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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.10.2020

Nimmt kein Blatt vor den Mund

Bad At Love
1

Der Schreibstil

Der Schreibstil an sich ist sehr offen und direkt. Er verschönert nichts. Man erfährt schon am Anfang viel von Azalée und was ihr passiert ist, dabei wird vieles so nebenbei von ihr erwähnt ...

Der Schreibstil

Der Schreibstil an sich ist sehr offen und direkt. Er verschönert nichts. Man erfährt schon am Anfang viel von Azalée und was ihr passiert ist, dabei wird vieles so nebenbei von ihr erwähnt und trotzdem bekommt man im Laufe der Story immer wieder neue Informationen und vor allem in der Handlung wird es spannend und berührend.

Am Anfang jedes Kapitels befinden sich Podcast-Einträge von Azalée, in denen sie Themen behandelt, die sie selbst beschäftigen und dabei versucht sie vor allem den Frauen Mut zu machen und sie in ihren Entscheidungen zu unterstützen. Es ist ihr Herzensprojekt und das merkt man auch. Es ist wundervoll, dass dieses Projekt hier so gut eingebracht wird.

Die Handlung

Die Handlung ist einfach fantastisch umgesetzt. Es zeigt, dass man nicht auf die Meinung und Gerüchte der Menschen hören sollte, sondern mit sich selbst im Reinen sein sollte. Dabei ist es egal, wie das aussieht. Hauptsache man fühlt sich wohl.

Wie sich die Dinge entwickeln und auch wie Azalee und Edens Reaktionen sind, machen dieses Buch vom Anfang bis zum Ende fesselnd. Man möchte für alle das Beste, aber erfährt auch so furchtbare und traurige Dinge, dass man am liebsten in das Buch springen und ihnen die Meinung geigen will.
Das ist auch das, was das Buch so besonders macht, es alle möglichen (teilweise auch sehr heftige) Reaktionen ab, sodass man gefühlsmäßig in dem Buch gefangen ist.

Die Charaktere

Bei Azalée habe ich mich sofort wohlgefühlt. Sie strahlt zwar eine Unnahbarkeit an andere Menschen aus, aber dadurch, dass man das Buch aus ihrer Sicht liest hat man auch ihre Wärme, die ich liebe. Sie nimmt auch in ihren Gedanken kein Blatt vor den Mund und so erfährt man schnell, was ihr in ihrer Kindheit passiert ist.

Ich finde es auch schön, dass man auch die Sicht von Eden hat, dabei erzählt er nicht sofort so viel, sodass man von seiner Vergangenheit noch so manche Überraschungen erlebt. Eden ist mir sehr sympathisch. Ich liebe seine offene und ehrgeizige Art und besonders liebe ich den Umgang mit Azalée. Sie necken sich so süß und trotzdem liebevoll. Ich glaube, nur dadurch, dass er anscheinend auch viel durchgemacht hat, kann er erkennen, warum Azalée sich so nach außen gibt und ihr entsprechend behilflich sein.

Fazit

„Bad at Love“ von Morgane Moncomble hat einen wundervollen Schreibstil, der kein Blatt vor den Mund nimmt, sowie zwei tolle Charaktere, die zusammen fantastisch harmonieren und sich toll ergänzen. Aber am besten gelungen ist die Stimmung, die dieses Buch erzeugt und sich auf den Leser überträgt. Mich hat selten ein Buch so sehr mitgerissen, wie es dieses gemacht hat. Ich kann gar nicht in Worte fassen, wie sehr ich mitgefiebert und mitgefühlt habe. Aber es war auf jeden Fall alles dabei. Freude, Lachen, Wärme, Trauer, Wut, heftige Wut, Enttäuschung und auch Liebe.

  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Gefühl
Veröffentlicht am 31.08.2020

ein Schreibstil zum verlieben

Silver Crown - Forbidden Royals
2

Die Story
Als ein Anschlag auf die Königsfamilie das ganze Land erschüttert, kann Emilia nur daran denken, dass sie nun die neue Kronprinzessin werden soll, denn sie ist die illegitime Tochter des neuen ...

Die Story
Als ein Anschlag auf die Königsfamilie das ganze Land erschüttert, kann Emilia nur daran denken, dass sie nun die neue Kronprinzessin werden soll, denn sie ist die illegitime Tochter des neuen Thronfolgers, von der niemand weiß. Doch das Leben als Prinzessin ist alles andere als toll, den jeder spielt hier Spielchen und möchte nur das Beste für sich rausholen. Doch welches Spielchen spielt Carter Throne - ihr Stiefbruder- der ihr mit seiner Anwesenheit schon den Kopf verdreht?

Der Schreibstil
Der Schreibstil ist einfach toll. Man wird sofort mitgerissen und kann sich leicht in die Story hineinversetzen, da man gerade am Anfang einen guten Überblick über die Situation bekommt. Schon am Vorwort merkt man die Besonderheit des Schreibstils, denn es ist unglaublich fantasiereich und zeigt lustig und ironisch, dass dies kein kleines Mädchenbuch ist. Allein der Schreibstil des Vorwortes hat mich schon dazu gebracht das Buch lesen zu wollen. Auch das restliche Buch ist leicht provokant geschrieben und hat immer wieder ironische Andeutungen, davon aber nicht zu viele, sodass man dem geschehen immer folgen kann.

Die Handlung
Man ahnt in manchen Situationen schon was kommt, aber trotzdem hat man nicht das Gefühl, dass es schlecht ist, denn diese Szenen sind dann so gut geschrieben, dass man trotzdem nicht aufhören kann zu lesen, einfach weil der Schreibstil so unglaublich toll ist. Die Grundidee der Handlung wirkt auf mich aber nicht neu.

Die Charaktere
Die Charaktere sind an sich grundverschieden und doch sind sie alle sehr skeptisch und manchmal auch hinterhältig, damit sie ihren Status bei Hofe nicht verlieren. Es gibt aber wie immer einen Lichtblick und das sind Emilias Stiefgeschwister, die mit Witz und Charme (oder auch fehlendem Wohlfühlabstand) ihr Leben um einiges lustiger machen.
Besonders schön beschrieben ist die Chemie zwischen Emilia und Carter. Man fühlt die Spannung zwischen ihnen. Sie wirken natürlich und harmonisch – einfach schön.

Fazit
Die Handlung hat nicht besonders viel neue und besondere Momente, aber der unglaubliche Schreibstil reist einen so mit, dass es total egal ist, dass man vieles schon vorher sehen kann. Der Schreibstil ist ironisch, provokant und etwas ganz besonderes.
Auch die Charaktere sind sehr authentisch, wodurch die eigenen Gefühle eine Achterbahnfahrt machen. Am schönsten ist dabei die Spannung und Chemie, die zwischen Emilia und Carter herrschen.
Alles in allem ist es ein gelungenes Buch, welches mit einem (sehr) gemeinen Cliffhanger schon auf den nächsten Band warten lässt.

  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Gefühl
Veröffentlicht am 10.06.2020

Bezaubernde Charaktere und tolle Handletterings

It was always you
0

Die Story
Warum will er, dass ich ausgerechnet jetzt wieder zur Familie komme? Vor vier Jahren hat Ivys Stiefvater sie auf ein Internat abgeschoben, kurz nachdem ihre Mutter gestorben ist. Nun soll sie ...

Die Story
Warum will er, dass ich ausgerechnet jetzt wieder zur Familie komme? Vor vier Jahren hat Ivys Stiefvater sie auf ein Internat abgeschoben, kurz nachdem ihre Mutter gestorben ist. Nun soll sie wieder zurück kommen. Nur ist dort auch ihr unausstehlicher Stiefbruder Asher, mit dem sie sich früher ständig gestritten hat. Doch als sie ihn wiedersieht sieht, muss sie feststellen, das die ganze Sache noch komplizierter wird, als gedacht.

Der Schreibstil/ Handlung
Sowohl der Schreibstil als auch die Handlung haben einen sofort mitgerissen. Man findet super leicht in das Buch und möchte am liebsten nicht mehr aufhören zu lesen. Besonders interessant ist die Handlung, denn genau wie Ivy weis man nicht, warum sie zurück nach Hause befördert wurde und warum genau sie überhaupt abgeschoben wurde. Zusammen mit der Dynamik zwischen ihr und ihren Brüdern lässt das Buch einen nur schwer los.

Die Letterings
In dem Buch sind mehr als 20 Handletterings illustriert. Die Idee ist wirklich toll, denn Ivy lettert in dem Buch sehr oft und es ist schön, genau ihre Letterings so anschaulich zu bewundern. Es ist nur ein bisschen schade, dass diese Letterings im Umschlag in klein und farbig sind und in den Buch dann nur schwarzweiß, aber ich kann natürlich verstehen, warum das so ist.

Die Charaktere
Von den Charakteren bin ich hin und weg. Sie sind so authentisch, lustig, mitreißend und einfach so süß. Sie wirken nicht inszeniert oder aufgesetzt, sondern geben einem das Gefühl dazuzugehören und ein Teil der Familie zu sein. Ich liebe besonders die Art, wie sie miteinander umgehen und wie sie sich vor allem im Laufe des Buches entwickeln.

Fazit
„It was always You“ ist ein mitreißender Roman über die Liebe und das Leben und wie sich beides im Wege stehen kann. Durch die bezaubernden Charaktere und die Dynamik zwischen den Charakteren fesselt einen das Buch von Anfang bis zum Ende und lässt einen eine tiefe Verbindung zu den Personen aufbauen. Dabei wirkten Handlung und Rektionen der Protagonisten nicht übertrieben. Das Buch ist eine tolle Einheit, die mit mehreren Handletterings passend zu denen, die im Buch erwähnt sind, vollendet ist.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 04.06.2020

Süße Charaktere aber manche Reaktionen werfen Fragen auf

Truly
1

Die Story
Als Andie vor der Tür ihrer besten Freundin June steht, hat sie nichts. Kein Geld, keinen Job, keine Wohnung, aber wenigstens den lang ersehnten Studienplatz und eine beste Freundin. Zusammen ...

Die Story
Als Andie vor der Tür ihrer besten Freundin June steht, hat sie nichts. Kein Geld, keinen Job, keine Wohnung, aber wenigstens den lang ersehnten Studienplatz und eine beste Freundin. Zusammen wollen sie sich ihren großen Traum erfüllen und an der Harbor Hill University studieren. Während Andie ein To-do nach dem anderen von ihrer Liste abhackt begegnet sie Cooper. Trotz seiner widersprüchlichen Handlungen fühlt sie sich von ihm angezogen, aber hinter jedem Abweiser steckt ein Grund und manche Dinge aus der Vergangenheit haben schwerwiegende Folgen in der Gegenwart.

Der Schreibstil
Jedes Kapitel hat am Anfang einen kleinen Text oder Spruch, der dem Kapitelanfang noch einmal etwas Besonderes gibt. Die Texte passen perfekt zur momentanen Stimmung und verraten nicht zu viel.

Der Schreibstil an sich ist toll. Man findet sich leicht in der Story zurecht und wird die ganze Zeit am Ball gehalten und man hat das Gefühl, das Buch nicht aus der Hand legen zu können. Dieses Gefühl wird gerade durch den sehr prägnanten Prolog verstärkt.

Bei der Handlung finde ich manche Reaktionen der Charaktere nicht ganz nachvollziehbar, obwohl das im Gesamtbild kaum noch auffällt.

Die Charaktere
Ich liebe die Charaktere. Sie sind so natürlich und authentisch und wahnsinnig süß. Besonders toll ist es, dass man die Sicht von Andie und Cooper hat, da man dadurch beide Seiten besser versteht und sich schon ein bisschen was zusammenreimen kann. Dadurch entwickelt man auch Sympathien zu beiden Charakteren und kann beiden nicht lange böse sein. Trotzdem wird man durch beide Sichten nicht gespoilert, wodurch die Spannung und die Hoffnung bis zum Ende bleiben.

Besonders gelungen finde ich auch die Nebencharaktere, dass sie so echt und süß und schlagfertig sind. Es ist schön, dass sich die nächsten Bücher um sie drehen und man somit mehr über sie erfahren kann.

Fazit
Das Buch fesselt durch einen tollen Schreibstil und wahnsinnig gute Charaktere. Ich liebe jede Sekunde ihre Art, ihren Zusammenhalt und die Verbindung, die zwischen ihnen herrscht. Dadurch hat man gleich eine viel tiefere Verbindung zum Buch. Da können selbst die Reaktionen, die für mich nicht nachvollziehbar waren meine Meinung zum Buch nicht so runter drücken.

  • Handlung
  • Charaktere
  • Erzählstil
  • Cover
  • Gefühl
Veröffentlicht am 13.05.2020

Der Anfang genial, aber das Ende leider schlapp.

Forever Free - San Teresa University
0

Die Story
Als Raelyn nach Kalifornien zieht, um dort ihr Studium zu beginnen, hofft sie auf Veränderungen, Eigenständigkeit und Freiheit. Doch das ist alles gar nicht so einfach, denn die eigenen Ängste ...

Die Story
Als Raelyn nach Kalifornien zieht, um dort ihr Studium zu beginnen, hofft sie auf Veränderungen, Eigenständigkeit und Freiheit. Doch das ist alles gar nicht so einfach, denn die eigenen Ängste und die Vergangenheit lassen sich nicht einfach abschütteln. Besonders als sie Hunter kennenlernt, muss sie sich entscheiden, was sie eigentlich möchte.

Der Schreibstil
Das Buch liest sich locker und leicht weg und zieht den Leser sofort in den Bann. Die Szenen sind harmonisch aufgebaut und ziehen sich über Monate, sodass nichts überstürzt oder zu schnell wirkt. Doch gegen Ende des Buches scheint genau das Gegenteil zu passieren und die letzten Kapitel rasen, ohne dass man wichtigen Kontext hat und das ist echt schade, denn gerade da gibt es noch so viel zu erklären.

Die Handlung
Bei der Handlung ist es wie beim Schreibstil, erst unglaublich toll und dann hat das Ende bei mir kaum einen richtigen Eindruck hinterlassen. Zwar haben wir ein festes Ende, aber irgendwie ging das alles zu schnell. Ich hätte gern noch mehr über Raelyn, Hunter und einige andere Charaktere erfahren, aber ich bin gleichzeitig gespannter auf die anderen Bücher, da bei den beiden Freundinnen von Raelyn noch so viel Story versteckt ist.

Die Charaktere
Ich möchte unbedingt mehr von den Charakteren, sie sind so toll, so süß - einfach zum knuddeln. Jeder hat seine eigene außergewöhnliche Art und ist auf seine Weise bezaubernd. Und man merkt, dass wen man sie besser kennen lernt, dass jeder Dinge mit sich herumzuschleppen hat. Es ist halt nicht immer alles rosig. Besonders die Geschichte von April und Kate würde mich sehr interessieren. Und ich freue mich, sie in den nächsten Büchern wieder begrüßen zu können.

Fazit
Ich bin durch die Seiten geflogen und liebe den Schreibstil und den Hintergrund, die Entwicklungen und alles an dem Buch, nur das Ende eben nicht. Insgesamt fand ich das Buch trotzdem sehr gelungen, denn obwohl mir am Ende ein bisschen was fehlt, finde ich das Buch bis dahin richtig gelungen. Ich liebe besonders die Art der Charaktere und freue mich, in den nächsten Büchern die Geheimnisse und Probleme von Kate und April zu erkunden.

  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Gefühl