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Veröffentlicht am 05.11.2022

Debüt-Thriller

Nach dir der Tod
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Danke dem Mainwunder Media House durfte ich eines der ersten
Exemplare von Phillip Eilingers Debüt-Thriller „Nach
dir der Tod“ lesen.

Ein gnadenloser Killer treibst sein Unwesen mit dem Hannah schon ...

Danke dem Mainwunder Media House durfte ich eines der ersten
Exemplare von Phillip Eilingers Debüt-Thriller „Nach
dir der Tod“ lesen.

Ein gnadenloser Killer treibst sein Unwesen mit dem Hannah schon sehr bald nach ihrer Scheidungskrise konfrontiert wird. Mit einem satten
Alkoholproblem, einer frischen Scheidung und den Kindern nur noch auf Zeit versucht sie wieder in geregelte Bahnen zu kommen. Ihr bester Freund unterstützt sie
dabei mit ein wenig Ablenkung. Gemeinsam gehen sie in einen etwas anderen Nachtclub, dem „Ding“, in dem Freizügigkeit und offener Umgang mit Drogen großgeschrieben wird. Dass die Vergangenheit nicht einfach ertränkbar ist, merkt Hannah spätestens dann, als ein ominöses Foto von ihr von genau jenem Abend im Club von ihr bei ihrem Abreitgeber auftaucht.



An den Rand der verzeiflung getrieben versucht Hannah alles um ihre Bezihung zu ihren Kindern, ihren Job und ihren Verstand zu retten. Hat
sie sich mit dem gut aussehenden Martin aus dem „Ding“ etwa einen Stalker angezogen?



Während Hannah versucht ihrer Problem Herr zu werden, treibt
der Psychopath weiterhin seine Spiele. Wie sein tödliches Spiel ausgeht, kann
in Eilingers Thriller auf 264 Seiten nachgelesen werden.


Ich fand das Buch die erste Hälfte leider etwas langatmig,
aber trotzdem nicht schlecht.  Dabei ging
es mehr um Hannahs Probleme und das Stalking. Ab der Hälfte wurde es dann aber
sehr spannend. Hier tritt der Psychokiller immer öfter mit kleinen Kapiteln in Erscheinung
und lässt alle Lesenden teil an seinen Gedanken haben. Das Ende fand ich dabei super!

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Veröffentlicht am 31.10.2022

Unbedingtes Grundeinkommen

Freiheitsgeld
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Wir schreiben die 2060er Jahre. Das in unseren Zeiten durchaus mal heiß diskutierte bedingungslose Grundeinkommen hat sich unter dem einprägsamen Namen „Freiheitsgeld“ durchgesetzt.

Als der ehemalige ...

Wir schreiben die 2060er Jahre. Das in unseren Zeiten durchaus mal heiß diskutierte bedingungslose Grundeinkommen hat sich unter dem einprägsamen Namen „Freiheitsgeld“ durchgesetzt.

Als der ehemalige Kanzler und EU-Präsident Robert Havelock tot gefunden wird kommen die Ereignisse ins Rollen.
Zunächst wirkt es wie ein Selbstmord, denn Havelock hat kurz zuvor seine Urenkelin durch einen tragischen Unfall verloren.
Kurz darauf wird allerdings der größte Rivale des Politikers ermordet.

Ermittler Ahmad Müller muss sich auf die Suche nach der Wahrheit machen.

Besonders gelungen fand ich die ganzen Aspekte der Digitalisierung. Einiges, was gerade so am Markt in Diskussion steht, wird im Buch als Selbstverständlichkeit beschrieben. Super interessant das zu lesen!

Auch ethisch relevante Themen wie Eugenik und Bevölkerungsentwicklung werden zum zentralen Thema auf den 528 Seiten gemacht. Die Lesenden werden mit dem Thema nicht nur konfrontiert, sondern wie ich finde auch zur Kritik aufgefordert.
Autor Andreas Eschbach hat einen politischen Thriller geschrieben, den man sich auf jeden Fall für die Weihnachtsgeschenkeliste merken kann.

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Veröffentlicht am 29.10.2022

Feindesopfer

Feindesopfer
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Nach Hexenjäger und Teufelsnetz beglückt Max Seeck uns mit dem dritten Teil der Jessica Niemi Reihe.
Jessica hat sich nach den Ereignissen im vergangenen Jahr erstmal beurlauben lassen. Ihre Vergangenheit ...

Nach Hexenjäger und Teufelsnetz beglückt Max Seeck uns mit dem dritten Teil der Jessica Niemi Reihe.
Jessica hat sich nach den Ereignissen im vergangenen Jahr erstmal beurlauben lassen. Ihre Vergangenheit ist nach wie vor dicht an ihren Fersen. Nun will sie sich erstmal auf die Aufarbeitung der Szenen in ihrem Kopf konzentrieren. Dass das nicht so einfach geht, merkt sie spätestens dann, als ihr Kollege Jusuf vor der Tür steht und vom neuesten Fall berichtet.
Einer der einflussreichsten Geschäftsmänner Finnlands, Zettorberg, wird in seiner Wohnung mit einem Messer in der Brust aufgefunden. Das Motiv liegt zunächst nahe: Kurz vor dem Anstehenden Firmenjubiläum wurden hunderte von Kündigungen wegen Werksschließungen ausgesprochen.
Doch ist das alles was dahinter steckt?
Ein merkwürdiges Puzzle, merkwürdiges Verhalten im Umfeld des Opfers und das skeptische Bauchgefühl der Ermittler weißt auf mehr hin.
Parallel zu den Geschehnissen um Zettorberg kämpft Jessica mit ihren Dämonen. Hier wird ein Handlungsstrang aufgegriffen, mit dem wir schon in Band 1 konfrontiert wurden. Die Hexengruppe schleicht sich wieder in Jessicas Leben.
In diesem Band lag der Fokus mehr auf Jusuf als Hauptermittler, als auf Jessica. Für mich war das in Ordnung, denn Jusuf ist als Charakter ebenfalls ein guter Protagonist. Ich muss aber sagen, dass ich sehr gerne besonders am Anfang mehr von Jessicas Zustand bzw. dem Fall mit den verrückten Hexenkultanhängern gelesen hätte.
An sich gibt’s von mir eine Empfehlung, ich würde aber dazu raten die ersten beiden Bände zu lesen, sonst könnten besonders Jessicas Passagen wenig Sinn ergeben.

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Veröffentlicht am 25.10.2022

Chinesischer Urban-Krimi

18/4 - Der Hauptmann und der Mörder
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„18/4 - Der Hauptmann und der Mörder“ ist eines der wenigen Bücher eines chinesischen Autors, die ich bisher gelesen habe.

Zhou Haohui entwirft mit der 18/4 Reihe eine Geschichte, die uns mitten in chinesischen ...

„18/4 - Der Hauptmann und der Mörder“ ist eines der wenigen Bücher eines chinesischen Autors, die ich bisher gelesen habe.

Zhou Haohui entwirft mit der 18/4 Reihe eine Geschichte, die uns mitten in chinesischen Millionenstadt Chengdu katapultiert.
Ein kaltblütiger Mörder pickt sich deine Opfer mit viel bedacht. Das besondere an diesem Fall: Er kündigt seine nächsten Morde per Todesanzeige an.
Vor 18 Jahren wurde die Sondereinheit 18/4 schon einmal mit dem selben Schema zum Narren gehalten. Nun ist der Täter wieder auf der Bildfläche aufgetaucht und nennt sich - wie zuvor - Eumenides.

Rund um Hauptmann Pei Tao hat Autor Haohui eine spannenden Geschichte konstruiert. Alltägliche Probleme, wie Vorbehalte, die dunkle Vergangen der Hauptperson und psychologische Feinheiten der Ermittlungen führen zu überraschenden Wendungen.
Besonders interessant war auch das, automatisch enthaltene, chinesische Setting. Ein bisschen Patriotismus ist hier zwar auch mit eingeflossen, schaden der Geschichte aber meiner Meinung nach nicht. Man lernt sozusagen noch gleich noch ein wenig über das Rechtssystem und die Polizeilaufbahnen Chinas mit.

Die Verfolgungsjagt, bei der die Jäger zu Gejagten werden umfasst 400 Seiten und erschien im Heyne Verlag.
Neben dem Hauptmann besteht das Ermittlerteam noch aus weiteren Rollen, die sehr gut aufbearbeitet wurden und für die nötige Abwechslung in den Konversationen sorgen.

Band 2 ist ebenfalls bereits erschienen. Wer also mehr über die Einheit 18/4 erfahren will, kann sich schon mal mit "18/4 - Der Pfad des Rächers" vertraut machen. Bei mir steht der Band auf jeden Fall auch noch auf der Liste.

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Veröffentlicht am 06.10.2022

Sytemfehler im Medienkonzern

Laser Blue 1.0 – Fehler im System
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Laser Blue Potlowski hat kein schlechtes Leben. Wie schreiben das Jahr 2089 in Berlin.
Die Welt wird beherrscht von einem übermächtigen Medienunternehmen gesteuert. Alles, wirklich alles, läuft über den ...

Laser Blue Potlowski hat kein schlechtes Leben. Wie schreiben das Jahr 2089 in Berlin.
Die Welt wird beherrscht von einem übermächtigen Medienunternehmen gesteuert. Alles, wirklich alles, läuft über den Konzern. Von Nahrungsmitteln, Kleidung, Infrastruktur über andere Dinge des Alltags, wie Handies und das Fernsehen.

Menschen lassen sich auf mediale Zerstreuung ein. Laser ist voll drinnen, in dieser Blase. Als sich jedoch Systemfehler in seiner Wohneinheit häufen und er die etwas alternativ eingestellte Violetta kennen lernt, ändert sich einiges für ihn.

Schnell werden Laser und Violetta in das Zentrum von Untergrundmachenschaften gezogen.

Autorin Jana Maria Lüpke versetz uns in „Laser Blue 1.0 – Fehler im System“ in ein Videospiel, das für die Hauptcharaktere zur Realität wird. Ich fand den Schreibstil super angenehm zu lesen. Der Roman hat viele futuristische SciFi Aspekte und sympathische Hauptrollen zu bieten. Ich mag, wie auf dem 392 Seiten, wirklich eines aus dem ersten Band der Breakdown-Trilogie herausgeholt wurde. Man hat aber nicht das Gefühl schon fertig mit Laser und Violetta zu sein.
Mit dem zweiten Band „Laser Blue 2.0 - Echtzeit Synchronisation“ gehts mit der dystopischen Reihe weiter.

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