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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.02.2021

Täter oder Opfer?

Darling Rose Gold
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Der Schreibstil
Das Buch ist aus der Sicht von Mutter (Patty) und Tochter (Rose Gold) geschrieben, dabei haben beide Sichten einen Zeitunterschied von 5 Jahren. Während man von der Mutter erfährt, was ...

Der Schreibstil
Das Buch ist aus der Sicht von Mutter (Patty) und Tochter (Rose Gold) geschrieben, dabei haben beide Sichten einen Zeitunterschied von 5 Jahren. Während man von der Mutter erfährt, was nach ihrer Entlassung passiert, schildert Rose Gold die Ereignisse, nach Pattys Inhaftierung. Man fiebert jedem Kapitel entgegen, da in den 5 Jahren viel passiert ist und vorher und nachher überhaupt nicht zusammenzupassen scheinen.

Die Handlung
Wir haben hier zwei Handlungsstränge, einmal zu dem Zeitpunkt, wo Patty ins Gefängnis muss und Rose Gold auf sich allein gestellt ist und einmal als Patty wieder entlassen wird. Die beiden Handlungen könnten unterschiedlicher nicht sein.
Als Patty entlassen wird, scheinen sich Mutter und Tochter zu verstehen, sogar sogut, dass Rose Gold sogar Patty ihren Sohn anvertraut. Dabei bekommt man immer wieder Einblicke in die verkorksten Gedanken von Patty aber wir erfahren leider nichts über den Sinneswandel ihrer Tochter, denn Rose Gold hat sie vor 5 Jahren durch ihre Aussage ins Gefängnis gebracht. Rose Golds Sicht haben wir immer in der Vergangenheit. Sie hasst ihre Mutter für all das was sie ihr angetan hat und muss von Grund auf alle neu lernen. Die beiden Handlungsstränge scheinen kaum zusammenzupassen, aber je näher man dem Schnittpunkt kommt umso schockierender wird es.

Die Charaktere
Sowohl Patty als auch Rose Gold sind zwei markante Charaktere. Ich würde sie schon sehr gestört nennen, denn je mehr man von ihren Gedanken erfährt umso erschrockener ist man. Patty wird von allen als die Täterin hingestellt und Rose Gold als das arme Opfer. Aber ist das auch wirklich so? Oder steckt in jedem von ihnen Opfer und Täter?

Fazit
Das ganze Buch ist unglaublich spannend und schockierend. Die beiden Hauptcharaktere scheinen wie bei einem Katz- und Mausspiel umeinander rumzutänzeln, wobei jeder von ihnen auf seine eigene Art verstörendes von sich gibt. Man kann als Leser gar nicht erwarten, zu erfahren, wer von den beiden die Wahrheit sagt. Wer ist der Täter? Wer das Opfer? Oder sind wir sogar alle Täter und Opfer?

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.01.2021

hin und her gerissen

Fall of Legend
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Der Schreibstil
Wie in ihren anderen Büchern ist der Schreibstil locker und lässt sich leicht verschlingen. Die Spannung im Buch wird hauptsächlich am Anfang und am Ende erzeugt, sodass man unbedingt den ...

Der Schreibstil
Wie in ihren anderen Büchern ist der Schreibstil locker und lässt sich leicht verschlingen. Die Spannung im Buch wird hauptsächlich am Anfang und am Ende erzeugt, sodass man unbedingt den nächsten Band gleich weiter lesen will. Ich finde es besonders gut, dass wir hier die Sichten beider Charaktere haben, denn so kann man sich besser in sie hineinversetzen. Ohne diese Sicht würde ich so manche Aktion und Reaktion darauf merkwürdig finden, aber so spürt man umso mehr die Verbindung zwischen Scarlet und Legend. Das Buch ist so bildlich geschrieben, dass ich in manchen Momenten die Charaktere einfach anschreien wollte. Es gibt nämlich auch richtige Idioten. Aber das machen Scarlets Freundinnen mit ihrem Charme und ihren Ideen wieder wett.

Die Handlung
Von der Handlung bin ich nicht so begeistert. Wir setzen am Anfang mit richtig viel Spannung ein und danach kommt nichts mehr bis zum Ende. Natürlich müssen die Charaktere sich erstmal kennen lernen und das ist auch richtig schön geschrieben, aber warum muss das Buch denn unbedingt auf 3 Bände aufgeteilt werden? Ich hätte diesbezüglich gern noch mehr Input in dem Buch gehabt.

Die Charaktere
Ich liebe besonders Scarlet. Sie ist eine selbstbewusste und toughe Frau, die ganz genau weiß, was sie will und trotzdem nicht perfekt ist und ihre Unsicherheiten hat. Ab und zu ist sie sogar zu leichtsinnig, sodass man sie am liebsten aufhalten will.
Legend ist dagegen absolut geheimnisvoll und in sich geschlossen, sodass man von ihm immer mehr erfahren will.

Fazit
Ich bin hin und her gerissen von dem Buch, denn ich hab das Gefühl, dass kaum etwas an Handlung vorhanden war (Man hat nicht das Gefühl ein 350 Seiten Buch gelesen zu haben.) und trotzdem finde ich es nicht langweilig. Der Schreibstil ist locker und leicht, die Charaktere und ihr Zusammenspiel sind toll, aber es fehlt ein bisschen mehr von der Spannung, die uns am Anfang und auch immer wieder mittendrin versprochen wurde. Nur das Ende lässt uns mit einem miesen Cliffhanger zurück, der einen verzweifelt auf den nächsten Band warten lässt.

  • Handlung
  • Charaktere
  • Erzählstil
  • Cover
  • Gefühl
Veröffentlicht am 10.11.2020

Herzzerreißend

All das Ungesagte zwischen uns
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Der Schreibstil
Das Buch ist aus der Sicht von Mutter und Tochter geschrieben, wodurch man den Mutter-Tochter-Konflikt von beiden Seiten lesen kann und sich in beide sehr gut hineinversetzen kann. Die ...

Der Schreibstil
Das Buch ist aus der Sicht von Mutter und Tochter geschrieben, wodurch man den Mutter-Tochter-Konflikt von beiden Seiten lesen kann und sich in beide sehr gut hineinversetzen kann. Die Auswahl der Charaktere, die ihre Sicht präsentieren ist sehr gut gewählt, denn so hat man wenige Überschneidungen und trotzdem hat man einen guten Blick auf alle Konflikte und Beziehungen zueinander.

Die Handlung
Die Handlung ist einfach fantastisch. Sie ist mitreißend, emotional und zerreißt einen mit jeder neuen Erkenntnis mehr und mehr das Herz, bis es am Ende wieder auf wunderbare Weise zusammengesetzt wird.

Der Titel
Die Titelauswahl ist fantastisch, denn nichts beschreibt die Story besser als „All das ungesagte zwischen uns“. Es geht um all das, was man nicht erzählt, in sich hineinfrisst und was einen beschäftigt, wobei man als wichtige Erkenntnis mitnehmen sollte, wie wichtig es ist, über die Dinge zu reden.

Die Charaktere
Die Charaktere sind fantastisch ausgewählt, denn sie sind so grundverschieden und trotzdem haben sie viele Gemeinsamkeiten. Sie sind loyal, freundlich und man kann sie einfach nur lieb gewinnen.

Fazit
Das Buch ist rundum perfekt. Angefangen von dem mehr als passenden Titel, über den tollen Schreibstil bis zu den wundervollen Charakteren, in die man sich einfach verlieben muss. Die Konflikte zwischen den Charakteren sind fantastisch und nachvollziehbar beschrieben und das Buch ist unglaublich emotional. Das Buch zerreißt einen mit jeder neuen Erkenntnis mehr und mehr das Herz, bis es am Ende wieder auf wunderbare Weise zusammengesetzt wird.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 24.10.2020

schokierend

Verity
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Die Story
Den Roman der berühmten Psychothrillerautorin Verity Crawford weiterschreiben - für welche Schriftstellerin ist das keine Ehre? Als Lowen dieses Angebot erhält, ist sie zwiegespalten, da Verity ...

Die Story
Den Roman der berühmten Psychothrillerautorin Verity Crawford weiterschreiben - für welche Schriftstellerin ist das keine Ehre? Als Lowen dieses Angebot erhält, ist sie zwiegespalten, da Verity seit ihrem Unfall nicht mehr ansprechbar ist, beschließt aber mit auf das Anwesen der Crawfords zu kommen. Dort beginnt sie sich in Veritys Mann zu verlieben und gleichzeitig macht sie eine Entdeckung, die ihr Leben auf den Kopf stellt.

Der Schreibstil
Ich glaube kein Buch hat mich schon im ersten Satz so mitgerissen, wie dieses. Der Schreibstil ist fesselnd und unglaublich emotional, wobei man hier im Vergleich zu anderen Hoover- Büchern hauptsächlich geschockt ist und es alles sehr gruselig wirkt. Ich bin mir auch nicht sicher, in welches Genre man das Buch einsortieren kann, denn an manchen Stellen schockiert das Buch wie ein Triller und gleichzeitig werden sehr viele erstaunlich detailierte Sexszenen beschrieben.

Die Handlung
Das ganze Buch ist von Anfang bis Ende sehr gut durchdacht. Da es einen gewissen Anteil an Triller in sich hat, ist das auch wichtig, denn nur so können die Entdeckung von Lowen und der weitere Verlauf passieren, ohne dass am Ende Widersprüche entstehen. Durch den fesselnden ersten Satz ist man auch sofort im Buch drin und die Anspannung wird im Laufe des Buches immer größer. Zudem sind die Szenen auch sehr detailreich. Manchmal sogar zu detailreich, wie zum Beispiel bei den Sexszenen, die irgendwann auch nur noch überflüssig wirken. Aber selbst dass stört nicht so sehr, da man viel zu sehr in dem unheimlichen Machenschaften gefangen ist.

Fazit
Emotional berühren kann Colleen Hoover mich schon immer, aber so schocken und emotional in die Enge treiben hat sie in „Verity“ perfektioniert. Das Buch ist unglaublich spannend und auch unheimlich geschrieben, dass man gar nicht aufhören kann zu lesen. Und wenn man einmal beim Ende ist, dann lässt es einen trotzdem nicht mehr los, denn danach ist man fast noch geschockter als davor.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 24.10.2020

sehr detailreiche Zukunftsversion

INFINITUM - Die Ewigkeit der Sterne
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Der Schreibstil
Das Buch ist aus der Sicht eines Erzählers geschrieben, der immer bei Kira bleibt. Man hat also nur die Ereignisse um Kira im Blick. Das hat den Vorteil, dass man nicht durch viele unterschiedliche ...

Der Schreibstil
Das Buch ist aus der Sicht eines Erzählers geschrieben, der immer bei Kira bleibt. Man hat also nur die Ereignisse um Kira im Blick. Das hat den Vorteil, dass man nicht durch viele unterschiedliche Sichten verwirrt wird, da auch so in dem Buch sehr viel passiert und viele Charaktere auftreten. Allerdings ist es etwas gewöhnungsbedürftig, da man ja nur Kira hat und trotzdem über sie spricht, aber man gewöhnt sich daran. Der Schreibstil ist sehr fesselnd und auch nicht zu hoch geschrieben, auch wenn man ab und zu viele technische Daten und Funktionsweisen erläutert bekommt, bei denen ich den Überblick verloren habe oder es gar nicht verstanden habe, aber das hat mich nicht gestört, denn für mich war es nebensächlich wie z.B. ein Raumschiff funktioniert.

Die Handlung
Der Anfang des Buches ist etwas ganz Besonderes. Wir werden in eine Zukunft eingeführt, die so viele neue und spannende Funktionen, Jobs und Welten besitzt, dass es einfach wundervoll ist, dass auch soviel darüber berichtet wird. Auch im Laufe des Buches erfahren wir viel über die unterschiedlichen Welten und wie es dazu gekommen ist. Ich finde es besonders toll, dass Kira versucht, dem Ganzen auf den Grund zu gehen und ich liebe die Art, wie sie versucht zu verstehen, zu experimentieren und sich einzulassen. Ich glaube das war für mich das spannendste an dem Buch, zu verstehen was die Aliens wollen und warum das alles geschieht. Dagegen gibt es natürlich auch viele Kampfszenen, die die Spannung beibehalten, aber trotzdem irgendwann abgedroschen sind.
Gerade in der Mitte des Buches habe ich das Gefühl gehabt, dass die Spannung ein bisschen schleift, aber man ist natürlich im Weltraum unterwegs, sodass es auch nicht schneller gehen kann, denn das wäre unrealistisch.
Gegen Ende wird das Ganze noch einmal richtig spannend. Auch wenn hier wieder viele Wiederholungen sind, konnte ich das Buch nicht aus den Händen legen. Man wollte einfach die Vergangenheit, die Lebewesen und die Zukunft verstehen.
Das Ende an sich hat mich noch über das Buch hinaus weiterhin beschäftigt. Ich habe noch Fragen, bin mir nicht sicher, ob ich genauso gehandelt hätte und würde gern noch so vieles über diese wunderbare Welt, die Christopher Paolini geschaffen hat, erfahren. Vielleicht haben wir dazu ja noch mal die Möglichkeit.

Die Charaktere
Kira ist als Protagonistin in dem Buch sehr neugierig und offen für alles Neue. Genau das ist eine fantastische Mischung, die einem Kira sofort näher bringt. Natürlich sind nicht alle Entscheidungen, die sie fällt, die Richtigen gewesen, aber sie handelt immer in dem Gedanken, das Beste zu wollen.
Ich finde es ein bisschen schade, dass wir keinen zweiten Hauptcharakter haben, der uns die gesamte Reise mit begleitet. Wir haben zwar ab und zu wichtige Charaktere, aber es scheint immer so, als sei Kira ganz allein, dabei wünscht man sich jemanden, der bei ihr ist.
Dafür gibt es viele Nebencharaktere, sodass man in der Mitte des Buches fast den Überblick verliert. Anhand der Namen konnte ich sie meist kaum auseinanderhalten, aber jeder war auf seine Weise einzigartig, dass man ihn anhand seiner Tätigkeiten und Reaktionen dann doch zuordnen konnte.

Fazit
Besonders Kira hat mir als Protagonistin sehr gut gefallen, denn sie ist offen und neugierig aber leider auch immer wieder einsam. Die Handlung und das Setting sind etwas ganz besonderes. Wir leben in einer Zukunft, in der die Menschheit unterschiedliche Planeten bevölkert und dabei feststellen muss, dass wir nicht die einzigen im Universum sind. Das Setting, die Vergangenheit und die Technik werden wunderbar und sehr detailreich beschrieben, sodass man ein genaues Bild von allem hatte. Ich hatte ab und zu Probleme den Funktionsweisen der Technik zu folgen, da es für mich schon sehr ins Detail ging, aber das hat kaum gestört. Leider schleift das Buch in der Mitte ein bisschen, da wir viel hin und her reisen und kaum etwas Nützliches passiert. Dahingegen hat mich das Ende noch über das Buch hinaus weiterhin beschäftigt und sehr zum Nachdenken angeregt, da man hier die letzten Puzzleteile des großen Rätsels zusammengesetzt bekommt.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere