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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.08.2020

Spannendes Ende

Royal Love
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Drama pur und eine wirklich überraschende Wendung von dem König, aber auch ein wenig tragisch, am Ende. Normal gibt es bei Clara und Alex einfach nicht. Ich fand die Wendung, die Geneva sich aber für alle ...

Drama pur und eine wirklich überraschende Wendung von dem König, aber auch ein wenig tragisch, am Ende. Normal gibt es bei Clara und Alex einfach nicht. Ich fand die Wendung, die Geneva sich aber für alle Beteiligten überlegt hatte, aber sehr gelungen. Der Schreibstil war auch flüssig, wie immer. Zwar war mir auch hier der Sex wieder ein bisschen zu viel, aber das ist Geschmackssache.
Claras Reaktion am Ende kann ich absolut verstehen. Alex hat ihr so das Gefühl gegeben, dass er sie nicht mehr liebt. Klar war es auch für ihn anstrengend. Erst verliert er seinen Vater bei einem Attentat und dann muss er auf einmal ein ganzes Land regieren und erfährt nebenbei noch, dass er Vater wird, obwohl er keine Kinder haben wollte.
Ich freue mich sehr, dass Geneva die Geschichte weiter geschrieben hat und bin gespannt, wie es weiter geht.

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Veröffentlicht am 28.02.2019

Eine Erinnerung an Harry Potter

Die weiße Magierin: Gefährliche Mächte
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Was für eine schöne Geschichte. Ich konnte es kaum aus der Hand legen. Hier ist wirklich ein schöner Roman entstanden, der aber auch schockt.
Eigentlich wollte Rael nur vergessen und ihrer Vergangenheit ...

Was für eine schöne Geschichte. Ich konnte es kaum aus der Hand legen. Hier ist wirklich ein schöner Roman entstanden, der aber auch schockt.
Eigentlich wollte Rael nur vergessen und ihrer Vergangenheit davon laufen, doch auch die holt sie ein. Diese Geschichte ist so umfassend, dass man sie nicht in eine Schublade stecken kann. Durch die Magie und die verschiedene Völker hat es etwas von Harry Potter. Aber während Harry wenigstens nicht alleine gegen seine Feinde kämpfen musste, weiß Rael nicht mal, wer Freund oder Feind ist. Rael muss sich mit Intrigen, vorgetäuschten Gefühlen und Menschen, die nach ihrem Leben trachten, rumschlagen. In dieser Story geht es vor allem um Macht, aber auch um Rache. Prelon ist eine Stadt in der man wirklich nicht leben will.
Auch hier lobe ich wieder die, überwiegend, kurzen Kapitel. Einen Minuspunkt gibt es allerdings für teils schlechte Übersetzung. Es fiel doch schon sehr oft auf und stört dadurch natürlich den Lesefluß. Trotzdem würde ich behaupten, dass für jeden Geschmack etwas dabei ist. Ich freue mich auf jeden Fall schon auf den zweiten Teil.

Veröffentlicht am 12.10.2018

Sehr spannend

Blauer Montag
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Zunächst tat ich mich ein bisschen schwer, weil die Schriftart ziemlich klein war und ich befürchtet hatte, dass es ein unglaublicher trockener Krimi wird. Gott sei Dank wurde ich eines besseren belehrt. ...

Zunächst tat ich mich ein bisschen schwer, weil die Schriftart ziemlich klein war und ich befürchtet hatte, dass es ein unglaublicher trockener Krimi wird. Gott sei Dank wurde ich eines besseren belehrt. Nicci French hat hier einen tollen Roman geschaffen. Ich denke dass es einigen schwer fallen könnte sich mit der Hauptfigur anzufreunden, da Frieda klein nicht unbedingt als sympatisch zu beschreiben ist. Sie hat halt ihre Prinzipien. Nicht jedem gefällt das.
Am Anfang des Buches war ich mir nicht ganz sicher, wie man die einzelnen Personen einschätzen sollte. Man versucht ja dann selber Detektiv zu spielen =). Je weiter man ins Buch eintauchte, desto klarer wurden die roten Bänder, die alle miteinander verbinden, aber man schreckt auch manchmal ein wenig zurück, weil man einen so tiefen Blick in die Psyche der Menschen erhält. Ich bedanke mich an dieser Stelle auch beim Randomhouse-Verlag, der mir das Buch kostenlos zur Verfügung gestellt hat.
Ich kann jedem Fan von Psycho-Thrillern und Krimis dieses Buch nur empfehlen und ich bin schon sehr gespannt, wie es im zweiten Teil von der Frieda-Klein-Reihe weiter geht.

Veröffentlicht am 19.07.2018

Ein Muss für jeden Fan

Weltmeister ohne Talent
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Ich finde es immer total spannend, wenn man Geschichte aus der Sicht der Menschen verstehen kann, die selber dabei waren. Man fühlt sich dann immer, als wäre man selber dabei gewesen oder kann sich Erinnerungen ...

Ich finde es immer total spannend, wenn man Geschichte aus der Sicht der Menschen verstehen kann, die selber dabei waren. Man fühlt sich dann immer, als wäre man selber dabei gewesen oder kann sich Erinnerungen zurückrufen und die Gänsehaut nochmal spüren, wie man sie gespürt hat, als Deutschland 2014 zum fünften Mal Weltmeister wurde. Man weiß wieder genau, wo man damals war und was für eine Euphorie durchs Land gezogen ist. Und weil ich mich gerne daran zurück erinnere, war es für mich ganz klar, dass ich mir die Biografie von Per reinziehen musste. Kurz und knapp, es ist ein typisches Buch für einen Mann. Kurz und knapp. ^^ Allerdings ist das nicht unbedingt schlecht. Per erzählt von den wichtigsten Stationen und Erlebnissen und das nicht nur aus der Fußballersicht, sondern auch aus der persönlichen. Als Laie ist einem gar nicht so bewusst, wie anstrengend der Job des Fußballers ist. Wir sehen immer nur, wie sie für 90 Minuten einen Ball hin und her spielen und dafür jede Menge Geld kassieren. Doch Per zeigt einem, dass das nicht alles ist. Man muss seinem Körper ziemlich viel antun. Sport, OP's, Termindruck, der Stress vor einem großen Turnier. Da kommt schon einiges zusammen, was der Körper und der Geist aushalten müssen. Aber Per Mertesacker erzählt auch von den schönen Dingen. Wie er seine Frau kennen gelernt hat. Wie sehr er seine Zeit bei Werder Bremen genossen hat und manchmal die nordische Mentalität vermisst. Dieses Buch ist in Allem eine gute Zusammenfassung seiner bisherigen Karriere, gekrönt mit dem Sieg bei der WM. Ich persönlich mochte Per Mertesacker schon immer. Der wirkte immer wie der bodenständige Typ von nebenan und das hat er mit diesem Buch auch wieder bewiesen. Für Fans von Per also ein absoluter Muss. Einen Minus-Punkt muss ich allerdings für den Preis geben. 19,99 € für de eBook-Version finde ich schon ganz schön happig. Das muss am Ende dann natürlich jeder für sich entschieden

Veröffentlicht am 21.08.2022

Ein schöner Start, zu einer, hoffentlich, guten Reihe

A Touch of Darkness
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Habe das Buch mal eben durchgesuchtet. Man kann sagen, dass es kein Masterpiece ist, aber manche schlechte Bewertungen kann ich nicht so ganz nachvollziehen.
Wir starten mitten in der Story von Persephone. ...

Habe das Buch mal eben durchgesuchtet. Man kann sagen, dass es kein Masterpiece ist, aber manche schlechte Bewertungen kann ich nicht so ganz nachvollziehen.
Wir starten mitten in der Story von Persephone. Man erfährt, zunächst, wenig von ihrer Vergangenheit und auch, wenn man das Buch beendet hat, ist man nicht viel schlauer. Aber vielleicht erfahren wir im nächsten Teil mehr davon. Im ersten Band geht es auch hauptsächlich im die Bezihung zwischen ihr und Hades.
Ich finde die Idee, die alten Götter in unsere jetzige Zeit zu holen, wirklich gut, allerdings ist die Handlung bzw. der Aufbau nichts besonderes. Persephone wird "gezwungen" eine Wette mit Hades einzugehen, die sie natürlich verliert. Dadurch wird sie auch genötigt, mehr Zeit mit Hades und in der Unterwelt zu verbringen. Sie schließt Freundschaften, mit den Seelen, lernt Hades besser kennen und verliebt sich am Ende in ihn. Natürlich gibt es nun kein Happy-End. Persephone erfährt, dass Hades nicht zufällig auf die junge Göttin aufmerksam geworden ist und ist natürlich am Boden zerstört.
Es wird viel Zwietracht gesät, was ich tatsächlich sehr erfrischend fand, bei der sonst eher bekannten Story. Auch die Mischung zwischen Glaube und Realität fand ich sehr angenehm. Ebenfalls gut gelungen fand ich die Erotik, in der Geschichte. Man würde bei der Beschreibung von Persephone wohl eher an ein zuckersüßes Mädchen denken, aber sobald sie mit Hades im Bett landet, geht es wirklich wild zur Sache. Da sind blaue Flecken eine Kleinigkeit. Diesen Bereich finde ich wirklich gut gelungen und er entführt einen in die tiefen der Unterwelt.
Abschließend kann man also sagen, dass sie der Kauf, dieses Buches lohnt und vielleicht sogar eher was für kalte Winternächte ist, da es, teilweise, sehr heiß werden kann.

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