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Veröffentlicht am 07.11.2025

Kann Valentine besiegt werden?

Die Chroniken der Unterwelt. City of Ashes
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Valentine hat Simon und Maia entführt, weil er sie für ein Ritual benötigt. Clary, Jace und ihre Freunde machen sich natürlich gleich daran, die beiden zu befreien. Allerdings ist dies nicht so einfach ...


Valentine hat Simon und Maia entführt, weil er sie für ein Ritual benötigt. Clary, Jace und ihre Freunde machen sich natürlich gleich daran, die beiden zu befreien. Allerdings ist dies nicht so einfach wie gedacht, denn Valentine hat Hilfe. Außerdem breitet sich Misstrauen unter den Freunden aus und Clary und Jace kämpfen immer noch mit ihren Gefühlen füreinander.

Auch hier muss ich leider anbringen, dass die ganzen Panels nicht in Farbe gehalten sind. So hat man doch einige Mühe, die Figuren auseinander zu halten, gerade bei Alec und Jace ist dies der Fall. Auch wenn es um einen Ortswechsel geht oder sich ein Zeitsprung ereignet, ist dies nicht gleich von Anfang an ersichtlich und ich musste diese Passagen dann nochmals lesen, weil mir einfach nicht aufgefallen ist, dass sich hier etwas in Ort und Zeit geändert hat.

Aber auch gerade bei Kampfszenen war es sehr schwer, dem Inhalt zu folgen. Hier würde ich auf der Floskel beharren: weniger ist mehr!

Ansonsten macht es allerdings sehr viel Spaß, die Geschichte zu verfolgen und ich denke, dass die Graphic Novels auf jeden Fall eine gute Ergänzung zu den Printbüchern sind.

Am Ende geht auch alles rasend schnell. Und wir bekommen einen Hinweis darauf, um was es sich wohl im nächsten Band drehen wird. Außerdem ergeben sich einige Wendungen. Das hält natürlich die Spannung hoch.

Band 3 und 4 der Graphic Novels behandeln den zweiten Band der Reihe der Chroniken der Unterwelt. Auch wenn ich nicht mit den Panels immer ganz einverstanden bin, freue ich mich doch auf eine Fortführung der Geschichte in Bildern und bin gespannt, wie Band 5 und 6, die dann im dritten Band der Printreihe abhandeln, gestaltet sind.

Meggies Fussnote:
Kann Valentine besiegt werden?


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Veröffentlicht am 07.11.2025

Können die Schattenjäger eine Lösung finden?

Die Chroniken der Unterwelt. City of Ashes
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Clary hat die Wahrheit über ihre Familie erfahren. Auch das Jace eigentlich ihr Bruder ist. Ihre Gefühle für ihn lassen sich jedoch nicht so leicht abstellen. Doch zwischenzeitlich hat sie gemerkt, dass ...

Clary hat die Wahrheit über ihre Familie erfahren. Auch das Jace eigentlich ihr Bruder ist. Ihre Gefühle für ihn lassen sich jedoch nicht so leicht abstellen. Doch zwischenzeitlich hat sie gemerkt, dass sie auch etwas für Simon empfindet. In der Stadt werden überall Schattenwesen getötet und nun müssen die Schattenjäger herausfinden, wer hinter alldem steckt. Dabei suchen sie Hilfe bei anderen Völkern, werden aber teilweise gezwungen, wichtige Entscheidungen zu treffen, die dazu führen, dass die Gemeinschaft auseinanderfällt.

Die dritte Graphic Novel der Chroniken der Unterwelt ist vollgepackt mit Action, aber auch Momenten, in denen Ruhe einkehrt, die zwar nicht dazu gedacht ist, den Helden die nötigen Pausen zu bringen, sondern sie vor Entscheidungen stellt, die dazu führen, dass die Gemeinschaft, die sie mittlerweile gebildet haben, sich immer mehr entzweit.

Das Verhältnis zwischen Clary und Jace, die gerade erst erfahren haben, dass sie eigentlich Bruder und Schwester sind, wird immer mehr auf die Probe gestellt. Während die beiden versuchen, sich verzweifelt voneinander fernzuhalten, gibt es gestalten, die sie dazu zwingen sich den Gefühlen, die die beiden für einander hegen, zu stellen. Dies führt natürlich dazu, dass Simon, der in Zwischenzeit Clary seine Gefühle gestanden hat, eifersüchtig wird und sich immer mehr von Clary zurückzieht und letztendlich dann eine Entscheidung fällt, die sein komplettes Leben auf den Kopf stellt.

Leider ist die Graphic Novelle in schwarz-weiß gehalten, was das Lesevergnügen gerade bei mir etwas geschmälert hat. Ich konnte auch nicht immer die ganzen Figuren auf den Bildern auseinanderhalten und habe teilweise Jace mit Alec verwechselt. Da ich mich auch nicht mehr so genau an die Printbücher erinnern kann, war das dann doch sehr verwirrend für mich.

Außerdem konnte man einen Ortswechsel oder gar ein Zeitsprung nicht richtig nachvollziehen, da dies nicht extra gekennzeichnet wurde. Darum musste ich manche Seiten zweimal lesen und mich mehrmals orientieren.

Die Autorin, Cassandra Clare hat für diese Graphic Novel eine brandneue Szene geschrieben. Leider konnte ich nicht erkennen, welche dies ist. Was mich aber dazu führt, dass ich die Originalbücher nochmals lesen werde.

Ansonsten macht die Graphic Novel eigentlich großen Spaß und ist ein toller Zusatz zu den Printbüchern der Autorin.

Meggies Fussnote:
Können die Schattenjäger eine Lösung finden?


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Veröffentlicht am 07.11.2025

süße Zauber

Der Laden in der Mondlichtgasse
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Kogetsu ist der Besitzer eines Süßwarenladens in der Mondlichtgasse, einem geheimnisvollen Ort in der Nähe eines Schreins für Götter. Die Gasse öffnet sich jedoch nur für Menschen, deren Leben aus dem ...


Kogetsu ist der Besitzer eines Süßwarenladens in der Mondlichtgasse, einem geheimnisvollen Ort in der Nähe eines Schreins für Götter. Die Gasse öffnet sich jedoch nur für Menschen, deren Leben aus dem Gleichgewicht geraten ist. In seinem Laden verkauft Kogetsu selbst gemachte Süßigkeiten nach traditioneller, japanischer Art. Wer immer diese isst, fühlt sich danach stärker, besser und weiser. So auch Kana, die daran zweifelt, ob ihr Freund sie wirklich liebt. Oder der Immobilienmakler Koguma, der sich nicht wahrgenommen fühlt. Was keiner weiß, Kogetsu ist ein so genannter Fuchsgeist, der nicht nur den Menschen helfen will, sondern gerade durch seine Hilfe das Verhalten eben dieser Menschen studiert, um zu verstehen.

Ich muss zugeben, dass mich die Bücher japanischer Autoren in letzter Zeit sehr faszinieren. Denn die Geschichten, die dahinter stecken, sind sehr von japanischen Traditionen geprägt bzw. von der japanischen Mythologie und dieser Einblick in die japanische Kultur zeigt mir, dass dieses Land und das Volk sehr stark mit diesen Wurzeln verbunden ist und diese Traditionen auch gerne pflegt. Etwas was in der europäischen Kultur bislang verloren gegangen ist.

Die vorliegende Geschichte ist eine sehr zarte und leise. Denn es geht hier nicht um irgendwelche Tragödien, die geschehen sind, sondern um alltägliche Dinge.

So zum Beispiel die Schülerin Kana, die sich eigentlich sehr gut durchs Leben schlägt. Nur, dass sie gerne in Fettnäpfchen tritt. Ihre Noten sind einigermaßen in Ordnung, sie hat einen netten Freundeskreis und seit kurzem einen Freund und gerade das lässt sie zweifeln. Nicht, ob sie ihn selbst liebt, sondern ob er sie noch mag. Aber anstatt mit ihm zu reden, frisst sie dieses Problem in sich hinein. Und das führt natürlich dazu, dass sie sich jeden Tag in ihren Zweifeln verliert. Bis sie zu einem kleinen Schrein kommt, der den Göttern gewidmet ist. Und durch einen Zufall entdeckt sie den Eingang in die Mondlichtgasse. Dort stößt sie auf einen kleinen Süßwarenladen kauft sich aus Höflichkeit ein paar Süßigkeiten. Am nächsten Tag merkt sie, dass sie nach dem Verzehr der Süßigkeit etwas mehr Glück in ihrem Leben hat. Dies wirkt sich positiv auf ihr Leben aus, und dieses Positive führt zu weiterem Positiven. Genauso geht es auch in den anderen Kapiteln weiter. Jedes Kapitel handelt von jemand anderem, der in seinem Leben unglücklich ist, in die Mondlichtgasse kommt, sich Süßigkeiten kauft und daraufhin sein Leben vollkommen verändert wird.

Das letzte Kapitel selbst ist dem Inhaber des Ladens gewidmet und wir erfahren seine Geschichte und wie es dazu kam, diesen Laden zu eröffnen.

Ich fand die Geschichten sehr berührend, denn eigentlich hätte es die Süßigkeiten ja gar nicht gebraucht, damit die Menschen ihr unglückliches Leben in ein glückliches verwandeln können. Allerdings haben sie halt eben einen kleinen Anstoß gebraucht. Und dieser Anstoß wurde von dem Besitzer des Süßigkeitenladens gegeben.

Das Buch hat etwas Magisches an sich und das hat mir sehr gut gefallen.

Ebenfalls ist die Aufmachung des Buches erwähnenswert. Es ist etwas kleiner und handlicher als andere Bücher und hat knapp 200 Seiten. Ich habe mir bewusst Zeit gelassen beim Lesen, weil ich den Zauber des Buches einfach auf mich wirken lassen wollte.

Meggies Fussnoten:
Zauberhaft, warm und berührend.

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Veröffentlicht am 30.10.2025

so macht Geschichte Spaß

Odyssee
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Troja ist gefallen und nun ist es an allen, heimzukehren. Odysseus in sein geliebtes Ithaka, Agamemnon zurück nach Sparta. Doch leider kommt Odysseus nie an und Agamemnon erwartet zuhause der Tod.

Die ...

Troja ist gefallen und nun ist es an allen, heimzukehren. Odysseus in sein geliebtes Ithaka, Agamemnon zurück nach Sparta. Doch leider kommt Odysseus nie an und Agamemnon erwartet zuhause der Tod.

Die Odyssee neu erzählt von dem grandiosen Autor Stephen Fry - ein Fest des Lesens und der griechischen Mythologie. Schon die ersten drei Bände der Tetralogie waren absolut fesselnd und nun erwartet uns der Abschluss der griechischen Geschichte, die darin endet, dass sich die Götter aus der Menschenwelt zurückziehen und sie sich selbst überlassen.

Odysseus ist fast jedem ein Begriff. Denn er irrte zehn Jahre umher, bevor er es schaffte, nach Hause zurückzukehren und seine Frau Penelope endlich wieder in die Arme schließen zu dürfen. Doch was passierte unterwegs? Von Troja (heute Türkei) bis nach Ithaka (Insel vor der Westküste Griechenlands) ist es eigentlich nicht weit. Aber die Götter waren erzürnt über den Sieg über Troja und straften die Heimkehrer mit einem Sturm. Und ab da beginnt das 10jährige Abenteuer der Heimkehr.

Der Autor erzählt dabei mit einem zwinkernden Auge, mit ein bisschen Sarkasmus und mit viel packendem Wissen. Und wir erleben, wie sich Odysseus tapfer schlägt, wie Agamemnon in seinen eigenen Tod läuft, wie die Nebencharaktere sich in ihr Leben zurückkämpfen oder es verlieren und vor allem, wie die griechischen Götter sich nicht mehr so sehr einmischen und letztendlich ganz aus dem Leben der Menschen verschwinden.

Diesmal geht es um Helden, um Abenteuer und um den unstillbaren Zwang, endlich heimzukehren. Nur um dann herauszufinden, dass es zu Hause auch Probleme gibt, die gelöst werden müssen.

Die griechische ist in meinen Augen die spannendste Mythologie. Insoweit gibt es wohl nichts vergleichbares, weil sich die Götter so dermaßen in das menschliche Leben einmischen, wie sonst nirgends. Und dies führt natürlich immer wieder zu Problemen, zu Kämpfen, zu Intrigen und Streit. Aber das macht die Mythologie auch aus und ist deswegen so ein interessantes und umfangreiches Thema.

Dass der Autor Spaß an diesem Thema hatte, merkt man deutlich und das macht einem das Lesen auch so angenehm. Denn mit diesem Spaß bekommt man das Wissen beigebracht und lernt so eine Menge über das Thema Mythologie und die Griechen.

Ich weiß, dass ich noch öfter zu dieser Reihe greifen werde.

Meggies Fussnote:
So macht Geschichte Spaß.

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Veröffentlicht am 24.10.2025

die Vergangenheit holt alles ein

Miss Emily und die Schatten der Vergangenheit
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Emily freut sich eigentlich auf das bevorstehende Weihnachtsfest. Und noch mehr, als eine Nachricht aus dem Königshaus mitteilt, dass das Königspaar für ein paar Tage auf ihrer Reise in Higher Barton Station ...

Emily freut sich eigentlich auf das bevorstehende Weihnachtsfest. Und noch mehr, als eine Nachricht aus dem Königshaus mitteilt, dass das Königspaar für ein paar Tage auf ihrer Reise in Higher Barton Station machen möchte. Es ist viel vorzubereiten, als die Dienerschaft der Majestäten vorab eintrifft, um alles zu regeln. Aber dann zieht das Unglück in Higher Barton ein. Onkel Alwyn bricht sich bei einem Treppensturz das Bein und kurz darauf liegt ein Toter in der Badewanne. Die Hoheiten lassen sich jedoch nicht davon abhalten, den Besuch weiter zu planen und so hat Emily nicht nur alle Hände voll damit zu tun, alles königlich zu gestalten, sondern auch, ihrem Verdacht nachzugehen, dass es sich bei dem Toten in der Badewanne nicht um einen Unfall handelt, sondern um Mord. Wie gut, dass ihr der Vikar Cranleigh wieder hilfreich zur Seite steht.

Mittlerweile ist mir die robuste Emily sehr ans Herz gewachsen. Ihr Mut, ihr Wille und ihre für manche unverschämt wirkenden Eigenarten sind einfach herzlich und ehrlich. Und so macht sie sich natürlich nicht nur wieder den Unwillen des Polizisten zu eigen, sondern diesmal auch den von Onkel Alwyn, der so sehr unter Spannung steht, weil das Königshaus seinen Besuch angekündigt hat und nun auch noch ein Toter im Haus liegt.

Es kommt alles auf einmal und diesmal hatte ich echt das Gefühl, dass es alle auf Emily abgesehen hatten. Ihr Onkel Alwyn, der sie mehrmals angeht, ihre Mutter Henriette, die früher als erwartet zu Besuch kommt und alles auf den Kopf stellt. Ihre Freundin Lucy, die sie ghostet und dann auch noch der Vikar, der zwar am Ende des zweiten Buches zu einem guten Freund wurde, nun aber wieder zehn Schritte zurückgeht und alles auf Anfang setzt.

Dass Emily mit dem allem so gut zurechtkommt, hat mich gewundert. Aber es gibt auch kleine Momente, in denen sie aufgeben will. Aber ihre Entschlossenheit ist sehr groß.

Natürlich lässt sie es sich nicht nehmen, selbst zu ermitteln und die Polizei erst einmal außen vorzulassen. Schließlich scheint der Tote in der Badewanne ja durch einen Unfall verstorben zu sein. Aber Emily ist sich da nicht sicher. Denn wer nimmt schon einen Toaster mit in die Badewanne? Also ermittelt sie und kommt dabei mehreren Geheimnissen auf die Spur.

Wie der Titel des Buches ja schon ahnen lässt, geht es in die Vergangenheit. Also scheint es ja irgendwelche Verbindungen zu geben und Emily versucht, diese zu ziehen. Dabei stößt sie jedoch auf etwas Unerwartetes und ist maximal verwirrt. Ebenso der Leser.

Nur langsam werden die Puzzleteilchen zusammengelegt und es ergibt sich das komplette Bild.

Die „Beziehung“ zwischen Emily und dem Vikar spitzt sich zu, in dem sich eben so gar nichts tut. Hatte man am Ende des zweiten Bandes den Verdacht, dass sich nun endlich mal was ergeben würde, ist es der Vikar, der einen Rückzieher macht. Aber – so seine Aussage – aus Rücksicht auf Emily. Denn seine Vergangenheit wird uns leider nicht enthüllt. Dabei sitzen wir hier doch auf glühenden Kohlen und wollen endlich wissen, was denn bei ihm so los war und warum er deswegen nicht eine Beziehung mit Emily eingehen kann.

Emily ist aber souverän wie immer und schiebt das Kapital „Vikar“ auf Eis. Bis zur nächsten süßen Versuchung, denke ich.

Meggies Fussnote:
Ein spannender Fall, der tief in die Vergangenheit blicken lässt.

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