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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 18.06.2019

Leider sehr enttäuschend!

Off Limits - Du bist tabu
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Das Cover ist ganz nett, allerdings muss ich sagen das mich der Klappentext sehr viel mehr angesprochen hat. Ich bin leider nicht so der Fan von Covern mit Personen drauf. Dennoch passt es gut zum Buch. ...

Das Cover ist ganz nett, allerdings muss ich sagen das mich der Klappentext sehr viel mehr angesprochen hat. Ich bin leider nicht so der Fan von Covern mit Personen drauf. Dennoch passt es gut zum Buch.

Ich war total gespannt auf dieses Buch, da ich fand das sich der Klappentext nach eine schönen, lockeren und verbotenen Liebesgeschichte angehört hat.

Der Schreibstil war sehr locker und leicht, sodass man in dem Buch wirklich schnell vorankommt. Die Geschichte wird aus der Ich-Perspektive von Gemma und Jack erzählt, wobei mehr Kapitel aus Gemmas Sicht erzählt werden. Was mich etwas gestört hat, war das der Perspektivwechsel nicht gekennzeichnet wurde und ich dadurch ab und zu etwas verwirrt war, wer gerade spricht und von wem die Gedankengänge sind

Die Charaktere waren mir leider nicht tiefgründig genug und dadurch konnte ich mich auch nicht mit ihnen identifizieren.
Gemma war mir anfangs mit ihrer fleißigen, süßen und unabhängigen Art sehr sympathisch, je weiter ich aber gelesen habe wurde sie mir leider wieder unsympathischer. Neben der Arbeit und Jack und ab und zu mal ihrer Großmutter hatte sie überhaupt kein Privatleben - das war teilweise wirklich anstrengend. Zudem fand ich es manchmal etwas nervig, dass sobald Jack etwas von ihr wollte, sie gesprungen ist und keine eigene Meinung mehr hatte. Natürlich ist er ihr Chef und auf der geschäftlichen Seite kann ich das auch nachvollziehen, allerdings hat er sie wirklich schlecht behandelt und sie ist trotzdem immer wieder zu ihm gekommen.
Mit Jack wurde ich durch sein wirklich grenzwertiges Verhalten auch nicht warm. Anfangs hatte ich wegen seiner Vorgeschichte noch Mitleid mit ihm, allerdings wirkte seine Trauer irgendwie nicht echt.

Die Handlung wäre meiner Meinung nach noch ausbaufähig.
Sie nimmt sehr schnell an Fahrt an, was mir gut gefallen hat. Allerdings hat mir hier die Tiefe gefällt und allgemein hätte ich mir mehr Handlung gewünscht. Ich finde bei solch einem Buch dürfen natürlich keine Intimen und Erotischen Szenen fehlen, allerdings waren sie mir hier viel zu viel. Die Handlung zwischendrin kam mir eher wie eine Überbrückung vor und dadurch hat sich die Beziehung zwischen Gemma und Jack auch nicht echt angefühlt.

Mich konnte das Buch leider nicht überzeugen. Ich hätte mir mehr Handlung und Tiefe gewünscht. Zudem wurde ich leider nicht mit den Charakteren warm.
Schade. leider sehr enttäuschend.

Veröffentlicht am 29.05.2019

Interessante Vorgeschichte - allerdings hat mir die Umsetzung nicht gefallen.

Stranger Things: Suspicious Minds - DIE OFFIZIELLE DEUTSCHE AUSGABE – ein NETFLIX-Original
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Das Cover passt sehr gut zum Buch, aber auch zur Serie. Ich persönlich finde es total cool und bekomme beim anschauen ein richtiges Stranger Things - Gefühl.

Als ich gehört habe, dass es zu Stranger ...

Das Cover passt sehr gut zum Buch, aber auch zur Serie. Ich persönlich finde es total cool und bekomme beim anschauen ein richtiges Stranger Things - Gefühl.

Als ich gehört habe, dass es zu Stranger Things mehrere Bücher geben wird, war ich super aufgeregt und glücklich und habe mich total auf dieses Buch gefreut.
Zudem fand ich die Idee, mehr über Elfis Mutter zu erfahren, total interessant und war gespannt auf die Umsetzung.

Mit dem Schreibstil von Gwenda Bond wurde ich leider nicht so warm...
Es hat bestimmt 200 Seiten gedauert, bis ich mich an den Schreibstil und die Geschichte gewöhnt habe. Zudem fand ich wurde in eigentlich spannenden Situationen nur schwer Spannung aufgebaut, zumindest kam diese bei mir nicht an. Insgesamt war mir der Schreibstil leider etwas zu zäh.

Die Charaktere blieben mir leider etwas zu sehr an der Oberfläche, was ich schade fand. Außer Terry, die eine unserer Hauptprotagonisten ist. Sie mochte ich wirklich gerne und ihr Kampfgeist haben mich beeindruckt. Leider wurde mir aber über die anderen zu wenig erzählt und somit wurde ich nicht so warm mit den anderen Charakteren und konnte ihre Handlungen nicht immer nachvollziehen. Vor allem über die anderen Testpersonen und Dr. Brenner hätte ich gerne noch viel mehr erfahren.

Meiner Meinung nach war die Handlung zwar durchgehend interessant, allerdings fehlte mir hier die Spannung und die Emotionen. Daher kam ich auch nur sehr schleppend mit dem Buch voran. Dennoch ist es total interessant mehr über die Vorgeschichte der Serie zu erfahren und dadurch freut man sich auch noch umso mehr auf die 3. Staffel der Serie. Zum Ende hin blieben mir aber leider noch mehrere Fragen offen und am meisten würde mich interessieren woher Dr. Brenner die ein oder anderen Informationen hat und wie er auf die Tests etc. gekommen ist...


Mein Fazit:

"Stranger Things: Suspicious Minds" von Gwenda Bond ist eine interessante Vorgeschichte der Serie, in der man noch viel dazu lernt. Leider gefiel mir die Umsetzung der Serie nicht so gut und auch mit dem Schreibstil wurde ich nicht warm.
Dennoch würde ich das Buch jedem "Stranger Things"-Fan empfehlen

Veröffentlicht am 12.04.2019

Eine tolle, neue und interessante Idee - die meiner Meinung aber zu langatmig und nicht gut umgesetzt war.

Sleeping Beauties
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Ich finde das Cover einfach nur atemberaubend schön und konnte gar nicht mehr aufhören es anzuschauen. Es passt gut zum Inhalt, verrät aber nicht was hinter der Geschichte steckt. Ein wirklich tolles und ...

Ich finde das Cover einfach nur atemberaubend schön und konnte gar nicht mehr aufhören es anzuschauen. Es passt gut zum Inhalt, verrät aber nicht was hinter der Geschichte steckt. Ein wirklich tolles und gelungenes Cover.

Ich war total gespannt auf dieses Buch, da Stephen King es zusammen mit seinem Sohn Owen King verfasst hat. Da ich schon ein paar Bücher von Stephen King gelesen habe, war ich also gespannt wie Owen Kings Schreibstil wohl sein wird und ob sich die beiden unterscheiden.
Außerdem habe ich mich wieder sehr darauf gefreut in eine neu erschaffene Welt von King einzutauchen.

Der Schreibstil ist flüssig zu lesen. Beide Kings schreiben sehr detailliert und erschaffen bzw. beschreiben eine durchdachte "neue" Welt. Die Geschichte wird aus der Ich-Perspektive von ganz vielen verschiedenen Charakteren erzählt, sodass ich am Anfang erstmal ein Problem damit hatte in die Geschichte hinein zukommen, allerdings hat mir der Charakter-Index dabei sehr geholfen. Durch die kurzen Kapitel kam man auch sehr schnell voran.

Die Charaktere sind authentisch und weit gefächert. Leider konnte ich zu keinem eine Bindung bzw. Sympathie aufbauen, da es für mich einfach zu viele Charaktere gab. Oft habe ich im Buch den Faden verloren und musste im Charakter-Index nochmal nachschauen, wer diese Person überhaupt war. Zwar erhält der Leser somit einen umfassenden Blick über die Geschehnisse, aber man kann die Handlungsstränge der einzelnen Personen nicht immer nachvollziehen.

Die Handlung war wie gewohnt von King spannend, allerdings auch langatmig. Außerdem konnte ich auch nicht unterscheiden welches Kapitel nun von wem verfasst wurde, Owen King hat den grandiosen Schreibstil seines Vater geerbt. Mich konnte die Story aber leider nicht richtig packen. Meiner Meinung nach hätten die beiden sich vor allem in Teil 1 viele Kapitel sparen können, denn die Geschichte ging leider nicht voran. Im zweiten Teil geht es dann endlich los. Ich kann euch das Buch auch nicht empfehlen, wenn ihr einen typischen King-Horror erleben möchtet, denn dafür war dieses Buch leider zu soft und simpel.


Mein Fazit:

Eine tolle, neue und interessante Idee - die meiner Meinung aber zu langatmig und nicht gut umgesetzt war. Ich habe mir mehr erwartet. Von einem Buch von Stephen King hätte ich mir mehr Spannung und Horror gewünscht.
Es ist dennoch eine lesenswerte Geschichte, solange man berücksichtigt das es nicht so Horror beladen und spannend, wie seine anderen Bücher ist.

Veröffentlicht am 07.04.2019

Tolles Cover mit vielversprechendem Klappentext - leider hat mir die Umsetzung nicht gefallen...

Wild Hearts - Kein Blick zurück
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Das war mein erstes Buch der Autorin.
Das tolle Cover und der interessante Klappentext hat mich von Anfang an angesprochen und hat sich sehr vielversprechend angehört. Umso mehr habe ich mich gefreut, ...

Das war mein erstes Buch der Autorin.
Das tolle Cover und der interessante Klappentext hat mich von Anfang an angesprochen und hat sich sehr vielversprechend angehört. Umso mehr habe ich mich gefreut, dass ich bei der Leserunde der Lesejury mitlesen durfte.

Vielen lieben Dank nochmal!

Der Schreibstil von T. M. Frazier war sehr flüssig, sodass man mit der Geschichte flott voran kam. Vor allem der Einstieg in das Buch war super und hat mich richtig gefesselt. Das Buch wird aus der Ich-Perspektive abwechselnd von Sawyer und Finn erzählt, somit konnte man die beiden gut Kennenlernen und teilweise ihre Handlungen nachvollziehen. Obwohl ich nicht immer die Meinung der Autorin geteilt habe, war der Schreibstil aber so flüssig das ich dennoch weitergelesen habe und schnell voran kam.

Die Charaktere fand ich am Anfang des Buches noch authentisch, je weiter ich aber gelesen hatte, ging die Glaubwürdigkeit leider immer mehr verloren.

Sawyer war mir anfangs sehr sympathisch, sie hat eine schlimme Vergangenheit hinter sich und ich konnte ihre Gefühle und Gedanken gut nachvollziehen. Allerdings wird sie als sehr unerfahren beschrieben und teilweise hatte ich um Buch das Gefühl, dass sie nicht mehr sie selbst ist (?) bzw. gab es ein paar Handlungen die ich einfach nicht nachvollziehen konnte.

Mit Finn musste ich erstmal warm werden, dennoch konnte man auch seine Gefühle meistens nachvollziehen. Er hat auch ein Päckchen mit sich zutragen und es war spannend mehr über seine Vorgeschichte zu erfahren. Je mehr ich weitergelesen habe, umso mehr konnte ich ihn leiden - auch wenn er manchmal etwas oberflächlich wirkte.

Meine Meinung zu dem Buch ist total zwiespaltig, mir blieben zu viele Fragen offen und alles ging zu schnell und wurde eher oberflächlich erzählt. Das Buch hätte ruhig 200 Seiten mehr haben können.
Wie gesagt, fand ich den Anfang des Buches wirklich stark und echt gut geschrieben. Je weiter ich aber gelesen habe, je weniger konnte es mich überzeugen.

Die Liebesgeschichte zwischen Sawyer und Finn ging mir viel zu schnell, somit konnte ich keine richtige Bindung und Gefühle zwischen den beiden fühlen. Außerdem hat mir bei den beiden auch die Konversation gefehlt.. es wurden gefühlt 2 Sätze miteinander geredet und direkt ging es in Sex über. Natürlich finde ich das auch Sex-Szenen zu einem New Adult Buch gehören, aber leider wirkten diese auch total seltsam und nicht gefühlvoll auf mich.

Zudem finde ich das die Autorin ein paar sehr wichtige Themen falsch angegangen ist, was mich teilweise richtig wütend gemacht hat und dem Leser falsche Signale sendet. Dazu gab es noch ein paar Logikfehler in dem Buch, auf die ich jetzt aber nicht weiter eingehen werde.

Das Ende hat mich dann nochmal total überrascht, damit hätte ich wirklich überhaupt nicht gerechnet. Und auch nur wegen dem großen Cliffhanger mit dem man zurück gelassen wird und den vielen offenen Fragen, werde ich Band 2 lesen.
Schade, es hat so gut angefangen! Vielleicht hatte ich auch nur zu hohe Erwartungen..


Mein Fazit:

Ein wirklich wunderschönes Cover, mit einem Klappentext der sehr vielversprechend klingt, leider hat mir die Umsetzung nicht zugesagt.
Die Geschichte wurde mir zu oberflächlich erzählt, wichtige Themen wurden nicht angesprochen bzw. falsch angesprochen und es blieben zu viele Fragen offen.

Dennoch vielen vielen Dank an die Lesejury, dass ich an der Leserunde teilnehmen durfte!

  • Cover
  • Handlung
  • Charaktere
  • Erzählstil
  • Gefühl