieren.
Damit lüftet sich auch ein Geheimnis um Sky, von dem sie noch nichts oder besser gesagt nichts mehr weiß. Doch kann sie sich mit ihrem "Schicksal" und mit Zed anfreunden?

Sky war okay als Charakter, aber ich hätte mir etwas mehr Infos zu ihr gewünscht. Ich konnte ihre Skepsis gegenüber Zed und seinen Absichten durchaus nachvollziehen. Ich hätte ihm auch nicht über den Weg getraut. Das sie dann aber stellenweise so schnell ihre Meinung ändert und sich ihm gegenüber auch nicht mal durchsetzt, hab ich nicht so ganz verstanden. Ich red mir mal ein, es liegt an der absoluten Verliebtheit.

Zed war so gar nicht mein Fall irgendwie. Ich konnte ihn nicht so wirklich leiden. Er nervt irgendwie und reagiert gern einmal über. Einfach unsympathisch für mich.
Mehr hab ich zu ihm auch nicht zu sagen, weil ich meistens nur die Augen bei ihm verdreht habe.

Fazit

Interessante Storyidee, die mich leider mit diesem Pärchen nicht so wirklich abholen konnte. Zed's liebevolles Verhalten hat mich nicht überzeugen können und mir war es einfach zu kitschig. Außerdem hab ich es ihm auch einfach nicht abkaufen können und Sky war mir stellenweise etwas zu rückgratlos. Ich bin gespannt ob Teil 2 mehr nach meinem Geschmack wird.

Veröffentlicht am 31.07.2019

Leider nicht meins

Prophezeiungen für Jedermann
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Was soll ich sagen. Ich hatte mich eigentlich auf das Buch gefreut, denn die Idee klang mega. Es ist mein erstes Buch der Autorin und ich war wirklich gespannt darauf, denn es gab auch mehrere Empfehlungen. ...

Was soll ich sagen. Ich hatte mich eigentlich auf das Buch gefreut, denn die Idee klang mega. Es ist mein erstes Buch der Autorin und ich war wirklich gespannt darauf, denn es gab auch mehrere Empfehlungen. Das Büch er aber absolute Geschmackssache sind, zeigt sich hier mal wieder.

Der Schreibstil war flüssig und hat gut zur Story gepasst. Was allerdings fehlte, war ein Charakter den ich mag. Und wenn man sich für die Charaktere nicht wirklich erwärmen kann, führt das bei mir dazu, dass ich das Interesse verliere. Es sei denn, die Story an sich macht das Charakterdefizit wieder wett. Allerdings gelingt auch das nicht immer. Aber der Reihe nach.

Gleich zu Beginn lernt man Zacharias kennen. Man bekommt einen Einblick in die Prophezeiungen die das Orakel ausgibt, die damit verbundenen Questen, also Aufgaben, und die Welt in der Zach lebt. Also eigentlich Alles tutti und gut so.
Die Idee mit den Prophezeiungen für Jedermann fand ich eigentlich ganz genial. Aber auch hier fehlte mir irgendwas, damit es mich vollends überzeugen kann.

Irgendwie war da nicht so viel Spannung, wie ich erwartet hattet. Die Story empfand ich als okay, aber sie drang halt irgendwie auch nicht so ganz zu mir durch. Allerdings gibt es auch spannende und tolle Szenen im Buch, die auch den Charakter des Menschen zeigen, der eine schwerere Prophezeiungen hat. Manche gehen ziemlich weit, um ihre Queste zu beenden und geben dann Jemanden die Schuld am Versagen, wenn es anders ausgeht als gedacht. Also das war wirklich toll und ich denke auch, dass es sogar der Realität entsprechen könnte. Auch die überraschenden Wendungen am Ende, haben noch ein bissel was rausholen können.

Stellenweise war es, wie gesagt, recht interessant und auch einnehmend, aber mit Zach und seiner weinerlichen Art, hatte ich von Anfang an ein Problem. Ich hatte Hoffnung, dass sich das ändern würde, aber leider passierte das für mich relativ spät und das hat mir echt das Lesen verhagelt. Er ging mir ehrlich gesagt, ziemlich auf den Zeiger. Dazu kam dann noch seine Verlobte, die ich ebenfalls nicht ausstehen konnte. Brunhilde ist eine absolut nervige und anstrengende Persönlichkeit und ich frage mich ernstjaft, warum Zach sich das gefallen lässt.

Fazit

Gute Storyidee, aber leider nicht meins. Ich kam so gar nicht mit Zach klar und die Story konnte mich leider auch nicht wirklich packen. Auch wenn das Ende es noch einmal etwas drehen konnte, ist dieses Buch bzw. diese Reihe leider nix für mich. Jeden der sich aber daran versuchen möchte, möchte ich nicht aufhalten. Es ist allerdings wirklich Geschmackssache.

Veröffentlicht am 02.07.2019

Für mich leider der schwächste Teil

Bad Billionaire
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Ich war gigantisch auf Annies Geschichte gespannt, schon alleine, weil sie ja schließlich für genug Wirbel in Bezug auf Bad Bachelors verursacht hat. Doch was steckt eigentlich dahinter?

Wie schon in ...

Ich war gigantisch auf Annies Geschichte gespannt, schon alleine, weil sie ja schließlich für genug Wirbel in Bezug auf Bad Bachelors verursacht hat. Doch was steckt eigentlich dahinter?

Wie schon in den Vorgängerbüchern ist der Schreibstil der Autorin gewohnt locker und leicht mit der richtigen Prise Emotionen.

Ich muss gestehen, dass dieses das schlechteste Buch bisher ist. Nicht wirklich schlecht, aber halt auch nicht so gut wie der Rest und leider zu schnell durchschaubar.

Annie an sich ist aber ein angenehm sympathischer Charakter, die mich recht schnell zum Lachen brachte. Mega Aktion mit ihrem Ex Joseph. Und da liegt auch der Hund begraben, denn genau dieser hat sie ziemlich verletzt. Womit erfährt man direkt auf den ersten Seiten, wobei ich sagen muss, dass ich beide Standpunkte nachvollzieven kann.

Joseph ist ein toller Kerl, zumindest wenn er es dann mal versteht sich durchzusetzen. Und ja, das macht ihn auch sexy. Aber an Wes und Reed kommt er leider nicht ran.

Irgendwie kamen bei mir die Gefühle von Annie und Joseph nicht wirklich an. Mir fehlte das Mitfiebern und Hoffen. Versteht mich nicht falsch, man spürt die Liebe und die noch immer bestehende Anziehung, aber trotzdem überzeugte es mich einfach nicht.

Auch der Mitratefaktor Wer hier als Hacker fungiert und Annie etwas böses möchte, hab ich ziemlich schnell durchschaut. Leider.

Guter Abschluss, aber das gewisse Etwas fehlte. 3,5 Sterne

Veröffentlicht am 22.06.2019

Ich hatte mehr erwartet

Eine wie wir
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Dieses Buch ging schon durch ein bis zwei Hände bevor es bei mir ankam. Ist aber egal, denn es klingt so gut, das ich gespannt darauf war zu erfahren, was es mit dem Mord in einem Mädcheninternat und dem ...

Dieses Buch ging schon durch ein bis zwei Hände bevor es bei mir ankam. Ist aber egal, denn es klingt so gut, das ich gespannt darauf war zu erfahren, was es mit dem Mord in einem Mädcheninternat und dem Geheimnissendie auffliegen könnten auf sich hat. Doch es klang am Ende besser, als es war.

Die Grundidee ist super und auch der Schreibstil ist recht angenehm, aber es hapert in der ersten Hälfte stellenweise einfach an der Umsetzung. Beginnen wir doch genau da.

Wir erleben ein jährliches Ritual mit, an dem am Ende des Balls Nacktbaden ansteht. Leider endet der Abend aber mit der Leiche einer Mitschülerin, statt einer Erfrischung. Kay Donovan, ihres Zeichens Anführerin einer Mädelsclique im Internat, ist ebenfalls vor Ort. Kurz darauf erhält sie den Link zu einer Homepage, welche einen Racheblog der Toten beherbergt. So, und ab da sollte es doch jetzt eigentlich spannend werden.

Ich meine, eine Rädelsführerin, die jetzt ihre "Freundinnen" in die Pfanne hauen soll, um ihr eigenes schmutziges Geheimnis zu wahren. Und das Alles inszeniert von einer Toten. Wie abgefahren ist denn das bitte?

Vor allem wird es auch etwas schwierig, denn die Homepage und somit die einzelnen "Aufgaben" sind Passwort geschützt. Also nix wie losgeflitzt und die nerdige Goth gefragt, ob sie helfen kann. Kann sie. Für mich ging das viel zu schnell. Die Lösung der Rätsel ging auch viel zu schnell. Die Geheimnisse waren auch stellenweise viel zu schnell aufgedeckt und der Verursacher beseitigt. Hier wäre irgendwie mehr drin gewesen. So zieht es sich leider ziemlich durch das Buch, so dass ich mich stellenweise zwingen musste dran zu bleiben. Auch das Ende, also die Auflösung um den Täter und dessen Motiv stellte leider keine wirkliche Überraschung dar.


Fazit

Der Klappenetxt verspricht mehr wie er halten kann. Für einen Thriller fehlte mir eine ganze Menge an Überraschungen und das Tappen im Dunkeln, was den Drahtzieher angeht. Ich hatte absolut mehr erwartet. Bis auf ein paar wenige Spannungsmomente, konnte "Eine wie wir" leider nicht überzeugen.

Veröffentlicht am 22.06.2019

Eher was für eingefleischte Fans

Die verlorenen Schwestern - Eine Elfenkrone-Novelle
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Ich gestehe, dass mich das Cover mal wieder angefixt hat. Aaaber, ich mochte ja auch Elfenkrone, weshalb ich ich mir dachte: Ein bissel was aus Taryns Sicht zu den Ereignissen zu lesen, hat bestimmt auch ...

Ich gestehe, dass mich das Cover mal wieder angefixt hat. Aaaber, ich mochte ja auch Elfenkrone, weshalb ich ich mir dachte: Ein bissel was aus Taryns Sicht zu den Ereignissen zu lesen, hat bestimmt auch was.

Der Schreibstil ist wenig überraschend genauso gut, wie in Elfenkrone und holt einen direkt wieder in die Geschichte nach Elfenheim. Richtig schön düster ist der Einstieg gelungen, denn wir bekommen erstmal ein ziemlich grausames Märchen serviert.

Was nun macht diese Novelle so besonders?

Mama merkt recht schnell, das Taryn mit ihrer Schwester Jude spricht. Aber ohne ihr gegenüber zu stehen. Sie erzählt ihr sie Ereignisse aus ihrer Sicht. Es fühlt sich wie ein Brief an ihre Schwester an und genau dieser Eindruck soll, meiner Meinung nach, auch entstehen. Wer jetzt allerdings, so wie ich, auf ein paar Extrainfos scharf war, den muss ich leider enttäuschen, denn die gibt es nicht wirklich. Man erfährt nur Genaueres darüber, was sich zwischen Taryn und Locke abgespielt hat. Die Story spielt beiden Charakteren was die Sympathie angeht nicht gerade in die Karten.

Fazit

Kann man lesen, muss man aber nicht. Für Zwischendurch okay und das Märchen am Anfang fand ich sehr gut. Eher etwas für eingefleischte Fans.