Profilbild von Serenatime

Serenatime

Lesejury Star
offline

Serenatime ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Serenatime über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.03.2020

beginnt vielversprechend und ist dann nur Durchschnitt

Cherish Hope
5

Die Story
Einen Mann heiraten, den deine Eltern für dich auswählen - das kann sich kaum jemand vorstellen. Doch Nayna stimmt dieser Bedingung aus der Liebe zu ihrer Familie zu, die sehr an die Traditionen ...

Die Story
Einen Mann heiraten, den deine Eltern für dich auswählen - das kann sich kaum jemand vorstellen. Doch Nayna stimmt dieser Bedingung aus der Liebe zu ihrer Familie zu, die sehr an die Traditionen glauben. Aber sie möchte noch einen Abend aus ihrem Leben ausbrechen und lernt dort einen unglaublich sexy Mann kennen. Er allerdings möchte mehr als nur eine besondere Nacht.

Der Schreibstil
Das Buch lässt sich locker und leicht lesen. Es ist interessant sich in die Bräuche rein zudenken und diese Kultur kennen zu lernen. Diese Bräuche und Traditionen sind gerade am Anfang total präsent, aber je weiter man in dem Buch voranschreitet, umso mehr scheinen die Bräuche in den Hintergrund zu rücken und so schmiegt sich die Geschichte den „normalen“ amerikanischen Büchern langsam an, wodurch dieses besondere Merkmal leider verschwindet.

Das gesamte Buch ist in der dritten Person geschrieben, und es wechselt sich immer ab, um welchen Charakter es gerade geht. Oftmals passiert es auch innerhalb eines Abschnittes und das ist gerade am Anfang verwirrend. Mit der Zeit liest man sich in den Schreibstil hinein, aber ich konnte mich leider nie komplett in die Charaktere denken, wodurch auch einiges an Emotionen verloren gegangen ist.

Die Charaktere
Die Chemie zwischen Nayna und Raj ist einfach wunderschön. Sie haben so eine Harmonie, dass man sie einfach lieben muss. Auch ihr Humor ist klasse. Aber auch hier ist es so, dass ich die beiden zu Beginn des Buches noch sympathischer und lustiger fand.

Fazit
Das Buch lässt mich etwas wehmütig zurück, denn am Anfang fand ich die Story, die Chemie zwischen den beiden und einfach alles wunderschön. Doch es haben all die Dinge die mir so gefallen haben nachgelassen und gegen Ende des Buches sind die Ereignisse nur noch gerast, sodass die gewisse Nähe zu den Protagonisten gefehlt hat. Bloß gut, gibt es diesen wunderschönen Epilog, der wieder genau dem Stil vom Anfang entsprach und mir somit das Buch noch gerettet hat.

  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
  • Cover
  • Gefühl
Veröffentlicht am 31.08.2020

ein Schreibstil zum verlieben

Silver Crown - Forbidden Royals
2

Die Story
Als ein Anschlag auf die Königsfamilie das ganze Land erschüttert, kann Emilia nur daran denken, dass sie nun die neue Kronprinzessin werden soll, denn sie ist die illegitime Tochter des neuen ...

Die Story
Als ein Anschlag auf die Königsfamilie das ganze Land erschüttert, kann Emilia nur daran denken, dass sie nun die neue Kronprinzessin werden soll, denn sie ist die illegitime Tochter des neuen Thronfolgers, von der niemand weiß. Doch das Leben als Prinzessin ist alles andere als toll, den jeder spielt hier Spielchen und möchte nur das Beste für sich rausholen. Doch welches Spielchen spielt Carter Throne - ihr Stiefbruder- der ihr mit seiner Anwesenheit schon den Kopf verdreht?

Der Schreibstil
Der Schreibstil ist einfach toll. Man wird sofort mitgerissen und kann sich leicht in die Story hineinversetzen, da man gerade am Anfang einen guten Überblick über die Situation bekommt. Schon am Vorwort merkt man die Besonderheit des Schreibstils, denn es ist unglaublich fantasiereich und zeigt lustig und ironisch, dass dies kein kleines Mädchenbuch ist. Allein der Schreibstil des Vorwortes hat mich schon dazu gebracht das Buch lesen zu wollen. Auch das restliche Buch ist leicht provokant geschrieben und hat immer wieder ironische Andeutungen, davon aber nicht zu viele, sodass man dem geschehen immer folgen kann.

Die Handlung
Man ahnt in manchen Situationen schon was kommt, aber trotzdem hat man nicht das Gefühl, dass es schlecht ist, denn diese Szenen sind dann so gut geschrieben, dass man trotzdem nicht aufhören kann zu lesen, einfach weil der Schreibstil so unglaublich toll ist. Die Grundidee der Handlung wirkt auf mich aber nicht neu.

Die Charaktere
Die Charaktere sind an sich grundverschieden und doch sind sie alle sehr skeptisch und manchmal auch hinterhältig, damit sie ihren Status bei Hofe nicht verlieren. Es gibt aber wie immer einen Lichtblick und das sind Emilias Stiefgeschwister, die mit Witz und Charme (oder auch fehlendem Wohlfühlabstand) ihr Leben um einiges lustiger machen.
Besonders schön beschrieben ist die Chemie zwischen Emilia und Carter. Man fühlt die Spannung zwischen ihnen. Sie wirken natürlich und harmonisch – einfach schön.

Fazit
Die Handlung hat nicht besonders viel neue und besondere Momente, aber der unglaubliche Schreibstil reist einen so mit, dass es total egal ist, dass man vieles schon vorher sehen kann. Der Schreibstil ist ironisch, provokant und etwas ganz besonderes.
Auch die Charaktere sind sehr authentisch, wodurch die eigenen Gefühle eine Achterbahnfahrt machen. Am schönsten ist dabei die Spannung und Chemie, die zwischen Emilia und Carter herrschen.
Alles in allem ist es ein gelungenes Buch, welches mit einem (sehr) gemeinen Cliffhanger schon auf den nächsten Band warten lässt.

  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Gefühl
Veröffentlicht am 10.11.2020

ein Buch mit sehr viel Wut in sich

Rixton Falls - Secrets
1

Der Schreibstil
Das Buch ist aus der Sicht von Demi und Royal geschrieben, dadurch kann man sich in beide gut hineinversetzen und man erfährt viele Dinge, die einfach wichtig für das Verständnis sind und ...

Der Schreibstil
Das Buch ist aus der Sicht von Demi und Royal geschrieben, dadurch kann man sich in beide gut hineinversetzen und man erfährt viele Dinge, die einfach wichtig für das Verständnis sind und ich glaube, man soll auch als Leser Vertrauen zu den Charakteren gewinnen. Aber durch Royals Sicht erfährt man leider auch Gedankengänge von ihm, die ich eher als gruselig empfinde und das hat mich Royal einfach in falschem Licht sehen lassen.

Die Handlung
Ich empfinde in dem Buch hauptsachlich Wut. Aber nicht auf das Buch an sich, sondern auf die Charaktere. Sie machen schreckliche Sachen, creepy Dinge, lügen und betrügen und lassen sich teilweise auch noch alles gefallen. Aber es ist wie im echten Leben – es gibt Arschlöcher und es gibt gute Menschen, die um den Finger gewickelt werden. Gerade die Handlung wird sehr von diesen Menschen geleitet und zieht sich deshalb in der Mitte des Buches ein bisschen.

Die Charaktere
Dadurch, dass man die Entwicklung der beiden Charaktere im Prolog miterlebt, baut man eine starke Verbindung zu Ihnen auf. Diese Verbindung wird im Laufe des Buches leider immer wieder erschüttert, denn viele Aktionen von Royal sind gruselig und haben mich verschreckt. Nur von Demi bin ich der totale Fan, denn sie ist unglaublich loyal und liebevoll.

Fazit
Zu den Charakteren konnte ich leider nicht viel Verbindung aufbauen, denn der Zauber, den Royal und Demi im Prolog geschaffen haben, hält leider nicht lange an und man entfernt sich immer weiter von Royal. Auch die Story beginnt sich in der Mitte des Buches zu ziehen. Emotional hat mich das Buch sehr mitgerissen. Meistens hatte ich Wut auf alles und jeden, aber ab und zu gab es Lichtblicke, die einen träumen lassen. Mir hat das Buch trotzdem sehr gefallen, denn es war durch die Stimmung sehr mitreißend und der Prolog war für mich ein Highlight.

  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Gefühl
Veröffentlicht am 23.10.2020

Nimmt kein Blatt vor den Mund

Bad At Love
1

Der Schreibstil

Der Schreibstil an sich ist sehr offen und direkt. Er verschönert nichts. Man erfährt schon am Anfang viel von Azalée und was ihr passiert ist, dabei wird vieles so nebenbei von ihr erwähnt ...

Der Schreibstil

Der Schreibstil an sich ist sehr offen und direkt. Er verschönert nichts. Man erfährt schon am Anfang viel von Azalée und was ihr passiert ist, dabei wird vieles so nebenbei von ihr erwähnt und trotzdem bekommt man im Laufe der Story immer wieder neue Informationen und vor allem in der Handlung wird es spannend und berührend.

Am Anfang jedes Kapitels befinden sich Podcast-Einträge von Azalée, in denen sie Themen behandelt, die sie selbst beschäftigen und dabei versucht sie vor allem den Frauen Mut zu machen und sie in ihren Entscheidungen zu unterstützen. Es ist ihr Herzensprojekt und das merkt man auch. Es ist wundervoll, dass dieses Projekt hier so gut eingebracht wird.

Die Handlung

Die Handlung ist einfach fantastisch umgesetzt. Es zeigt, dass man nicht auf die Meinung und Gerüchte der Menschen hören sollte, sondern mit sich selbst im Reinen sein sollte. Dabei ist es egal, wie das aussieht. Hauptsache man fühlt sich wohl.

Wie sich die Dinge entwickeln und auch wie Azalee und Edens Reaktionen sind, machen dieses Buch vom Anfang bis zum Ende fesselnd. Man möchte für alle das Beste, aber erfährt auch so furchtbare und traurige Dinge, dass man am liebsten in das Buch springen und ihnen die Meinung geigen will.
Das ist auch das, was das Buch so besonders macht, es alle möglichen (teilweise auch sehr heftige) Reaktionen ab, sodass man gefühlsmäßig in dem Buch gefangen ist.

Die Charaktere

Bei Azalée habe ich mich sofort wohlgefühlt. Sie strahlt zwar eine Unnahbarkeit an andere Menschen aus, aber dadurch, dass man das Buch aus ihrer Sicht liest hat man auch ihre Wärme, die ich liebe. Sie nimmt auch in ihren Gedanken kein Blatt vor den Mund und so erfährt man schnell, was ihr in ihrer Kindheit passiert ist.

Ich finde es auch schön, dass man auch die Sicht von Eden hat, dabei erzählt er nicht sofort so viel, sodass man von seiner Vergangenheit noch so manche Überraschungen erlebt. Eden ist mir sehr sympathisch. Ich liebe seine offene und ehrgeizige Art und besonders liebe ich den Umgang mit Azalée. Sie necken sich so süß und trotzdem liebevoll. Ich glaube, nur dadurch, dass er anscheinend auch viel durchgemacht hat, kann er erkennen, warum Azalée sich so nach außen gibt und ihr entsprechend behilflich sein.

Fazit

„Bad at Love“ von Morgane Moncomble hat einen wundervollen Schreibstil, der kein Blatt vor den Mund nimmt, sowie zwei tolle Charaktere, die zusammen fantastisch harmonieren und sich toll ergänzen. Aber am besten gelungen ist die Stimmung, die dieses Buch erzeugt und sich auf den Leser überträgt. Mich hat selten ein Buch so sehr mitgerissen, wie es dieses gemacht hat. Ich kann gar nicht in Worte fassen, wie sehr ich mitgefiebert und mitgefühlt habe. Aber es war auf jeden Fall alles dabei. Freude, Lachen, Wärme, Trauer, Wut, heftige Wut, Enttäuschung und auch Liebe.

  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Gefühl
Veröffentlicht am 04.06.2020

Süße Charaktere aber manche Reaktionen werfen Fragen auf

Truly
1

Die Story
Als Andie vor der Tür ihrer besten Freundin June steht, hat sie nichts. Kein Geld, keinen Job, keine Wohnung, aber wenigstens den lang ersehnten Studienplatz und eine beste Freundin. Zusammen ...

Die Story
Als Andie vor der Tür ihrer besten Freundin June steht, hat sie nichts. Kein Geld, keinen Job, keine Wohnung, aber wenigstens den lang ersehnten Studienplatz und eine beste Freundin. Zusammen wollen sie sich ihren großen Traum erfüllen und an der Harbor Hill University studieren. Während Andie ein To-do nach dem anderen von ihrer Liste abhackt begegnet sie Cooper. Trotz seiner widersprüchlichen Handlungen fühlt sie sich von ihm angezogen, aber hinter jedem Abweiser steckt ein Grund und manche Dinge aus der Vergangenheit haben schwerwiegende Folgen in der Gegenwart.

Der Schreibstil
Jedes Kapitel hat am Anfang einen kleinen Text oder Spruch, der dem Kapitelanfang noch einmal etwas Besonderes gibt. Die Texte passen perfekt zur momentanen Stimmung und verraten nicht zu viel.

Der Schreibstil an sich ist toll. Man findet sich leicht in der Story zurecht und wird die ganze Zeit am Ball gehalten und man hat das Gefühl, das Buch nicht aus der Hand legen zu können. Dieses Gefühl wird gerade durch den sehr prägnanten Prolog verstärkt.

Bei der Handlung finde ich manche Reaktionen der Charaktere nicht ganz nachvollziehbar, obwohl das im Gesamtbild kaum noch auffällt.

Die Charaktere
Ich liebe die Charaktere. Sie sind so natürlich und authentisch und wahnsinnig süß. Besonders toll ist es, dass man die Sicht von Andie und Cooper hat, da man dadurch beide Seiten besser versteht und sich schon ein bisschen was zusammenreimen kann. Dadurch entwickelt man auch Sympathien zu beiden Charakteren und kann beiden nicht lange böse sein. Trotzdem wird man durch beide Sichten nicht gespoilert, wodurch die Spannung und die Hoffnung bis zum Ende bleiben.

Besonders gelungen finde ich auch die Nebencharaktere, dass sie so echt und süß und schlagfertig sind. Es ist schön, dass sich die nächsten Bücher um sie drehen und man somit mehr über sie erfahren kann.

Fazit
Das Buch fesselt durch einen tollen Schreibstil und wahnsinnig gute Charaktere. Ich liebe jede Sekunde ihre Art, ihren Zusammenhalt und die Verbindung, die zwischen ihnen herrscht. Dadurch hat man gleich eine viel tiefere Verbindung zum Buch. Da können selbst die Reaktionen, die für mich nicht nachvollziehbar waren meine Meinung zum Buch nicht so runter drücken.

  • Handlung
  • Charaktere
  • Erzählstil
  • Cover
  • Gefühl