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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.05.2021

Von Vorn bis Hinten der absolute Wahnsinn

Dark Blue Rising (Bd. 1)
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Band 1 der Klimathriller-Trilogie

Der Schreibstil
Das Buch ist aus der Sicht von Tabby geschrieben. Dabei startet man in einem Moment des Umschwungs in ihrem Leben. Man kann sich sehr gut in Tabby hineinversetzen ...

Band 1 der Klimathriller-Trilogie

Der Schreibstil
Das Buch ist aus der Sicht von Tabby geschrieben. Dabei startet man in einem Moment des Umschwungs in ihrem Leben. Man kann sich sehr gut in Tabby hineinversetzen und dadurch, dass man genauso ahnungslos ist wie sie, nimmt die ganze Geschichte einen auch so mit.

Die Handlung
Zuallererst hat es mich verwirrt, dass das Buch ein Klimathriller sein soll, denn die Leseprobe hat sich absolut nicht so angehört. Auch im Laufe des Buches ist das Klima zwar immer wieder ein Thema, aber dafür gleich das Wort Klimathriller zu nutzen, fand ich übertrieben. Allerdings habe ich nun eine kleine Vermutung, warum es doch so genannt wird, denn das Ende deutet einen unglaublichen Umschwung und ein wahnsinniges Geheimnis an, auf das die Bezeichnung passt.
In dem Band allerdings geht es hautsächlich um Tabby und ihre Liebe zum Meer und das Schwimmen. Sie beginnt immer mehr zu hinterfragen und als sie Gleichgesinnte trifft, ahnt sie, dass sie Teil eines großen Komplotts ist.

Die Charaktere
Tabby ist mir sehr sympathisch. Sie liebt das Meer, versucht sich einzufügen und will sich währenddessen nicht selbst verlieren. Sie hat einen eigenen Kopf und auch eine eigene Meinung zum Thema Klimakrise, die ich voll und ganz teile.

Fazit
Obwohl ich am Anfang über die Bezeichnung Klimathriller sehr erstaunt war, kann ich jetzt zum Ende des Buches sagen, dass diese Reihe genau das sein wird. Mit den Andeutungen, die bisher gemacht wurden, kann noch so viel passieren und es bleibt spannend.
Einfach unglaublich, wie Teri Terry mich mal wieder mit einem ihrer Bücher gefesselt hat und ich weiß gar nicht, wie ich es noch das Jahr bis zum nächsten Band aushalten kann. Wahnsinnig gut.

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Veröffentlicht am 30.04.2021

viele tolle Anregungen

Garten ohne Gießen
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Zugegeben, der Titel ist ein wenig optimistisch gewählt. Wer erwartet, hier auf Tipps zu stoßen, wie er sich das ewige Schleppen von Gießkannen ersparen kann, wird vermutlich nicht ganz auf seine Kosten ...

Zugegeben, der Titel ist ein wenig optimistisch gewählt. Wer erwartet, hier auf Tipps zu stoßen, wie er sich das ewige Schleppen von Gießkannen ersparen kann, wird vermutlich nicht ganz auf seine Kosten kommen. Das Buch von Annette Lepple zeigt einen gesamtheitlichen Ansatz für die Gestaltung eines wassersparenden Gartens. Ausgehend vom Mikroklima unserer Wohlfühloasen bis hin zur Auswahl geeigneter Pflanzen sind viele Infos und Anregungen zu finden. Besonders hervorzuheben ist, dass der Garten stets als Gesamtwerk betrachtet wird. Die Fassaden- und Dachbegrünung spielen dabei eine ebenso wichtige Rolle, wie die Gestaltung von Etagengärten. Oft entdeckt man Neues, bei dem man zunächst nicht davon ausgegangen ist, dass es in unseren Breitengraden überhaupt wachsen kann. Zur Gestaltung des eigenen Gartens werde ich das Buch sicher noch einige Male in die Hand nehmen und davon profitieren.

Veröffentlicht am 03.04.2021

vielfältige und mitreißende Charaktere

Durch die kälteste Nacht
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Der Schreibstil
Das Buch ist aus der Sicht von Jax und Kennedy geschrieben. Dabei werden auch immer Kapitel als Rückblenden in ihre Kindheit genutzt, sodass man ihre Veränderung durch die Schicksalsschläge ...

Der Schreibstil
Das Buch ist aus der Sicht von Jax und Kennedy geschrieben. Dabei werden auch immer Kapitel als Rückblenden in ihre Kindheit genutzt, sodass man ihre Veränderung durch die Schicksalsschläge deutlich spürt und mehr über ihre Vergangenheit erfährt. Der Schreibstil ist dabei sehr emotional und einfühlsam.

Die Handlung
Wir haben parallel zwei Handlungen, die von Kennedy und die von Jax. Beide versuchen mit ihrem Leben klarzukommen und sind dabei in unterschiedlichen Stadien. Sie gehen ihre Probleme auf ganz unterschiedliche Weise an und je näher sie sich kennenlernen, umso stärker spüren sie, dass ihre Leben miteinander verbunden sind und sie sich vielleicht gegenseitig unterstützen und helfen können.

Die Charaktere
Besonders die Charaktere haben es mir angetan, sowohl die Guten als auch die Schlechten. Jax und Kennedy sind einfach wundervoll. Sie versuchen mit ihren Schuldgefühlen und Verlusten umzugehen und auch wenn andere ihre Art damit umzugehen nicht verstehen, finde ich es sehr passend. Allerdings habe ich viel öfter das Vertrauen in die Menschen um sie herum verloren. Es ist eine Art, die Betroffenen nicht zu unterstützen, aber eine ganz andere, sie dafür auch noch runterzumachen. Ich habe oft dagesessen und war einfach sprachlos über die Unverschämtheit und Ignoranz mancher Charaktere. Aber genau deshalb hat das Buch mich emotional so mitgerissen.

Fazit
Das Buch überzeugt durch seine vielfältigen und mitreißenden Charaktere. Die einen kann man nur lieben und bei den anderen erzeugt das Buch sofortiges Missfallen und manchmal sogar Hass auf die rücksichtslosen Menschen. Zusammen mit dem einfühlsamen Schreibstil und der liebevoll gestalteten Handlung, konnte mich das Buch voll und ganz von sich überzeugen.

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Veröffentlicht am 18.03.2021

absolut ergreifend

Nur noch ein einziges Mal
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Der Schreibstil
Das Buch ist aus der Sicht von Lily geschrieben. Man ist mit ihr in der Gegenwart und weiß aber, dass in ihrer Vergangenheit Atlas eine große Rolle spielt. Nach und nach liest sie ihre ...

Der Schreibstil
Das Buch ist aus der Sicht von Lily geschrieben. Man ist mit ihr in der Gegenwart und weiß aber, dass in ihrer Vergangenheit Atlas eine große Rolle spielt. Nach und nach liest sie ihre eigenen Tagebücher nochmal und so erfährt auch der Leser nach und nach von ihrer bewegenden Vergangenheit.
Sowohl das Thema als auch der Schreibstil sind unglaublich berührend und aufwühlend. Lilys Gefühle kommen so gut rüber, dass ich ihre Handlungen, Zweifel und besonders ihre Vergleiche sehr gut nahvollziehen kann.

Die Handlung
Zu der Handlung kann ich nur soviel sagen: Es wird ein schwieriges Thema behandelt, das gerade von Außenstehenden immer klein geredet wird. Mit Lily hat Colleen Hoover eine perfekte Mischung von außenstehend und betroffen geschaffen, sodass dem Leser klar wird, das man die Betroffenen nicht einfach über einen Kamm scheren kann und dass so viele andere Gegebenheiten mit hineinspielen.
Auch ich habe oft gedacht “Warum geht sie nicht einfach?“, aber gleichzeitig habe ich mir mit ihr gewünscht, dass es ein Ausrutscher war. Und dieses Denken bringt dem Leser soviel Einsicht, dass er etwas für das echte Leben mitnimmt.

Die Charaktere
Lily selbst macht im Laufe des Buches eine tolle Wandlung durch. Sie ist so eine toughe Person, bei der man im echten Leben sagen würde: „Ach das passiert ihr eh nicht, dafür ist sie zu stark.“ Doch genau das zeigt, dass unsere Vorbehalte und Stereotypen, die wir in dieser Problematik sehen, einfach komplett falsch sind.

Fazit
Das Buch ist mit seiner Thematik und der fantastischen Protagonistin unglaublich berührend und ergreifend. Ich stehe als Leser direkt hinter Lily und kann vor allem ihre Gedanken so gut nachvollziehen, dass ich sowohl als Außenstehender gedacht habe, aber ich habe mich auch in sie hineinversetzen können und das hat mir soviel für das Leben zu denken gegeben.
Das Buch hat eine verdammt wichtige Message, die man von allen Seiten beleuchtet und genau richtig rübergebracht hat.

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Veröffentlicht am 14.03.2021

zauberhafte Charaktere

Zurück ins Leben geliebt
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Der Schreibstil
Das Buch ist aus der Sicht von Tate geschrieben. Ich liebe ihre Gedankengänge und ihre Art an sich. Ich bin gerade deshalb erstaunt, dass sie sich auf die Bedingungen von Miles einlässt. ...

Der Schreibstil
Das Buch ist aus der Sicht von Tate geschrieben. Ich liebe ihre Gedankengänge und ihre Art an sich. Ich bin gerade deshalb erstaunt, dass sie sich auf die Bedingungen von Miles einlässt. Miles dagegen erzählt in seinen Kapiteln immer ein Stück aus seiner Vergangenheit. Jedes Mal, wenn er ganz viele Emotionen fühlt, verändert sich die Textform. Seine Zeilen haben die Form eines Gedichtes, was den Eindruck der Emotionen noch verstärkt und damit den Kontrast zu dem jetzigen Ich hervorhebt. Diese Art mit dem Schriftbild zu spielen ist fantastisch gelungen.
Der Schreibstil ist direkt und offen heraus. Es wird nichts beschönigt, sondern direkt alles gesagt. Gerade das ist es, was Colleen Hoover Bücher zusammen mit der emotionalen Handlung so besonders macht.

Die Handlung
Es ist auf jeden Fall emotional. Als Leser durchlebt man eine Achterbahnfahrt der Gefühle. Sobald man glaubt es wird alles gut, kommt das nächste Tief und es zerreißt einen immer wieder. Einerseits hat man Tate, die mit ihren Gefühlen und Miles Reaktionen hadert und dann hat man die Handlung in der Vergangenheit, bei der die Geschehnisse um Miles nach und nach aufgedeckt werden und ich kann euch sagen: Es wird schlimm und es wird euch zerreißen.

Die Charaktere
Miles ist, wenn er von Tate beschrieben wird, fast undurchschaubar, aber in den Kapiteln, die in der Vergangenheit spielen, hat man so viel Gefühl - einfach fantastisch.
Auch Tate ist toll. Sie hat so eine liebenswerte Art, die sich mit allen versteht und ihnen auch helfen möchte.

Fazit
Die Charaktere sind einfach zauberhaft, aber das ist es nicht, was dieses Buch so besonders macht. Es ist die Handlung, die durch den Schreibstil so emotional rübergebracht wird, dass es sich echt anfühlt. Man ist zusammen mit Tate und Miles glücklich, und genauso leidet man als Leser, wenn ihre Welt zusammenbricht. Hier wird einem mehr als einmal das Herz auf unterschiedlichste Weise gebrochen.

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