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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.04.2021

Die Protagonistin ist nicht mehr so stark

House of Night - Betrogen
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Betrogen ist der zweite von 12 Bänden der House of Night Reihe.
Das Buch ist aus der Sicht von Zoey geschrieben, allerdings verliert man langsam den Bezug zu ihr. An die Art, wie ihre Geschichte erzählt ...

Betrogen ist der zweite von 12 Bänden der House of Night Reihe.
Das Buch ist aus der Sicht von Zoey geschrieben, allerdings verliert man langsam den Bezug zu ihr. An die Art, wie ihre Geschichte erzählt wird, muss man sich gewöhnen, denn es werden, wie in Band 1, so viele Informationen in kurzer Zeit gegeben (zusätzliche Anmerkungen, Kommentare, Klammern). Zudem finde ich ihre Moral nicht mehr ganz so prägend und freundlich, denn sie kann sich nicht entscheiden, hat etwas mit 3 Typen gleichzeitig am Laufen und handelt trotz besseren Wissens in dem Zusammenhang oft falsch.

Zudem passiert alles so superschnell. Es ist kaum ein Monat vergangen und auch hier rasen die Ereignisse nahezu an ihr vorbei. Trotzdem hat man das Gefühl, dass es sich bei ihr nur um die 3 Typen dreht und alles andere ist eher Nebensache.

Allerdings hat mich der Schreibstil und vor allem die Andeutungen auf das was kommt und die Geheimnisse, die noch nicht gelüftet sind, so sehr gefesselt, dass ich sofort mit dem nächsten Buch weitermachen muss. Also trotz meiner vielen Problemstellen hat mich das Buch vollends gefesselt.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 04.04.2021

anders als erwartet

Fair Play
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Der Schreibstil
Das Buch ist abwechselnd aus der Sicht von den 4 Erfindern der App „Fair Play“ geschrieben. Dabei merkt man sofort, bei welchem Charakter man sich gerade befindet, denn diese könnten unterschiedlicher ...

Der Schreibstil
Das Buch ist abwechselnd aus der Sicht von den 4 Erfindern der App „Fair Play“ geschrieben. Dabei merkt man sofort, bei welchem Charakter man sich gerade befindet, denn diese könnten unterschiedlicher nicht sein. Der Schreibstil ist spannend und flüssig und bringt sehr gut die verschiedenen Sichten auf Umwelt, Klimaschutz und allgemeine Jugendprobleme.

Die Handlung
Durch die 4 Sichten haben wir auch 4 unterschiedliche Haupthandlungen. Jeder Charakter hat seine eigenen Probleme und seine eigene Sicht auf die Dinge, wodurch das Spiel von verschiedenen Seiten erläutert wird, was sehr erfrischend ist.

Die Handlung dreht sich um eine App, mit der man angeregt wird nur soviel zu verbrauchen, dass man die Klimakrise stoppt. Das Ganze wurde von den 4 jugendlichen Protagonisten entwickelt und die Idee dahinter ist wirklich gut. Im Laufe der Handlung sind viele Zwickmühlen, Probleme und Manipulationen zu finden, sodass es im Kern gut rüberkommt, warum wir momentan solch eine Krise haben. Die Handlung könnte auch genau so im echten Leben passieren, doch genau das ist für mich ein Knackpunkt, denn ich habe anhand des Titels, Klappentextes und des Covers an etwas noch knackigeres und auch etwas fiktiveres gedacht.

Fazit
Das Buch ist abwechslungsreich geschrieben und zeigt uns, wie sehr ein gut gemeintes Experiment manipuliert werden und nach hinten losgehen kann. Der Schreibstil war spannend und flüssig, aber in der Handlung habe ich leider etwas zu viel Fiktion erwartet, sodass ich hier nicht komplett überzeugt bin.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 03.04.2021

vielfältige und mitreißende Charaktere

Durch die kälteste Nacht
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Der Schreibstil
Das Buch ist aus der Sicht von Jax und Kennedy geschrieben. Dabei werden auch immer Kapitel als Rückblenden in ihre Kindheit genutzt, sodass man ihre Veränderung durch die Schicksalsschläge ...

Der Schreibstil
Das Buch ist aus der Sicht von Jax und Kennedy geschrieben. Dabei werden auch immer Kapitel als Rückblenden in ihre Kindheit genutzt, sodass man ihre Veränderung durch die Schicksalsschläge deutlich spürt und mehr über ihre Vergangenheit erfährt. Der Schreibstil ist dabei sehr emotional und einfühlsam.

Die Handlung
Wir haben parallel zwei Handlungen, die von Kennedy und die von Jax. Beide versuchen mit ihrem Leben klarzukommen und sind dabei in unterschiedlichen Stadien. Sie gehen ihre Probleme auf ganz unterschiedliche Weise an und je näher sie sich kennenlernen, umso stärker spüren sie, dass ihre Leben miteinander verbunden sind und sie sich vielleicht gegenseitig unterstützen und helfen können.

Die Charaktere
Besonders die Charaktere haben es mir angetan, sowohl die Guten als auch die Schlechten. Jax und Kennedy sind einfach wundervoll. Sie versuchen mit ihren Schuldgefühlen und Verlusten umzugehen und auch wenn andere ihre Art damit umzugehen nicht verstehen, finde ich es sehr passend. Allerdings habe ich viel öfter das Vertrauen in die Menschen um sie herum verloren. Es ist eine Art, die Betroffenen nicht zu unterstützen, aber eine ganz andere, sie dafür auch noch runterzumachen. Ich habe oft dagesessen und war einfach sprachlos über die Unverschämtheit und Ignoranz mancher Charaktere. Aber genau deshalb hat das Buch mich emotional so mitgerissen.

Fazit
Das Buch überzeugt durch seine vielfältigen und mitreißenden Charaktere. Die einen kann man nur lieben und bei den anderen erzeugt das Buch sofortiges Missfallen und manchmal sogar Hass auf die rücksichtslosen Menschen. Zusammen mit dem einfühlsamen Schreibstil und der liebevoll gestalteten Handlung, konnte mich das Buch voll und ganz von sich überzeugen.

  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Gefühl
Veröffentlicht am 18.03.2021

Immer wieder spannend

Gezeichnet
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Gezeichnet ist der erste von 12 Bänden der House of Night Reihe.

Der Schreibstil
Das Buch ist aus der Sicht von Zoey geschrieben. Dabei fühlt man sich sofort mit ihr verbunden, denn ihre Gefühle sind ...

Gezeichnet ist der erste von 12 Bänden der House of Night Reihe.

Der Schreibstil
Das Buch ist aus der Sicht von Zoey geschrieben. Dabei fühlt man sich sofort mit ihr verbunden, denn ihre Gefühle sind sehr gut rübergebracht. Der Schreibstil ist dabei aber etwas gewöhnungsbedürftig, da man oft Anmerkungen und zusätzliche Kommentare, die Zoey einfallen, in Klammern hinter den Sätzen hat. Das heißt, man hat viele Informationen auf einmal, die nicht alle nützlich erscheinen.

Die Handlung
Auch bei der Handlung bekommt man sehr viele Informationen. Es passiert so viel auf einmal, dass es einem schon fast zu viel vorkommt. Trotzdem ist der Aufbau des Buches toll gestaltet. Man erfährt viel von den Vampiren und ihren Lebensweisen, sodass man sich in dem Leben schnell zurechtfindet und trotzdem hat man noch viele Fragen und ungeklärte Dinge, sodass es spannend bleibt.

Die Charaktere
Zoey ist eine tolle Protagonistin, denn sie ist ehrlich und will keinem etwas Schlechtes. Besonders schön ist die Verbundenheit zu ihrer Großmutter und deren Vorfahren, denn dadurch bringt sie viel Wissen, Stärke und Verantwortungsbewusstsein mit in das House of Night.

Fazit
Mit Zoey hat man eine starke, selbstbewusste Protagonistin, die zu besonderem auserwählt ist. Die Vampirwelt ist toll durchdacht und geplant, sodass es einem leicht fällt sich zurechtzufinden. Der Schreibstil ist, genau wie die Handlung, zwar etwas überladen, aber daran gewöhnt man sich im Laufe des Buches.

Ich lese diese Reihe nun zum zweiten Mal (erstes Mal 2009), da mir gerade die ersten Bände sehr gut gefallen haben, allerdings sollte man wissen, das in der gesamten Reihe sehr viel in kürzester Zeit passiert und ich mich damals ab Band 6 oft gelangweilt (viele sinnlose Wiederholungen in der Handlung) oder erschlagen (da alles in kürzester Zeit passiert) gefühlt hab. Bin gespannt, wie es nach so langer Zeit ist.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 18.03.2021

starke Charaktere, die zusammen nicht überzeugen konnten

Love Challenge
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Band 2 der Reihe. Sie kann aber unabhängig voneinander gelesen werden, spoilert dann aber an manchen Stellen.

Der Schreibstil
Das Buch ist aus der Sicht von Khai und Esme geschrieben, wodurch man die ...

Band 2 der Reihe. Sie kann aber unabhängig voneinander gelesen werden, spoilert dann aber an manchen Stellen.

Der Schreibstil
Das Buch ist aus der Sicht von Khai und Esme geschrieben, wodurch man die Gefühle und Probleme der beiden und auch manche Handlungen besser nachvollziehen kann und Zusammenhänge erkennt. Trotzdem baut man kaum eine Verbindung zu den Charakteren auf. Auch ihre Verständigung und Verbindung scheint oberflächlich zu bleiben. Man hat nicht dieses wundervolle Gefühl wie im ersten Band, was natürlich an dem Autismus und den kleinen Verständigungsschwierigkeiten liegen kann. Einzeln sind Khai und Esme aber starke und wundervolle Charaktere.

Die Handlung
Das Buch vermittelt uns die Kultur von Esme und zeigt, wie sie neues mit altem verbindet und das man sich auch von veralteten Traditionen lösen kann. Gerade die Kombination aus ihrer Kultur und dem schwierigen Thema Autismus ist fantastisch gelungen. Es wird gerade im Vergleich zu Band 1 deutlich gezeigt, wie unterschiedlich doch die Ausprägungen von Autismus sind und wie sehr die Meinung von anderen Menschen einen Einfluss auf das Selbstwertgefühl hat. Es gab allerdings immer wieder Kleinigkeiten, die mich an der Handlung gestört haben, z.B. der Umgang mit dem Geld oder der Liebe, was aber sicherlich auch mit der Kultur zu tun hat.

Die Charaktere
Die Charaktere sind einzeln starke Persönlichkeiten. Gerade Esme hat so viel Potential in sich. Doch trotzdem konnten sie mich nicht voneinander überzeugen, es wirkte im Gesamtbild eher oberflächlich. Es schien, als ob sie jeder für sich perfekt waren, aber nicht richtig zusammen passen.

Fazit
„Love Challenge“ liefert eine interessante Kombination aus mir fremder Kultur und Autismus. Durch die beiden Sichten hat man einen fantastischen Blick in die beiden starken Persönlichkeiten bekommen. Einzeln betrachtet erfährt man viele Problemstellen in dem Umgang anderer Menschen mit der Kultur und dem Autismus, dies zu thematisieren ist richtig gut gelungen. Nur leider scheint das Zusammenspiel der Charaktere hinten runter gefallen zu sein, denn sie scheinen nicht richtig zusammen zu passen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere