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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.02.2020

Detektiv-Krimi meets Humor meets tolle Illustrationen meets ein perfektes Leseerlebnis!

Knallharte Tauben gegen das Böse
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Klappentext
„Falls du es noch nicht wusstest: Die Knallharten Tauben sind die besten Ermittler der Stadt. Felsi und seine Tauben-Gang jagen das Böse und lösen auch die schwierigsten Fälle. Warum sind alle ...

Klappentext
„Falls du es noch nicht wusstest: Die Knallharten Tauben sind die besten Ermittler der Stadt. Felsi und seine Tauben-Gang jagen das Böse und lösen auch die schwierigsten Fälle. Warum sind alle Brotkrumen verschwunden? Wer entführt die Fledermäuse? Und was, bitteschön, gibt es heute zum Abendessen? Dabei helfen ihnen ihre supergurrrten Super- äh, Taubenkräfte! Falls du dich also jemals gefragt hast, warum Tauben so krass drauf sind: Hier kommt die Antwort!“

Gestaltung
Bereits als ich das Cover zum ersten Mal gesehen habe, musste ich lachen, denn die Tauben-Gang, die darauf zu sehen ist, sieht einfach urkomisch aus. Eine Taube schaut gelangweilt aus der Wäsche, eine andere verdreht auf verrückte Weise ihren Kopf…einfach herrlich! Auch fand ich die Farbgestaltung cool, denn das graue Gefieder bekommt mit dem roten Hintergrund und der knallgelben Schrift einen schönen Farbkleckser entgegengesetzt.

Meine Meinung
Ich bin total begeistert vom neuen Imprint vom Loewe Verlag, denn mit Loewe WoW! begegnet der Verlag den veränderten Lesegewohnheiten heutiger Kinder und Jugendlicher. Wenn ich an die Schülerinnen und Schüler meiner sechsten Klasse denke, bin ich der festen Überzeugung, dass diese Bücher genau ihren Geschmack treffen werden. Warum? Ganz einfach: in „Knallharte Tauben gegen das Böse“ trifft eine pfiffige Geschichte auf coole Illustrationen. Klar, es gibt auch andere Kinderbücher mit Illustrationen, aber bei diesem Buch gefiel mir die Bild-Text-Kombination ausgesprochen gut.

So sind die Illustrationen auf unterschiedliche Weise in den Text integriert. Sie ergänzen die Geschichte somit nicht einfach nur, sie erzählen sie stellenweise auch weiter oder ergänzen Sätze. Das macht das Lesen nicht nur spaßiger und unterhaltsamer, es lockert das Ganze auch ungemein auf. So ist es gerade für Leseanfänger oder Lesemuffel viel leichter, der Geschichte zu folgen. Dabei haben sie auch Erfolgserlebnisse, denn durch die Illustrationen und die große Schriftart hat man beim Lesen das Gefühl richtig schnell voranzukommen, da sich Seite um Seite umblättert. Außerdem fand ich den Zeichenstil der Illustrationen sehr ansprechend, da sie ein wenig comicartig waren und oftmals ziemlich witzig.

An „Knallharte Tauben gegen das Böse“ hat mir die Handlung auch echt gut gefallen, denn Tauben sind Tiere, die nicht jeder mit Superhelden verbindet und die eher negativ besetzt sind. Nicht so in diesem Buch, denn hier werden die Tauben zu wahren Spürnasen und Superschnüfflern. Die Tauben-Gang rund um Felsi lösen verschiedene Fragen und Fälle, wobei man als Leser auf lockere Art mitgenommen wird, denn ich wurde geradezu dazu eingeladen mit den Tauben zu rätseln und den Fragen auf die Spur zu kommen.

Mir gefiel dabei besonders gut, dass die Geschichte nicht einfach nur ein Kinder-Krimi ist, sondern dass dies beispielsweise durch die Illustrationen oder durch lustige Einschübe etwas aufgelockert wurde. Die Tauben-Gang ist einfach eine absolut coole Detektivbande, da sie für einige Lacher gesorgt haben und das selbst bei mir! Außerdem fand ich die Tauben wirklich sehr sympathisch, da sie alle das Herz am rechten Fleck haben und sich durch ihre liebenswerte Art einfach ins Herz eines jeden Lesers stehlen.

Fazit
Zu Hause sitzt ein Lesemuffel? „Knallharte Tauben gegen das Böse“ könnte die Lösung sein, denn dieses Buch ist ein spannender Detektiv-Krimi gepaart mit einer großen Portion Humor. Außerdem sorgt die innovative Einbindung der Illustrationen für großen Lesespaß, da sie den Text teilweise weitererzählen und man beim Lesen das Gefühl hat, durch das Buch zu rasen. Hierdurch und durch die kindgerechte Sprache können auch Leseanfänger das Buch schnell lesen und dabei für sich Erfolgserlebnisse verbuchen.
5 von 5 Sternen!

Reihen-Infos
Serie

Veröffentlicht am 09.02.2020

Hat mich mit dem rätselhaften Abenteuer total überrascht!

Eulennacht - In den Bäumen von Redmoor
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Klappentext
„Ruby kann es nicht fassen: Ausgerechnet in Redmoor Garden wird sie die Sommerferien verbringen! Die Schönheit des geheimnisvollen Gartens zieht sie sofort in ihren Bann, besonders, da sie ...


Klappentext
„Ruby kann es nicht fassen: Ausgerechnet in Redmoor Garden wird sie die Sommerferien verbringen! Die Schönheit des geheimnisvollen Gartens zieht sie sofort in ihren Bann, besonders, da sie immer wieder fasziniert Eulen beobachtet, die in dem uralten Baumbestand leben. Doch Redmoor ist weit mehr als nur das romantische Paradies aus ihrer Vorstellung. Die jahrelang verwilderten Gartenteile werden ihr zunehmend unheimlich und wenig später kommt es zu unerklärlichen Angriffen der Eulen. Schnell werden Stimmen laut, die Maßnahmen gegen die Wildvögel verlangen. Es beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit. Kann Ruby das Rätsel um die Eulen lösen?“

Gestaltung
Das Cover ist ein wahrer Traum! Die schwarzen Blätter und Äste, die den Mond in der Covermitte umrahmen, kommen dadurch richtig toll zur Geltung, dass der Hintergrund grau-bräunlich gehalten ist und so aussieht, als sei er vom Mond angestrahlt. Dadurch passt der Hintergrund farblich auch super zur Eule, die vor dem Mond fliegt und sich gerade im Landeflug zu befinden scheint. Schön finde ich an dieser Eule auch ihre Detailliertheit und das bunte Gefieder. Die Schrift des Titels sieht zudem auch sehr edel aus, wobei ich finde, dass das Cover in seiner Gesamtheit richtig elegant wirkt.

Meine Meinung
Ich habe mich sofort sowohl in das Cover als auch in den Klappentext dieses Buches verliebt. In „Eulennacht - In den Bäumen von Redmoor“ von Ruth Rahlff geht es um Ruby, die ihren Sommer in Redmoor Garden verbringt. Dort beobachtet sie Eulen in den alten Bäumen. Dabei bemerkt Ruby die zunehmend düstere Stimmung, bis die Eulen schließlich angreifen. Was steckt hinter diesen Angriffen der Tiere? Kann Ruby das Rätsel lösen, bevor Maßnahmen gegen die Eulen ergriffen werden?

Sobald ich das Buch aufklappte begegnete mir eine schöne Karte des Gartens von Redmoor, aber vor allem auch im Text wird dieser Garten total schön beschrieben. Ruth Rahlff ließ Redmoor Garden total lebendig wirken und vor meinem inneren Auge Gestalt annehmen. Dabei ist auch die Stimmung des Buches total greifbar, denn die Autorin beschreibt die Geschichte sehr atmosphärisch. Ich fand die Stimmung tatsächlich teilweise sogar recht dunkel, was mir aber gut gefiel, weil es zum Buch passte. Auch das Cover vermittelt diesbezüglich einen schönen ersten Eindruck.

Die Handlung ist ein wahres Abenteuer. Sowas finde ich immer richtig klasse. Durch das Rätsel, warum die Eulen angreifen, kommt einiges an Spannung auf, denn nicht nur Ruby rätselt, was dahinter steckt, sondern auch ich als Leser wollte unbedingt herausfinden, was der Grund für die Angriffe ist. Ich fand es richtig gut, dass diese geweckte Neugierde bis kurz vor Schluss aufrechterhalten wurde, weil ich so an den Seiten klebte.

Auch gefiel mir sehr, dass in „Eulennacht“ unterschwellig die Thematik Nachhaltigkeit und Umgang mit der Natur aufgegriffen wurde. Die Geschichte verdeutlicht die Symbiose bzw. Verbindung, die zwischen Umwelt und Menschen herrscht und so zeigt sie auch auf, welche Folgen verschiedene Handlungen nach sich ziehen können. Auch die Liebe zu den Tieren wird in dem Buch deutlich, vor allem durch die Protagonistin.

Ruby hat mir richtig gut gefallen, denn sie ist außergewöhnlich und sticht hervor. So ist Ruby schon recht erwachsen und sehr der Tierwelt verbunden. Beispielsweise bemüht sie sich um ein Eulenbaby und kümmert sich um es, als es aus dem Nest gefallen ist. Aber auch ihr Engagement für die Eulen zeigt ihre Liebe für die Tiere. So fühlte ich mich mit Ruby direkt verbunden und konnte ihre Gefühle gut nachvollziehen. Dies hat beim Lesen ihres Abenteuers und des Rätsels um die Eulenangriffe richtig Spaß gemacht, weil ich mich dank Ruby als Teil der Geschichte fühlte.

Fazit
„Eulennacht - In den Bäumen von Redmoor“ ist ein richtiges Überraschungspaket, denn in dem Buch steckt ein spannendes Abenteuer, das durch das Rätsel um die Angriffe der Eulen bis zum Schluss fesselt. Außerdem ist die Protagonistin einfach super, weil ich durch ihre Liebe zur Natur und den Tieren sofort eine Verbindung zu ihr hatte. Gut fand ich auch, dass in dem Buch unterschwellig die Themen Umgang mit der Umwelt und den Tieren aufgegriffen wurde. Ich bin total begeistert von der rätselhaften Geschichte und kann sie ausnahmslos allen Lesern – egal ob groß oder klein – empfehlen!
5 von 5 Sternen!

Reihen-Infos
Einzelband

Veröffentlicht am 02.02.2020

Eine abenteuerliche Geschichte mit viel Tempo bei der mir das Ende etwas zu abrupt kam

Die fantastischen Abenteuer der Christmas Company
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Klappentext
„„Etwas Schweres brach durch die harsche Schneekruste und sog schnüffelnd die kalte Luft ein.
Langsam folgte es den kaum noch sichtbaren Schlittenspuren.
Die Jagd hatte begonnen.“

Freda weiß ...

Klappentext
„„Etwas Schweres brach durch die harsche Schneekruste und sog schnüffelnd die kalte Luft ein.
Langsam folgte es den kaum noch sichtbaren Schlittenspuren.
Die Jagd hatte begonnen.“

Freda weiß nicht, wie ihr geschieht, als sie sich nach einem mysteriösen Anruf mit ihrem Kater Mr Livingstone am Nordpol wiederfindet. Dort liegt die Christmas Company, das moderne Großunternehmen des Weihnachtsmanns. Die Wunscherfüllung ist wie jedes Jahr in vollem Gange, doch der schöne Schein trügt: Anonyme Computerhacker und unheimliche Wintergeister bedrohen die Company. Gemeinsam mit Engel Serafin, Kobold Jonker und Mr Livingstone begibt sich Freda auf eine gefährliche Expedition ins ewige Eis, um Weihnachten zu retten.“

Gestaltung
Wow, einfach nur wow. Das Farbenspiel aus unterschiedlichen Blautönen mit den beige-goldenen Highlights der Umrandungen sieht einfach unglaublich beeindruckend aus. Daran mag ich vor allem, dass die Bordüren und Muster richtig schön vor dem Blau aussehen. Die verschiedenen Illustrationen kommen dabei durch die Einteilung in kreisrunde Fenster richtig gut zur Geltung, weil sie hervorgehoben werden. Mir gefällt besonders, dass das Cover glänzt, wenn man es im Licht bewegt.

Meine Meinung
Das Buchcover ist mir sofort aufgefallen und hat meine Neugierde geweckt, sodass ich schnell den Klappentext gelesen habe und dann in der Leseprobe versunken bin. Diese überzeugte mich nach nur wenigen Seiten und so musste ich „Die fantastischen Abenteuer der Christmas Company“ einfach durchlesen. Ach was sage ich? Durchsuchten musste ich das Buch, denn so gut war es! Den Anfang des Buches fand ich schon richtig fesselnd und gelungen, denn er führte mich in die außergewöhnlichen Familienverhältnisse der Protagonistin Freda ein. Aber noch kurioser wurde es dann, als ein sprechender Kater einen Telefonanruf beantwortete.

So packte mich die Geschichte direkt zu Beginn durch ihre skurrile und überraschende Ader, die das Buch die ganze Zeit über beibehielt und die mir großen Spaß bereitete. Als Freda dann mit ihrem Kater zur Christmas Company gelangte, war ich schnell von dieser Idee begeistert. Es ist vielleicht nicht unbedingt neu, aber mir gefiel die Idee trotzdem richtig gut, dass es eine Firma des Weihnachtsmanns gibt, die sich um die Weihnachtswünsche der Kinder kümmert. Die verschiedenen Delegierten für Weihnachten sind meiner Meinung nach auch eine plausible Erklärung für die Geschenkeverteilung.

Überrascht wurde ich durch die unterschiedlichsten (Weihnachts-)Wesen, die in der Geschichte auftauchten. Viele davon kannte ich nicht, weswegen ich froh war, dass sie am Ende des Buches kurz erklärt wurden. Im Zusammenhang mit diesen befasst sich das Buch mit den alten Weihnachtsbräuchen, die in Vergessenheit geraten sind. Die Botschaft der Geschichte ist klar, denn sie stellt das Geschäft, das mit Weihnachten gemacht wird in Frage und verdeutlicht dass die vergangenen Traditionen auch gepflegt werden sollte. Diese Idee fand ich echt schön und ergreifend.

Etwas schade fand ich diesbezüglich, dass das Ende recht plötzlich und abrupt kam. Hier hätte ich mir mehr Details und einen tieferen Blick auf die Entwicklungen und Folgen gewünscht, um die Botschaft des Buches nochmals zu unterstreichen. Ich denke aber, dass Kinder diesen kleinen Kritikpunkt vermutlich nicht teilen werden, da sie nach dem rasanten Abenteuer in der Geschichte und durch die hohe Rasanz auch im temporeichen Ende mitfiebern werden. Ich persönlich mochte die Handlung jedenfalls auch richtig gerne, weil Freda richtig schnell ins Abenteuer gestürzt wird und sie einige interessante Begleiter hat.

Fazit
Mir hat „Die fantastischen Abenteuer der Christmas Company“ abgesehen vom für meinen Geschmack etwas abrupten Ende richtig gut gefallen. Die Handlung war ein einziges Abenteuer, das außergewöhnlich beginnt und unglaublich temporeich weitergeht. Die Idee alte Weihnachtsbräuche und –wesen aufzugreifen fand ich richtig cool, weil auch ich hier noch einiges lernen konnte. Außerdem gefiel mir die Botschaft des Buches, welche zeigt, dass das heutige Geschäft mit Weihnachten auch Traditionen verdrängt.
Gute 4 von 5 Sternen!

Reihen-Infos
Einzelband

Veröffentlicht am 02.02.2020

Steht dem ersten Band in nichts nach!

Dämonennächte
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Klappentext
„Die Dämonentage sind vorüber, das jedenfalls glaubt die ganze Welt. Nur Adriana und ihre Freunde befürchten, dass Luzifer einen Weg gefunden hat, die Höllenpforten jede Nacht zu öffnen. Natürlich ...

Klappentext
„Die Dämonentage sind vorüber, das jedenfalls glaubt die ganze Welt. Nur Adriana und ihre Freunde befürchten, dass Luzifer einen Weg gefunden hat, die Höllenpforten jede Nacht zu öffnen. Natürlich wollen weder Behörden noch das Militär davon etwas hören. Stattdessen werden abendliche Festlichkeiten für die Bevölkerung Portlands vorbereitet. Können Adriana und Cruz Luzifer stoppen und das Unausweichliche verhindern? Bleibt zunächst die Frage, ob und zu welchem Preis Adriana Cruz aus der Hölle befreien kann. Wird sie Luzifer als letzten Ausweg um einen Pakt bitten, wie er es vorhergesagt hat? Und schafft sie es rechtzeitig alle Halbdämonen und Engel aufzutreiben, um die Weissagung des Höllenfeuerlieds zu erfüllen?“

Gestaltung
Mit demselben Blumenmuster, das sich links und rechts das Cover emporrankt, passt die Gestaltung sehr gut zu der des ersten Bandes. Dabei wurde dieses Mal die Farbe der Ranken in Blau geändert, wodurch sie sich schön in die farbliche Gestaltung einfügt. Passend zum Titel ist das Cover dieses Mal dunkler und der Schattenumriss eines Mädchens geht auf einer Wiese entlang, überstrahlt von dem Mond. Mir gefällt das Cover besser als das des ersten Bandes, weil durch den Mond und die Wiese die verschiedenen Coverelemente miteinander verbunden werden.

Meine Meinung
Ich fand die Idee hinter „Dämonentage“ sehr faszinierend und spannend und wollte gerne wissen wie es weitergeht. Nun liegt mit „Dämonennächte“ die Fortsetzung vor, in der nur Adriana und ihre Freunde daran glauben, dass Luzifer die Höllenpforten nachts über offen halten kann. Adriana und Cruz wollen Luzifer stoppen, doch es ist noch immer unklar, ob und wie Adriana Cruz aus der Hölle befreien kann. Wird sie einen Pakt mit Luzifer eingehen? Kann sie die Weissagung erfüllen?

Bei Mittelbänden einer Trilogie ist es oft so, dass diese etwas abflauen und im Vergleich zu Band eins und drei abschwächen. Bei „Dämonennächte“ hatte ich allerdings nicht den Eindruck als wäre dies der Fall, denn die Handlung hat mich gut unterhalten und war in meinen Augen auch spannend. Dabei gab es zwischenzeitlich immer wieder Passagen, die ruhiger waren und in denen ich mich teilweise doch etwas gedulden musste, bis es spannend weiter ging. Das Ende allerdings war echt gemein und ein totaler Cliffhanger, der mich das Buch entsetzt zu schlagen ließ, da es nun heißt die lange Wartezeit bis zum Erscheinen von Band drei zu überstehen.

Erzählt wird aus den Perspektiven verschiedener Charaktere, sodass es mir ermöglicht wurde an verschiedenen Stellen im Geschehen zu sein und dieses aus unterschiedlichen Sichtweisen wahrzunehmen. Auch hatte ich das Gefühl, dass ich so die unterschiedlichen Figuren besser kennen lernen konnte und dass auch die Geschichte an sich spannender wurde.

Der Schreibstil von Autorin Nina MacKay ist wie gewohnt sehr stringent und durch einen einfachen, nicht zu verschachtelten Satzbau auch angenehm flüssig zu lesen. Durch ihre Wortwahl und das Erzähltempo schafft sie es auch die Geschehnisse sehr lebendig wirken zu lassen. Hinzukommen Beschreibungen, die Bilder in den Kopf des Lesers malen und so für Kopfkino beim Lesen sorgen.

Fazit
Mit „Dämonennächte“ hat Nina MacKay eine Fortsetzung geschaffen, die dem ersten Band in nichts nachsteht. Auch wenn ich beim Lesen zwischendurch manchmal in den ruhigen Passagen etwas auf die Spannung gewartet habe, so gibt es dennoch jede Menge Action. Das Ende ist aber eindeutig der Gipfel der gesamten Geschichte, denn hier erwartet den Leser ein Ende, das die Wartezeit bis zur Fortsetzung unendlich lang erscheinen lässt.
4 von 5 Sternen!

Reihen-Infos
1. Dämonentage
2. Dämonennächte
3. Dämonenfinsternis (erscheint am 05.Oktober 2020)

Veröffentlicht am 02.02.2020

Die Figuren blieben für meinen Geschmack zu blass, die Grundidee des Buches war aber gut

Bloodleaf
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Klappentext
„Aurelia ist nach 200 Jahren die erste Prinzessin, die in die Königsfamilie in Renalt geboren wird. Daher muss sie einen uralten Pakt erfüllen und Prinz Valentin aus dem verhassten Nachbarland ...

Klappentext
„Aurelia ist nach 200 Jahren die erste Prinzessin, die in die Königsfamilie in Renalt geboren wird. Daher muss sie einen uralten Pakt erfüllen und Prinz Valentin aus dem verhassten Nachbarland Achleva heiraten. Zumindest Achlevas liberale Einstellung zur Magie kommt Aurelia zugute: In ihrer Heimat ist diese strengstens verboten und Aurelia als Hexe verschrien. Sie lebt in ständiger Gefahr – und das nicht zu Unrecht: Als sie sich bei einem Mordanschlag mit Magie zur Wehr setzt, muss sie, um dem wütenden Mob zu entkommen, nach Achleva fliehen. Allerdings haben ihre Fluchthelfer eigennützige Ziele und hintergehen Aurelia. Mittellos in einem fremden Land muss sie nun die Pläne ihrer Widersacher vereiteln, um die beiden Königreiche zu retten.“

Gestaltung
Besonders interessant finde ich an dem Cover die silbernen Dornenranken, die sich in Spiralen am Bildrand entlangziehen und verschiedene Symbole umrahmen. Durch diese silbernen Symbole gibt es auch viel zu entdecken, wobei ich es schön finde, dass die Symbole so passend zur Geschichte ausgewählt wurden. Vor dem blauen Hintergrund heben sich die Verzierungen und der Titelschriftzug auch gut ab. Die Blume, an der Blut entlangläuft, zieht außerdem den Blick auf sich.

Meine Meinung
In „Bloodleaf“ geht es um die Prinzessin Aurelia, die über Magie verfügt. Nur leider ist Magie in ihrem Heimatland Renalt strengstens verboten. Nach einem Anschlag auf sie, bei dem sie sich mit Magie verteidigte, flieht sie in das Nachbarland Achleva. Hier sind sie nicht so streng der Magie gegenüber. Zudem soll Aurelia den Prinzen von Achleva heiraten. Wie wird es ihr auf der Flucht in dem fremden Land ergehen? Wem kann sie trauen? Genau dieser Magieaspekt war es, der mich sofort angesprochen hat und wegen dem ich „Bloodleaf“ lesen wollte.

Die Handlung besteht aus den Elementen, die ich gerne lese: verbotene Magie und verfeindete Königreiche. Die Idee des Buches hat mir auch gut gefallen, denn Aurelia kann Magie ausüben, weswegen sie es alles andere als leicht hat. Das Volk verachtet sie für ihre Gabe, denn in Renalt werden Magier/innen getötet. Das Nachbarsland Achleva ist offener gegenüber Magie und mit Renalt verfeindet. Um die Wogen zu Glätten soll Aurelia den Prinzen heiraten, doch bereits auf ihrer Reise in das Nachbarsland geht einiges schief und viele Gefahren lauern auf Aurelia. So wechseln sich in „Bloodleaf“ Momente der Spannung mit Momenten der Ruhe ab, wodurch eine gelungene Balance entsteht.

Etwas schade fand ich, dass die Figuren für meinen Geschmack etwas zu blass blieben. Aurelia ist sehr einsam in ihrer Position als magiebegabte Prinzessin und wird von vielen gefürchtet. Allerdings kamen ihre Empfindungen nie so ganz bei mir an. Auch konnte ich manche Entscheidung und Handlung von Aurelia nicht nachvollziehen. Zudem blieben für mich die Nebencharaktere zu randständig und blass. Ich hätte gerne genauere Beschreibungen der Charaktere gelesen, um sie besser kennen zu lernen.

Gut fand ich, dass die Handlung auch leichte Aspekte von Romantik und Liebesgefühlen aufweist. Diese blieben jedoch leicht, sodass sich die Liebesgeschichte nicht zu stark in den Fokus drängt und vielmehr eine schöne Ergänzung zur eigentlichen Handlung darstellt. Zudem entwickelt sich die dezente Liebesgeschichte nicht zu überstürzt und schnell, sondern in einem angemessenen Tempo, das mir realistisch erschien.

Fazit
Mit „Bloodleaf“ eröffnet sich dem Leser eine Geschichte voller verbotener Magie und Konflikte, denn die verfeindeten Königreiche sorgen für einen interessanten Weltentwurf. Leider blieben für mein Empfinden die Charaktere etwas zu blass. Dafür fand ich es gut, dass die Handlung eine schöne Balance aus ruhigen und spannenden Momenten geschaffen hat. Zudem gibt es eine dezente Liebesgeschichte, die sich nicht in den Vordergrund drängt.
Knappe 4 von 5 Sternen!

Reihen-Infos
1. Bloodleaf
2. Greythorne (erscheint voraussichtlich 2020 auf Englisch)
3. ???