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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.04.2020

leicht verwirrender Schreibstil aber spannende Story

The Couple Next Door
1

Die Story
Würdest du dein Baby allein in eurer Wohnung zurücklassen?
Anne und Marco haben genau das getan. Sie haben jede halbe Stunde nach dem Baby gesehen, ein Babyfon dabeigehabt und waren direkt nebenan ...

Die Story
Würdest du dein Baby allein in eurer Wohnung zurücklassen?
Anne und Marco haben genau das getan. Sie haben jede halbe Stunde nach dem Baby gesehen, ein Babyfon dabeigehabt und waren direkt nebenan bei den Nachbarn und trotzdem ist ihr schlimmster Albtraum wahr geworden, denn das Baby ist spurlos verschwunden.

Der Schreibstil
Das Buch erzählt die Geschichte um die verschiedenen Charaktere herum. Dabei liest man mal die Gedanken der Eltern, der Nachbarn oder auch des Polizisten. Es wird oft innerhalb eines Abschnitts zwischen den einzelnen Charakteren hin und her gewechselt und sorgt damit gerade am Anfang für Verwirrung. Man gewöhnt sich auch nie wirklich daran, aber es wird besser.

Ich finde es dabei total genial, dass man so viel von den Charakteren erfährt aber gleichzeitig völlig im Dunkeln tappt. Es wird meisterhaft um jegliche verräterischen Aussagen herumgetänzelt und dabei immer wieder Andeutungen gemacht, die man erst im Nachhinein einordnen kann. Einfach wow.

Die Handlung
Die ganze Story ist richtig spannend aufgebaut und oft ahnt man, was passiert sein muss und im nächsten Moment überrascht einen das Buch wieder. Dadurch bleibt das Buch vollkommen unvorhersehbar und richtig spannend.

Fazit
Das Buch überzeugt trotz seinem leicht verwirrenden Schreibstil durch eine sehr gute und spannende Story. Dabei kann man ahnen, was man will, es kommt immer anders oder sogar schlimmer. Wer sich nicht von den Charakteren verunsichern lässt, sollte das Buch auf jeden Fall lesen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 21.02.2020

Hat mich leider nicht erreicht

Die tausend Teile meines Herzens
1

Die Story

Als Merit Sagan kennen lernt ist sie sofort hin und weg. Doch er ist der einzige, in den sie sich nicht verlieben darf. Aber als er plötzlich jeden Tag in ihrem Elternhaus auftaucht, kann sie ...

Die Story

Als Merit Sagan kennen lernt ist sie sofort hin und weg. Doch er ist der einzige, in den sie sich nicht verlieben darf. Aber als er plötzlich jeden Tag in ihrem Elternhaus auftaucht, kann sie ihre Schutzpanzer nicht länger aufrechterhalten und beginnt damit ihre Entscheidungen und ihr Leben anzuzweifeln.

Das Cover

Das Cover ist sehr schlicht und einfach gehalten. Es ist im Hintergrund komplett weiß und hat dann ein zersplittertes Herz und den Titel in rosa/lila-Tönen im Vordergrund.
Es ist schade, dass sie den englischen Titel „Without Merit“ nicht beibehalten haben, denn der passt viel besser zum Buch.

Der Schreibstil/Handlung

Das gesamte Buch ist leicht melancholisch und wirkt fast schon depressiv. Die Handlung an sich fand ich richtig gut, denn es war spannend und die Story um Merit und Sagan war toll. Aber das Buch hat mich beim Lesen nicht richtig mitgenommen, obwohl oft die Chance dazu da war.
Es war zwar spannend, emotional und hatte viele kleine und große Geheimnisse, Konflikte und Dinge die man erstmal verdauen muss und es ist soviel Potential in der Geschichte, aber leider hat sie mich nicht abgeholt.

Die Charaktere

Merit ist ein, mit ihren Worten, "seltsamer" Mensch. Sie ist gewöhnungsbedürftig und ich glaube, sie passt einfach nicht zu mir und das wird auch der Grund sein, weshalb mich dieses Buch nicht so sehr begeistert.
Es war schwer für mich, sich in sie hineinzuversetzen und dadurch habe ich das ganze immer mit einem gewissen Abstand betrachtet.

Ich bin trotzdem schockiert, wie normal sie ist, wie unterschwellig die Symptome sind und auch wie lange sie es nicht glauben wollte, was auch ziemlich genau der Realität entspricht.

Fazit

Ich bin ein bisschen enttäuscht, denn Colleen Hoover ist eine meiner Lieblingsautoren und dieses Buch klingt kaum nach ihr, da es einen nicht so tief berührt. Es ist nicht leicht, sich in Merit hineinzuversetzen, da sie eine schwierige Person ist, aber trotzdem ist die Idee dahinter richtig gut.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 20.10.2019

Man bekommt nicht genug von dem Buch

Kissing Lessons
1

Die Story

Stella ist Asberger-Autistin. Sie liebt ihren geregelten Tagesablauf und ihre Arbeit. Nur die Sache mit der Liebe scheint nicht klappen zu wollen. Als sie den verführerischen Escort Michael ...

Die Story

Stella ist Asberger-Autistin. Sie liebt ihren geregelten Tagesablauf und ihre Arbeit. Nur die Sache mit der Liebe scheint nicht klappen zu wollen. Als sie den verführerischen Escort Michael engagiert, um ihr zu zeigen, wie man richtig küsst, beginnt er ihr geregeltes Leben durcheinander zu bringen.

Das Cover

Der Hintergrund des Covers ist in einem schlichten Grau gehalten. Im Gegensatz dazu sind die aufgedruckten Papierblumen sehr auffällig, da es so aussieht, als ob sie einem entgegenkommen. Das Cover ist wunderschön und verführt zum sofortigen Lesen.

Die Charaktere

Stella ist eine richtige Powerfrau, die ihr Leben im Griff hat. Sie ist stark und weiß, was sie will. Sie hat eine ganz besonders süße und unschuldige Art an sich, welche sie einfach liebenswert macht.
Michael dagegen zweifelt öfter an sich selber und scheint seinen Platz im Leben noch nicht gefunden zu haben. Aber mit seiner hilfsbereiten und liebenswürdigen, sanften Art kann er den Leser um den Finger wickeln.

Der Schreibstil

Der Schreibstil ist flüssig und man verliert sich gleich auf den ersten Seiten in dem Buch, denn die Charaktere, ihre Ängste und die Handlung sind perfekt aufeinander abgestimmt. Man glaubt dem Buch jedes Wort und freut, leidet und liebt mit Stella und Michael.

Das Buch ist aus Stellas und Michaels Sicht geschrieben, wodurch man die Probleme und Gefühle der beiden viel genauer betrachtet und auch manche Handlungen besser nachvollziehen kann und Zusammenhänge erkennt. Man fiebert mit Beiden mit, da sie einem sehr ans Herz wachsen.

Fazit

„Kissing Lessons“ ist ein fantastischer Roman, von dem man gar nicht genug bekommen kann. Sowohl der Schreibstil als auch die Charaktere sind hinreißend und lassen einen nicht mehr los, umso schöner ist es, dass es noch einen zweiten Teil geben wird. Dieses Buch muss man einfach gelesen haben.

Veröffentlicht am 15.10.2019

Nicht das was man erwartet

Dieser eine Augenblick
1

Die Story

Charlotte lernt Adam eines Abends mitten auf der Straße kennen. Sie merken sofort, dass sie eine ganz besondere Beziehung zueinander haben, doch am nächsten Morgen will Adam nichts mehr von ...

Die Story

Charlotte lernt Adam eines Abends mitten auf der Straße kennen. Sie merken sofort, dass sie eine ganz besondere Beziehung zueinander haben, doch am nächsten Morgen will Adam nichts mehr von ihr wissen und scheint wie verwandelt.

Wichtig bei der Story zu erwähnen finde ich, dass das Cover und der Klappentext ein bisschen in die Irre führen. Das Buch ist keineswegs ein reiner New-Adult-Liebesroman, sondern kann einen ganz schön mitnehmen.

Der Schreibstil

Der Schreibstil ist schwierig zu bewerten, denn das Buch macht im Laufe der Geschichte viele Entwicklungen durch. Am Anfang wirken die ganze Story und der Schreibstil sehr kalt und distanziert. Und am Ende konnte mich der Schreibstil trotzdem berühren und war gegen Ende der Geschichte wunderschön und unglaublich emotional.
Die Handlung wirkt trotzdem sehr gekünstelt und es passen viele Reaktionen gar nicht zusammen. Insgesamt finde ich die Story sehr unrealistisch umgesetzt.

Die Charaktere

Mit Charlotte bin ich nicht so richtig warm geworden. Sie weiß nicht so recht, was sie in ihrem Leben erreichen möchte und verliert bei allem schnell die Lust. Manche Aktionen sind ziemlich unüberlegt und einfach nicht nachvollziehbar. Im Laufe des Buches wird es allerdings ein bisschen besser, aber so richtig sympathisch war sie mir nicht.

Fazit

Insgesamt weiß ich nicht so recht, was ich von dem Buch halten soll, denn der Klappentext lässt einen mit einem ganz anderen Gefühl an das Buch herangehen und was das Thema des Buches ist, kommt nicht so recht rüber, was aber in dem Fall wichtig wäre.
Obwohl mir mehr als die Hälfte des Buches vom Schreibstil und der eher kalten Charlotte nicht gefallen hat, ist das Ende sehr gut gelungen. Hier werden endlich die Emotionen rübergebracht, die man vorher vergeblich sucht.

  • Cover
  • Geschichte
  • Erzählstil
  • Atmosphäre
  • Gefühl
Veröffentlicht am 24.02.2021

Sehr emotional

Between Your Words
0

Der Schreibstil
Das Buch ist hauptsächlich aus der Sicht von Jim geschrieben. Seine Perspektive ist fantastisch umgesetzt. Es ist schwer mit anzusehen, wie Thea so dahinlebt und eigentlich schon aufgegeben ...

Der Schreibstil
Das Buch ist hauptsächlich aus der Sicht von Jim geschrieben. Seine Perspektive ist fantastisch umgesetzt. Es ist schwer mit anzusehen, wie Thea so dahinlebt und eigentlich schon aufgegeben wurde, doch er sieht etwas in ihr und versucht mit jedem Tag, ihr das Leben besser zu machen.
Ab und zu erhält man auch Einblicke aus der Sicht von Thea. Diese sind immer ganz besonders emotional, denn man hat sofort das Gefühl, selbst in sich gefangen zu sein. Ich bin unglaublich froh, dass Jim sie trotz all der Probleme versteht und versucht ihr zu helfen.

Die Handlung
Bei der Handlung muss ich sagen, dass ich den Anfang unglaublich toll geschrieben fand und auch das Ende ist wieder unglaublich emotional und mitreißend. Aber zwischendrin habe ich alles als zu überspitzt gefunden. Ich hatte Probleme mit dem schnellen Krankheitsverlauf und auch manchmal mit Theas Reaktionen. Sie passten kaum zu den Reaktionen, die man von ihr vorher gewohnt war.

Die Charaktere
Jim ist ein toller Mensch. Er hat so viel Leid erfahren und sich trotzdem selbst nie aufgegeben. Er möchte unbedingt anderen Menschen helfen und das ist das, was er auch macht. Seine ganze Art passt perfekt in das Buch und es ist genau das, was Thea braucht.
Thea ist eine spontane, lustige und einfühlsame Frau. Sie schafft es immer wieder Jim in 5 Minuten zu durchblicken, wie es alle anderen nicht schaffen. Gerade ihre Sicht der Dinge ist sehr berührend.

Fazit
Der Einstieg in das Buch und damit in die gesamte Situation ist wunderbar gestaltet und auch die Charaktere finde ich toll, aber trotzdem hat mich das Buch nicht immer mitgerissen. Ich habe gerade in der Mitte oft das Gefühl gehabt, es ist alles übertrieben und braucht doch eigentlich mehr Zeit. Aber das atemberaubende emotionale Ende hat diese Gefühle überstrahlt und mich doch noch positiv überrascht. Ich kann nur sagen, legt euch Taschentücher bereit.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere