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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.11.2020

Das Ungesagte ist meist das, was zählt

All das Ungesagte zwischen uns
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All das Ungesagte zwischen uns wurde von Colleen Hoover geschrieben. Es ist nicht das erste Buch, dass ich von dieser Autorin gelesen habe.
Sie hat es wiedermal geschafft, mich zu faszinieren und begeistern. ...

All das Ungesagte zwischen uns wurde von Colleen Hoover geschrieben. Es ist nicht das erste Buch, dass ich von dieser Autorin gelesen habe.
Sie hat es wiedermal geschafft, mich zu faszinieren und begeistern. Der Titel passt wunderbar zum Inhalt. Erzählt wird die Handlung aus Sicht von Morgan und ihrer Tochter Clara.

Handlung:
Ein tragischer Unfall macht das Familienleben von Morgan von einer Sekunde auf die andere zunichte: Ihr Mann Chris stirbt – ebenso wie ihre Schwester Jenny.
Zur unendlichen Trauer um den Verlust von Mann und Schwester kommt für Morgan eine albtraumhafte Erkenntnis: Ohne es zu wissen, lebte sie seit Jahren in einem Lügengebäude. Morgans einziges Bestreben ist es nun, zumindest für ihre 16-jährige Tochter Clara die Erinnerung an glückliche Zeiten aufrechtzuerhalten. Doch je mehr sie sich um das Wahren der Fassade bemüht, desto mehr entgleitet ihr die Beziehung zu ihrer eigenen Tochter.

Meine Meinung:
Der Schreibstil gefällt mir sehr. Die Handlung hat sich locker und flüssig lesen lassen. Die Wechsel zwischen der Sicht von Morgan und Clara haben gut zueinander gepasst. Durch Morgan hat man etwas mehr über die Anfänge der Elternbeziehung erfahren und wie sich das Ganze dann die letzten Jahre entwickelt hat.

Bereits zu Anfang hatte ich schon Zweifel, ob sich die richtigen Paarungen gebildet haben. Zwar heißt es immer, dass sich Gegensätze anziehen, doch irgendwie habe ich das Gefühl, dass man dabei auch nicht zu gegensätzlich sein sollte. Daher war ich vom Fortgang der Handlung nicht sonderlich überrascht. Es war schon sehr vorhersehbar, was passiert.

Die Gestaltung der Charaktere hat mir gut gefallen. Sie waren mir sehr sympathisch. Besonders die Wandlung von Morgans Vorhersehbarkeit hat mir gefallen. Es ist zwar gut, wenn man ein geregeltes Leben hat aber ein bisschen Abwechslung tut sicher auch ganz gut. Zwar konnte ich verstehen, wieso sie Clara gegenüber wichtige Aspekte ungesagt lässt. Doch habe ich mir nicht zu selten gewünscht, dass sie endlich mit der Wahrheit raushaut. Sie hat die Beziehung zu ihrer Tochter aufs Spiel gesetzt nur, um die anderen (die Übeltäter) in einem guten Licht dastehen zu lassen. Gott sei Dank, hat sich das am Ende aufgelöst.

Das Ende hat mich begeistert. Es kommt zusammen, was schon immer zusammengehört hat. Und wie süß war das denn bitte? Im einen Moment musste ich lachen und im nächsten vor Freude weinen. Ich kann das Buch nur wärmstens empfehlen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 18.10.2020

Grandioser Auftakt der Alaska Love - Reihe

Alaska Love - Winter in Wild River
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Handlung:
Erika Sheraton arbeitet als Chirurgin im Alaska General Hospital in Anchorage. Ihr bleibt kaum Zeit zu schlafen - geschweige denn, sich über ihr verkorkstes Liebesleben Gedanken zu machen. Doch ...

Handlung:
Erika Sheraton arbeitet als Chirurgin im Alaska General Hospital in Anchorage. Ihr bleibt kaum Zeit zu schlafen - geschweige denn, sich über ihr verkorkstes Liebesleben Gedanken zu machen. Doch ausgerechnet über Weihnachten wird sie in den Zwangsurlaub geschickt. Bei ihrer besten Freundin, die in dem kleinen Städtchen Wild River ein Outdoor-Unternehmen führt, will sie die Tage mit Skifahren und Schneetouren verbringen. Statt auf der Piste findet sie sich jedoch bald als Teil des Search-and-Rescue-Teams wieder, das dringend auf eine Medizinerin angewiesen ist. Bei den Einsätzen gerät sie immer wieder mit Reed Reynolds aneinander, der das Team führt - und der ihr Herz bei jeder Begegnung schneller schlagen lässt. Doch wie soll es eine Zukunft für den rauen Bergretter aus Wild River und die erfolgreiche Ärztin aus der großen Stadt geben?

Meine Meinung:
Alaska Love – Weihnachten in Wild River ist die erste Geschichte, die ich von Jennifer Snow gelesen habe. Sowohl Schreibstil als auch Handlung haben mich überzeugt. Die Handlung hat sich locker und flüssig lesen lassen. Es gab spannende und emotionale Stellen. Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen und habe es in einem Rutsch gelesen.

Auch wenn mir Erika zu Beginn nicht sympathisch war, tat sie mir leid. Sie kam mir einsam und etwas zu rational denkend vor. Dieser Eindruck hat sich im Laufe der Handlung geändert. Je mehr man über sie erfahren hat und je länger sie in Wild River war, umso sympathischer wurde sie mir. Es war schön ihre Veränderung mitzuverfolgen.
Reed war mir von Anfang an sympathisch. Auch die anderen Charaktere haben mir gefallen, besonders Reeds Schwester Cassie.

Die Dynamik und Gespräche zwischen Reed und Erika waren genial geschrieben und haben mich des Öfteren zum Lachen gebracht.
Es war spannend mitzuverfolgen, wie aus sich entfremdeten ehemaligen besten Freundinnen wieder Freundinnen werden.

Ich bin schon auf den nächsten Teil der Reihe gespannt.

  • Einzelne Kategorien
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Gefühl
Veröffentlicht am 24.02.2019

Erfolgreicher Auftakt der Most-Wanted-Reihe

Most Wanted Bastard
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„Most Wanted Bastard“ ist der erste Band der Most-Wanted-Reihe von New-York-Bestseller Autorin Annika Martin.

Klappentext:

Liebe ist Chefsache…
Henry Locke ist New Yorks einflussreichster CEO. Er hat ...

„Most Wanted Bastard“ ist der erste Band der Most-Wanted-Reihe von New-York-Bestseller Autorin Annika Martin.

Klappentext:

Liebe ist Chefsache…
Henry Locke ist New Yorks einflussreichster CEO. Er hat aus dem kleinen Familienunternehmen ein weltweit agierendes Millionen-Imperium erschaffen. Auch wenn ihm das Geld egal ist – die Firma ist sein Leben. Bis seine Mutter auf dem Sterbebett ihr gesamtes Vermögen – und damit auch das Unternehmen – ihrem geliebten Hund Smuckers vermacht – und seiner Dogsitterin!
Henry ist sich sicher, dass er die hübsche Victoria Nelson mit einer entsprechenden Summe schnell loswerden kann. Doch wenn Vicky im Leben eins gelernt hat, dann dass man sich nichts nehmen lassen sollte, was einem rechtmäßig zusteht – schon gar nicht von einem arroganten Millionär, der denkt, ihm gehöre die Welt. Vicky ist bereit die Firma zu übernehmen, auch wenn dies bedeutet, Henry öfter zu sehen, als ihr lieb ist…

Meine Meinung:

Der Titel passt gut zum Buch. Cover und Schreibstil gefallen mir. Es wird sowohl aus Henrys, als auch aus Vickys Sicht geschrieben. So bekommt man direkt mit, wie die Aktionen, die einer gegen den Anderen ausführt wirken und aufgenommen werden.
Die Charaktere sind interessant gestaltet worden.

Bernadette (Henrys Mutter) hat meiner Meinung nach nicht mehr alle Tassen im Schrank. Die Entscheidungsmacht eines riesigen Unternehmens, einem Hund zu übertragen ist ganz schön gewagt. Ich dachte zuerst, dass macht doch keiner in der realen Welt aber, wenn man sich mal überlegt, dass ein Hund Bürgermeister werden kann, ist es sicher auch möglich, dass Smuckers ein Unternehmen erben kann.

Vicky ist eine freundliche, liebevolle, ehrliche und charakterstarke Frau, die schon viel in ihrem Leben ertragen und sich mit vielen Dingen auseinandersetzen musste. Es ist ganz schön erschreckend, wie tief manche Menschen in ihrer Sucht sinken. Dass dadurch auch noch das Leben ihrer Verwandten zerstört wird, ist grausam. Wie man nach solch einem Schicksalsschlag wieder auf die Beine kommt und auch noch die Kraft hat, sich um seine Schwester zu kümmern, ist bewundernswert.

Henry hat Vicky direkt in eine Schublade gesteckt – Betrügerin und Lügnerin. Er ist davon überzeugt, dass sie es nur auf Geld abgesehen hat. Eigentlich sollte er nichts für sie übrighaben und doch fasziniert sie ihn. Zuerst hatte er vielleicht nur das Bedürfnis, ihr näher zu kommen, damit er sie endlich los wird. Doch je länger sie miteinander zu tun haben, desto näher kommen sie sich und desto besser lernt er Vicky kennen. Bis er erkennt, dass er sie komplett falsch eingeschätzt hat, ist es schon fast zu spät. Glücklicherweise gibt es ein Happy End.

Die Geschichte enthält sowohl lustige, als auch äußerst heiße Szenen. Es hat Spaß gemacht, das Buch zu lesen und ich bin schon auf die Fortsetzung der Reihe gespannt.

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Veröffentlicht am 12.07.2018

Charmanter Dieb trifft zielstrebigen Cop

London Heist 1: Masks & Mirrors
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Auf der Suche nach dem Mörder ihres Vaters, lässt sich Helen (Interpol-Agentin) zu Scotland Yard, nach London, versetzen.
Zufällig trifft sie auf Lucien Levraix. Da er ein berühmt-berüchtigter Kunstdieb ...

Auf der Suche nach dem Mörder ihres Vaters, lässt sich Helen (Interpol-Agentin) zu Scotland Yard, nach London, versetzen.
Zufällig trifft sie auf Lucien Levraix. Da er ein berühmt-berüchtigter Kunstdieb ist, den man noch nie schnappen konnte, ist ihre erste Aufgabe, näheren Kontakt mit ihm herzustellen und Herauszufinden, was er plant, um ihn aufzuhalten. Dass ab einer gewissen Zeit Gefühle im Spiel sind, erschwert diese Aufgabe.


Die Geschichte ist in 5 Teile unterteilt. Die ersten Drei davon sind in "Masks & Mirrors" enthalten, die anderen beiden Teile in "No more Secrets".


Helen ist eine taffe und sehr zielstrebige Frau. Sie hat lange auf die Gelegenheit hingearbeitet, den Mörder ihres Vaters zu fassen. Ihr Ziel scheint jedoch in den Hintergrund zu geraten, nachdem sie die Bekanntschaft mit Lucien macht.
Lucien ist ein Gentleman: Charmant, zuvorkommend, höflich und aufmerksam. Was eine interessante Charaktereigenschaft für einen Dieb ist.

An der Schreibweise hat mir besonders gefallen, dass aus 2 Perspektiven geschrieben wurde. So konnte man sich in beide Charaktere hineinversetzen und mitverfolgen, was auf beiden Seiten geplant wurde.
Dadurch, dass gegen Ende von den jeweiligen Teilen immer etwas Spannendes passiert ist und offen gehalten wurde, wie es weitergeht, war ich von Teil zu Teil interessierter daran, zu erfahren, wie es weitergeht.

Leider erfährt man nicht wirklich viel von der Vergangenheit. Dies wird hoffentlich im zweiten Buch thematisiert. Ich bin schon gespannt darauf zu erfahren, wie es weitergeht.

Veröffentlicht am 12.01.2022

Bekommt Jamie endlich seine Chance?

Keeping Hope
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„Keeping Hope“ ist der Abschlussband von Anna Savas New-Adult-Trilogie, die an der Faerfax University spielen. Jede Geschichte ist in sich abgeschlossen, daher können sie unabhängig voneinander gelesen ...

„Keeping Hope“ ist der Abschlussband von Anna Savas New-Adult-Trilogie, die an der Faerfax University spielen. Jede Geschichte ist in sich abgeschlossen, daher können sie unabhängig voneinander gelesen werden.

Klappentext: Seit Ella herausgefunden hat, dass ihr Freund sie betrügt, glaubt sie nicht mehr an die Liebe - ziemlich ungünstig, denn eigentlich ist das Schreiben von Liebesromanen ihre große Leidenschaft. Völlig verloren zwischen Schmerz, ihrem Traum und der Sehnsucht danach, wieder etwas fühlen zu können, stürzt sie sich viel zu früh ins Dating-Leben - bis ihrem besten Freund und Mitbewohner Jamie der Kragen platzt. Nach einem heftigen Streit verbringen die beiden eine Nacht zusammen, die ihre Freundschaft allerdings für immer verändert

Meine Meinung:
Die Gestaltung der Cover finde ich in dieser Reihe sehr gelungen. Auch das aktuelle Cover passt perfekt und ist wunderschön, zeitgleich schlicht und leicht verspielt. Der Schreibstil ist locker und flüssig. Die Geschichte erzählt sich praktisch von selbst. Da ich bereits die Vorgänger gelesen hatte, waren mir die Hauptcharaktere bereits bekannt. Die komplette Clique hatte seit der ersten Seite, die ich gelesen habe einen Platz in meinem Herzen verdient. Bereits zu Beginn hat sich schon gezeigt, dass Jamie mehr für Ella empfindet als einfach nur Freundschaft. Diese befand sich jedoch in einer Beziehung. Ob glücklich, sei mal dahingestellt. Man hat mit ihm gelitten. Ständig konfrontiert mit etwas, dass man nicht haben kann. Doch plötzlich scheint sich endlich das Blatt zu wenden. Ella sieht Jamie mit komplett anderen Augen. Die Frage ist nur, ob sie ihre Freundschaft dafür wirklich aufgeben wollen. Es war schön mitzuverfolgen, wie sich aus der Freundschaft der Beiden etwas anderes, schöneres entwickelt hat.
Es hat einen tollen Abschluss einer sehr angenehmen Reihe gebildet.

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